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  • Raue: mir liegt das Selbstdarstellerische nicht.

    Das ist ja nun mal ein Satz, der in den (schwäbischen) Tuff des Oympiastadions gehauen gehört.

    Beste Grüße
    Daurade

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    • Heute in der SZ ein sympathisches Interview mit Kevin Fehling und seiner Oma.

      Privat kocht Fehling ungern...
      "Fehling: Ich kriege schon die Krise, wenn ein Messer zu Hause nicht so scharf ist wie die aus der Hotelküche.
      Oma: Wirklich? Also, das finde ich komisch. Und etwas Muße und Spaß will man doch auch haben in der Küche."

      Recht hat sie!

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      • Helmut Gote ("Buchautor und Restauranttester") versucht im WDR-Interview (LINK) den Unterschied zwischen einem, zwei und drei Sternen zu erklären. Nicht ganz überzeugend, wie ich finde. Auch steht seine Erläuterung, dass bei den Zweisternern "die Ansprüche an das Ambiente noch mal deutlich höher sind, sowohl, was Gläser und Geschirr, als auch was den Service betrifft" im Widerspruch zu den Äußerungen von Herrn Flinkenflügel im jüngsten Sternefresser-Interview.

        P.S. Alle gängigen Vorurteile gegenüber der Spitzengastronomie sind mal wieder in den zugehörigen Leserkommentaren zu finden. :heulen:

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        • Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
          Auch steht seine Erläuterung, dass bei den Zweisternern "die Ansprüche an das Ambiente noch mal deutlich höher sind, sowohl, was Gläser und Geschirr, als auch was den Service betrifft" im Widerspruch zu den Äußerungen von Herrn Flinkenflügel im jüngsten Sternefresser-Interview.
          Herr Gote wiederholt nur das, was man auch schon in der Gastronomie hörte - vor geschätzten 20 Jahren und ohne Anspruch, mehr zu sein als ein urbaner Mythos. Angenommen, es war so (dafür gibt's ja gewisse Indizien) hat der (deutsche) Michelin doch erade in den letzten Jahren seine Einstellung gewaltig geändert, man denke nur an das "August", oder "Essigbrätlein", deren 'Komfort' nach dieser Vorstellung gerade Mal einen Stern brächten. Grotes Äußerung: " [...] Oder ob er nicht mit fünf, sondern mit zwanzig Zutaten auf dem Teller arbeitet", halte ich in dieser Vereinfachung zudem einfach nur für Quatsch mit Sauce. Insgesamt wirkt das Urteil des WDR-ernannten Fachmanns mehr als fragwürdig.
          Zuletzt geändert von malbouffe; 11.11.2011, 19:36.

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          • Zitat von malbouffe Beitrag anzeigen
            Herr Gote wiederholt nur das, was man auch schon in der Gastronomie hörte - vor geschätzten 20 Jahren und ohne Anspruch, mehr zu sein als ein urbaner Mythos. Angenommen, es war so (dafür gibt's ja gewisse Indizien) hat der (deutsche) Michelin doch erade in den letzten Jahren seine Einstellung gewaltig geändert
            Ja, möglich. Wo findet denn eigentlich eine Bewertung des Service noch ihren Niederschlag?

            Übrigens hält Die Zeit heute eine ganz spezielle Empfehlung für alle Freunde des Aqua bereit: "Am besten reist man ... im Dunkeln an, isst und schläft – und fährt schnell wieder heim.": siehe hier.

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            • Ob einen das nun selbst überzeugt oder nicht ist denke ich gar nicht so entscheidend. Wer bei WDR publiziert der hat einen gewissen Einfluss inne. Das wissen letztlich auch viele Gastronomen. Und da wäscht dann eine Hand die andere. Von daher hat das Wort von Helmut Gote mit Sicherheit jede Menge Gewicht und man arbeitet sich daran ab, wenn man versucht seine Argumentation anzugreifen.

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              • Wenn Sie das so sehen, werter genbel, dann sind Sie hier leider falsch. Solche Diskussionen sind einer der Schwerpunkte dieses Forums.

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                • fyi
                  http://www.welt.de/print/wams/lifest...nenhimmel.html

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                  • Interessanter Artikel, auch wenn manches zum Widerspruch reizt (etwa das witzlose Redundanzesser-Bashing). Den Nürnbergern hier im Forum dürfte die folgende Passage natürlich gefallen:

                    "Mit Bühner und Achilles hat der "Michelin" zwei geniale Kopisten aufgewertet. Von einer eigenen deutschen Hochküche kann man bei beiden Küchenchefs aber nicht sprechen. Die entsteht in Nürnberg. Bei Yves Olech und Andree Köthe im Restaurant "Essigbrätlein". Die beiden Ausnahmetalente fertigen seit Jahren eine in sich ruhende und aus sich selbst geborene Kulinarik, die man in Deutschland kein zweites Mal findet. Brutal regional und ohne Luxusprodukte. Brot mit Erbsenbutter, Kalbskopf mit Essiggurke, Zander mit Brokkoli, Reh mit Pfifferlingen. Im "Essigbrätlein" schmeckt Gourmetküche so gut, dass man stets einen Nachschlag will. Warum geht das nicht anderswo auch?"

                    Die lobenden Sätze über das Essigbrätlein stimmen schon, als bekennender Fan unterschreibe ich sie voll und ganz; allerdings empfinde ich den hier suggerierten Vergleich mit den "Kopisten" Achilles und Bühner als unfair. Denn natürlich wird am Nürnberger Weinmarkt, so verdienstvoll und lecker der originelle Küchenstil von Ollech/Köthe auch ist, nicht auf ***-Niveau gekocht, und was den reinen Aufwand betrifft, vielleicht nicht einmal auf **-Niveau.

                    Grüße, Mohnkalb

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                    • "Im "Essigbrätlein" schmeckt Gourmetküche so gut, dass man stets einen Nachschlag will."

                      Vielleicht auch unter anderem, weil die Portionen unterdurchschnittlich klein sind?

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                      • Aus meiner (unserer) Sicht ist das was der Autor Manfred Klimek über die deutsche Spitzenküche schreibt -
                        .....In der deutschen Spitzengastronomie wird zu viel gedacht und zu wenig geschmeckt.
                        Und:
                        das ist nicht nur das Problem von Nils Henkel, es ist das Problem der meisten deutschen Spitzenrestaurants:
                        zu viel denken, zu wenig schmecken.
                        - ein Artikel aus Absurdistan.:cheers:

                        Die begeisterten Kommentare der gourmeterfahrenen Clubmitglieder über die bisher gemeinsam genossen Erlebisse
                        ua. bei Bühner, Elverfeld, Winkler und Bau,
                        ergeben das genaue Gegenteil von dem was Herr Klimek in der "Welt" so von sich gibt.:heulen:
                        Gruß
                        Soriso

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                        • Da wurde in der Welt wohl schon auf heute Abend vorbereitet... :-))

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                          • "Kopist" - in Bezug auf Bühners Küche empfinde ich dies als sehr befremdlich !

                            PK läuft gerade und einige News sickerten bereits durch!

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                            • fyi
                              http://blog.zeit.de/nachgesalzen/201...as-bleibt_6159

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                              • Und wieder einer der es nicht verstanden hat!

                                Einen schönen Tag

                                Passepartout

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