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  • Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    In der Tat ist das Heft meist lesenswert, aber - und sorry,dass ich etwas herumbesserwissen muss - es heißt le Schicken. www.le-schicken.de
    Ja, da sind wir uns wohl einig. Ich finde den Artikel insgesamt ganz herrlich, da er wieder mal genau das bietet, was man als dahergelaufener Wald- und Wiesenesser von Jochen Dollhase erwartet. Die von angesprochenen Redaktionssitzungen mit D. als Gast kann ich mir bestens vorstellen. :cheers:

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    • JD bespricht heute in seiner FAZ-Kolumne das Myhrvold-Buch: Höchstnote. Allerdings -wie könnte es auch anders sein- gibt es auch einen belehrenden Dämpfer: "Typisch „amerikanisch“ erscheint auch, dass Myhrvold mit seinem enormen Aufwand die Welt wie ein Hollywood-Film mit technischen Superlativen überrollt, mit etwas Abstand aber klar wird, dass er beispielsweise die ausgeweitete Sensorik überhaupt noch nicht begriffen hat. Der kommunikative Prozess „Essen“ aber vollendet sich nicht allein auf der Seite des perfekt arbeitenden Kochs, sondern erst mit einer adäquaten Entschlüsselung durch den Gast. Mit diesem Thema befasst sich die internationale Spitzenküche schon seit einiger Zeit – nicht aber Myhrvold. Insofern ist sein Ansatz nicht so revolutionär nach vorne gerichtet wie es den Anschein hat..."

      Schade also, dass Myhrvold die "ausgeweitete Sensorik" überhaupt noch nicht begriffen hat!

      Esspapier /FAZ

      Grüße, mk

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      • Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
        Sieht ihm bei der FAZ eigentlich niemand über die Schulter?
        Inzwischen ist sogar die FAZ auf den Trichter gekommen und hat online den Chicken/Schicken-Fehler korrigiert.:cheers: Siehe hier.
        Zuletzt geändert von Mohnkalb; 09.03.2012, 21:44.

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        • Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
          JD bespricht heute in seiner FAZ-Kolumne das Myhrvold-Buch: Höchstnote. Allerdings -wie könnte es auch anders sein- gibt es auch einen belehrenden Dämpfer: "Typisch „amerikanisch“ erscheint auch, dass Myhrvold mit seinem enormen Aufwand die Welt wie ein Hollywood-Film mit technischen Superlativen überrollt, mit etwas Abstand aber klar wird, dass er beispielsweise die ausgeweitete Sensorik überhaupt noch nicht begriffen hat. Der kommunikative Prozess „Essen“ aber vollendet sich nicht allein auf der Seite des perfekt arbeitenden Kochs, sondern erst mit einer adäquaten Entschlüsselung durch den Gast."
          Mensch, liebes Mohnkalb, sie sollten doch mittlerweile wissen, dass Jürgen Dollase der einzige Schreiber auf der ganzen Welt ist, der die Kulinarik in all ihren Facetten versteht.

          Grüße
          b.

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          • Zitat von brigante Beitrag anzeigen
            dass Jürgen Dollase der einzige Schreiber auf der ganzen Welt ist, der die Kulinarik in all ihren Facetten versteht.
            Danke für den Hinweis - da fällt es mir wie Schuppen von den Augen!

            Grüße, mk

            P.S. Außerdem gelernt: Manche Einsichten kann man tatsächlich nur mit Kursivschrift und Unterstreichungen angemessen ausdrücken.

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            • Heute in FAZ

              Heute in FAZ, der Link funktionierte nicht, ich habe Artikel als Word geladen, ich hoffe, man kann gut lesen.

              SG
              wi
              Angehängte Dateien

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              • Liebe wi,

                herzlichen Dank, da waren Sie aufgrund meiner technischen Unzulänglichkeit, edas als PDF anzuhängen, schneller. Einmal mehr eine wahre Predigt, aber einmahl mehr wohl eine in der Wüste.

                MkG, S.

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                • Zitat von wi090365 Beitrag anzeigen
                  Heute in FAZ, der Link funktionierte nicht
                  Danke, liebe Wi, ein Artikel, der zwar ins bekannte Horn stößt, aber die Essens-Schizophrenie hierzulande ganz treffend beschreibt.

                  Link funktioniert jetzt!

                  Grüße, mk

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                  • Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
                    Liebe wi,

                    Einmal mehr eine wahre Predigt, aber einmahl mehr wohl eine in der Wüste.

                    MkG, S.
                    So muss man das wohl sehen.

                    Obwohl der Bericht wirklich ausgesprochen informativ und gleichzeitig aufrüttelnd ist.


                    Danke für den Link.


                    Gruß!
                    Zuletzt geändert von fragolini; 13.03.2012, 15:20.

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                    • Ein sehr guter Artikel, ja - Jakob Strobel y Serra ist ohnehin einer der besten Gastroautoren in DEutschland, leider steht er in der FAZ im Schatten eines anderen Autors...

                      Hier finde ich allerdings die beiden Pole etwas zu extrem: man hat den Eindruck, als gäbe es nur "Müllfraß oder Gourmetspeisen". Nichts dazwischen. Das ist natürlich Quatsch, und es stimmt auch nicht, dass gutes Essen teuer sein muss. Nicht mal, wenn es "Bio" ist.
                      Zwischen den Zeilen kommt mir da so ein Elitismus durch, der mir nicht behagt.

                      Grüße
                      b.

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                      • Zitat von brigante Beitrag anzeigen
                        leider steht er in der FAZ im Schatten eines anderen Autors...
                        Wen meinen Sie denn, lieber brigante ??

                        MkG, S.

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                        • Der Autor, der den Schatten wirft, liefert nun einen Verriss von Marquards "Blitzküche". Aber auch nach den Zitaten aus dem Buch bleibt offen: Ist es eine Komödie? Ist es eine Tragödie? (In einem Nebensatz heißt es zudem, Marquards Ideen seien schon in den Drei Stuben nicht wirklich wild gewesen. Kann das jemand hier bezeugen?)

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                          • Interessanter Artikel über den Werdegang von Hans Horberth.

                            P.S. Schmeckt das?: "...ein Eis aus Joghurt und Nutella, glatt gerührt, mit etwas Salz abgeschmeckt. Darüber kommt ein Schaum, der aus in Buttermilch eingeweichtem Bauernbrot, Läuterzucker und Sojasauce besteht."

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                            • Ich habe es, aus dem gelungenden Kochbuch, selbst ausprobiert und muß sagen: naja...
                              Es ist aber auch eher ein Gag, ein pre-Dessert. Grundsätzlich trifft es den Geschmack eines Nutella-Brotes, doch dafür muß man fürwahr nicht so ein Theater machen

                              mkG
                              weinreise

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                              • Zitat von Weinreise Beitrag anzeigen
                                Grundsätzlich trifft es den Geschmack eines Nutella-Brotes, doch dafür muß man fürwahr nicht so ein Theater machen
                                Danke. Ich hab mich gerade schlapp gelacht. Ich stell mir das gerade vor. 2 Körner Salz und 2 Tropfen Sojasauce. Na ja, PR ist wichtig ;-)

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