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  • #16
    Ein schönes Thema in der Vorweihnachtszeit.

    Das großartigste Kochbuch ist meiner Meinung nach "The Big Fat Duck Cookbook" von H. Blumenthal. Schon eine ganze Weile auf dem Markt aber unübertroffen.

    Es ist so schön und vor allem auch umfangreich, dass man beim Blättern schnell vergisst, dass man eigentlich etwas bestimmtes nachschauen oder nachkochen wollte. :-)

    Als schöne Bücher zum ambitionierten Nachkochen...

    Innovation durch Tradition - C. Bau

    Die besten Rezepte - H. Beck

    Grand livre de Cuisine - A. Ducasse

    und zum Lesen als Empfehlung: food design XL : Stummerer + Hablesreiter

    einen schönen dritten Advent...

    Passepartout

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    • #17
      Zitat von Keboli Beitrag anzeigen
      Ich freue mich vor allem auf das Buch von Sven, das im Januar erscheint. Bei meinem letzten Aqua-Besuch durfte ich schon mal ein paar Eindrücke davon gewinnen und war schwer beeindruckt.
      Offensichtlich ist gegenüber den bisherigen Ankündigungen des Verlags das Buch noch einmal umgestaltet worden und erscheint jetzt noch später.

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      • #18
        Ich muss sagen, mich langweilen diese High-Tech-Kochbibeln immer mehr. Das ist ein bisschen wie bei "making of's" von Filmen: Ich will gar nicht wissen, wie die Stunts und Spezialeffekte gemacht wurden. Ich will mich verzaubern lassen. Ich denke hier wie da auch nicht, dass man dieses Hintergrundwissen benötigt, um die jeweiligen "Kunststücke" auf dem Teller/der Leinwand zu "verstehen".

        Deshalb werfe ich mal was ganz anderes in die Runde: "Mälzer & Witzigmann".
        Ich habe das Buch zwar nicht gekauft - und werde es vermutlich auch nicht kaufen. Aber der Grund dafür ist im Grunde das größte Kompliment: Ich habe einen Großteil der Rezepte bereits. Denn Witzigmann (der eindeutig die führende Kraft in der Küche war) recyclet darin jede Menge alter Rezepte, die bereits in seinen Büchern "Crossover-Küche", "Europaküche", "Junges Gemüse" oder "Küchengeheimnisse" (die tollen SZ-Magazin-Rezepte) standen. Diese besitze ich alle und kann nur sagen: wunderbare Alltagsrezepte und auch einige anspruchsvollere Kreationen dabei. Was den Heimgebrauch anbelangt ist Witzigmann für mich sowieso unschlagbar. Mir fällt kein anderer Spitzenkoch ein, der ein so gutes Händchen dafür hat, gut und trotzdem nachkochbar zu arbeiten.

        Ergo: wer die alten (nicht mehr aufgelegten) Bücher nicht besitzt, fährt mit dem neuen Witzigmann-Werk sicher nicht schlecht.

        Grüße
        b.

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        • #19
          Zitat von brigante Beitrag anzeigen
          Ich muss sagen, mich langweilen diese High-Tech-Kochbibeln immer mehr.
          Danke. Geht mir genauso. Mich durch ein dreiseitiges Rezept zu kaempfen, das ich sowieso nie nachkochen werde, interessiert mich sehr begrenzt. Worst offender: Fat Duck Cookbook. Habe ich geschenkt bekommen und genau zweimal aufgeschlagen. Gefuehlte 30 Seiten pro Rezept (verstaendlich, er kocht ja auch nur so 13 verschiedene Sachen im Jahr.....).

          Viel mehr interessieren mich Kochbuecher, die mir etwas fuer den Alltag beibringen. Ins Restaurant gehe ich dann um genau die Dinge zu essen, fuer die selber ich zu grobmotorisch und ungeduldig bin.

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          • #20
            Ich finde Kochbücher mit einfachen Rezepten und Kochbücher mit raffinierteren Rezepten gleich gut. Diejenigen Bücher, für die man alle möglichen Gasgeräte, usw. braucht, mag ich aber auch nicht. Hier noch ein paar Empfehlungen:

            - "Frankreich: Eine kulinarische Reise" (im Christian Verlag); ca. vor 15 Jahren erschienen; keine Ahnung, ob man das noch kaufen kann; ein tolles Buch mit französischer Regionalküche

            - neuer und gerade erst auf Empfehlung von Herrn Dollase auf FAZ.net gekauft: "La cuisine de Jacques et Regis Marcon"; zwei Rezepte hab ich schon ausprobiert und sie haben ganz gut geklappt; hier sind auch außer ein paar Spezialpilzen auch keine absonderlichen Zutaten gefragt

            Als der absolute Klassiker gilt ja "La cuisine du marché" von Paul Bocuse. Ich muss aber sagen, dass ich noch nicht ein Rezept daraus nachgekocht habe, obwohl ich oft reinschaue.

