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  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von shaun-da-pol Beitrag anzeigen
    Erinnert mich an judäische Volksfront vs. Volksfront von Judäa.
    Jeder nur ein Kreuz !...Bärte, Steine !...

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  • shaun-da-pol
    antwortet
    Besonders ist auch der "Diss" des Gault Millau Kritikers gegenüber dem Michelin. Erinnert mich an judäische Volksfront vs. Volksfront von Judäa.

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  • El Grande Gourmet
    antwortet
    @QWERTZ: Da muss ich Ihnen recht geben! Auch ich war schon des Öfteren in Restaurants speisen, welche nicht im Michelin verzeichnet waren und die in meinen Augen durchaus eine Nennung verdient gehabt hätten bzw. teilweise sogar von der gastronomischen Leistung her qualilitativ über Lokalen anzusiedeln waren, welche im Guide gelistet wurden. Im Segment unter der Bib- und Sternekategorie herrscht also in der Tat eine gewisse Willkür, was sich für nicht gelistete Qualitätsbetriebe durchaus nachteilig auswirken kann, denn wenn ich (anderen wird es ähnlich gehen) in mir gastronomisch unbekannten Regionen unterwegs bin, richte ich mich auch unterhalb der Auszeichnungskategorien durchaus nach dem roten Guide und steuere dann er selten dort nicht erwähnte Etablissements an, die mich vielleicht mindestens genauso zufrieden gestellt hätten. Trotz dieser manchmal nicht ganz nachvollziehbaren Auswahlkriterien sind mir die Empfehlungen des Michelin aber immer noch wesentlich lieber als jene von Portalen wie z.B. (im Artikel erwähnten Portal) Tripadvisor, deren Inhalten man aufgrund der doch sehr subjektiven und amateurhaften Bewertungen (um es einmal vorsichtig auszudrücken) aus Erfahrung oftmals gar nicht trauen kann.

    @Hannes Buchner: Dass Bielefeld derzeit keine Gourmethochburg ist, kann man wahrlich unterstreichen. In den späten 80er und frühen 90er Jahren hingegen, als ich meine damals in Bielefeld lebende Tante ab und an dort besuchte, sah dies aber noch ganz anders aus. Seinerzeit gab es dort drei besternte Lokale (die "Auberge Le Concarneau", die "Ente" sowie "Klötzers kleines Restaurant"), von denen vor allem das Erstgenannte durchaus in der Oberliga der deutschen Hochküche mitspielte!
    Zuletzt geändert von El Grande Gourmet; 10.12.2015, 19:35.

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  • QWERTZ
    antwortet
    An der Treffsicherheit bei Bib- und Sternerestaurants des Michelin gibt es sicher im Großen und Ganzen wenig zu kritisieren. Was die einfachen Einträge angeht, ist der Michelin meines Erachtens aber deutlich weniger treffsicher, heißt nicht, dass Erwähnte Betriebe die Erwähnung nicht verdient haben, aber inwiefern sich diese Nennung gegenüber anderen, nicht aufgeführten rechtfertigt ist nach meiner Erfahrung nicht unbedingt schlüssig.

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  • Hannes Buchner
    antwortet
    Mal ganz was Neues
    http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mit...met-Bibel.html

    Liegt es daran, dass Bielefeld jetzt nicht gerade zur Michelin-Hochburg zählt?
    mfg Hannes Buchner

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  • HeikeMünchen
    antwortet
    „Gourmet-Talk“ bei der SZ

    Kulinarisches in der Zeitung – in diesem Fall ist das wörtlich zu nehmen. Der Bericht könnte auch unter „Kuriositäten“ stehen, oder sonst irgendwo?? Wenn einer der Moderatoren es verschieben möchte – ich bin da leidenschaftslos.

    Am 16. November besuchte ich die Veranstaltung „Gourmet-Talk“ der Süddeutschen Zeitung in Kooperation mit dem Tre Torri Verlag.

    Im Mittelpunkt stand die Präsentation des Kochbuches „Deutsche Küche 2.0“. Auch war Burkard Schork (15 GMP) mit seinem Buch: „Alles vom Schwein“ auf dem Podium anwesend. Dann waren noch folgende deutsche Winzer da, die auch die Weine präsentierten: Wilhelm Weil, Joachim Heger, Helmut Dönnhoff, Paul Fürst.

