Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Kreditkarten

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Kreditkarten

    Guten Morgen

    ist es Mehrheitsfähig, dass Kreditkartenprovisionen auf den Rechnungsbetrag aufgeschlagen werden,
    sofern der Gast diese Dienstleitung wünscht? Ist es erforderlich Karten außer EC-Cash zu akzeptieren und geben Gäste mit Kreditkarte mehr Geld aus als wenn sie Bar oder mit EC-Karte zahlen?

    Bei Rechnungsbeträgen in der Sternegastronomie, stelle ich es mit schwierig vor, ganz auf Karten zu verzichten aber...

    Wenn mit einer wünschenswerten Umsatzrendite von 25% gerechnet wird, (was in der Sternegastro wohl auf ewig ein Traum bleibt) kostet zahlen mit der Amex, mit einem Disagio von 3,6% auf den Bruttoumsatz 17,12% des Betriebsergebnisses!

    Oder absolut: Ein Laden mit 30 Plätzen, 235 Service im Jahr, 75% Auslastung und einem Durchschnittsumsatz von 300€ pro Gast -> 1,58 Mio. Bruttojahresleistung

    Zahlen alle mit der Amex, fallen 57k € Disagio an.

    25 KG Albatrüffel könnte man dafür kaufen oder das ganze Jahr einen Souschef und einen Spüler bezahlen.

    Ist es als bewusster Gast nicht fast verantwortungslos mit Karte zu zahlen, so in etwa als gäbe man -3% Tip?

  • #2
    Es gibt ja genug Restaurants, die keine Kreditkarten akzeptieren. Dann muss man aber damit leben, den einen oder anderen Gast zu verprellen. Abgesehen davon gibt es bei einigen Banken seit Jahresbeginn ein EC-Cash-Limit, dass standardmässig so hoch wie das für den ATM ist. Diess solld er Sicherheit der Kunden gegen PIN-Klau dienen bzw. eher der Sicherheit der Bank, die darüber nicht haftet. Somit ist mit vielen EC-Karten bei 1.000 € oder 1.500€ schluss, im nicht EU-Ausland sogar bei 400 €. Das kann beim *** schon mal eng werden.

    Kommentar


    • #3
      Ich würde zustimmen (und nicht nur bei Restaurant-Besuchen): Kreditkarten haben was ähnlich Anrüchiges wie Makler-Leistungen, die dem einen nützen, und der andere muss sie bezahlen. Ich nutze meine nur, wenn es gar nicht anders geht...

      Grüße
      ts

      Kommentar


      • #4
        Zumindest im Top-Bereich haben Kreditkarten auch für Restaurants (theoretisch) einen Sinn: bei No-Shows. Deshalb werden sie z.B. bei Amador zur Reservierung sogar verlangt.


        Zitat von Trüffelschwein Beitrag anzeigen
        Ich nutze meine nur, wenn es gar nicht anders geht...
        Ich habe bekanntlich gar keine...

        Grüße, mk

        Kommentar


        • #5
          Unterhalb der absoluten Top-Liga stoße ich häufig genug auf die Vorgabe "nur EC-Cash oder Barzahlung" und habe damit kein Problem, so lange es klar kommuniziert wird - und hätte damit auch kein Problem, wenn es bei einem Dreisterner wäre. Ausschließlich Barzahlung fände ich problematisch bzw. nicht praktikabel.

          Grüße
          Q.

          Kommentar


          • #6
            Aber, werter P., Sie hatten ja auch ein paar Fragen gestellt...

            Zitat von passepartout Beitrag anzeigen
            ist es Mehrheitsfähig, dass Kreditkartenprovisionen auf den Rechnungsbetrag aufgeschlagen werden,
            sofern der Gast diese Dienstleitung wünscht?
            Zitat von passepartout Beitrag anzeigen
            Ist es erforderlich Karten außer EC-Cash zu akzeptieren?
            Zitat von passepartout Beitrag anzeigen
            und geben Gäste mit Kreditkarte mehr Geld aus als wenn sie Bar oder mit EC-Karte zahlen?
            Zitat von passepartout Beitrag anzeigen
            Ist es als bewusster Gast nicht fast verantwortungslos mit Karte zu zahlen, so in etwa als gäbe man -3% Tip?
            My two cents: Viermal Nein!

            Kommentar


            • #7
              Ich finde einen Besuch in der Sterne-Gastronomie - manchmal auch in der Pizzeria - ohne Kartenzahlung nicht praktikabel, reicht mir schon, wenn ich an solchen Abenden Bargeld für Taxi, Babysitting und Tip (gebe ich immer lieber bar) parat haben muss.

