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  • Das sehe ich in der Tat genauso. Zumal Einkaufen vor den Feiertagen ja die Hölle ist.

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    • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
      Irgendwie sind diese beiden Sätze schon etwas widersprüchlich, oder!?

      Ansonsten schließt anspruchsvolle Küche zu Hause nicht zwangsläufig einen "geselligen Abend", den "Gesprächsfluss" und das "Zwischenmenschliche" aus. Das ist alles nur eine Frage der Organisation! Beste Grüße, Merlan
      Sehe ich genauso. Irgendwie erwarten von mir fast alle meine Freunde, dass es etwas besonders zum Essen geben soll. Da möchte ich niemanden enttäuschen, und gebe mir stets Mühe. Ich bin jedoch keinesfalls die Gastgeberin, die die meiste Zeit in der Küche verbringt, deswegen wähle ich die Menüreihenfolge, wo vieles im voraus vorbereitet werden kann.

      Und, da gebe ich Frau Müller recht, das Kochbuch von Dieter Müller erwies mir bereits öfter gute Dienste.

      Man kann auch 5-Gänge-Menü kochen, ohne die Gäste zu überfordern und auf die Konversation verzichten zu müssen.

      SG

      wi

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      • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
        Irgendwie sind diese beiden Sätze schon etwas widersprüchlich, oder!?

        Ansonsten schließt anspruchsvolle Küche zu Hause nicht zwangsläufig einen "geselligen Abend", den "Gesprächsfluss" und das "Zwischenmenschliche" aus. Das ist alles nur eine Frage der Organisation! Beste Grüße, Merlan
        Sehe ich genauso. Irgendwie erwarten von mir fast alle meine Freunde, dass es etwas besonders zum Essen geben soll. Da möchte ich niemanden enttäuschen, und gebe mir stets Mühe. Ich bin jedoch keinesfalls die Gastgeberin, die die meiste Zeit in der Küche verbringt, deswegen wähle ich die Menüreihenfolge, wo vieles im voraus vorbereitet werden kann.

        Und, da gebe ich Frau Müller recht, das Kochbuch von Dieter Müller erwies mir bereits öfter gute Dienste.

        Man kann auch 5-Gänge-Menü kochen, ohne die Gäste zu überfordern und auf die Konversation verzichten zu müssen.

        SG

        wi

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        • Zitat von wi090365 Beitrag anzeigen
          Irgendwie erwarten von mir fast alle meine Freunde, dass es etwas besonders zum Essen geben soll.
          Das ist wohl bei den meisten hier der Fall, aber besonders muss ja nicht besonders aufwändig bedeuten, wie Sie es selbst richtig beschreiben.

          Um an den Weihnachtsmenü-Thread anzuknüpfen: An einem dieser Tage hatte ich abends Gäste und habe lange überlegt, was ich kochen soll. Schliesslich habe ich mich dazu entschlossen, die Komplexität des Essens radikal zu reduzieren und die Spießigste aller Möglichkeiten zu wählen: Ein Fleisch-Fondue. Dazu habe ich im Vorfeld fast ein Dutzend Öle und Fette getestet, die dazu passende Temperatur und Einstellung des Gasbrenners sowie die richtigen Produkte ausprobiert. Schliesslich gab es Wagyu, Bison, Lamm, Sot-l'y-laisse, Carabiniera, etc. mit einem Dutzend Saucen sowie Salat und Fingerfood, sowie nur 2 verschiedene ausgewählte Weine dazu. Somit war sowohl der Anspruch an das besondere Erlebnis als auch an die Stressfreiheit für den Gatsgeber und die Gäste erfüllt.

          Es gab dann natürlich eine kurze Unterhaltung über die Produkte (ähnlich wie es der Autor mit den morgenländischen Gewürzen beschreibt), aber danach stand das Gespräch im Focus. Es war einer der schönsten Abende des Jahres 2012, was auch das Feedback der Gäste bestätigt. Für Grande Cuisine ist auch im Januar noch Zeit.

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          • Zitat von wi090365 Beitrag anzeigen
            Irgendwie erwarten von mir fast alle meine Freunde, dass es etwas besonders zum Essen geben soll.
            Das ist wohl bei den meisten hier der Fall, aber besonders muss ja nicht besonders aufwändig bedeuten, wie Sie es selbst richtig beschreiben.