    Im Preis von 29.90 Euro pro Person war außerdem ein Drei-Gang-Menü inbegriffen, ebenso vier begleitende Weine, Wasser, ein paar Blut- und Leberwürstel zum Amuse, Brot sowie Wasser.

    Beim Drei-Gang-Menü wurden Rezepte aus dem Kochbuch „Deutsche Küche 2.0“ serviert. Alles klassisch, leider nicht die Neuinterpretationen von z.B. Christian Jürgens. Na ja, man kann ja nicht alles haben, vor allem nicht zu diesem Preis...
    .
    Zum Aperitif gab es einen 2014 Kiedricher Riesling von Weil

    Das Menü:

    1. Zanderfilet auf Sahnekraut, dazu dann den 2014 Kreuznacher Kahlenberg Riesling von Dönhoff
    2. Pichelsteiner Eintopf, dazu den 2013 Bürgstadter Spätburgunder von Fürst
    3. Sauerbraten mit Kartoffelknödeln, dazu den 2011 Mimus Spätburgunder Barrique von Heger.

    Es lässt sich zu dem Essen sagen, dass es durchweg anständig gekocht war, mit guter Produktqualität. Da hat sich die SZ nicht lumpen lassen. Allein der Fisch war leicht übergart. Da habe ich für schlechteres Essen schon sehr(!!!) viel mehr Geld ausgegeben..., aber das Ziel der Veranstaltung war natürlich ein anderes.

    Die Weine machten auch Spaß, es wurde reichlich nachgeschenkt. Einzig der Spätburgunder von Heger hätte noch etwas mehr Reife vertragen.

    Den „Talk“ auf dem Podium haben wir nach kurzem reinhören jedoch lieber ausgeblendet. Da fielen solche Sätze wie „Die deutschen Köche haben nicht genug Selbstbewusstsein“...

    Zu den Gerichten gab es jeweils eine kleine Broschüre mit der Beschreibung der Historie des Gerichts sowie dem Rezept.

    Insgesamt eine Promotion-Veranstaltung, die ich, sollte sie sich nächstes Jahr in ähnlicher Form wiederholen, wieder besuchen würde. Wir waren uns einig: ein irgendwie verrückter Abend.
    Zuletzt geändert von HeikeMünchen; 29.11.2015, 17:21.

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  • Mohnkalb
    antwortet
    Die Mittelschicht, die sich entsprechende Restaurantbesuche leisten kann, steht in Deutschland der Spitzengastronomie skeptisch bis ablehnend gegenüber. Das weiß jeder hier im Forum und könnte vermutlich über ungnädige Reaktionen aus dem eigenen Umfeld berichten, von harmlosen Witzeleien bis zur Rufschädigung kommt alles vor. Dafür gibt es vermutlich vielschichtige kulturelle Gründe.

    Noch ein Gedanke. Gerne wird ein Abend im Restaurant mit Hochkultur und Kunst in Verbindung gebracht ("für Opernkarten werden auch gerne mal 200 Euro ausgegeben..."). Doch die Hochkultur scheint heute insgesamt ein schlechteres Ansehen zu genießen. Und viele Restaurants versuchen auch, dieses Image der oft anstrengenden Hochkultur loszuwerden ("casual fine dining": weg mit der Etikette, mit weißen Tischtüchern und anderen bürgerlichen Verzopftheiten. Im Trend liegen nun "Wohnzimmerrestaurants", welche die Illusion nähren, der Gast befinde sich gar nicht im öffentlichen Raum, sondern sei zu Gast bei Freunden. Usw.) Ist das der richtige Weg? Ich weiß es nicht.

    Grüße, mk

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  • passepartout
    antwortet
    Zitat von Hannes Buchner Beitrag anzeigen
    Ein Themenkomplex, welchen wir hier bereits in allen Facetten abgegrast haben. Aus den Inhalten dieses Forums, ließe sich eine ganze Batterie von Antworten, Beipflichtungen und Gegenstimmen zusammenkopieren.

    Hatten wir bereits eine Lösung für dieses "Problem" gefunden oder waren wir zu dem Schluss gekommen, dass die Debatte müßig sei?

