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  • Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
    Ähem, lieber MV, gilt da nicht Nichtidentität zwischen Carola Dorner und Anne Haeming?
    Sie haben natürlich vollkommen recht, da ist mir auf die Schnelle ein Lapsus unterlaufen. Allerdings möchte ich zu meiner Ehrenrettung anmerken, daß der Schreibstil, so man ihn so bezeichnen mag, nicht unähnlich ist.

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    • Morgen...

      Das ist wirklich eine amüsante Geschichte, dazu schreib mal was Verleumdendes. :-))


      Meiner bisher (untrefflicher Weise) nicht offiziell bestätigen Vermutung zufolge, stieß besagte Dame nachts und allein in oder auch an einer berliner Bar, mit einem wein- und redseligen Herr T. zusammen.

      Schade dass es veröffentlicht wurde, denn jetzt ist das einzige was ich mich wirklich frage, ob er sie mit dieser Geschichte ins Bett gekriegt hat.


      Gute Nacht Passepartout

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      • vor 2 Tagen in IHT, Rene Redzepi's Vision der Zukunft ich konnte leider kein Link herstellen)

        FOOD

        I see two main ways that the future of food could go over the next 125 years. One heads toward a more mechanized, precise, sterile way of cooking; the other promotes working with seasonal, local produce and preparing dishes by hand. Here is a (slightly satirical) vision of where I see things going.

        Dec. 1, 2137, Copenhagen: A series of violent outbreaks erupted around the globe today in response to yet another restaurant chain’s surrendering to full automation. Protesters objected to the production of ‘‘chef robots’’ that now oversee more than 85 percent of the world’s restaurant food preparation.

        ‘‘Machines have neither tradition, identity or innovation,’’ one protester said.

        The conflict between proponents of human- and robot-controlled restaurants began in the 2020s when a chef robot won the popular television cooking competition MasterChef Worldwide. Protesters strenuously insisted that the main objective of cooking — deliciousness — had been lost and that cold mechanized precision was replacing intuition.

        But evidence of a growing human resistance movement was brewing. Apostles of the locavore movement that pervaded cooking at the turn of the millennium have reappeared, propagating the concept of championing small producers, local farmers and self-sustainability. Their conceit is simple: Human hands should feed human mouths.

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        • Zitat von wi090365 Beitrag anzeigen
          vor 2 Tagen in IHT, Rene Redzepi's Vision der Zukunft ich konnte leider kein Link herstellen)
          Nachdem sich weltweit ja dank der Computer ueberall die Papier-losen Bueros durchgesetzt haben - die Bueros, in denen ich bisher gearbeitet habe, sind hier sicher lediglich die Ausnahme von der Regel - hier also die naechste Zukunftsvision. Die Prognose fuer die 2020ger halte ich fuer komplett unrealistisch. Und was in 125 Jahren passiert ... immerhin gehen die Leute dann ascheinend noch essen (was in anderen Zukunfstvisionen ja schon durch die Einnahme von Tabletten oder aehnlichem ersetzt wurde).
          Zuletzt geändert von Zeitblom; 06.10.2012, 10:50.

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          • Wer wissen will, was die Zukunft bringt, sehe sich Futurama an, wo ein pizza delivery boy 1000 Jahre in der Zeit nach vorne stolpert - in eine Welt voller pies und cakes. Kulinarisch hat sich da nicht viel geändert. Und wenn man an die Austern züchtenden Römer denkt, ist das eigentlich sehr einleuchtend. Andererseits gibt es auch die weltweite Ressourcenknappheit, die bekanntlich beim Trinkwasser anfängt und beim Stör-Kaviar noch lange nicht endet...

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            • "Wer wiisen will, was die Zukunft bringt ..."
              oder wir spinnen noch etwas bei Lems Futurologischem Kongreß weiter:
              Da sitzen einige beim "Dinner" auf versyphten Matratzen vor aus ungehobelten Brettern zusammengenagelten Tischen, in der sicheren Überzeugung, in einem der elegantesten Lokale der Welt zu speisen, was sich leicht erklären läßt durch die Einleitung psychotroper Substanzen (Lysergsäurederivate?) - bei Lem heißen sie Benignatoren bzw. Markone - in's Trinkwasser. Oh, sagt der Eine, während er auf einer Genpappe mümmelt, diese bretonischen Tierchen sind doch noch was anderes als diese Maine -Ware. Aber wenigstens, so ein Anderer, gibt's jetzt, seit diese Indianerin dort Präsident geworden ist, dry-aged Fohlenfilets auf dem Markt. Zum Hauptgang öffnet der Ober, ein zahnloser Bursche in ekelhaften Lumpen, mit großer Geste eine Plastikflasche, als handele es sich um eine Magnum, mit bräunlich-stinkendem Industrieabwasser. In einer vergammelten Fischbüchse ( "gegen Kristall von Lalique kommt Riedel halt doch nicht an") wird der Probeschluck gereicht. "Großartig, selten ewas so Elegantes im Glas gehabt; da kommt so schnell keiner mit, einundsechziger La Mission"

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              • Heute: überdimensionierte Schnickschnackbeilage der SZ, in der Herr Dollase ausführlich ein aktuelles Essigbrätlein-Menü beschreibt und bewertet. Sein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der hervorragenden Weinbegleitung von Ivan Jakir. Lesenswert! Beworben wird damit das Kochbuch "Gemüse" von Köthe/Ollech, das allerdings wohl immer noch nicht erschienen ist.

