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    Daniel Kofahl: Geschmacksfrage. Zur sozialen Konstruktion des Kulinarischen (Kaleidogramme 52), Berlin 2010.

    Interessiert hatte mich das Buch wegen der, leider recht kurzen, empirischen Untersuchung von Zeitungsartikeln der Autoren Dollase und Siebeck aus dem Jahr 2006. Darum habe ich es auch nicht komplett gelesen, sondern eher interessiert durchgeblättert. Wem es also um die Restaurantkritiken geht, dem rate ich von einem Kauf ab.

    Eine kleine Feststellung möchte ich jedoch mit Ihnen teilen, wenngleich wir diese Unterscheidung auch ohne die vorgenommene Analyse wussten:

    Zitat von Daniel Kofahl: Geschmacksfrage. Zur sozialen Konstruktion des Kulinarischen (Kaleidogramme 52), Berlin 2010, S. 86 f.
    »Gemeinsam ist beiden die wöchentliche Erscheinungsweise in einer überregionalen Zeitung. Sehr unterschiedlich indes ist der Stil, in welchem die Texte verfasst sind. Jürgen Dollase pflegt eine sehr objektivistische, von ihm selbst oftmals als ›strukturalistisch‹ betitelte, Beobachtungsform. Seine Artikel konzentrieren sich weitestgehend bis ausschließlich auf kulinarische Fakten, für deren Beschreibung er explizit kulinarische Terme zu verwenden sucht. Wolfram Siebeck hingegen schreibt in eher essayistischer Form, d. h., er pflegt eine sehr viel subjektivistischere Herangehensweise und seine Artikel enthalten neben kulinarischen Erlebnissen außerdem zahlreiche Anekdoten aus anderen Kontexten (bspw. Gefühlswelt, Reiseberichte, politische Darlegungen).«
    Zuletzt geändert von Tilla; In den letzten 2 Wochen.

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