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  • Zitat von Weinreise Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich trifft es den Geschmack eines Nutella-Brotes
    Darauf hätte ich durch die Beschreibung ja eigentlich auch kommen können und sollen! - Aber mich haben wohl, genau wie Frau Morchel, die Zutaten Salz und Sojasauce irritiert. Grundsäzlich finde ich es für ein Pre-Dessert auch sehr in Ordnung, einen allseits bekannten Massengeschmack zu verfremden. Das ist eigentlich ein witziger, in den besten Fällen sogar erhellender Ansatz. Nachkochen würde ich das allerdings eher nicht. Danke für die Aufklärung, werte Weinreise!

    Grüße, mk

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    • Für alle Veggies und darüber hinaus ein interessanter Artikel, wie ich finde!

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      • In der FAZ vom 14.04.12 berichtet Jürgen Dollase über das Essigbrätlein in Nürnberg und stellt fest, dass die Ergebnisse von Köthe und Ollech aktuell "mehr Kochkunst als je zuvor" sind. Er hält das Essigbrätlein für eine "der kreativsten und wichtigsten Adressen der deutschen Spitzenküche".

        Einen schönen Satz möchte ich gerne noch von JD zitieren:

        "Nun scheinen auf einmal alle Details an der richtigen Stelle zu sitzen. Während ihr immer schon beträchtlicher Einfallsreichtum in der Vergangenheit hin ind wieder auch Ideen zuließ, die mehr Reiz als Lösung waren, präsentieren sie heute eine Küche. die man harmonisch und elegant nennen kann - gleichzeitig aber auch radikal und polarisierend."

        Zwei Fragen treiben mich um:

        "...mehr Reiz als Lösung..." - Warum ist mir so eine schöne Wendung nicht selber schon einmal eingefallen

        "...eine der kreativsten und wichtigsten Adressen der deutschen Spitzenküche..." - Wieso war ich noch nie da


        Grübelnd grüßt Merlan

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        • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
          Er hält das Essigbrätlein für eine "der kreativsten und wichtigsten Adressen der deutschen Spitzenküche".
          Zwar kann ich, der ich mich vom Stil des Hauses vielleicht allzu leicht begeistern lasse, nicht als ganz objektiv gelten, bin aber überzeugt, dass JD mit dieser Aussage im Kern Recht hat. Man sollte sich allerdings vor einem Besuch des Essigbrätleins von der Erwartungshaltung befreien, man bekäme in irgendeiner Hinsicht ein "Sterne"-Erlebnis. Ja, am besten wäre es, man geriete dort ungeplant und ohne Kenntnis der Auszeichnungen an einen Tisch. Ihre zweite Frage, werter Merlan, muss wohl insofern als rein rhetorisch im Raum stehen bleiben.

          Grüße, mk

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          • Nicht weltbewegendes, aber in diesem aktuellen FAZ-Interview lässt der Großmann auch ein paar Wort zum La Vie fallen: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-11756996.html

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            • In der heutigen FAS war ein Bericht von JD, in dem er einen Rheinischen Sauerbraten im Päffgen in seiner ihm eigenen Sprache und Detailverliebtheit analysiert. Ich hilt es zunächst für eine Satire, bis ich feststellte, daß der 01. April schon vorbei ist ....

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              • Wenn ich mich richtig erinnere, hatte Dollase auch schon mal einen Doppelwopp-burger analysiert; aber da er sich nun auf diese formale und beschreibende Art festgelegt hat, gibt es eigentlich keinen Grund, warum diese seine Herangehensweise nur der gehobenen Kochkunst vorbehalten sein sollte.
                Mich hat eigentlich mehr die hohe Benotung der Päffgen-Küche irritiert: 6 von 10! und es sei, so Dollase, für Brauerei-Gaststätten eine bemerkenswerte Küchenleistung. Nicht nur, daß in einer Vielzahl französischer Brasserien deutlich besser gekocht wird, aber wie wollte das Päffgen, nur um einige Namen zu nennen, dem Dürnbräu oder dem Andechser am Dom (für die Münchner: Dom=Marienkirche) oder dem Weißen Bräuhaus auch nur annähernd das Knödelwasser reichen?
                s.

