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  • ...und was soll man machen, wenn man ausschließlich "gut" kochen kann? Keine Gäste mehr einladen? Schlechte Produkte verwenden? Kleine Fehler einbauen? Jägerschnitzel mit Pommes machen?

    Satire kann ganz schön doof sein!

    Beste Grüße, Merlan

    PS: Da fällt mir in diesem Zusammenhang das vorweihnachtliche Menü von Sphérico ein: War unter den bekochten Freunden auch zufällig einer, der für die SZ schreibt?

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    • ...und was soll man machen, wenn man ausschließlich "gut" kochen kann? Keine Gäste mehr einladen? Schlechte Produkte verwenden? Kleine Fehler einbauen? Jägerschnitzel mit Pommes machen?

      Satire kann ganz schön doof sein!

      Beste Grüße, Merlan

      PS: Da fällt mir in diesem Zusammenhang das vorweihnachtliche Menü von Sphérico ein: War unter den bekochten Freunden auch zufällig einer, der für die SZ schreibt?

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      • Ich nehme mir den Artikel jedenfalls zu Herzen und künftig gibt es nur noch Essen ohne Schnickschnack, natürlich französische-mediterran-regional und dazu Supermarktweine, die jedes Große Gewächs in die Tasche stecken, nur damit sich meine Gäste wohl fühlen.

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        • Ich nehme mir den Artikel jedenfalls zu Herzen und künftig gibt es nur noch Essen ohne Schnickschnack, natürlich französische-mediterran-regional und dazu Supermarktweine, die jedes Große Gewächs in die Tasche stecken, nur damit sich meine Gäste wohl fühlen.

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          • Ich habe mir den offenen Brief in Gänze durchgelesen und bleibe dabei. Der Autor (Hilmar Klute) hat die falschen Freunde. In drei Monaten gibt es dann wahrscheinlich eine bissige Satire auf diejenigen, die im Kochhaus einkaufen und sich beim Essen über Herrn Fitschen unterhalten wollen.
            Zuletzt geändert von rocco; 29.12.2012, 17:15. Grund: ein dann zuviel

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            • Ich habe mir den offenen Brief in Gänze durchgelesen und bleibe dabei. Der Autor (Hilmar Klute) hat die falschen Freunde. In drei Monaten gibt es dann wahrscheinlich eine bissige Satire auf diejenigen, die im Kochhaus einkaufen und sich beim Essen über Herrn Fitschen unterhalten wollen.

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              • Nun, ich kann den Gedanken hinter diesem hübschen Text sehr gut nachvollziehen. Dieser hat meines Erachtens rein gar nichts damit zu tun, dass man "schlecht" oder "schlicht" kochen und dazu mäßigen Wein servieren soll. Ich verstehe auch nicht, wie man das so auffassen kann.

                Auch ich kenne und belächele jene Gastgeber, die ihre Freunde mit hochkomplexen Menüs von 3-Sterne-Köchen beglücken wollen, inklusive einer kleinen Armada an Amuses. Leider verbringen sie die meiste Zeit in der Küche und ein Gesprächsfluss kommt auch nicht auf. Ein geselliger Abend sieht für mich anders aus.

                Wenn ich Sterneküche essen will, gehe ich in entsprechende Restaurants. Wenn ich Freunde einlade oder besuche, geht es mir ums Zwischenmenschliche. Eine schöne Suppe, etwa von Dieter Müller, ist ebenfalls beeindruckend, köstlich und vor allem gut vorzubereiten. Gleiches gilt z.B. für Schmorgerichte und bestimmte Desserts. Immenser Aufwand hingegen bekommt sehr schnell etwas eitles.
                Ich finde, der Autor trifft das in Teilen recht gut.

                Viele Grüße,
                die Ursel
                Zuletzt geändert von umueller; 29.12.2012, 17:24.

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                • Nun, ich kann den Gedanken hinter diesem hübschen Text sehr gut nachvollziehen. Dieser hat meines Erachtens rein gar nichts damit zu tun, dass man "schlecht" oder "schlicht" kochen und dazu mäßigen Wein servieren soll. Ich verstehe auch nicht, wie man das so auffassen kann.