            Um an den Weihnachtsmenü-Thread anzuknüpfen: An einem dieser Tage hatte ich abends Gäste und habe lange überlegt, was ich kochen soll. Schliesslich habe ich mich dazu entschlossen, die Komplexität des Essens radikal zu reduzieren und die Spießigste aller Möglichkeiten zu wählen: Ein Fleisch-Fondue. Dazu habe ich im Vorfeld fast ein Dutzend Öle und Fette getestet, die dazu passende Temperatur und Einstellung des Gasbrenners sowie die richtigen Produkte ausprobiert. Schliesslich gab es Wagyu, Bison, Lamm, Sot-l'y-laisse, Carabiniera, etc. mit einem Dutzend Saucen sowie Salat und Fingerfood, sowie nur 2 verschiedene ausgewählte Weine dazu. Somit war sowohl der Anspruch an das besondere Erlebnis als auch an die Stressfreiheit für den Gatsgeber und die Gäste erfüllt.

            Es gab dann natürlich eine kurze Unterhaltung über die Produkte (ähnlich wie es der Autor mit den morgenländischen Gewürzen beschreibt), aber danach stand das Gespräch im Focus. Es war einer der schönsten Abende des Jahres 2012, was auch das Feedback der Gäste bestätigt. Für Grande Cuisine ist auch im Januar noch Zeit.

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            • Zitat von wi090365 Beitrag anzeigen
              Irgendwie erwarten von mir fast alle meine Freunde, dass es etwas besonders zum Essen geben soll.
              Zitat von Max.Vanderveer Beitrag anzeigen
              Das ist wohl bei den meisten hier der Fall, aber besonders muss ja nicht besonders aufwändig bedeuten.
              Schliesslich habe ich mich dazu entschlossen, die Spießigste aller Möglichkeiten zu wählen: Ein Fleisch-Fondue. Dazu habe ich im Vorfeld fast ein Dutzend Öle und Fette getestet, die dazu passende Temperatur und Einstellung des Gasbrenners sowie die richtigen Produkte ausprobiert. Schliesslich gab es Wagyu, Bison, Lamm, Sot-l'y-laisse, Carabiniera, etc. mit einem Dutzend Saucen sowie Salat und Fingerfood
              Ich glaube, da war ich mit meinem 3-Gang-Menü wesentlich entspannter, es sei denn das "Dutzend Saucen" war aus dem Supermarkt-Regal.

              Beste Grüße, Merlan

              PS: Ich habe so das Gefühl, dass diese wunderschöne Diskussion einen eigenen Thread wert wäre: "Ambitionierte Küche daheim?!"

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              • Zitat von wi090365 Beitrag anzeigen
                Irgendwie erwarten von mir fast alle meine Freunde, dass es etwas besonders zum Essen geben soll.
                Zitat von Max.Vanderveer Beitrag anzeigen
                Das ist wohl bei den meisten hier der Fall, aber besonders muss ja nicht besonders aufwändig bedeuten.
                Schliesslich habe ich mich dazu entschlossen, die Spießigste aller Möglichkeiten zu wählen: Ein Fleisch-Fondue. Dazu habe ich im Vorfeld fast ein Dutzend Öle und Fette getestet, die dazu passende Temperatur und Einstellung des Gasbrenners sowie die richtigen Produkte ausprobiert. Schliesslich gab es Wagyu, Bison, Lamm, Sot-l'y-laisse, Carabiniera, etc. mit einem Dutzend Saucen sowie Salat und Fingerfood
                Ich glaube, da war ich mit meinem 3-Gang-Menü wesentlich entspannter, es sei denn das "Dutzend Saucen" war aus dem Supermarkt-Regal.

                Beste Grüße, Merlan

                PS: Ich habe so das Gefühl, dass diese wunderschöne Diskussion einen eigenen Thread wert wäre: "Ambitionierte Küche daheim?!"