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                • In der Unterschrift dieser Beilage heißt es: Ein Magazin für Wein und Genuss; in diesem Zusammenhang sollte man die ausführlichen Anmerkungen den Wein betreffend Dollases sehen.

                  Diesmal habe ich nun D. Kritik mit besonderem Interesse gelesen, denn das von IHm beschriebene Menü hatten ja auch wir sowie Herr Merlan erlebt. Was fällt also auf: Die beschreibende Art Dollases ist sehr präzise, bei vielen Formulierungen denkt man: ja , gut beobachtet ... stimmt, allerdings hat man dann das Gefühl: er seziert, wie ein Pathologe, wo bleibt die Emotion? Natürlich erwarten wir von einem professionellen Kritiker, daß er mit einer gewissen Objektivität auftritt; aber gerade beim Thema Genuss erwartet man schon zumindest eine Anflug von Empathie. Merlans Text hat, wiewohl viel kürzer und daher auch ungenauer, mehr Charme.

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                  • Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
                    bei vielen Formulierungen denkt man: ja , gut beobachtet ... stimmt, allerdings hat man dann das Gefühl: er seziert, wie ein Pathologe,
                    Das ist für mich auch die große Qualität von JD, wenn auch manchmal seine Sprache etwas pseudo-intellektuell ist. Ich finde es gut, die Emotion außen vor zu lasse, es soll ja eine professionelle Kritik sein, die eben durch ihre Nachvollziehbarkeit an Qualität gewinnt. Das ist eben ein Unterschied zu der Einbahnstraßen-Kommunikation einer Zeitung und der eines Forums oder eines Blogs, die vom Austausch und der Persönlichkeit der Autoren leben.

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                    • Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                      Ich finde es gut, die Emotion außen vor zu lasse, es soll ja eine professionelle Kritik sein, die eben durch ihre Nachvollziehbarkeit an Qualität gewinnt.
                      Emotion und Professionalität schließen sich ja nicht grundsätzlich aus. Auch ein persönlich gehaltener Bericht kann sehr nachvollziehbar und sachgerecht sein.

                      Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
                      Merlans Text hat mehr Charme.
                      zweifellos!

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                      • Der Artikel at zwar nur entfernter mit Kulinarik zu tun, ich finde ihn aber trotzdem thematisch passend:
                        Hotelsound Design - Beschallung mit Geschmack
                        Vielleicht gibt es ja auch Hoffnung, für die vielen Restaurants, die die Gäste mit Fahrstuhlmusik quälen.
                        Zuletzt geändert von Max.Vanderveer; 18.10.2012, 23:12.

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                        • Hab's gelesen. Hoffnung sieht anders aus. Muzak bleibt Muzak. Dem Durchschnittsgeschmack eines Sound-Designers möchte ich mich nicht unterwerfen müssen. Stille im Lautsprecher ist die für mich akzeptabelste Lösung. Peter Herbolzheimer reiste zeitweise mit einem Kabelschneider. Auch eine Lösungsmöglichkeit.

                          Beste Grüße
                          Daurade

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                          • Aber Sie werden hoffentlich gestatten, werte Daurade, daß ich, vor lauter Freude, wieder einmal etwas von Ihnen zu hören, den fünften Satz von Mahlers zweiter Sinfonie auflege - und wenn ich jetzt noch 'ne Flasche Wein trinke, schaff' ich womöglich morgen früh das tiefe B
                            Grüße
                            Schlaraffenland

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                            • Freut mich, dass Sie sich freuen, lieber Schlaraffenland. Und mit Mahler komme ich ebenfalls nicht übel zurecht, trinke dazu eher eher nichts. Natürlichsei Ihnen Klang und Wein von herzen gegönnt. Wenn Sie aber auf das tiefe B runter wollen, sollten Sie zum Bier greifen. Für Sänger gilt: Wein für die Höhe, Bier für die Tiefe.

                              Beste Grüße
                              Daurade

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                              • Ma chère daurade, ich kann mir kaum vorstellen, daß des Sängers Stimmbänder erkennen können, von welchem Getränk der Alkohol stammt; um an Tiefe zu gewinnen gilt eher: möglichst viel davon. Typisch, daß es zu diesen wirklich wichtigen Fragen des Lebens keine wissenschaftlichen Arbeiten gibt. Also die 0/00 in Relation zu Hertz zu setzen, natürlich nicht ganz einfach, da die Tonhöhenhertzer nicht linear verlaufen. Ich könnte allenfalls, basierend auf heroischen Selbstversuchen, als Richtwert angeben: Einskommadreipromille entspricht etwa einer kleinen Terz
                                Mit freundlichem Gruß
                                Schglaraffenland

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