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    Viele Kochbücher - nicht nur von TV-Köchen - sind in letzter Zeit wieder erschienen. Da manche ja nicht gerade die preiswertesten sind, würde mich interessieren, welche den Forumianern besonders gefallen, oder welche eher kritikwürdig sind. Im Laden kann man das ja nicht immer beim Durchblättern feststellen.

    Für mich macht ein gutes Kochbuch eines interessanten Sternekochs aus, dass sein Stil nachvollziehbar wird, dass die Rezepte gut geschrieben sind (da hapert es meiner Meinung nach am häufigsten).

    Vor allem interessieren mich die neuen Werke von Michael Hoffman und Nils Henkel, die schon vor einigen Monaten bzw. Wochen erschienen sind. In der Buchhandlung habe ich beide auch schon durchgeblättert und bin zunächst interessiert. Wer hat sich diese (und vielleicht auch ein paar andere Bücher) angesehen und vielleicht auch schon damit gearbeitet?
    Zuletzt geändert von QWERTZ; 07.12.2010, 19:54.

  • #2
    Leider hatte ich noch nicht die Chance in das Nils Henkel Buch zu schauen, aber ein Bekannter schwärmt schon mehrere Wochen.
    Mein Lieblingskochbuch ist zur Zeit das French Laundry Buch von Thomas Keller. Leider sind fast alle Rezepte sehr Aufwendig und fast ausschließlich mit hochpreisigen Zutaten. Aber tolle Bilder und interessante Texte.
    Zum nachkochen gefällt mir das Bookazine von Dieter Müller sehr gut.
    Hat schon wer Erfahrungen mit dem neuen Wissler Buch?

    Grüße
    ossobuco

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    • #3
      Hat Ihr Freund sich Ihnen gegenüber etwas konkreter geäußert, was ihm an dem Henkel-Buch so gut gefällt? Würde mich interessieren. Mir sind die vielen Fotos zur Küchenausstattung am Ende aufgefallen, die dann aber wieder nicht so gut beschriftet sind - jedenfalls erschien mir das beim Durchblättern so.

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      • #4
        Das Wissler-Buch ist seit ein paar Wochen in meinem Besitz und ich sehe es nach anfänglicher Begeisterung jetzt mit sehr gemischten Gefühlen. Die Food-Fotos sind wirklich gelungen, allerdings habe ich noch kein Rezept gefunden, welches ohne Geräte wie Thermomix, Paco-Jet oder Vakumierer auskommt. Das erschwert Nachkoch-Versuche natürlich erheblich (und ich bin niemand, der sich durch seitenlange Anleitungen abgeschreckt fühlt).
        Ich freue mich vor allem auf das Buch von Sven, das im Januar erscheint. Bei meinem letzten Aqua-Besuch durfte ich schon mal ein paar Eindrücke davon gewinnen und war schwer beeindruckt.

        Gruß Keboli

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        • #5
          Ich schwärme ja für das Tapas Kochbuch von Juan Amador. Das war mein erstes Kochbuch und auch das, das mir das Kochen beigebracht hat. Die Rezepte sind kreativ, jedoch deutlich frazösischer geprägt als man es erwarten würde. Stammt meines Wissens auch aus 2006, seither gesellte sich ja noch ein Stern zu den anderen beiden.

          Ein kleines Preis-Leistungs-Wunder ist das Kochbuch von Peter Maria Schnurr aus der SZ Reihe- im Sachsen Thread hab ich bereits darauf verwiesen. Tolle Rezepte (Hummer mit Schweinsfußkrustel!), teilweise nicht mal so aufwendig.

          Auf meiner Wunchliste stehen Mario Lohningers Buch & der große Müller. Bei beiden konnte ich nur einen kurzen Blick reinwerfen, Müller sehr aufwendig, Lohninger leider nur 2 Fleischgerichte enthalten (im Silk-Kapitel, es gibt ja noch Danube, Friends und Micro).

          Beste Grüße,
          bar

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          • #6
            Oh ja, das Amador-Buch ist wirklich gut. Ich habe es im vorigen Jahr mit Mängelexemplar-Rabatt kostengünstig gekauft und seitdem einiges (vor allem die Fischgerichte) ausprobiert. Alle gelangen mir durchweg, nur die Proportionen von manchen Komponenten zueinander scheinen mir nicht auf die Verhältnisse des Amateurkochens angepasst zu sein.

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            • #7
              Mein Lieblingskochbuch seit bereits 8 (?) Jahren ist ein Aqua-Buch von Sven Everfeld. Das ist das einzige Buch, wo ich alle Rezepte, ohne Ausnahme, bereits nachgekocht habe. Die Rezepte sind toll, aber nicht überkompliziert, manche sind bei uns in der Familie bereits zu Klassiker geworden. Diese werden immer wieder nachgekocht.

              Kräuter-Küche von Michael Hoffmann habe ich bei unserem letzten Besuch in Margaux mitgenommen. Hier besteht eine kleine Schwierigkeit, sämtliche Kräuter zu beschaffen. Die Rezepte mit mehr oder weniger bekannten Zutaten habe ich auch schon mal nachgekocht. Sensationell war zum Beispiel Gurken-Risotto.

              Bei dem Kochbuch von Dieter Müller habe ich ähnliche Probleme wie Keboli. Ich habe das Buch als Geschenk bekommen und war anfangs restlos begeistert. Nach genauer Überprüfung musste ich jedoch feststellen, dass die Rezepte viel zu kompliziert in Ausführung sind. Oder vielleicht ist die Anleitung zum Kochen zu unverständlich. Vielleicht ist es ja so gewollt?!

