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  • Oder in der geplanten Neuauflage von diesem Koch-Casting bei Sat1, bei dem dereinst Tim Raue den Bösewicht in Jury geben durfte.

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    • Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
      Oder in der geplanten Neuauflage von diesem Koch-Casting bei Sat1, bei dem dereinst Tim Raue den Bösewicht in Jury geben durfte.
      Er hat in der Tat ähnlich wie Tim Raue Alleinunterhalter-Qualitäten, die nicht vielen Köchen gegeben sind. Dass er dazu noch richtig gut kochen kann, unterscheidet ihn von vielen der Fernsehselbstdarsteller. Wie an anderer Stelle im Forum erwähnt, haben wir ihn letzte Woche interviewt und es ist unverkennbar, dass er seine Meinung gerne mitteilt

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      • In der heutigen SZ gibt es ein Interview mit Heinz Winkler, in dem er ausführlich erläutert, dass seine Zeit bei Paul Bocuse für ihn prägend war. Der (durchaus korrekte) Begriff Nouvelle Cuisine klingt nach 40 Jahren schon fast ironisch. Nicht ironisch ist allerdings gemeint, dass Saucen aus dieser Zeit bis heute noch auf seiner Karte sind. Da dies ja einige hier zu größten Verzückungen und ultimativen Lobhudeleien bringt, muss man ihm attestieren, dass er im Ergebnis seinen Job wohl richtig macht.

        Bemerkenswert auch das daneben publizierte Spargel-Rezept aus seiner "Vitalküche" für die Generation Rollator mit einem Esslöffel Mondamin. Er weiss, was seine Gäste erwarten.
        Zuletzt geändert von Max.Vanderveer; 27.04.2013, 17:18.

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        • Leider ist das schon witzig, was Sie da schreiben
          s.
          PS: auch ein einäugiges Bresse-Huhn findet mal ...

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          • Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
            Leider ist das schon witzig, was Sie da schreiben
            Entschuldigung, ich gelobe Besserung

            PS
            Das Sehvermögen eines Bresse-Hühnchens ist mir vollkommen egal, wenn es am Ende getrüffelt im Ofen steht.

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            • Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
              Leider ist das schon witzig, was Sie da schreiben
              Ich hab nicht gelacht. Und ich denk darüber nach, meinen Rollator einzupacken und demnächst wieder nach Aschau zu fahren.

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              • Zitat von Morchel Beitrag anzeigen
                Ich hab nicht gelacht.
                Ich ebenso wenig, als ich das Interview gelesen habe, das sich hauptsächlich um die 70er Jahre dreht. Im Übrigen hatte ich auch nicht damit gerechnet, Zustimmung von den angesprochenen Fans dieser Küche zu erhalten, denn das wäre ja widersprüchlich zu den Jubelarien. Suum Cuique

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                • Ich habe keinerlei Problem mit kritischen Äußerungen zu W. - ich hab eher ein Problem mit Polemik und nicht fundierter Kritik wie diesem Rollator-Ding. Ich habe bei meinen mehrfachen Besuchen bei W. nie einen Unterschied zum Altersgefüge anderer entsprechender Restaurants bemerkt. Im Gegenteil - gerade die Münchner "Jungschickeria" ist dort häufig zu Gast.

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                  • Da sehen Sie mal, werter MV, daß die Welt gar nicht immer so einfach ist, wie man es gerne hätte, daß man es Glauben täte, oder wollte.
                    Aber wie Sie so schön sagen: suum = jedem; quique = das seine

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                    • Ich bin auch fest davon überzeugt, dass es die Jugend geradezu danach drängt, Mondamin-Saucen und Rezepte aus den Humplmayr zu probieren. Insoweit sollten wir es bei Ihrem schönen Schlusswort belassen, lieber S.

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                      • Lieber Herr Vanderveer,

                        ich meine zu verstehen, was Sie weiter oben zum Ausdruck bringen wollen, nämlich dass Heinz Winklers Küche altmodisch und altbacken ist, oder so ähnlich.
                        Das kann man so sehen, aber es an der Verwendung von Mondamin (also Speisestärke) festzumachen, funktioniert nur bedingt, diese kommt nämlich in Rezepten großer Köche häufiger zum Einsatz, zumindest wenn sie ihre Kreationen für den Hobbykoch simplifizieren. Spontan fallen mir Dieter Müller und Helmut Thieltges ein, bei denen ich das schon vor Jahren las.

                        Aber die gehören vermutlich ebenfalls zur Generation R.

                        Gruß,

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                        • Werter Herr MV,

                          ich kann gar nicht glauben, dass die Saucen seit "40" Jahren unverändert sind: damals war Fondor in jeder Küche vertreten - das hat sich sicher inzwischen radikal verändert!