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                • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
                  Ich glaube, da war ich mit meinem 3-Gang-Menü wesentlich entspannter, es sei denn das "Dutzend Saucen" war aus dem Supermarkt-Regal.
                  Es war natürlich nichts aus dem Supermarkt-Regal, aber ein paar Grill-Saucen entsprechender Lieferanten waren in der tat schon fertig und gar nicht so schlecht. Ich stimme Íhnen aber zu, daß ein "normales" 3-Gänge-Menü in der Vorbereitung vermutlich weniger Arbeit war. Für mich war aber die Vorbereitung nicht der Punkt sondern die Arbeit an jenem Abend - und diese war recht überschaubar. Wobei ein gut vorbereitetes kleines Menü vermutlich nicht viel mehr Arbeit gewesen wäre. Letztendlich geht es um die Frage, ob der Gast oder das Essen im Mittelpunkt steht. Und in diesem Punkt sind wir uns vermutlich einig an solchen Tagen.

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                  • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
                    Ich glaube, da war ich mit meinem 3-Gang-Menü wesentlich entspannter, es sei denn das "Dutzend Saucen" war aus dem Supermarkt-Regal.
                    Es war natürlich nichts aus dem Supermarkt-Regal, aber ein paar Grill-Saucen entsprechender Lieferanten waren in der tat schon fertig und gar nicht so schlecht. Ich stimme Íhnen aber zu, daß ein "normales" 3-Gänge-Menü in der Vorbereitung vermutlich weniger Arbeit war. Für mich war aber die Vorbereitung nicht der Punkt sondern die Arbeit an jenem Abend - und diese war recht überschaubar. Wobei ein gut vorbereitetes kleines Menü vermutlich nicht viel mehr Arbeit gewesen wäre. Letztendlich geht es um die Frage, ob der Gast oder das Essen im Mittelpunkt steht. Und in diesem Punkt sind wir uns vermutlich einig an solchen Tagen.

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                    • Aber Mr.Sutherland hat doch nichts dagegen, zu einem formidablem Mahl eingeladen zu werden. Er hätte gerne nur, daß die Hausherrin/der Hausherr nicht mit schweißnasser und rotgeschwitzter Birne - hat nicht V.K. mal gerade diesen Alptraum beschrieben? - zwischen Küche und Esstisch hin und herhechelt und, was noch viel nachvollziehbarer ist, er mag nicht ständig über die Leistungen bzw Vorleistungen der Küchenbrigade informiert werden. Er hätte sicher nichts dagegen, wenn man ihm von der ein oder anderen Zutat, am besten natürlich verpackt in eine amüsante Episode, berichten würde; aber dieses ständige: und dieses Salz ist von einem kaum bekannten Seitenarm des Toten Meeres, hat drei Prozent mehr Kalium als diese rote Hawaivulkanbeize, der Essig vom Doppelgegenbauer, und probier mal diesen SchnappiSchnappi-Senf, der konnte dieses Jahr nur ersteigert werden ...
                      Ich schließe mich gerne Frau UMüllers Einschätzungen an, jeder sollte doch diesen Text verstehen können.( und wer sich ein bißchen dabei ertappt fühlt, tue Buße: fünf Boscholä und ein Cabernet Franc)

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                      • Dieser Text ist so überflüssig wie ein Kropf.

                        In einer Zeit in der sich das Geschmacksempfinden der Masse zusehends an Müll gewöhnt hat, sollte man die Menschen die sich bemühen es besser zu machen nicht öffentlich abkanzeln.

                        Ich bin mir recht sicher, dass besagter Autor keine wirklichen Freunde hat, die ihn zu einem solchen Essen einladen würden. Wäre es anders, würde er für eine Posse seinen Freundekreis öffentlich vor den Kopf stoßen. Vielmehr frisst er zwischen den Jahren einsam in seiner Pantryküche Discounterstollen und bemerkt nicht, dass ihm Pflanzenfett für Butter vorgemacht wird.

                        Gute Nacht.

