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  • #31
    Hallo,

    eine Leseprobe finden Sie hier:

    http://www.piper-verlag.de/sachbuch/buch.php?id=17622

    Mit einem derart mediokren Sprachstil möchte ich persönlich meine Lesezeit nicht vergeuden.

    Beste Grüße
    Daurade

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    • #32
      Danke für den Link, werte Daurade!

      Sprachlich mag es bei Raue durchaus Ungeschliffenheiten geben, aber es gibt doch bereits in dieser Leseprobe tiefe Einsichten und herrliche Selbstportraits, an denen man sich ergötzen kann:

      "Um Köche zu verstehen, muss man wissen, dass die Küche ein Kriegsschauplatz ist, man balanciert immer auf einem schmalen Grat. Köche leben in einer ganz eigenen Welt, sie sind wie Bunkerratten, und alles, was drum herum geschieht könnte man im Grunde in Schutt und Asche legen."

      "Ich bin nicht der Sonnengott, ohne den nichts geht. Größe bedeutet vielmehr, wenn man funktionierende Restaurants auf alle Kontinente verteilt hat. Wenn Leute bei dir gearbeitet haben und deine Philosophie weitergeben. Das ist Größe. Aber nicht, als Obermacker am Pass zu stehen, auf jedes Gericht noch zwei Prisen Salz zu geben und begleitet von einer genialen Fingerbewegung zu sagen: »Jetzt ist es fertig!«"

      "Meine Aromatik wird nie als harmloser kleiner Gaumenschmeichler daherkommen, sondern immer Vollgas in die Fresse treten."


      Warten wir also in Ruhe ab, was Ossobuco berichten wird...

      Gruß, Mohnkalb

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      • #33
        Am Wochenende im Zug gelesen: Europa Kreuzweise - eine Litanei von Blixa Bargeld. BB ist der Sänger der Einstürzenden Neubauten und Hobby-Gourmet. Die Betitelung des Buchs als Litanei passt zu dem bedeutungsschwangeren Stil des Herrn Bargeld. Meines Erachtens handelt es sich um eine Flickschusterei aus auf einer Tour zusammengeschriebenen Notizen, beginnend mit der immer der gleichen Tracklist (gefühlte 100 Mal), seitenweisen Auflistungen von unwesentlichen Namen, usw. und kurzen Berichten über besuchte Gourmetrestaurants. Zu Emotionen und begeisterten Worten scheint sich Bargeld nicht hinreißen lassen zu wollen - so wirkt alles gelangweilt, zynisch und irgendwie auch belanglos. Das Buch kann ich also nicht empfehlen. Auf Nachfrage verleihe ich es aber sehr gerne.

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        • #34
          Falls jemand interessiert sein sollte an die erste deutsche Ausgabe von Apicius :

          http://www.gourmet-report.de/artikel...vantgarde.html

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          • #35
            Und der Kollege Dollase hat sich dem auch schon angenommen: http://www.faz.net/artikel/C31125/ko...-30452403.html

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            • #36
              Mein Dank, lieber QWERTZ, gebührt in erster Linie ihren Vorspruch und erst dann den Herrn Dollase.

              Louis

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              • #37
                Ich hab sie bereits in Händen gehalten, aber der Preis schreckte mich zu sehr ab. Da profitiere ich persönlich mehr von der Port Culinaire...das ist allerdings nur meine Meinung.

                bar

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                • #38
                  gern. Ich möchte darauf hinweise, dass mal wieder ein Ausgabe der Le Schicken http://www.le-schicken.de/ erschienen ist. Interessantes Oberthema, gute Interviews, einfach interessant und dabei wesentlich preiswerter, als Apicius.

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                  • #39
                    Ich glaube ich habe es schon einmal erwaehnt, fuer mich die momentan beste Zeitung zum Thema Essen und Trinken ist "The Art of Eating". http://www.artofeating.com/
                    Unglaublich kenntnisreich und sorgfaeltig geschrieben, ob es sich um Reiseberichte, Restaurantempfehlungen, Rezepte oder was auch immer handelt. Und ohne jede kommerziellen Hintergedanken.

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                    • #40
                      Sire le Roi,
                      ganz ohne Kommentar wollen wir SIE nun doch nicht in die zu befürchtenden Monate Ihres erneuten Schweigens entlassen; ein Gedicht? gut, aber nur eine, die letzte Strophe:
                      Der Wolf erhob sich tränenblind
                      er hatte ja doch Weib und Kind!!
                      Doch da er kein Gelehrter eben
                      so schied er dankend und ergeben

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                      • #41
                        Zitat von glauer Beitrag anzeigen
                        fuer mich die momentan beste Zeitung zum Thema Essen und Trinken ist "The Art of Eating". http://www.artofeating.com/
                        Das kann ich nur so bestätigen. Unglaublich interessante Themenauswahl und sehr spannend geschrieben.

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                        • #42
                          Wärend meines Urlaubs ist mir zufälligerweise das Buch von Idwal Jones "Die Sterne von Paris" in die Hände gekommen. Der Autor, der übrigens bereits 1964 gestorben war, beschreibt das Schicksal eines jungen Kochs in Paris in den dreißiger Jahren. Ich fand das Buch ganz amusant, vor allem sieht man aus den vielen und sehr fachmännische Beschreibungen, wie man heute nicht kocht. Es gibt unzählige Beschreibungen von diversen Gerichten, fast allesamt mit Saucen und die Zutaten, die heute kaum jemand verwendet, auch in Paris nicht.

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                          • #43
                            Neulich gelesen: "Vier Fische" von von Paul Greenberg .... sehr beeindruckend, angenehm lesbar ohne an Kompetenz einzubüßen... ein Buch, das ich jedem, der sich ernsthaft mit dem, was an Fisch so zu Tisch kommt, auseinandersetzen möchte, empfehle

                            ISBN-10: 3827010128
                            Zuletzt geändert von andrecis; 23.10.2011, 17:07.
                            bon appetit...
                            twitter.com/cisfotografie

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                            • #44
                              Habe mich bei Amazon mal eingelesen, hört sich interessant an und liesst sich wirklich wunderbar angenehm. Werter André, ich danke Ihnen für diesen Tipp!

                              Beste Grüsse nach Tirol,
                              Schmackofatz

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                              • #45
                                hier noch ein butterblum-Tipp:
                                http://www.suhrkamp.de/buecher/die_v...itz_17505.html
                                s.

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