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            • #21
              Zitat von rocco Beitrag anzeigen
              Als der absolute Klassiker gilt ja "La cuisine du marché" von Paul Bocuse. Ich muss aber sagen, dass ich noch nicht ein Rezept daraus nachgekocht habe, obwohl ich oft reinschaue.
              Dieses Buch und aehnliche finde ich deshalb so nuetzlich, weil man einfach mal kurz nachschauen kann wie gewisse Dinge so ungefaehr gemacht werden (wie viel Hitze? was zum Binden? welche Gewuerze?), auch wenn man gar nicht das gleiche kocht oder das Rezept genau befolgen will. Oft mache ich dann eine Melange aus verschiedenen Buechern. Im Gegensatz zum Backen kann beim Kochen bei Einhaltung gewisser Grundregeln ja nicht so viel schiefgehen (zumindest so lange wir uns im Bereich der eher klassischen Kueche und Techniken bewegen).

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              • #22
                Das mit den *** Sterne Kochbüchern ist natürlich Geschmackssache.
                Klar sind die Rezepte und Techniken sehr aufwändig, aber mich interessiert sowas mehr als das 1000. Nudel Rezept, die sich dann alle doch sehr ähneln.
                80% der Alltagskochbücher sind meiner Meinung nach ein Jamie Oliver Abklatsch. Sowohl vom "Artwork", als auch von den Rezepten.
                Dass soll aber nicht heißen das in denen nicht auch mal gute Rezepte sind.
                Ich lese eigentlich fast nur noch in den "Hightech-Büchern", da ich sowieso so gut wie nie nach Rezepten koche, und ich mir dort besser neu Techniken ect. abschauen kann.

                Grüße
                ossobuco

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                • #23
                  Zitat von glauer Beitrag anzeigen
                  Dieses Buch und aehnliche finde ich deshalb so nuetzlich, weil man einfach mal kurz nachschauen kann wie gewisse Dinge so ungefaehr gemacht werden (wie viel Hitze? was zum Binden? welche Gewuerze?), auch wenn man gar nicht das gleiche kocht oder das Rezept genau befolgen will. Oft mache ich dann eine Melange aus verschiedenen Buechern. Im Gegensatz zum Backen kann beim Kochen bei Einhaltung gewisser Grundregeln ja nicht so viel schiefgehen (zumindest so lange wir uns im Bereich der eher klassischen Kueche und Techniken bewegen).

                  Ich weiß noch als ich so ca. 14 war, und mir mein Vater dieses Buch schenkte.
                  Damals fing ich gerade an mich fürs kochen zu interessieren und dachte Tim Mälzer und co wären die Elite der Kochszene. Aufjedenfall verschmähte ich das Buch und meinte dass so heute niemand mehr kocht.
                  Ein paar Jahre später beschäftigte ich mich dann damit, und heute zwingt mein Vater mich so 1-2 Mal pro Jahr ein Gericht aus dem Buch zu kochen:hungry:

                  Grüße
                  ossobuco

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                  • #24
                    Zitat von ossobuco Beitrag anzeigen
                    Das mit den *** Sterne Kochbüchern ist natürlich Geschmackssache.
                    Klar sind die Rezepte und Techniken sehr aufwändig, aber mich interessiert sowas mehr als das 1000. Nudel Rezept, die sich dann alle doch sehr ähneln.
                    80% der Alltagskochbücher sind meiner Meinung nach ein Jamie Oliver Abklatsch. Sowohl vom "Artwork", als auch von den Rezepten.
                    Dass soll aber nicht heißen das in denen nicht auch mal gute Rezepte sind.
                    Ich lese eigentlich fast nur noch in den "Hightech-Büchern", da ich sowieso so gut wie nie nach Rezepten koche, und ich mir dort besser neu Techniken ect. abschauen kann.

                    Grüße
                    ossobuco
                    Von Buechern aus der Jamie Oliver Abklatsch Liga redet hier ja hoffentlich eh niemand, oder?

                    Was die Techniken angeht, stimme ich voll zu, nur dass fuer mich da eben eher die Altmeister (und die alten Techniken, gerne auch mit *) in Frage kommen. Liegt aber nur an meiner Art zu kochen, die wesentlich einfacher ist als das was ich im Restaurant gerne esse. Ich kann gut nachvollziehen, dass wer zuhause gerne sphaerisiert andere Buecher bevorzugt.