                        PS: ich brauch unbedingt einen Defender oder mindestens ein abgerocktes w123 T-Modell

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                        • Zitat von passepartout Beitrag anzeigen
                          In einer Zeit in der sich das Geschmacksempfinden der Masse zusehends an Müll gewöhnt hat, sollte man die Menschen die sich bemühen es besser zu machen nicht öffentlich abkanzeln.
                          Dieser Aspekt ging mir die ganze Zeit im Kopf herum, aber ich konnte es irgendwie nicht so gut auf den Punkt bringen. In der Tat schwingt für mich in dem ganzen Artikel eine gewisse Ablehnung qualitätsorinierter Produkte mit. Das es aber manche Zeitgenossen damit auch übertreiben und meinen, nur weil etwas teuer oder selten ist, muss es gleich auch qualitativ hochwertig sein, wird zurecht aufgespießt. Stichwort: Mineralwasser aus fernen Welten.

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                          • Danke, Herr Schlaraffenland!
                            Die Humorlosigkeit mancher Diskutanten in diesem Forum, so es denn über augenzwinkerndes Schulterklopfen hinausgehen soll, ist immer wieder verblüffend.

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                            • Zitat von umueller Beitrag anzeigen
                              Die Humorlosigkeit mancher Diskutanten in diesem Forum, so es denn über augenzwinkerndes Schulterklopfen hinausgehen soll, ist immer wieder verblüffend.
                              Liebe u.,

                              es kam ja nicht umsonst die Vermutung, der Herr von der SZ muesse schon bei Forumsmitgliedern zu Gast gewesen sein....

                              Wobei ich mir nicht sicher bin, was schlimmer ist: Nach ausgiebiger Belehrung über Sourcing- und Produktionsdetails eine misslungene sphaerisierte Sardelle mit geheucheltem Genuss verzehren zu müssen oder, wie vom Schreiberling gefordert, bei jungen Goudawuerfeln ueber Suhrkamp zu schwadronieren.

                              Aber Gott sei Dank geht ja auch ganz anders, hab ich erst die Tage wieder erleben dürfen.

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                              • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
                                PS: Da fällt mir in diesem Zusammenhang das vorweihnachtliche Menü von Sphérico ein: War unter den bekochten Freunden auch zufällig einer, der für die SZ schreibt?
                                Drauf wär ich im Nachhinein ehrlich gesagt nicht gekommen... Nein, es waren neben mir und meiner Traumfrau sowie dem kleinen Nachwuchs nur drei Kolleginen von mir präsent, allesamt nicht mit der SZ liiert (oder hat gar unser Zweijähriger gepetzt ???)
                                An solchen Feiertagen selbst gibt´s was Einfaches wie z.B. Nudeln oder wir gehen aus (ja, Freundstückbericht folgt). Mein Abendessen hatte bereits am 19.12. stattgefunden.
                                Wie schon vemutet, ist es ja nur eine Frage der Organisation. Einiges an Vorbereitung, aber am Abend selbst super entspannt und wir hatten echt einen großartigen Abend. Mit Emrich-Schönleber hatte sich übrigens auch eine Nichtweintrinkerin ´angefixt`.
                                Entscheidend für mich ist, daß ich bei Einladungen nur koche, was ich wenigstens schon einmal gemacht hatte. Arbeite übrigens auch nur mit Herd, Ofen und einem Standmixer. Naja, ein Vakuumiergerät. Aber nix Paco oder Thermalisierer. Zwei Messer und Gabeln müßen bei mir fürs ganze Essen herhalten. Und über das von mir gekochte zu Schwadronieren liegt mir eigentlich nicht, die Leut´sollen einfach Spaß beim Essen haben.
                                Mir hilft aber sicher eine zum Eßbereich hin offene Küche, so bin ich selbst am Herd präsent.
                                Kommen´S einfach mal vorbei zum Essen...
                                :cheers:
                                P.S. für die "einfach-und-wenig-vorbereiten-Fraktion" eine Sensationsvorspeise meiner Mutter am 23.12.: gebratene Kalbsbriesscheiben mit Artischockenhollandaise und gebratenen Artischocken, der Hammer.
                                P.P.S. über Esskultur soll man sich nicht unterhalten, aber Kulturuntergangsgejammer à la Suhrkamp geht also...
                                P.P.P.S. kein Porsche in der Garage, auch wenn der neue Cayman gelungen ist, sonst gern ein Lotus Evora. Das Wasser war übrigens Selters.
                                Zuletzt geändert von Sphérico; 30.12.2012, 18:36.

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