Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Subventionen für die Spitzengastronomie?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • #16
    Zitat von knurrhahn Beitrag anzeigen
    zu diesem thema ein alter vergleich von siebeck
    eher geht ein elefant durchs nadelöhr als daß aus dem deutschen volk ein land von gourmets wird.
    kg knurrhahn
    Naja - weder die Franzosen, Spanier, Belgier und Italiener kommen in Bezug auf Gourmets auf eine nennenswert höhere Quote als mittlerweile die Deutschen.
    Bei uns ev. 0,1 bis 0,2% der Bevölkerung weiss wirklich, was in einem **/*** Restaurant passiert und sonst in F/E/B/I ev. maximal 0,6/0,1/0,6/0,2% - wenn überhaupt.
    Zitat fragolini:
    Auch Subvention verstehe ich nicht.
    Ich muss das Geld immer verdienen, eine Subvention kann ich da nur erkennen, wenn ich jede Investition als Subvention betrachte.
    Ja - ein Geschäftsessen in */**/*** Restaurants war einst für mich immer eine zukunftgerichtete gute Investition.....

    Kommentar


    • #17
      Aus meiner, vielleicht nicht ganz zu Ende gedachten Sicht, würden Strafzölle auf Convenienceprodukte einen ähnlichen Zweck erfüllen und man hätte anders als bei Subventionen für die Spitzengastronomie die Möglichkeit, dies politisch als Notwendigkeit zu verkaufen, da die Folgen schlechter Ernährung das Gesundheitssystem zukünftig stark belasten werden.

      Wäre das Erwärmen von Industriefutter teurer, als das Betreiben einer Frischprodukteküche, hätte das weitreichende Folgen für die gesamte Gastronomie vermutlich gar auf die Volksernährung.

      Gruß Passepartpout

      Kommentar


      • #18
        Ultimativer Vorschlag die Subvention der Spitzengastronomie betreffend

        Wenn wir für jeden dummen Kommentar eines "besorgten" Bürgers einen Euro hätten, könnten wir die Flüchtlingskrise lösen, Griechenland retten, jedem Nazi einen Duden kaufen und danach schick essen gehen.

        Kommentar


        • #19
          Werter Herr S.

          ich denke nicht, dass wir in Deutschland eine Flüchtlingskrise haben; eine Sinnkrise haben wir.

          Aus diesem Grund möchte ich darum bitten, dieses Forum mit besonders viel Un- und Sinn zu befüllen, denn hier ist einer der wenigen Bereiche, in denen echte Probleme sich den gefühlten unterzuordnen haben.

          Viele Grüße vom Berg

          Passepartout

          Kommentar


          • #20
            Es wird mal wieder Zeit, diesen alten Thread aufzugreifen. Kevin Fehling hat im Podcast von Tim Mälzer eine entsprechende Debatte (neu) angestoßen:
            Plädoyer für die Unterstützung für junger und ambitionierter Köche

            Kommentar


            • #21
              Man wird in dieser Branche den Eindruck nicht los, das lamentieren zum Allerheilzweck von "unfähigen" Betreibern gehört. Dabei geht verloren, das sehr viele Beteiligte an ihrer Misere selbst schuld sind. Es ist nun einmal Fakt, das ich, neben meinem beruflichen Können, auch einen Businessplan haben muss und zwar so einen, der mir erlaubt, die ersten Jahre nur von der Substanz zu leben. Wenn ich den nicht habe, dann hilft auch keinerlei "Kulturabgabe" durch den Staat.

              Sollte ich diesen allerdings haben und auch berufliches Können aufweisen, dann gibts ja durchaus Möglichkeiten der Unterstützung durch semi staatliche Institutionen. Die Krux ist aber, das eine Förderbank , ohne eine Hausbank , nicht einmal der tollsten Idee Geld in den Rachen wirft, ohne das die Grundregeln eingehalten werden. Da Restaurants in der Scala der Beliebtheit, sprich Kreditvergabe, aus gutem Grund sich am untersten Ende befinden, wären diese zuerst einmal einzuhalten.

              Auf dieser Basis könnten dann diese Institutionen ihre gängige Praxis durchaus revidieren und dem Existenzgründer dafür Mittel zur Verfügung zu stellen, wofür man diese Häuser überhaupt geschaffen hat. Wenn und die Frage kann ich nicht Beantworten, alle Vorraussetzungen erfüllt sind und es trotzdem nicht zur Förderung kommt, dies ist ja ein eher altes Problem, dann frage ich mich schon, wofür die Branche ihre Verbände unterhält. Deren Zweck ist doch gerade, sich für die Problem einzusetzen und sie dienen sicherlich nicht zur Pflege des eigenen Egos.

              Kommentar

              Lädt...
              X