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  • #16
    Zitat von glauer Beitrag anzeigen
    Und zum gleichen Tarif gibt es Schampus der einen so erfreut wie ein Sterneessen.
    Seit dem habe ich einen Cuvee von Raumland im Keller - einfach genial.

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    • #17
      Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
      @Jürgen: Verstehe ich Sie richtig, Sie trinken in der Regel keinen Aperitif, weil Sie sich nicht trauen nach dem Preis zu fragen?
      Nein, natürlich nicht. Ich trinke in der Regel keinen Aperitif weil für mich das Preis Leistungsverhältnis nicht stimmt, daran ändert Fragen meistens auch nichts. Wenn es eine Aperitifkarte gibt lasse ich mich aber gerne positiv überraschen, das passiert aber selten wie beim 2004 Dom Perignon für 26 €.

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      • #18
        Da habe ich es leicht. Angesichts der Weinbegleitung, und da ich nichts Prickelndes mag, verzichte ich leicht auf Champagner. Sogar, wenn es im Gourmet-Club-Menü vorgesehen ist...

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        • #19
          Für uns kommt es auch immer auf Anlaß, Stimmung, Umgebung usw. an.
          Wenn dann bei Raue ein Glas Krug auf der Karte für gut 30€ steht, teile ich eines mit der Gattin, das reicht uns auch von der Menge. (den Dom von Jürgen3D hätte ich auch genommen).
          Auf einen 08/15-Champagner für 20 €, ohne daß diese auf der Karte vermerkt sind, kann ich dagegen auch gern verzichten.
          Wo wir öfter einkehren, kennen wir die Preise, ansonsten gehört es sich, die Katze nicht im (Preis-)Sack zu verkaufen.

          @schnecke: Triumvirat ? (ganz d´accord !)

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          • #20
            Ich habe das Thema noch einmal im Bekanntenkreis diskutiert, und wir sind uns einig, dass zumindest beim Aperitif eine Preisanfrage eher als unangenehm empfunden wird.

            Deswegen bin ich wieder bei meinem "alten" Plädoyer für die Aperitif-Karte: Wo keine Karte, da kein Aperitif!

            Vielleicht können wir das hier ja mal als "Forums-Resolution" beschließen!

            Um Schlaraffes Anliegen zu komplettieren, sollte es generell keine weiteren Angebote im Restaurant ohne Preisnennung geben und dem Gast die offenbare Unannehmlichkeit erspart werden, nach dem Preis fragen zu müssen.

            Schönen Gruß, Merlan

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            • #21
              Zitat von merlan Beitrag anzeigen
              ...

              Deswegen bin ich wieder bei meinem "alten" Plädoyer für die Aperitif-Karte: Wo keine Karte, da kein Aperitif!

              Vielleicht können wir das hier ja mal als "Forums-Resolution" beschließen!
              Eigentlich gibt es bereits eine "Resolution" namens PAngV / Preisangabeverordnung. ;-)

              Ich denke das "die Zeiten" langsam vorbei gehen werden und sich transparente Angebote etablieren. Das mobile Internet lässt selbst den unerfahrenen Gast recht schnell, noch vor dem gehen bemerken, wenn er ein schlechtes Geschäft gemacht hat, ihm etwas angedreht wurde.

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              • #22
                Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
                @rocco: Verstehe ich Sie richtig, dass Sie oft keinen Aperitif trinken, weil Ihnen die "üblichen Verdächtigen" zu langweilig sind?

                Mein Erstaunen kommt aus folgender Ecke: Ein Glas Champagner zum Einstieg, dazu die ersten Häppchen... das ist für mich der Sehnsuchtsmoment im Menü. Es prickelt auf der Zunge, der Geist belebt sich und man kann sich so schön auf alles freuen, was noch folgt. Da ist mir eher zweitrangig, welchen Schampus ich da im Glas habe.
                Ein Glas Champagner zum Einsteig, dazu die ersten Häppchen, das ist für mich auch mit der schönste Moment beim Essengehen. Allerdings sind mir die üblichen Verdächtigen - so wie glauer auch - deutlich zu hoch dosiert und für ihre gepflegte Langeweile einfach preislich außer Verhältnis (wobei: ich würde einen Moet oder einen Pommery auch nicht für 5 Euro das Glas trinken wollen). Anders sähe es aus, wenn es von den Grandes Marques wenigstens Jacquesson oder Louis Roederer oder Drappier gibt (alles eher selten). Und würde es Tarlant, Charles Dufour, Emmanuel Brochet, Jerome Prevost, Egly-Ouriet, Jacques Lassaigne, Francis Boulard, o.ä. glasweise geben, wäre ich sofort dabei. Aber bei Moet, Veuve, Pommery, usw. trinke ich lieber ein Glas Weißwein als Apéritif. Viele Restaurants in Frankreich und vor allem in Dänemark sind übrigens mittlerweile auf grower fizz als Apéritif umgestiegen. In Deutschland traut sich kaum jemand, den Sponsorings der großen Marken mit ihren Vertretern zu widerstehen. Warum auch? Die Gäste trinken ja auch Moet, Veuve und Pommery zu 20 Euro das Glas...

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                • #23
                  Die Gäste trinken ja auch Moet, Veuve und Pommery zu 20 Euro das Glas...
                  Und ich muss mir das Schmunzeln bei diesem Anblick manchmal verkneifen. Und dann nehme ich einen beherzten Schluck Weißwein zu mir. Der Preis der teils für die genannten Marken verlangt wird, steht einfach in keinem Verhältnis zur Qualität.

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