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  • Meine Eltern uind ich war sehr zufrieden, vor allem weil es nicht zu mächtig war.

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    • Auf besonderen Wunsch vom Schlaraffe hier, wie versprochen,

      Meine Lieblings-Remoulade (aus dem e&t-Kochbuch "Lieblingsrezepte" von 1994):

      Für 6 Portionen:

      2 Eigelb mit 1 TL Senf, einer Prise Salz und 1 TL Essig verrühren, dann nach und nach 1/4 l Öl (vorzugsweise Sonnenblumenöl) unter ständigem Schlagen unterrühren.

      3 hartgekochte Eier halbieren. Eigelb durch ein Sieb streichen. Eiweiß, 2 mittelgroße Zwiebeln, 2 kleine Gewürzgurken fein würfeln. 2 TL Kapern abtropfen lassen, grob hacken. 3 Sardellen fein würfeln. Je 1 Bund glatte Petersilie, Dill und Schnittlauch sowie eine Handvoll Kerbel hacken.

      Alles unter die Mayonnaise mischen, mit 2 TL Kräutersenf, Zucker, Salz und Pfeffer würzen.

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      • Zitat von Muck
        ...und mit meinen Kässpätzle kann eh keiner mithalten

        Haben Sie das gehört, Schlaraffe ?! ... fragt Herr Sphérico

        Dies Thema ist viel zu ernst, als daß wir es weiter unter dem Thema "Königshof" diskutieren sollten. V.K. nimmt z.B. für den Spätzleteig zwei Eier auf 100g Mehl, was mir persönlich zu viel ist. Dann läßt er die Spätzle mit den gebratenen Zwiebeln und einem Teil des (Berg-) Käses in einer Pfanne angehen, um mit Milch abzulöschen, bevor das ganze in einer feuerfesten Form, nochmals mit ordentlich Käse überstreusselt, unter den Grill gestellt wird.
        Für mich ist wichtig, daß der Käse leichte Röstaromen entwickelt, ohne dabei zu hart oder zu zäh zu werden. Die Zwiebeln dürfen gerne ins tiefbraune abdriften, solange sie nur schmatzig bleiben. Will man sehr gute Kässpätzle zubereiten, sollte man das tausend mal gemacht haben. Mit etwa einhundert Versuchen zähle ich mich da zu den Dilettanten

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        • Sie Tiefstapler, Sie Schlaraffenland. Sie haben dies sicher schon mehr als Hundert Mal probiert und Sie meinen die nächsten 900 Versuche bringen die sehr guten Kässpätzle auf den Tisch?

          Ich lasse mir mal das Spätzlerezept meiner Mutter geben und schon beim ersten Mal wird es gelingen...Sie können ja mitessen...

          Herr Sternentor also known als der Liferant

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          • Da zieh ich mich mit meinen Quarkspätzle (v.a. zu Wild) mal leise zurück...

            Eine Kässpätzle-Queen war allerdings meine Großmutter, Jahrgang 1900, leider mit 89 viel zu früh verstorben.

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            • Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
              Zitat von Muck
              Will man sehr gute Kässpätzle zubereiten, sollte man das tausend mal gemacht haben. Mit etwa einhundert Versuchen zähle ich mich da zu den Dilettanten
              Dazu müssten es erstmal Spätzle sein... ich meine ich hätte einmal etwas aus dem Schlaraffenland gesehen was bei uns zuhause mit viel Milde als ein Versuch an Knöpfle durchgehen würde....

              aber für alle die es auch endlich selber probieren wollen mache ich jetzt mal Werbung: http://www.spaetzle.eba-verlag.de/tr...eug/index.html
              Ein echter Quantensprung (oder wahrscheinlich eher ein Sprung zurück in die Zukunft) was Brett und Schaber angeht. Da macht die Schaberei sogar Spass.

              Und was die Käsespätzle angeht ist für meine Meinung das beste Ergebnis wenn man direkt aus dem Wasser nicht zu trocken in eine Form legt, dann mit Käse bestreut und in den warmen Ofen, dann die nächste Runde etc. So entgeht man dem sonst üblichen fettigen Klumpen und alles wird recht locker.

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              • Ja eigentlich mach ich auch Knöpfle, somit kann ich eh nicht mit Schlaraffe und co. mithalten, es ist ja ein vollkommen anderes Gericht! Und obwohl ich jetzt im Schwabenland wohne, werde ich mich da nicht assimilieren. Ich feile momentan am Teigrezept. Dinkelmehl macht ihn noch zäher, mit zu viel Ei macht er mir auch keinen Spaß etc. Knöpfle muss man zum Glück nicht schaben, obwohl so ein 150 Jahre altes Spätzlebrett das seit 5 Generationen in der Familie ist eigentlich super wäre.

                M

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                • Zu den Spätzle:

                  Bei uns kommen auf 500 g Weizenmehl idR 5 ganze Eier (Größe M). Dazu noch ein bis zwei gehäufte Löffel Gries für die "Kernigkeit". Wasser dient bei Bedarf zur Abrundung des Teigs. Schlagen bis zur Blasenbildung. 1 Stunde Ruhen.