    Viele Grüße

    Passepartout

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  • Hannes Buchner
    antwortet
    Süddeutsche Zeitung 13.11.2015
    http://www.sueddeutsche.de/stil/deut...uppe-1.2734374

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  • passepartout
    antwortet
    Zitat von kuechenreise Beitrag anzeigen
    "Zur Folge hatte es, dass ein angesagter Koch heutzutage möglichst lückenlos tätowiert am Tisch zu erscheinen hat, um zu erklären, was er sich bei der Kreation seiner Gerichte dachte, ganz egal, ob der Gast das überhaupt wünscht oder es ihn interessiert. Zudem serviert er seine Speisen gerne angerichtet auf Ästen, auf Schieferplatten und Baumstammscheiben, was vermutlich Naturnähe vermitteln und eine hippe Alternative zum vermeintlich bürgerlichen Porzellangeschirr darstellen soll."

    Zitat aus "Eine Abrechnung mit Hipster-Food", Der Standard / Rondo: http://derstandard.at/2000022638822/...t-Hipster-Food

    Inhaltlich kann man natürlich anderer Meinung sagen, aber der Artikel hat Unterhaltungswert und hält in manchem auch den Spiegel vor..
    Und wäre man nun jung aber unbemalt, es gäbe weißes Leinen und Teller aus Porzellan, vermutlich wäre man eher der junge Spießer als der junge Wilde...
    Zuletzt geändert von passepartout; 06.10.2015, 08:41.

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  • kuechenreise
    antwortet
    "Zur Folge hatte es, dass ein angesagter Koch heutzutage möglichst lückenlos tätowiert am Tisch zu erscheinen hat, um zu erklären, was er sich bei der Kreation seiner Gerichte dachte, ganz egal, ob der Gast das überhaupt wünscht oder es ihn interessiert. Zudem serviert er seine Speisen gerne angerichtet auf Ästen, auf Schieferplatten und Baumstammscheiben, was vermutlich Naturnähe vermitteln und eine hippe Alternative zum vermeintlich bürgerlichen Porzellangeschirr darstellen soll."

    Zitat aus "Eine Abrechnung mit Hipster-Food", Der Standard / Rondo: http://derstandard.at/2000022638822/...t-Hipster-Food

    Inhaltlich kann man natürlich anderer Meinung sagen, aber der Artikel hat Unterhaltungswert und hält in manchem auch den Spiegel vor..

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  • Tobler
    antwortet
    Herrlich, das Interview mit Marin Trenk in der "Süddeutschen" mit in in vielerlei Hinsicht teilenswerten, zumindest aber diskussionswürdigen Ansichten, vor allem in seinem Schlussplädoyer. Besonders giggeln musste ich wiederum über die Kreation "gastrosexueller Mann". Da wird sich mancher wiedererkennen... Nachzulesen dort:

    http://www.sueddeutsche.de/stil/sams...osse-1.2567039

    KG

    Tobler

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  • chess
    antwortet
    hat jemand die Umklammerung des Weinglasses des Professors wahrgenommen? Das sagt doch alles ... KG Chess

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  • QWERTZ
    antwortet
    Das verstehe ich auch nicht, denn wenn es den Leuten im Imbiss-Umfeld besser schmecken würde, wäre das ja keine Schmach für den Sternekoch. Im Gegenteil: es wäre die gegenwärtig gängige These zum Rückzug aus der Sternegastronomie, der zufolge die Menschen lieber in "lockerer" Atmosphäre und ohne vermeintliche Zwänge speisen wollten, bewiesen. :heulen:

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    PS:
    "Gibt es andere Studien, die Sie interessant fänden, aber noch nicht durchführen konnten?
    Ich würde gern mal das Experiment machen, echte Sterneküche auf Papptellern und mit Plastikbesteck im Café an der Ecke zu servieren. Würde das Essen für sich sprechen? Oder würden die Kunden es mittelmäßig finden und nicht als besonders wahrnehmen? Aber ich habe leider noch keinen Sternekoch gefunden, der mitmacht."

    Na jetzt hör'n Se aber auf, warum sollte sich denn ein "Sternekoch" darauf nicht einlassen? Irgendwas kann da doch nicht stimmen.

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