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  • LeGusto
    antwortet
    Die Gäste trinken ja auch Moet, Veuve und Pommery zu 20 Euro das Glas...
    Und ich muss mir das Schmunzeln bei diesem Anblick manchmal verkneifen. Und dann nehme ich einen beherzten Schluck Weißwein zu mir. Der Preis der teils für die genannten Marken verlangt wird, steht einfach in keinem Verhältnis zur Qualität.

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  • rocco
    antwortet
    Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
    @rocco: Verstehe ich Sie richtig, dass Sie oft keinen Aperitif trinken, weil Ihnen die "üblichen Verdächtigen" zu langweilig sind?

    Mein Erstaunen kommt aus folgender Ecke: Ein Glas Champagner zum Einstieg, dazu die ersten Häppchen... das ist für mich der Sehnsuchtsmoment im Menü. Es prickelt auf der Zunge, der Geist belebt sich und man kann sich so schön auf alles freuen, was noch folgt. Da ist mir eher zweitrangig, welchen Schampus ich da im Glas habe.
    Ein Glas Champagner zum Einsteig, dazu die ersten Häppchen, das ist für mich auch mit der schönste Moment beim Essengehen. Allerdings sind mir die üblichen Verdächtigen - so wie glauer auch - deutlich zu hoch dosiert und für ihre gepflegte Langeweile einfach preislich außer Verhältnis (wobei: ich würde einen Moet oder einen Pommery auch nicht für 5 Euro das Glas trinken wollen). Anders sähe es aus, wenn es von den Grandes Marques wenigstens Jacquesson oder Louis Roederer oder Drappier gibt (alles eher selten). Und würde es Tarlant, Charles Dufour, Emmanuel Brochet, Jerome Prevost, Egly-Ouriet, Jacques Lassaigne, Francis Boulard, o.ä. glasweise geben, wäre ich sofort dabei. Aber bei Moet, Veuve, Pommery, usw. trinke ich lieber ein Glas Weißwein als Apéritif. Viele Restaurants in Frankreich und vor allem in Dänemark sind übrigens mittlerweile auf grower fizz als Apéritif umgestiegen. In Deutschland traut sich kaum jemand, den Sponsorings der großen Marken mit ihren Vertretern zu widerstehen. Warum auch? Die Gäste trinken ja auch Moet, Veuve und Pommery zu 20 Euro das Glas...

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  • passepartout
    antwortet
    Zitat von merlan Beitrag anzeigen
    ...

    Deswegen bin ich wieder bei meinem "alten" Plädoyer für die Aperitif-Karte: Wo keine Karte, da kein Aperitif!

    Vielleicht können wir das hier ja mal als "Forums-Resolution" beschließen!
    Eigentlich gibt es bereits eine "Resolution" namens PAngV / Preisangabeverordnung. ;-)

    Ich denke das "die Zeiten" langsam vorbei gehen werden und sich transparente Angebote etablieren. Das mobile Internet lässt selbst den unerfahrenen Gast recht schnell, noch vor dem gehen bemerken, wenn er ein schlechtes Geschäft gemacht hat, ihm etwas angedreht wurde.

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  • merlan
    antwortet
    Ich habe das Thema noch einmal im Bekanntenkreis diskutiert, und wir sind uns einig, dass zumindest beim Aperitif eine Preisanfrage eher als unangenehm empfunden wird.

    Deswegen bin ich wieder bei meinem "alten" Plädoyer für die Aperitif-Karte: Wo keine Karte, da kein Aperitif!

    Vielleicht können wir das hier ja mal als "Forums-Resolution" beschließen!

    Um Schlaraffes Anliegen zu komplettieren, sollte es generell keine weiteren Angebote im Restaurant ohne Preisnennung geben und dem Gast die offenbare Unannehmlichkeit erspart werden, nach dem Preis fragen zu müssen.

