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  • Max.Vanderveer
    antwortet
    @Passepartout
    Ich habe soeben ein Deja Vu

    Ebenfalls ****+ Hotel, große Feier. Ich möchte einen guten Single Malt und die Dame an der Bar erklärt mir, dass der aber extra kostet. Meine Nachfrage, warum selbst Champagner kostenlos ist, ich aber für einen volljährigen Whisky bezahlen soll, kann nicht beantwortet werden, aber der Barchef mischt sich ein und erklärt, dass das schon in Ordnung ginge. Mittlerweile steht bei mir am Tisch der Sternekoch des Hotels und schließlich auch der Hoteldirektor. Sie und ein paar andere Herren in der Runde finden auch gefallen an dem Whisky und so gehen ein Dutzend Gläser raus.

    Am nächsten morgen bei der Abreise, stehen 12*25 € auf meiner Rechnung und es herrscht keine Bereitschaft darüber zu reden. Erst der Anruf beim Direktor, der sich wohl wieder an dem Abend erinnert, bringt Bewegung in die Sache.

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  • passepartout
    antwortet
    Keine Ahnung wie es unsere hoch geschätzten Nachbarn handhaben aber in D. existiert in der Gastronomieausbildung das Fach GOD. - Gast orientiertes denken.
    Will meinen, hätte ich einen Pool und sie hätten in einem meiner Outlets einen deutlich ordentlichen Umsatz generiert, ich würde sie sogar reinpinkel lassen. Nicht weil ich sie so nett find, sondern weil sie eine andere von mir angebotene, relativ hochpreisige Dienstleistung, äußerst umfassend in Anspruch genommen haben und ich möchte, dass sie dies sehr zügig erneut tun.

    Kleine Anekdote... eine all incl Hochzeit in einem *****+Hotel, meine gut gelaunte Gattin fordert morgens gegen 4h den sensationellen Service auf, doch auch ein Glas Spumi zu trinken, es sein ohnehin viel zu viele Flaschen angebrochen. Ich aber bekomme am nächsten morgen einen heiden Ärger, weil 15 x 6,90€ auf unser Zimmer boniert sind und ich mir und vor allem der Gattin nicht erklären kann, was da am späten Abend noch passiert ist.

    Gute Nacht Passepartout
    Zuletzt geändert von passepartout; 15.06.2013, 09:08.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Wenn ich die bisherigen Antworten also richtig verstehe, sind sie, anders als der Patron in Frankreich, der Meinung, daß die Bäderabteilung den Hotelgästen frei zur Verfügung stehe, nicht aber den Restaurantgästen. Ohne irgendeinen Glaubenskrieg entfachen zu wollen, aber ganz will mir das nicht einleuchten.
    Aber mal ganz unabhängig davon: ich bin mir relativ sicher, daß das postprandiale Nickerchen nicht nur ein individueller Spleen aus dem Schlaraffenland ist; 'ne Liege mit 'ner Decke im Garten, dazu noch Herr Brüderle mit 'nem großen Fächer ...

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  • bernard
    antwortet
    ... und richtig schlau wäre gewesen, mit Bedauern eine Gratis-Leistung abzulehnen (da kann ich Morchels Gefühlslage nachvollziehen) , aber entweder den halben Tagespreis anzubieten (bei zwei Personen muss man nur ein Ticket bonen, damit kommt sorar die Buchhaltung klar) oder ein Extra anzubieten - Wir bringen Ihnen noch ein Glas Champagner aus dem Restaurant an den Pool.

    Zumal der Pool samt Personal und Liege ohnehin da steht und kostet... Aber ich finde Hotel-Arrangements in Verbindung mit den eigenen Gourmetrestaurants oft unattraktiv. Da scheint wirklich mit der Kommunikation und Kalkulation hier und da etwas nicht zu stimmen.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Auch wieder wahr.

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  • Morchel
    antwortet
    Ich vermute auch hier ein Kommunikationsproblem. Restaurant und Hotel kommunizieren oft halt nicht ausreichend. Jetzt mal polemisch gefragt: Wer will denn kontrollieren, ob Sie nur ein Stündchen schlafen oder ausreichend stundenlang das ganze Angebot nutzen? Irgendwie hab ich da gerade eine gemischte Meinungslage.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Achtung! Kundschaft droht mit Umsatz!!

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Es war einmal in Frankreich: Hotel mit Restaurant, Schwimmbad für unsere Gäste, hieß es im Prospekt. Ob damit nur die Hotelgäste gemeint seien, hatte ich gefragt. Nein, Gast ist Gast, lautete die mir auch einleuchtende Erklärung.
    Es war einmal in Deutschland: Hotel mit Restaurant; es gibt eine Bäderabteilung. Ich liebe es, so meine Anfrage, nach ausgiebigem Mittagessen ein etwa einstündiges Schläfchen einzulegen. Ob ich denn am Pool einen Liegestuhl haben könne? Selbstverständlich wolle man mir einen Stuhl reservieren, für die dann notwendige Tageskarte müsse ich allerdings 40 € (pP)bezahlen.
    Mir erscheint dies nun bei einer geschätzten Zeche von 250 € (pP) ein wenig ungroßzügig; oder bin ich da zu sehr in meinem Schwabentum gefangen?
    Wie sehen sie, geschätzte Forumianer, das?
    Gruß
    s.

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  • Mohnkalb
    antwortet
    Anruf bei einem Nürnberger Restaurant. Während ich brav meine Reservierungsdaten aufsage, kichert die Dame am Telefon die ganze Zeit und bricht irgendwann in schallendes Gelächter aus. Dann sagt sie zu mir: "Entschuldigen Sie, der Koch hat gerade einen Witz gemacht." - Reservierung hat trotzdem geklappt, und ich habe mich dadurch ganz besonders auf meinen Besuch gefreut.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast erstellte das Thema Reservierungserlebnisse.

    Reservierungserlebnisse

    Reservierungen am Telefon verlaufen ja meist in ähnlicher Weise: kühl, geschäftlich, manchmal auch recht freundlich; aber es gibt da auch besondere Erlebnisse.
    Für Sonntagabend ist ein Essen in einem *Lokal geplant. Aus sprachlichen Gründen lasse ich meine Tochter anrufen. Ja, es gibt zwei Plätze, von wo aus rufen Sie an, oh, Deutschland, wie schön, nein, den Tisch brauchen Sie nicht zu bestätigen, kommen Sie einfach um 19 Uhr 30, aber hungrig bitte; und haben Sie einen guten Flug.
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