                  Auch ich kenne und belächele jene Gastgeber, die ihre Freunde mit hochkomplexen Menüs von 3-Sterne-Köchen beglücken wollen, inklusive einer kleinen Armada an Amuses. Leider verbringen sie die meiste Zeit in der Küche und ein Gesprächsfluss kommt auch nicht auf. Ein geselliger Abend sieht für mich anders aus.

                  Wenn ich Sterneküche essen will, gehe ich in entsprechende Restaurants. Wenn ich Freunde einlade oder besuche, geht es mir ums Zwischenmenschliche. Eine schöne Suppe, etwa von Dieter Müller, ist ebenfalls beeindruckend, köstlich und vor allem gut vorzubereiten. Gleiches gilt z.B. für Schmorgerichte und bestimmte Desserts. Immenser Aufwand hingegen bekommt sehr schnell etwas eitles.
                  Ich finde, der Autor trifft das in Teilen recht gut.

                  Viele Grüße,
                  die Ursel

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                  • Zitat von umueller Beitrag anzeigen
                    Wenn ich Sterneküche essen will, gehe ich in entsprechende Restaurants.
                    Eine schöne Suppe, etwa von Dieter Müller, ist ebenfalls beeindruckend, köstlich und vor allem gut vorzubereiten.
                    Irgendwie sind diese beiden Sätze schon etwas widersprüchlich, oder!?

                    Ansonsten schließt anspruchsvolle Küche zu Hause nicht zwangsläufig einen "geselligen Abend", den "Gesprächsfluss" und das "Zwischenmenschliche" aus. Das ist alles nur eine Frage der Organisation! Aber Sie mögen da andere Erfahrungen gemacht haben; allgemeingültig sind sie aber sicherlich nicht!

                    Beste Grüße, Merlan

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                    • Zitat von umueller Beitrag anzeigen
                      Wenn ich Sterneküche essen will, gehe ich in entsprechende Restaurants.
                      Eine schöne Suppe, etwa von Dieter Müller, ist ebenfalls beeindruckend, köstlich und vor allem gut vorzubereiten.
                      Irgendwie sind diese beiden Sätze schon etwas widersprüchlich, oder!?

                      Ansonsten schließt anspruchsvolle Küche zu Hause nicht zwangsläufig einen "geselligen Abend", den "Gesprächsfluss" und das "Zwischenmenschliche" aus. Das ist alles nur eine Frage der Organisation! Aber Sie mögen da andere Erfahrungen gemacht haben; allgemeingültig sind sie aber sicherlich nicht!

                      Beste Grüße, Merlan

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                      • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
                        Das ist alles nur eine Frage der Organisation! Aber Sie mögen da andere Erfahrungen gemacht haben; allgemeingültig sind sie aber sicherlich nicht!
                        Sehr richtig. Inzwischen ist der Text komplett online: http://www.sueddeutsche.de/stil/komp...satt-1.1560755

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                        • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
                          Das ist alles nur eine Frage der Organisation! Aber Sie mögen da andere Erfahrungen gemacht haben; allgemeingültig sind sie aber sicherlich nicht!
                          Sehr richtig. Inzwischen ist der Text komplett online: http://www.sueddeutsche.de/stil/komp...satt-1.1560755

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                          • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
                            Da fällt mir in diesem Zusammenhang das vorweihnachtliche Menü von Sphérico ein: War unter den bekochten Freunden auch zufällig einer, der für die SZ schreibt?
                            Mein erster Gedanke

                            Zitat von rocco Beitrag anzeigen
                            Ich habe mir den offenen Brief in Gänze durchgelesen und bleibe dabei. Der Autor (Hilmar Klute) hat die falschen Freunde.
                            Vermutlich hat niemand hier solche Freunde oder würde es zugeben, wenn dem so wäre

                            Da ja jeder den Artikel auf seine Weise zu interpretieren scheint: Ich fasse ihn weniger als allgemeine Brandrede gegen gutes Essen unter Freunden auf, sondern als Kritik an dem Versuch, großes Essen an diesen Tagen zu servieren.