    Schönen Gruß, Merlan

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  • Sphérico
    antwortet
    Für uns kommt es auch immer auf Anlaß, Stimmung, Umgebung usw. an.
    Wenn dann bei Raue ein Glas Krug auf der Karte für gut 30€ steht, teile ich eines mit der Gattin, das reicht uns auch von der Menge. (den Dom von Jürgen3D hätte ich auch genommen).
    Auf einen 08/15-Champagner für 20 €, ohne daß diese auf der Karte vermerkt sind, kann ich dagegen auch gern verzichten.
    Wo wir öfter einkehren, kennen wir die Preise, ansonsten gehört es sich, die Katze nicht im (Preis-)Sack zu verkaufen.

    @schnecke: Triumvirat ? (ganz d´accord !)

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    Da habe ich es leicht. Angesichts der Weinbegleitung, und da ich nichts Prickelndes mag, verzichte ich leicht auf Champagner. Sogar, wenn es im Gourmet-Club-Menü vorgesehen ist...

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  • Jürgen3D
    antwortet
    Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
    @Jürgen: Verstehe ich Sie richtig, Sie trinken in der Regel keinen Aperitif, weil Sie sich nicht trauen nach dem Preis zu fragen?
    Nein, natürlich nicht. Ich trinke in der Regel keinen Aperitif weil für mich das Preis Leistungsverhältnis nicht stimmt, daran ändert Fragen meistens auch nichts. Wenn es eine Aperitifkarte gibt lasse ich mich aber gerne positiv überraschen, das passiert aber selten wie beim 2004 Dom Perignon für 26 €.

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  • schnecke
    antwortet
    Zitat von glauer Beitrag anzeigen
    Und zum gleichen Tarif gibt es Schampus der einen so erfreut wie ein Sterneessen.
    Seit dem habe ich einen Cuvee von Raumland im Keller - einfach genial.

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  • merlan
    antwortet
    Schlaraffenland hat in seinem Eröffnungs-Posting bereits sein eigenes Fazit geliefert, das wir doch nach dieser schönen Diskussion als Aufruf an unsere Restaurateure senden können:

    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    Mir wäre es lieber, wenn in den Lokalen hierzulande die auf einen zukommenden Kosten ebenfalls und immer klar vermittelt würden. Fällt dem Ober ein Zacken aus dem Gesicht, wenn er sagen muß: und der Maury zur Schokolade liegt bei 8 fünfzig.
    Also, geschätzte Restaurantleiter, ab jetzt mündliche Angebote nur noch mit klarer Preisansage!

    Schönen Gruß, Merlan

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von merlan Beitrag anzeigen
    Wenn dem so ist, dann ist das doch einmal eine Ansage! Ich frage mich schon die ganze Zeit, wie man denn der beidseitigen Sprachlosigkeit begegnen soll. Sie haben recht, werter glauer, einfach fragen!
    Ich sage bei Nichtgefallen des Angebots mit einem freundlichen Lächeln: "Ich glaube dann fangen wir direkt mit dem Weisswein an". Und zur Not erkläre ich auch warum. Hat bisher immer ohne rote Karte funktioniert.

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von merlan Beitrag anzeigen
    Das ist ganz schön klagen auf hohem, um nicht zu sagen, elitärem Niveau!
    Nicht wirklich. Die Basisware der grossen Häuser hat sich zwar eher gebessert in den letzten Jahren, aber so richtig toll ist das alles nicht. Und dafür dann einfach zu teuer. (Und mir vor allem immer mit zu viel Dosage). Es gibt für den halben Preis einfach schon deutlich besseres mit Bubbles, steht halt nicht Champagner drauf. Und zum gleichen Tarif gibt es Schampus der einen so erfreut wie ein Sterneessen.

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  • merlan
    antwortet
    Zitat von glauer Beitrag anzeigen
    Und ich kann Rocco gut verstehen wenn ihm bei Häppchen mit Veuve oder Moet die Sehnsucht auf das Folgende wie ein misslungenes Soufflee zusammenfällt.
    Das ist ganz schön klagen auf hohem, um nicht zu sagen, elitärem Niveau!

    Zitat von glauer Beitrag anzeigen
    Mir persönlich macht es ja Spass nach dem Preis zu fragen. Und eigentlich steigt man damit im Ansehen des Personals eher. Die wissen ja auch dass nicht fragen meist auf nicht trauen beruht.
    Wenn dem so ist, dann ist das doch einmal eine Ansage! Ich frage mich schon die ganze Zeit, wie man denn der beidseitigen Sprachlosigkeit begegnen soll. Sie haben recht, werter glauer, einfach fragen!

