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  • Tilla
    antwortet
    Daniel Kofahl: Geschmacksfrage. Zur sozialen Konstruktion des Kulinarischen (Kaleidogramme 52), Berlin 2010.

    Interessiert hatte mich das Buch wegen der, leider recht kurzen, empirischen Untersuchung von Zeitungsartikeln der Autoren Dollase und Siebeck aus dem Jahr 2006. Darum habe ich es auch nicht komplett gelesen, sondern eher interessiert durchgeblättert. Wem es also um die Restaurantkritiken geht, dem rate ich von einem Kauf ab.

    Eine kleine Feststellung möchte ich jedoch mit Ihnen teilen, wenngleich wir diese Unterscheidung auch ohne die vorgenommene Analyse wussten:

    Zitat von Daniel Kofahl: Geschmacksfrage. Zur sozialen Konstruktion des Kulinarischen (Kaleidogramme 52), Berlin 2010, S. 86 f.
    »Gemeinsam ist beiden die wöchentliche Erscheinungsweise in einer überregionalen Zeitung. Sehr unterschiedlich indes ist der Stil, in welchem die Texte verfasst sind. Jürgen Dollase pflegt eine sehr objektivistische, von ihm selbst oftmals als ›strukturalistisch‹ betitelte, Beobachtungsform. Seine Artikel konzentrieren sich weitestgehend bis ausschließlich auf kulinarische Fakten, für deren Beschreibung er explizit kulinarische Terme zu verwenden sucht. Wolfram Siebeck hingegen schreibt in eher essayistischer Form, d. h., er pflegt eine sehr viel subjektivistischere Herangehensweise und seine Artikel enthalten neben kulinarischen Erlebnissen außerdem zahlreiche Anekdoten aus anderen Kontexten (bspw. Gefühlswelt, Reiseberichte, politische Darlegungen).«
    Zuletzt geändert von Tilla; 17.05.2020, 09:39.

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Camilo José Cela (1989 Literatur-Nobelpreis)
    Neunter und letzter Wermut (Wagenbachverlag)

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  • quartalsesser
    antwortet
    Das klingt nicht ganz uninteressant:
    http://www.abendblatt.de/kultur-live...stronomie.html

    Viele Grüße
    Q.

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    " ... sind die Kellner wirkliche Herren und ebenso wie die Servierdamen im Auftreten den Gästen ebenbürtig. Damit tut sich manch ein komplexbeladener deutscher Kleingeist schwer und beklagt sich über die Arroganz der Franzosen."

    Mehrfach wird in dem Buch übrigens mit den Händen gegessen. Ich gehe ja auch gerne ähnlich vor, allerdings mit den Fingern. Wenn ich mir da vks Pratzen vorstelle ...

    PS: Vielleicht, liebes Mohnkalb, sollte noch angemerkt werden, daß Sie glauers Beitrag nicht etwa wegen dessen weltweit bekannten Unbotmäßigkeiten gelöscht haben, sondern ihn, also den Beitrag, als Doppelposting entlarven konnten. Und warum liest eigentlich einer, der über die wunderbaren schwäbischen Roten nur Mißliebiges zu verbreiten weiß, eine hauptstädtische Zeitung?

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  • Mohnkalb
    antwortet
    In der StuZ gab es neulich schon einen Vorab-Textauszug, der mich neugierig gemacht hat.
    VK ist als Autor einfach noch besser denn als Koch!

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  • glauer
    antwortet
    VK
    Bauch
    Paris

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Und wieder mal ein Buch, als Weihnachtsgabe geeignet; bevor ich noch einige Kommentare wage, hier ein paar Zeilen, zum raten, Autor? Titel?
    (mit Pacaud ist Bernard P. gemeint, L' Ambroisie, Vogesenplatz)
    " ... und doch ist Pacaud ein Koch, der seine Gäste ohne jede Zauberei bezaubert. Auf den Tellern ist absolut nichts Überflüssiges zu finden, nirgends diese verdammten Accessoires, mit denen verunsicherte "Weltmeister" oft ihre Teller aufhübschen und ihre Kreativität unter Beweis stellen wollen."

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    "Das Festmahl des John Saturnall", googeln und das youtube-Filmchen abrufen ... klingt interessant.
    Und für die Guten, die die links lesen können:
    http://www.youtube.com/watch?v=moaXYib38cE
    s.

