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  • Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    Verriß hoch drei, unterirdisch, gerade noch ein Punkt.
    Nein, Verriß unterirdisch.
    Die effilee schreibt ja bekanntlich keine schwarzen Zahlen, aber Herr () ist sicherlich eine ihrer größeren Hypotheken.

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    • Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
      Nein, Verriß unterirdisch.
      Die effilee schreibt ja bekanntlich keine schwarzen Zahlen, aber Herr () ist sicherlich eine ihrer größeren Hypotheken.
      Herr () und in jedem Fall auch Herr () und Herr (). Ein egozentrischer Autorenpool. Verstehe den sympathischen Herausgeber nicht, dass er sich und seinem Blatt das Geschwafel dieser aufgeblasenen Inquisitoren antut.

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      • Interessantes aus den Medien:

        - Der nicht ganz unbekannte NY Times und ein unbekannter Kollege von ihm essen zur selben Zeit - und machen doch recht unterschiedliche Erfahrungen. Am Ende werden aus 4 Sternen NYT Wertung nur noch deren 3
        http://www.nytimes.com/2013/07/24/di...tml?ref=dining

        - Interviews mit US Chefs etc. zu diesem Thema:
        http://ny.eater.com/archives/2013/07...hot_topics.php

        Wie ist das in Europa?

        Wenn der Kritiker kommt und erkannt wird, soll ihn die Küche / der Service bevorzugt behandeln? Notfalls auf Kosten anderer Gäste? Geht das überhaupt?

        Wird der Kritiker erkannt? Der Michelin versucht es ja wenigstens mit Anonymität, doch selbst das wird nicht immer gelingen...

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        • Sehr schräg war, dass Thomas Keller ihm zu drei Sternen gratulierte http://twitter.com/Chef_Keller/statu...98736060665856, was für etwas Verwirrung sorgte.

          Auch Stammgäste oder Freunde des Hauses werden oft etwas bevorzugt behandelt, exakte Gleichbehandlung gibt es vermutlich nur in der Mensa. Die wirklich wichtigen Kritiker sind im Übrigen meist nicht ganz unbekannt, da wissen die Köche schon bescheid.

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          • Sehe ich genau so wie MV.

            Meine persönlichen Erfahrungen hierzu:

            Wenn der Küchenchef Kenntnis über einen Besuch hat, wird der "Tester" natürlich mit besonderer Aufmerksamkeit (zusätzliche Gerichte/Grüße/Service etc) bedacht. Das habe ich zumindest schon ein paar Mal live erlebt. Das ist für mich auch ganz normal und völlig okay.

            Und: die Köche haben schon ein sehr gutes Netzwerk und informieren sich gegenseitig über Tester, die gerade in der Nähe ihr "Unwesen" treiben.

            KG
            Chess
            Zuletzt geändert von chess; 01.08.2013, 15:15. Grund: Rechtschreibfehler

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            • Danke für die interessanten Links, liebe Küchenreise!

              Dass Kritiker bevorzugt behandelt werden, kann man einem Restaurant nicht vorwerfen. Wenn dadurch andere Gäste zu kurz kommen, sieht die Sache natürlich schon anders aus. Ansonsten ist das Erkanntwerden wohl in erster Linie ein Problem für die gepamperten Kritiker selbst. Denn sie sind es ja, die hier -natürlich in angenehmer Weise- manipuliert werden und ein zu rosiges Bild bekommen.

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              • In diesem Falle ist es aber vor allem so, dass das Daniel im Rufe steht was die Ungleichbehandlung von Gästen angeht ein würdiger Nachfolger des Le Cirque zu sein. Und so scheint mir die aktuelle Kritik auch ein Zitat dieser legendären Watsche durch Pete Wells unvergleichliche Vorgängerin Ruth Reichl zu sein. http://www.nytimes.com/1993/10/29/ar...ted=all&src=pm

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                • Danke werter Glauer, dieser Gedanke kam mir auch. Ich denke, daß dies insbesondere ein NYC-Problem, denn ein deutsches ist.

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                  • Vier-Trauben-Weingut stoppt wegen Mängeln den Verkauf seine Weine! Wenn das der Gault-Millau gewusst hätte...

                    FAZ

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                    • Man sollte sagen, einige Weine zurückliegender Jahrgänge.

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                      • Insgesamt wurden bei den Untersuchungen gegen das Weingut Schloss Schönborn 22 Weine aus den Jahren 2008-2011 beanstandet. Wie der Wiesbadener Kurier heute berichtet, geht es dabei um verbotene Lagen- und Gebietsverschnitte, unzulässige Mostkonzentrationen und Reduktion des Schwefelgehalts.

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                        • Der Gault Millau hat bei seinen Tests, sind die eigentlich anonym? fünf aufgespritete weine mit mehr als 95 Punkten bewertet, wie haben eigentlich Eichelmann und FS diese Weine bewertet?
                          Na ja wer den Schaden hat...

                          Kommentar


                          • Zitat von schnecke Beitrag anzeigen
                            Der Gault Millau hat bei seinen Tests, sind die eigentlich anonym? fünf aufgespritete weine mit mehr als 95 Punkten bewertet, wie haben eigentlich Eichelmann und FS diese Weine bewertet?
                            Na ja wer den Schaden hat...
                            Laut GM wird beides gemacht. Ich meine aber gelesen zu haben zunächst gehe es offen, aber zumindest die besten (wozu 95+ ja gehört) würden dann blind noch einmal abgeglichen.

                            Allerdings wundert es mich nicht so sehr, dass das nicht bemerkt wurde und ich glaube auch nicht, dass es unbedingt ein schlechtes Licht auf die Verkoster wirft. Die Weine wurden ja nicht auf das Niveau von Portwein aufgespritet, sondern man hat wohl eher den Weinen ueber die magische 5,5% Alkohol geholfen. In einem so dicken Traubensaft mit Edelfaeule sticht ein Hauch Weinbrand wahrscheinlich nicht wirklich heraus.

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                            • Der Guardian zu den "11 ways to ruin my apetite": http://www.theguardian.com/lifeandst...ite?CMP=twt_gu

                              Ein paar passende Punkte sind da schon dabei!

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                              • Aha, daher kommen also die irren Geschmackskombinationen vieler Avantgarde-Köche.....

                                Absolut lesenswerter Artikel:
                                http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-919535.html

                                Mir scheint, wir haben bisher hier im Forum eine fundamentale Entwicklung der Kulinaristik weitgehend verpasst....


                                MkG
                                lagomaggiore

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