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                          • @UMueller
                            Ihre rhetorische Frage würde ich mit ja beantworten

                            Kuhlenkampf und Frankenfeld waren zu ihrer Zeit auch sehr beliebt, aber selbst bei den ÖR käme vermutlich niemand auf die Idee, diese 40 Jahre alten Fernsehrezepte unverändert auszustrahlen. Bei Köchen nennen diese Nostalgieerlebnisse einige Leute hier Konstanz und können sich kaum darüber einkriegen, dass früher doch alles besser war. Man muss nicht auf jedem Trend surfen, aber die Welt verändert sich nun mal, täglich. Das Gros der Köche hat damit ja auch kein Problem, auch die klassische Küche nicht.

                            @Sternentor
                            Wo Mondamin lauert ist Fondor vermutlich nicht weit. Man kann sich aber die Mühe sparen, die Saucen zu analysieren, Heinz Winkler schreibt es ja selbst:
                            Der Humplmayr war ja in der Zeit vor dem Tantris das Maß aller Dinge.

                            Man hat da gut gekocht, etwa Ente Orange, die sonst in München keiner so hingekriegt hat. Das Publikum war einmalig, da kam zum Beispiel der Gunter Sachs mit Brigitte Bardot, die dann gleich in die Küche spaziert ist. Klar, wir haben auch einige Spinnereien gemacht, etwa Steak Romanoff mit heißen Himbeeren, die wir ins Fleisch reingespritzt haben.

                            Klingt nach Louis de Funès" Filmklassiker 'Brust oder Keule'.

                            Aber ich mache heute noch eine Pfeffersoße, die ich im Humplmayr gelernt habe. Aus gehacktem Rehknochen, gestoßenem weißen Pfeffer, Speck, geröstetem Gemüse, Sahne und Wacholder. Sensationell!
                            Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Sauce lecker, sehr lecker oder gar superlecker ist, weiss aber nicht, ob ich im Jahre 2013 diese quasi als Referenzgericht darstellen würde. Gleiches gilt für Mondamin, das man sicher auch notfalls verwenden kann, wo ich mich aber frage, warum das in dem einzig abgedruckten Rezept sein muss. Beides wirft schon ein Bild auf die Küche

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                            • Zitat von Max.Vanderveer Beitrag anzeigen
                              @UMueller
                              Ihre rhetorische Frage würde ich mit ja beantworten

                              Kuhlenkampf und Frankenfeld waren zu ihrer Zeit auch sehr beliebt, aber selbst bei den ÖR käme vermutlich niemand auf die Idee, diese 40 Jahre alten Fernsehrezepte unverändert auszustrahlen. Bei Köchen nennen diese Nostalgieerlebnisse einige Leute hier Konstanz und können sich kaum darüber einkriegen, dass früher doch alles besser war. Man muss nicht auf jedem Trend surfen, aber die Welt verändert sich nun mal, täglich. Das Gros der Köche hat damit ja auch kein Problem, auch die klassische Küche nicht.

                              @Sternentor
                              Wo Mondamin lauert ist Fondor vermutlich nicht weit. Man kann sich aber die Mühe sparen, die Saucen zu analysieren, Heinz Winkler schreibt es ja selbst:

                              Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Sauce lecker, sehr lecker oder gar superlecker ist, weiss aber nicht, ob ich im Jahre 2013 diese quasi als Referenzgericht darstellen würde. Gleiches gilt für Mondamin, das man sicher auch notfalls verwenden kann, wo ich mich aber frage, warum das in dem einzig abgedruckten Rezept sein muss. Beides wirft schon ein Bild auf die Küche
                              Ich finde Ihre Argumentation heute bemerkenswert kleinlich. Zunächst ging es in dem Interview ja offensichtlich um die alten Tage. Und Herr Winkler sagt ja gerade nicht, dass er noch genau so kocht, sondern dass es immerhin ein Rezept gibt, dass er heute noch benutzt.

                              Und was das Rezept angeht handelt es sich hier doch mit voller Absicht um etwas leicht nachzukochendes und nicht um eine Signatur des Hauses. Koennte man auch als positiv entspannt ansehen. Und ist mir lieber als "Rezepte fuer die Leser" die 5 verschiedene Fonds und 20 nur ueber Rungis zu beziehende Zutaten erwarten. Immerhin erscheint das Rezept in einer Tageszeitung.

                              Ansonsten animiert mich diese ganze Geschichte doch sehr dazu bei meinem nächsten Heimatbesuch in der Residenz vorbeizuschauen...

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                              • Zitat von glauer Beitrag anzeigen
                                Ich finde Ihre Argumentation heute bemerkenswert kleinlich...
                                Vielleicht war das Interview ja tatsächlich der berühmte Tropfen, weil mich die permanente Lobhudelei auf Retroküche manchmal etwas fassungslos macht. Ich möchte aber klarstellen, dass ich zwar nicht in diesem, aber im letzten Jahr dort war, so dass ich durchaus weiß, wovon ich rede.

                                Ich gönne natürlich jedem seinen Besuch dort und wenn meine Zeilen die Fangemeinde ermuntert haben, nochmals dorthin zu fahren, ist mir das auch recht. Angesichts der Diskussion über die mangende Auslastung und internationale Attraktivität der deutschen Spitzenküche finde ich solche Selbstdarstellungen nicht förderlich.

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