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                • Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
                  Mich hat eigentlich mehr die hohe Benotung der Päffgen-Küche irritiert: 6 von 10! und es sei, so Dollase, für Brauerei-Gaststätten eine bemerkenswerte Küchenleistung ... aber wie wollte das Päffgen, nur um einige Namen zu nennen, dem Dürnbräu oder dem Andechser am Dom (für die Münchner: Dom=Marienkirche) oder dem Weißen Bräuhaus auch nur annähernd das Knödelwasser reichen?
                  s.
                  Wenn man in Alibabas Kebab anruft und auf Long John Silver der gastronomischen Zeitgeschichte reserviert, bekommt man egal in welcher Stadt, vermutlich auch einen sehr guten Kebab.

                  Gute Nacht

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                  • Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
                    ...aber wie wollte das Päffgen, nur um einige Namen zu nennen, dem Dürnbräu oder dem Andechser am Dom (für die Münchner: Dom=Marienkirche) oder dem Weißen Bräuhaus auch nur annähernd das Knödelwasser reichen?
                    Sie wissen aber schon, werter Schlaraffe, dass ich bekennender linksrheinischer Rheinländer bin?! Und bei Kölsch und Himmel un Ääd hört der Spaß auf!

                    Beste Grüße, Merlan

                    PS: Inzwischen weiß ich auch, wo Ihr Auto steht!

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                    • Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
                      Wenn ich mich richtig erinnere, hatte Dollase auch schon mal einen Doppelwopp-burger analysiert; aber da er sich nun auf diese formale und beschreibende Art festgelegt hat, gibt es eigentlich keinen Grund, warum diese seine Herangehensweise nur der gehobenen Kochkunst vorbehalten sein sollte.
                      Mich hat eigentlich mehr die hohe Benotung der Päffgen-Küche irritiert: 6 von 10! und es sei, so Dollase, für Brauerei-Gaststätten eine bemerkenswerte Küchenleistung. Nicht nur, daß in einer Vielzahl französischer Brasserien deutlich besser gekocht wird, aber wie wollte das Päffgen, nur um einige Namen zu nennen, dem Dürnbräu oder dem Andechser am Dom (für die Münchner: Dom=Marienkirche) oder dem Weißen Bräuhaus auch nur annähernd das Knödelwasser reichen?
                      s.
                      Ich weiß zwar nicht wann Sie das letzte Mal im Weißen Bräuhaus waren, aaaaaber ... sagen wir so: Unter diesen Maßstäben kann sich das Päffgen einige Freiheiten erlauben.

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                      • Ich möchte zum einen anmerken, dass selbst Linksrheinisch Brüssel ist.

                        Zum anderen hatte ich bereits das zweifelhafte Vergnügen Gast in diesem Brauhaus zu sein und das Esssen dort schmeckt so wie es aussieht.

                        Es spricht aus meiner Sicht auch nichts dagegen einen Burger oder eine Pizza kulinarisch zu beschreiben, bizarr wird es erst, wenn man beginnt Dinge zu interpretieren, die dem Koch vermutlich nicht ansatzweise durch den Kopf gingen. Das erinnert dann immer an die Bilder von Schimpansen, die von Kunstkritikern interpretiert werden oder an Loriot / Kerkeling.
                        Zuletzt geändert von Max.Vanderveer; 03.06.2012, 07:25.

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                        • Müssen wir uns Sorgen machen ?

                          Weiter geht's , dieses mal eine Brauereigaststätte bei München

                          Schweinesülze, Käse mit Paprika und Instant-Sauce. Dazu das Erstaunen, daß ein Bianco di Custoza (für vermutlich 3€/Flasche) nicht perfekt mit dem Essen harmoniert.

                          Was kommt als Nächstes ? Die AB-Raststätte Pforzheim Nord ?

                          Wir dürfen gespannt sein
                          Zuletzt geändert von Max.Vanderveer; 03.06.2012, 07:45.

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                          • SZ, 8. Juni: ein unterhaltsamer Artikel über Stefan Wiesner, der sich einst, was ebenso schräg wie naheliegend ist, auch von Patrick Süskinds Parfüm inspirieren ließ.

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                            • Gagnaire in Berlin

                              Hotelkritiker Horrmann bringt das Wort "Unkraut" zu alter polemischer Ehre zurück.

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                              • über diese auch für mich nicht nachvollziehbare liste ist ja schon genug gesagt worden,aber mit seiner polemik gegen das noma begeht der herr horrmann leider genau den selben fehler der intoleranz.
                                wie so oft fehlt hier hier die sachliche auseinandersetzung ,aber hauptsache mein name ist mal wieder in den medien.
                                kg knurrhahn

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