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Casual Fine Dining: Etikette?

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  • Casual Fine Dining: Etikette?

    Demnächst besuchen wir ein bald vielleicht zweifach besterntes Haus, deren Betreiber nach eigener Aussage "großen Wert auf Casual Fine Dining" legen. (Wer errät's? ) Das finden wir prima, doch jetzt frage ich mich, ob ich als leidenschaftlicher Sakkoträger mit einem solchen Aufzug nicht wiederum gegen die "Casual"-Etikette verstoßen und gar als erzkonservativer Nerd angesehen werden könnte. Immer noch will ich mich aber gerne von Herren unterscheiden, die Restaurants mit gehobenem Anspruch besuchen und sich ihres Outfits nicht schämen (rustikal karierte, kurzärmelige Hemden etwa).

    Ja, ja, jetzt darf's schon endlich "casual" sein und ich verspanne mich, anstatt zu entspannen. Hab ich mir die Antwort damit schon selbst gegeben?

    ... fragt mit Interesse in die Runde

    Tobler

  • #2
    Gerade jetzt in den kälteren Monaten ist ein Sakko sicher nicht Fehl am Platze. Im Juli würde es vielleicht mehr auffallen...

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    • #3
      Casual - Fine - Dining - und das ganze um noch unverkrampfter rüberzukommen auf Englisch > da sagte meine Oma immer: "jedem Tierchen sein Plaisirchen"

      Wir haben Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, dann ja wohl auch Bekleidungsfreiheit ;-)

      Also "sich schämen, weil zu gut angezogen" muss Mann/Frau sich hoffentlich nicht - auch nicht in einem Casual Fine Dining Restaurant.

      KG
      Chess

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      • #4
        Keine Sorge, geehrter Tobler. Mit einem Sakko sind Sie richtig aufgehoben, eine Krawatte werde ich vielleicht für leicht übertrieben halten. In allgemeinem halte ich jegliche Vorschriften diesbezüglich für einen Quatsch. Man darf wohl das anziehen, was gefällt. Und im besagten Haus werden Sie allerlei Gäste treffen, obwohl ich mich an niemanden mit dem "rustikal karierten" Muster erinnern kann.

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        • #5
          Kommt auf's Sakko an .

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          • #6
            Leider hat sich da mittlerweile in (deutschsprachigen) Restaurants eingeschlichen, dass die Leute einfach so kommen, wie sie auch sonst rumlaufen ... und da hat manchmal das Outfit weniger gekostet als das Menü, das verzehrt wird.

            Und die Restaurants können sich kaum wehren, da sie froh über Gäste sind und diese womöglich auch noch reserviert haben. Ich freue mich immer über gut angezogene Gäste in Restaurants. Eine Krawatte ist da nicht unbedingt notwendig, Stil geht auch ohne diese. Aber man merkt immer, wenn sich jemand liebevoll mit seiner Kleidung auseinander gesetzt hat.

            Also eine Ermutigung an Herrn Tobler: allein dass Sie sich mit dieser Frage auseinander setzen, spricht für Sie! Und daher können Sie gar nichts falsch machen.

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            • #7
              Denke Sakko ist nie zu elegant, Krawatte muss es nicht unbedingt auch noch sein (aber deswegen wird niemand des Restaurants verwiesen). Ich schätze es, dass die Kleideretikette heutzutage weniger stringent in Restaurants geworden ist (wohl muss man sich fühlen), aber stimme Heike zu - man merkt es, wenn sich jemand liebevoll mit seiner Kleidung auseinandergesetzt hat (auch wenn das nicht zu elegant ist)... aber man merkt es auch, wenn jemand das Gegenteil tut...

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              • #8
                Zitat von HeikeMünchen Beitrag anzeigen
                allein dass Sie sich mit dieser Frage auseinander setzen, spricht für Sie! Und daher können Sie gar nichts falsch machen.
                Das halte ich für eine Illusion. Wie beim Kochen auch, sich Mühe geben ist notwendig, aber lange nicht hinreichend.

                Mal davon abgesehen ist der Punkt beim CFD ja nicht möglichst schlabberig auszusehen, sondern eine gewisse Freiheit zu haben und sich wohlzufuehlen. Warum ein Sakko (auch mit Krawatte) ein Problem sein soll ist mir schleierhaft. Aber wenn das unsere größte Herausforderung für 2016 bleibt, dann wird es ein gutes Jahr gewesen sein.

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                • #9
                  Nun ja, ist aber doch auch keine Modenschau.

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                  • #10
                    Ob man das jetzt CFD nennt oder sonst wie, die Idee ist doch "komm wie du dich wohl fühlst" und das ist genau richtig. Wenn Sie, lieber Tobler, gerne Sakko und Krawatte tragen dann machen Sie es doch einfach. Bitte lassen Sie zum Armani Anzug aber das Armani Parfüm weg oder tragen Sie es nicht zu stark auf. Das stört mehr als jemand in Polohemd und Vollbart am Nebentisch...

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                    • #11
                      geschmackvoll gewählt, ist ja nicht unbedingt eine Frage des Preises. Auch ein Anzug mit Krawatte kann sehr schlumpfing aussehen, da sind ja die verrücktesten Farb-Kombinationen und Stilmixe aus den Moden verschiedener Jahrzehnte denkbar.

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                      • #12
                        Zitat von HeikeMünchen Beitrag anzeigen
                        ...und da hat manchmal das Outfit weniger gekostet als das Menü, das verzehrt wird. Und die Restaurants können sich kaum wehren, da sie froh über Gäste sind und diese womöglich auch noch reserviert haben.
                        Das ist ihr ernst, liebe Heike? Nichts für ungut, aber Sie wohnen in Schwabing, oder? Ich habe zu lange im Westend gewohnt, ich bin da wohl falsch sozialisiert.

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                        • #13
                          Nun, ich gebe auch nicht Unmengen Geld für Kleidung aus, und bin auch nicht auf Designer aus.

                          Ich wohne in Neuhausen und arbeite in Ramersdorf . Soviel also dazu. Es geht nicht ums Geld beim Outfit, sondern für mich um "sich-Gedanken-machen" und um Respekt für den Rahmen. Und da habe ich leider zuviel Lieblosigkeit gesehen. Oft auch mit Design.

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                          • #14
                            Ok sich Gedanken zu machen schadet tatsächlich nie :-) Ich habe nur häufig das Gefühl, dass sich genau die Leute bei teuren Outfits eben nicht die Gedanken machen. Die Heuristik teuer=schick ist, wie Sie ja auch schon sagen, oft nicht zutreffend.

                            Mir ist es tatsächlich schon passiert, dass ich wegen legerer Kleidung, vor allem von anderen Gästen, kritisch beäugt wurde. Ich finde das immer sehr schade.

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                            • #15
                              Das finde ich auch sehr schade, da ich sicher bin, dass Sie sich entsprechend respektvoll verhalten haben.

                              Es freut mich aber, dass wir das Missverständnis ausräumen konnten..

                              Auch nicht das vermeintlich "passende" Outfit führt immer dazu, dass die Gäste sich den Mitarbeitern gegenüber entsprechend verhalten. Leider... das wäre doch das Wichtigste!
                              Zuletzt geändert von HeikeMünchen; 05.01.2016, 22:50.

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