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  • malbouffe
    antwortet
    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    Reinhart Wolf; Japan Kultur des Essens (aus dem Jahre 1987, nicht zu fassen)
    Und immer noch aktuell. Wie auch mancher Willsberger.
    Zuletzt geändert von malbouffe; 20.12.2012, 01:45.

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Eindeutig keine Literatur, aber Empfehlungen für untern(m) Weihnachtsbaum:
    Edition Detail: Wein und Architektur (mit erstaunlich vielen und sehr schönen Beispielen aus Südtirol)
    Reinhart Wolf; Japan Kultur des Essens (aus dem Jahre 1987, nicht zu fassen)
    "Das kulinarische Erbe der Alpen" ... großartig, diese schrägen Figuren
    und natürlich dieses Gemüsebuch von Köthe, in jedem Fall zwei Sterne
    s.

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    PS: die obige Erzählung ist natürlich schwer gekürzt, ungekürzt ist sie noch tausendmal schöner.

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Eine, wenn nicht gar die schönste, kulinarische Weihnachtsgeschichte:
    http://www.bildungswerksport.de/advent/messen.pdf
    Das Weihnachtsmahl hatte natürlich auch deshalb einen so hohen Stellenwert, weil die Adventszeit - ja, werter kju, auch Sie sind durchaus eingeladen, daran teilzunehmen - als strenge Fastenzeit anzusehen ist; gerade die sogenannte Quatemberwoche vor dem vierten Advent sorgt bei den Gourmands für ein nur schwer zu ertragendes Anstauen der Verdauungssäfte.
    s.

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Sollte die/der kulinarisch interessierte Gewürz/Kräuter- Freundin/Freund noch nicht wissen, was sie/er sich zu Weihnachtin/en wünschen könnte, hier zwei Buchempfehlungen:

    - Max Wichtl Teedrogen
    - Eberhard Teuscher Gewürzdrogen
    beide Bände sind bei der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft in Stuttgart erschienen (und leider nicht ganz billig)

    Da heißt es zum Beispiel über Beinwell (Symphytum officinale): Die Pyrrolizidinalkaloide haben sich in Langzeituntersuchungen an Ratten als hepatotoxisch, kanzerogen und mutagen erwiesen. Von einer innerlichen Anwendung zumindest über längere Zeiträume ist abzuraten. Und das gilt nicht nur für die bei Umschlägen üblicherweise verwendeten Wurzeln , gerade in den jungen Blättern ist der Anteil dieser Alkaloide besonders hoch.
    Gegen gelegentlichen Konsum ist wohl nichts einzuwenden (außer vielleicht bei Schwangeren), auf Salatorgien würde ich mich jedoch nicht einlassen wollen. Dann doch lieber einen Brei aus frischen Wurzeln auf gebrochene Knochen gelegt, sôse gelîmida sîn.
    Gruß
    s.

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  • Mohnkalb
    antwortet
    Zitat von glauer Beitrag anzeigen
    Daniel oder David
    Nö, David trifft schon Le Chicken. Aber so'n Esspapier ist auch nicht gut zum Schreiben, da verrutschen schon mal die Wörter.

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  • glauer
    antwortet
    Noch was schönes vom Onkel Dollase:

    Esspapier - eine Kritik des Kochbuchs von Daniel Humm (oder heisst er doch David, wie in der Überschrift?), Eleven Madison Park in NYC
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...-11746713.html

    Mein persönliches Highlight:

    "Und doch: Man sieht den Rezepten deutlich an, dass Humm im Grunde ein europäischer Koch ist. Das Niveau der Rezepte ist hoch, sie sind oft aufwendig, und insofern ist das Buch durchaus das eines Kochs, der auch in Europa reüssieren würde (Wir haben ja – etwas überspitzt formuliert - ein wenig die Situation, dass viele Amerikaner und ihre Medien ihre Köche für die besten der Welt halten, die Europäer aber da teilweise ganz anderer Meinung sind). Wie er zum Beispiel seinen Fisch mehrstufig gart und ihm dabei eine wunderbare Butterkruste verschafft, ist aller Ehren wert und erinnert im übrigen an zwei Schweizer Köche von Weltrang, nämlich Frédy Girardet und seinen Nachfolger Philippe Rochat aus Crissier, die ebenfalls über eine ausgezeichnete, immer sehr süffig schmeckende Kochtechnik verfüg(t)en."

    Da wird er sich aber freuen, der Daniel oder David oder wie er auch heisst, dass seine Bemühungen aller Ehren wert sind.... der hätte sogar vielleicht was werden können, wenn er zuhause in der Schweiz geblieben wäre....

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