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              • #8
                Ich bin ehrlich gesagt kein Fan solchen Kochbücher, ich würde Viele ehr als Bilderbücher bezeichnen.

                Eine echte Ausnahme sind die Bücher von Obauers.
                Einfach toll beschriebene, verständliche Rezepte, die wirklich zum Nachkochen animieren.


                Gruß!

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                • #9
                  Mir scheint, Sie haben alle die gleichen Bücher wie ich im Schrank - und eine ähnliche Meinung dazu, daher würde es mich freuen, wenn hier noch ein paar Meinungen zu Neuerscheinungen dazu kämen.

                  Da möchte ich noch eines meiner heimlichen Favoriten erwähnen: Kochschätzchen von Thomas Bühner. Ohne Bilder, 14,95 EUR, auch einige alltagstaugliche Rezepte.

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                  • #10
                    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                    Mir scheint, Sie haben alle die gleichen Bücher wie ich im Schrank - und eine ähnliche Meinung dazu, daher würde es mich freuen, wenn hier noch ein paar Meinungen zu Neuerscheinungen dazu kämen.

                    Da möchte ich noch eines meiner heimlichen Favoriten erwähnen: Kochschätzchen von Thomas Bühner. Ohne Bilder, 14,95 EUR, auch einige alltagstaugliche Rezepte.
                    es stammt zwar schon von 2008 aber trotzdem:

                    Anton - Le Pré Catelan

                    Ein wunderbares Bilderbuch das Lust auf ein gutes Essen macht. Die Rezepte sind für Laien wie mich aber leider bis auf wenige Ausnahmen zu aufwändig.

                    Zeitblom

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                    • #11
                      Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich jetzt begeistert von dem Buch "La Cuisine Sublime" von Philippe Rochat, welches auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Die Rezepte (bis auf die Schichtdesserts, die sehr komplex sind) lassen sich zum Großteil ganz gut nachkochen.

                      Das einzige Problem sind die Unmengen Trüffel, die Herr Rochat für fast ein Drittel aller Rezepte vorsieht. Würde man seinen Mengenangaben folgen, kommen bei vielen Gerichten schnell für 4 Personen 200 bis 500 Euro allein für Trüffel zusammen . Da hilft nur schummeln und die Trüffel weglassen oder die Mengen erheblich runterfahren.

                      In dem Buch Harmonie der Aromen von Steinheuer mag ich die Bilder besonders gerne. Auch schätze ich den Mehrwert der Weinempfehlungen. Das Nachkochen erweist sich für einen Anfänger wie mich aber als nahezu unmöglich.

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                      • #12
                        Sehr zu empfehlen ist auf jeden Fall, jenseits jeglicher Sternegastronomie,
                        GU Kochen und Backen. Kostet nicht die Welt und da sind echte Hammer dabei.
                        Hab seit n paar Tagen das Buch von Redzepi und weiss es noch nicht einzuschätzen...
                        Alinea ist reiner Foodporn, Rezepte stimmen meist gar nicht.

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                        • #13
                          Ja die GU Bücher finde ich auch gut. Aufjedenfall das Basic Cooking. Eines meiner ersten Kochbücher. Auch nicht zu vergessen sind die ersten Teile der Jamie Oliver Reihe und ganz besonders sein Italienisches Kochbuch.

                          Grüße
                          ossobuco

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                          • #14
                            Grundsätzlich finde ich auch den Ansatz von Rachs "Kochgetzbuch" gut, technische Regeln jeweils am Beispiel eines Rezepts darzustellen. Ansonsten: Hoffmanns "Kräuter", das "Grüne" von Sackmann und Amadors "Tapas", jeweils weniger zum Nachbasteln als als Königs kulinarische Erläuterungen.
                            Zuletzt geändert von malbouffe; 10.12.2010, 11:47.

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                            • #15
                              Zitat von Keboli Beitrag anzeigen
                              Das Wissler-Buch ist seit ein paar Wochen in meinem Besitz und ich sehe es nach anfänglicher Begeisterung jetzt mit sehr gemischten Gefühlen. Die Food-Fotos sind wirklich gelungen, allerdings habe ich noch kein Rezept gefunden, welches ohne Geräte wie Thermomix, Paco-Jet oder Vakumierer auskommt. Das erschwert Nachkoch-Versuche natürlich erheblich (und ich bin niemand, der sich durch seitenlange Anleitungen abgeschreckt fühlt).
                              Ich freue mich vor allem auf das Buch von Sven, das im Januar erscheint. Bei meinem letzten Aqua-Besuch durfte ich schon mal ein paar Eindrücke davon gewinnen und war schwer beeindruckt.

                              Gruß Keboli
                              Mir ging es beim ersten Stöbern in der Rezepte-Datenbank ählich, ich finde das Buch und die Rezepte aber dennoch sehr hilfreich. Das Buch/ die Webseite ist aber nun wirklich nicht für die Amateurküche gemacht. Dass ich in meiner heimischen Küche weder geschmacklich noch technisch (z.B. PacoJet-Konsistenzen) an Wissler heranreiche, finde ich absolut vertretbar. Dennoch finde ich vielfältige Anregungen und ziemlich präzise Mengen- und Arbeitsanweisungen (z.B. im Gegesatz zur schon erwähnten D. Müller-Literatur, wo ich Zeiten- und Mengenangaben oft nicht nachvollziehen kann). Stimme aber zu, dass man kaum ein Gericht vollständig in der Normaloküche zubereiten kann.

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