                    Aber manche dieser *** Buecher finde ich nur doof und aufgeblasen. Wie gesagt, Fat Duck fand ich abtoernend, auch wenn, wie man hier lesen konnte, die Rezepte sehr gut sein sollen. Eher animiert war ich durch das Amador Tapas Buch und auch durch den grossen Ducasse, das sind Kochbuecher ohne grosses Geschwurbsel.

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                    • #25
                      Ich habe leider noch nie in das hier viel gelobte Amador Buch gesehen, und muss zu meiner Schande gestehen dass ich auch noch kein einziges Ducasse Kochbuch hab.
                      Ein gutes Beispiel für die Bücher, die viel zu kompliziert sind, ist auch das Piere Lingeleser Patisserie Kochbuch. Diese Rezepte sind fast ausschliesslich nur mit Profi Equipment hinzubekommen. Denke auch dass dieses Buch eher für Kollegen ect. gedacht ist.

                      Grüße
                      ossobuco

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                      • #26
                        Zitat von ossobuco Beitrag anzeigen
                        Diese Rezepte sind fast ausschliesslich nur mit Profi Equipment hinzubekommen. Denke auch dass dieses Buch eher für Kollegen ect. gedacht ist.
                        Das finde ich noch nichtmal so schlimm, dann sieht man mal wenigstens was fuer ein Aufwand oft fuer uns Gaeste getrieben wird. Was mich richtig stoert ist, wenn um jedes Rezept noch ein ganzes Traktat an Kuechenphilosophie, die leider meist heisser Luft entspricht, ausgebreitet wird.

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                        • #27
                          Einem geschenkten Gaul schaut man zwar nicht ins Maul. Aber da der Schenker hier nicht mitliest, kann ich es ja schreiben: das Kochbuch "Aromen" von Jörg Sackmann, welches unterm Weihnachtsbaum lag, enthält eigentlich nur Rezepte, die ich wohl nie nachkochen werde. Bei durchschnittlich ca. 8 Elementen pro Gericht und allen möglichen Schäumen, Gelees, usw. steige ich aus.

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                          • #28
                            Das ging mir schon beim Vorgänger-Kochbuch von Sackmann so, werter rocco! Und nicht nur bei diesem. Solche "Kochbücher" sind eigentlich "Köchebücher" und mehr eine Dokumentation ihres Schaffens; schön anzuschauen und gut für die eine oder andere Erinnerung. "Nachkochbücher" sind sie aber nur für Profis und eine kleine Schar von Hobbyköchen, die auch in der eigenen Küche nach Höchstleistungen streben.

                            Ich halte für uns, werter rocco, somit das Plädoyer auf das "Nachkochbuch" und bitte die Verlage um entsprechende Differenzierung!

                            Beste Grüße, Merlan

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                            • #29
                              Bei mir lag "cocoon club menues" von Mario Lohninger und der große Müller unter dem Baum (hab ich mir auch so gewunschen).

                              Erste Eindrücke:
                              -Lohninger: Mir gefällt die (unübersichtliche) Mixture verschiedener Stile, zuerst ein komplettes Cocoon Menü, dann verfeinerte Rezepte. Mein geheimer Liebling wird sicher das Burger-Rezept werden, mit selbst gebackenen Burger-Buns!
                              Teilweise exotische Zutaten, teilweise Rezepte, die man einfach sympathisch findet: Chitarra-Spaghetti zum Beispiel, heute gleich gemacht, kamen ganz gut an!

                              Müller: ich hatte Angst, dass es zu aufwendig wird. Besonders das 19-gängige Amuse-bouche-Menü gefällt mir. Nachkochbarer als erwartet.

                              Zum Thema Sackmann:
                              Ich hab das orange Kochbuch mal durchgeblättert und habe beschlossen, dass ich auf diesem Niveau nicht kochen kann (mein Tag hat nur 24 h).
                              "aromen" kenne ich nur von den Kostproben von Kochmonster.

                              WEihnachtliche grüße,
                              bar

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                              • #30
                                Zitat von bar de ligne Beitrag anzeigen
                                ...und habe beschlossen, dass ich auf diesem Niveau nicht kochen kann (mein Tag hat nur 24 h)
                                Werter bar,

                                aber zwei Tage haben schon 48 Stunden , Stichwort Desserts, Fonds, Mis en Place.
                                Mich halten manche Rezepte allenfalls ab, weil ich (bisher) zu geizig für einen Roner/Domnik war...
                                :hungry:

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