    Schönen Gruß, Merlan

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
    Da ist mir eher zweitrangig, welchen Schampus ich da im Glas habe.
    Eben.
    Und ich kann Rocco gut verstehen wenn ihm bei Häppchen mit Veuve oder Moet die Sehnsucht auf das Folgende wie ein misslungenes Soufflee zusammenfällt. Die einzige Sehnsucht die da geweckt wird ist die auf das heimische Sofa und was anständiges aus dem Keller.

    Mir persönlich macht es ja Spass nach dem Preis zu fragen. Und eigentlich steigt man damit im Ansehen des Personals eher. Die wissen ja auch dass nicht fragen meist auf nicht trauen beruht.

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  • Mohnkalb
    antwortet
    Transparenz der Kosten ist schon schön. Unangenehmer als Intransparenz finde ich allerdings Situationen, in denen ich das Gefühl habe, jetzt will man mir ein Extra verkaufen. Während bereits vom Sommelier meine Weinflasche für den ersten Gang geöffnet wird, tritt der Restaurantleiter an den Tisch und fragt: "Für Sie noch einen zweiten Aperitif?" etc.

    Zitat von Jürgen3D Beitrag anzeigen
    Das ist auch der Grund warum ich in Restaurants eigentlich grundsätzlich auf einen Aperitif verzichte. Manchmal ist es schade, im Aqua hatten sie mal am Nebentisch einen Blanc de Noir Champagner aus Petit Meunier angeboten der mich auch interessiert hätte. Nach dem Preis zu fragen habe ich mich nicht getraut und ihn blind zu bestellen kam für mich auch nicht in Frage.
    Gibt es eine Aperitifkarte weiche ich von meinen Grundsätzen auch ab. Wenn mich das Produkt interessiert und das Preis Leistungsverhältnis stimmt dann bestelle ich auch mal einen Dom Perignon.
    @Jürgen: Verstehe ich Sie richtig, Sie trinken in der Regel keinen Aperitif, weil Sie sich nicht trauen nach dem Preis zu fragen?

    Zitat von rocco Beitrag anzeigen
    Für mich persönlich ist die Sache aber ganz einfach: bei der Frage nach einem Apéritif frage ich immer, was es gibt. Das ist in ca. 95% der Fälle (Sternerestaurants, andere nicht) irgendeine Grande Marque (Veuve, Moet, Laurent Perrier, usw.), die mich eh nicht interessiert.
    @rocco: Verstehe ich Sie richtig, dass Sie oft keinen Aperitif trinken, weil Ihnen die "üblichen Verdächtigen" zu langweilig sind?

    Mein Erstaunen kommt aus folgender Ecke: Ein Glas Champagner zum Einstieg, dazu die ersten Häppchen... das ist für mich der Sehnsuchtsmoment im Menü. Es prickelt auf der Zunge, der Geist belebt sich und man kann sich so schön auf alles freuen, was noch folgt. Da ist mir eher zweitrangig, welchen Schampus ich da im Glas habe.

    Grüße, mk

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  • Junggaumen
    antwortet
    Zitat von rocco Beitrag anzeigen
    Dabei ist doch das allerwichtigste beim Besuch eines gehobenen Restaurants, dass man sich wohl fühlt und unangenehmene Situationen nach Möglichkeit vermeidet.
    Volle Zustimmung. Die Aperitif und Digestif Karte schafft hier Transparenz. Ein teures Aperitif mit dem Unmut eines Gastes erkauft wäre auf jeden Fall zu kurz gedacht.
    Ich kann aber ebenso damit leben, wenn der Service beim Aufzählen des Aperitif den Preis mit benennt - wenn es zu den Menüs noch Extras gibt ist das ja auch des öfteren der Fall (so zumindest gefühlt schon oft erlebt).

    Habe beim Bestellen auch ohne Preise aber noch nie böse Überraschungen erlebt - auch wenn ich mich oft genug dabei ertappe, dass ich dann am Ende schon kontrolliere, was dafür berechnet wurde.

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