                            Persönlich bin ich der Meinung, daß man an 350 Tagen des Jahres groß essen gehen oder kochen kann, aber eher nicht an Tagen wie Weihnachten, Silvester, etc. Gerade an diesen Tagen liegt für mich die Konzentration auf der Geselligkeit mit Freunden und Familie und nicht auf dem letzten I-Tüpfelchen des Menüs. Ich kann am 10. Januar grandios essen gehen kann am 12. Freunde zu einem großen Menü einladen, aber muß mir genau das nicht an den Tagen antun, an denen man mit großen Schwierigkeiten überteuerte Produkte bekommt, alle Leute irgendwie im Stress sind und das Essen eigentlich nicht die Hauptsache ist. Gerade dann finde ich es schön, in entspannter Runde zu sitzen, ohne sich um die Dramaturgie der Weinbegleitung oder die Garzeiten Gedanken zu machen. Das soll keinesfalls ein Plädoyer für Käsewüfel und Kartoffelsalat sein, aber zwischen diesen Extremen gibt es durchaus Gerichte, die gute Qualität mit wenig Stress für alle Beteiligten verbinden. Die Küche muss nicht anspruchslos sein, der Focus sollte aber auf der Geselligkeit liegen.

                            Auch in diesem Jahr wird mein Silvesteressen kulinarisch eher mittelmässig sein. Dafür werde ich eine außergewöhnliche Aussicht auf ein grandioses Feuerwerk geniessen und vor allen Dingen mit guten Freunden viel Spaß bis zum Sonnenaufgang haben. Das ist mir ehrlich gesagt hundertmal wichtiger, als eine Jakobsmuschel mehr oder weniger zur Jahreswende.
                            Zuletzt geändert von Max.Vanderveer; 29.12.2012, 18:42.

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                            • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
                              Da fällt mir in diesem Zusammenhang das vorweihnachtliche Menü von Sphérico ein: War unter den bekochten Freunden auch zufällig einer, der für die SZ schreibt?
                              Mein erster Gedanke

                              Zitat von rocco Beitrag anzeigen
                              Ich habe mir den offenen Brief in Gänze durchgelesen und bleibe dabei. Der Autor (Hilmar Klute) hat die falschen Freunde.
                              Vermutlich hat niemand hier solche Freunde oder würde es zugeben, wenn dem so wäre

                              Da ja jeder den Artikel auf seine Weise zu interpretieren scheint: Ich fasse ihn weniger als allgemeine Brandrede gegen gutes Essen unter Freunden auf, sondern als Kritik an dem Versuch, großes Essen an diesen Tagen zu servieren.

                              Persönlich bin ich der Meinung, daß man an 350 Tagen des Jahres groß essen gehen oder kochen kann, aber eher nicht an Tagen wie Weihnachten, Silvester, etc. Gerade an diesen Tagen liegt für mich die Konzentration auf der Geselligkeit mit Freunden und Familie und nicht auf dem letzten I-Tüpfelchen des Menüs. Ich kann am 10. Januar grandios essen gehen kann am 12. Freunde zu einem großen Menü einladen, aber muß mir genau das nicht an den Tagen antun, an denen man mit großen Schwierigkeiten überteuerte Produkte bekommt, alle Leute irgendwie im Stress sind und das Essen eigentlich nicht die Hauptsache ist. Gerade dann finde ich es schön, in entspannter Runde zu sitzen, ohne sich um die Dramaturgie der Weinbegleitung oder die Garzeiten Gedanken zu machen. Das soll keinesfalls ein Plädoyer für Käsewüfel und Kartoffelsalat sein, aber zwischen diesen Extremen gibt es durchaus Gerichte, die gute Qualität mit wenig Stress für alle Beteiligten verbinden. Die Küche muss nicht anspruchslos sein, der Focus sollte aber auf der Geselligkeit liegen.

                              Auch in diesem Jahr wird mein Silvesteressen kulinarisch eher mittelmässig sein. Dafür werde ich eine außergewöhnliche Aussicht auf ein grandioses Feuerwerk geniessen und vor allen Dingen mit guten Freunden viel Spaß bis zum Sonnenaufgang haben. Das ist mir ehrlich gesagt hundertmal wichtiger, als eine Jakobsmuschel mehr oder weniger zur Jahreswende.

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                              • Das sehe ich in der Tat genauso. Zumal Einkaufen vor den Feiertagen ja die Hölle ist.

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