              Das heißt aber nicht, dass es unbedingt die Kreditkarte sein muss. Ich bemühe mich nur noch die EC-Karte einzusetzen.

              In der Rechnungsmappe eines *-Restaurants fand ich kürzlich ein Kärtchen mit dem Hinweis "Wir nehmen gerne Ihre EC-Karte an" - eine sehr kluges Vorgehen, wie ich finde. Das hat mich überhaupt erst wieder für das Thema der wohl deutlich höheren Provisionen für Kreditkarten sensibilisiert.

              bernard
              Zuletzt geändert von bernard; 18.02.2013, 11:01. Grund: vervollständigt

              Kommentar


              • #8
                Es wäre doch ganz einfach, wenn die Restaurants kommunizieren würden, daß die KK-Zahlung sie 20% ihre Gewinns kostet und somit jedes Trinkgeld ad absurdum geführt wird. Da würde jeder Gast, der etwas auf sich hält, versuchen, diesem Kostenposten zu reduzieren.

                Kommentar


                • #9
                  Werter Herr Vanderveer, wissen Sie eigentlich immer wer Ihr Trinkgeld bekommt??

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von sternentor Beitrag anzeigen
                    Werter Herr Vanderveer, wissen Sie eigentlich immer wer Ihr Trinkgeld bekommt??
                    Im Normalfall kommt es vermutlich in den "Topf"

                    Das da Trinkgeld aber eine Geste ist, würde es mich schon ärgern, wenn dieses am Ende komplett bei der KK-Gesellschaft landen würde

                    Kommentar


                    • #11
                      Das ist doch ein Denkfehler, oder? Ich gehe doch mal davon aus, dass die Kreditkartengebühren u.ä. Kosten in den Menü-Preisen drin sind. Wenn Sie nun für 300 Euro bestellen und 30 Euro Trinkgeld geben, gehen doch wohl hoffentlich 30 Euro in den "Topf". Die Kreditkarten kosten gehen doch eher zu Lasten der Preise (Barzahler subventionieren Kreditkartenzahler) bzw. des Gewinns für den Unternehmer. Oder mache ich da jetzt einen Denkfehler?

                      Kommentar


                      • #12
                        Ich seh das als typisches Kommunikationsproblem und behaupte mal, dass die meisten Deutschen gar nicht wissen, dass Kreditkartengebühren dem jeweiligen Empfänger angelastet werden. Ganz viele Menschen haben nämlich keine Lust, sich intensiv mit ihren Finanzdingen auseinander zu setzen. Ich halte es demnach für falsch, einfach ein "Kreditkarten werden nicht akzeptiert" auf die Karte zu setzen. Das muss erklärt werden. Ich denke mal, dann verstehen und akzeptieren es auch die meisten. Eine ec-Karte hat ja eh jeder. Mit der passenden Aufklärung sollte das Ganze dann eigentlich kein Problem mehr sein.

                        Kommentar


                        • #13
                          Ja werter QWERTZ, da machen sie einen Denkfehlerm

                          Jeder Gastronom akzeptiert zähneknirschend KK, aber letzendlich geht es vom Gewinn ab und Amex-Zahler werden besonders gehasst, auch wenn der Gastronom dabei sein asiatisches Lächeln aufsetzt.

                          Wenn das "grosszügige" Trinkgeld direkt an die KK-Gesellschaft geht, macht es wenig Sinn

                          Nur Bares ist Wahres

                          @ Morchel
                          So ist es

                          Kommentar


                          • #14
                            Bei diversen Diskussionen hier hab ich den Eindruck gewonnen, dass Gastronomen "aufgeklärte Gäste" erwarten, aber sich selbst in keiner Weise in der Rolle des Aufklärers sehen. Das irritiert mich ein wenig. Ich bin gern bereit, den Bedürfnissen etwaiger Restaurants entgegen zu kommen. Aber auch hier gilt: Ich hab keine Glaskugel. Und wenn Bedürfnisse nicht artikuliert werden, kann ich auch nicht darauf eingehen. Das seh ich dann auch nicht als meine irgendwie vorausschauende Pflicht.

                            Kommentar


                            • #15
                              Werte Morchel, da haben Sie recht

                              Wenn die Gastronomen clever wären, stände unter jeder Rechnung

                              "XY" € gehen als Provison an Ihre KK-Gesellschaft

                              Das würde die Sensibilität der Gäste vermutlich deutlich erhöhen, denn es wird ja suggeriert, daß es egal ist, wie der Gast zahlt

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X