                  Bei den Kässpätzle gehe ich wie glauer vor, noch warm und saftig mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser in eine lauwarme Reine betten, dann den geriebenen Käse (idR 70% würziger Bergkäse, 30% milder Emmentaler) darauf verteilen und anschließend nicht zu wenige resche Zwiebeln als Abschluss der ersten Schicht. Bei Bedarf etwas Spätzlewasser für mehr Saftigkeit zugeben. Dann das ganze nochmals von vorn. Ab in den Ofen (Ober- und Unterhitze), dazu grüner Salat, für mich gerne etwas sauerer als sonst angemacht.

                  KG
                  besseresser

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                  • gl: "Dazu müssten es erstmal Spätzle sein... ich meine ich hätte einmal etwas aus dem Schlaraffenland gesehen was bei uns zuhause mit viel Milde als ein Versuch an Knöpfle durchgehen würde...."

                    Wie die Eingeweihten an meinem Nachnahmen erkennen können, stamme ich von einem Alt-Berliner Adelsgeschlecht* ab, das heißt, diese entscheidende schwäbische Chromosomen-Aberration, die allein befähigt, längliche Engerlinge von einem Brett zu schaben, befindet sich nicht in meinem Erbgut. Alle Versuche, den indigenen Schwaben nachzueifern, scheiterten, die Deminuation des Endproduktes mißlang, im Ergebnis waren das allenfalls Spätz.
                    Ich benutze also eine Presse, und je nach Druckverhalten entstehen dünnere längliche oder dickere kürzere Spätzle, in keinem Fall jedoch Knöpfle (die ich übrigens dann und wann auch gerne esse, mir fehlt zur Herstellung aber dieser widerhakenlose Hobel)

                    gl: "aber für alle die es auch endlich selber probieren wollen mache ich jetzt mal Werbung: http://www.spaetzle.eba-verlag.de/tr...eug/index.html"

                    So hübsch die Spätzle aussehen, wenn sie so schön gelb sind, mir sind die meist zu Ei-lastig (dann kann ich ja gleich einen Eierhaber essen). Also, zum Teig: wenn ich mich richtig erinnere, war es Klink, der erzählte, wie ihn Rudolf Katzenberger zur Schnecke gemacht hatte, weil er auf ein Kilo Mehl ein zweites Ei reinschlagen wollte. Nämlicher Klink nahm vor einigen Jahren noch 20 Eier/kg Mehl; in einem Rezept aus diesem Jahr sind es noch 15. (vor ~ 40 Jahren wollt ich mal die Superspätzle machen, auf 100g Mehl ein Ei und zwei bis drei Eigelb ... des brauchts net). Inzwischen nehmen wir eher auch die besseresser'schen 10 Eier/kg Mehl, allerdings brauchts dann doch einiges an Wasser.

                    Zitat Muck: " ... somit kann ich eh nicht mit Schlaraffe und co. mithalten ... "
                    Bitte keine Gerüchte streuen, womöglich glaubt's dann noch jemand.

                    Zitat Lieferant: "Ich lasse mir mal das Spätzlerezept meiner Mutter geben und schon beim ersten Mal wird es gelingen."
                    Das ist mir deutlich zu unjapanisch gedacht. (selbst um herauszufinden, wie es sich auf einem Stein sitzt, sollte man erst mal drei Jahre auf diesem gesessen haben)

                    Gruß
                    s.

                    ______________________________
                    *
                    |: Sie sagt, sie wär von Adel, nanu, nanu, nanu, :|
                    sie sagt, sie wär von Adel, bumsvalera,
                    |: ihr Vater führt die Nadel, ha, ha, ha, ha, ha. :|

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                    • Bloß weil Sie mal in Japan lustwandelten...Sessel sind besser und schneller...Ich heiße auch nicht Nakamura sondern Liferant.

                      Bleibt die Frage des Käses - endlich mal wieder bei Käse Waltmann in Erlangen die Theke plündern? Vielleicht doch Sprintz, Herr Schlaraffenland?
                      Grüße

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                      • Sbrinz wär mir zu unschwäbisch, Herr Sternentor. Eher niedrigdosiert in einer Mischung denkbar, etwa D 30. Ein Käse aus dem schwäbischen Voralpenland, wie z.B. ein Bergkäse der von Frau Schink an anderer Stelle empfohlenen Käserei Böserscheidegg, paßt da wohl eher.

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                        • Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
                          Sbrinz wär mir zu unschwäbisch, Herr Sternentor. Eher niedrigdosiert in einer Mischung denkbar, etwa D 30. Ein Käse aus dem schwäbischen Voralpenland, wie z.B. ein Bergkäse der von Frau Schink an anderer Stelle empfohlenen Käserei Böserscheidegg, paßt da wohl eher.
                          Sbrinz ist vor allem zu unschmelzig. Gruselige Idee. Müsste man mit Scheibletten texturell unterstützen.

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                          • Legendär sind auch die Kässpätzle meiner Mama, da gibt es kein Rezept, die Konsistenz des Teiges muss stimmen und Hälfte Emmentaler, Hälfte Bergkäse. Und auf keinen Fall im Ofen überbacken, das nimmt die Saftigkeit ...
                            Lieber Schlaraffe - Ihr Gedächtnis ist unglaublich ...

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