Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Interessante Kochbücher

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • #31
    Interessante Kochbücher

    Ganz konkret würde mich interessieren ob jemand Erfahrung mit dem Kochbuch, bzw. dem Kochbuchkonezept "Das Kochbuch Ereignis 2010" von Joachim Wissler gesammelt hat und mir diese schildern kann. Ich persönlich bin z.B. ein großer Fan von den Büchern von Henkel und Steinheuer und liebe es, mich an diese Rezepturen und Gerichte heranzuwagen/ heranzukochen. Von daher wäre ich an Erfahrungen, bzw. der Umsetzbarkeit von so einem online-Konzept interessiert und freue mich über Antworten, Schilderungen, etc...

    Herzliche Grüße
    WiLa

    Kommentar


    • #32
      Ich habe das Buch, ab und zu nehme ich es und suche nach Ideen, zum umsetzen fehlen mir aber meistens verschiedene Küchengeräte. Ein tolles Buch, wenn man den Aufbau eines Menüs aus einer *** Sterneküche nachvollziehen will. Als erstes Kochbuch von einem **/*** Sternekoch nicht wirklich geeignet, sprich ein wenig Erfahrung in Kochen und entsprechendem Essen hilft.

      Schnecke

      Kommentar


      • #33
        Sous Vide Garmethode

        Wer sich für die Sous Vide Garmethode interessiert sollte sich das Buch von Douglas Baldwin
        ansehen.
        Es ist als deutsche Übersetzung Online verfügbar.

        http://www.addelice.com/docs/sous_vide_handbuch.pdf

        Neben der Garmethode werden auch Grundlagen und Risiken beschrieben.

        Gruß
        Jürgen

        Kommentar


        • #34
          Danke. Super Link. LG Cynara

          Kommentar


          • #35
            Zu S.Elverfelds neuem Kochbuch gibt es eine gefühlvolle Rezension in
            http://arthurstochterkocht.blogspot.com/
            Ohnehin ist dies ein überaus charmante und witzige Internetseite
            Gruß
            s.

            Kommentar


            • #36
              Meine Frau hat mir heute das neue Kochbuch von Sven Elferfeld geschenkt:

              Das Werk wiegt 3,3 kg; es ist 530 Seiten stark; die Fotografinnen sind Künstlerinnen; der Koch ist ein Genie.

              Das Buch ist kein Kochbuch; das Buch ist eine Dokumentation der zeitgenössischen Kochkunst; das Buch ist sein Geld wert (75 €).

              Alle Rezepte verstärken meine Hochachtung vor der Kreativität des Küchenchefs, der handwerklichen Perfektion und Präzision der Küchen-Crew sowie dem schier unglaublichen Aufwand, der im Aqua betrieben wird.

              Bravo, werter Herr Elverfeld, Ihnen ist in dem unüberschaubaren Wust an sogenannten Kochbüchern ein Meisterwerk gelungen!

              Beste Grüße, Merlan

              Kommentar


              • #37
                Sie bringen es auf den Punkt, lieber Merlan, es ist wirklich ein Meisterwerk und stellt vieles in den Schatten - sowohl optisch, wie auch inhaltlich. Toll finde ich übrigens die Aufteilung der Rezepte in die einzelnen Komponenten. Ich habe schon ein paar Gerichte "abgespeckt" nachgekocht. Ist auch dann nicht einfach, aber machbar.

                So klar und zeitlos schön, wie die Optik einerseits ist, finde ich es andererseits schade, dass sie - auch aufgrund der Schwarz-Weiß-Fotos - etwas kühl wirkt und so die Emotionalität eines Aqua-Besuchs sich nicht ganz im Buch widerspiegelt. Aber es geht ja in dem Buch auch um Sven Elverfeld und seine Kreationen und nicht um mich als Gast, für das schöne Gefühl kann man ja weiter nach WOB fahren.

                Für jeden, der angesichts des Preises überlegt, ob man sich das Buch kaufen soll sei gesagt, wenn man überlegt, dass etwas das Nils Henkel-Buch auf 69 EUR kostet, dann kriegt man für sechs Euro mehr unglaublich mehr Buch, quantiativ und (gestalterisch gesehen) auch qualitativ.

                Kommentar


                • #38
                  Mir gefällt das Elverfed-Kochbuch überwiegend. Die Idee bei jedem Rezept eine Gliederung der zu kochenden Komponenten anzugeben, gefällt mir ebenso gut wie sie Quertz gefällt. Bei Ducasse wäre so etwas auch wünschenswert. Schön finde ich die einfache Aufzählung der Zutaten bei den Amuses. Das fordert die Phantasie mehr, als bei vorgegebenen Rezepten. Unangenehm (ähnlich wie bei den Gourmetvisionen) empfinde ich teilweise das Textlayout, weil störend beim Lesen. Sonst wirklich schöne Fotos.

                  PS: Im Oktober erscheint übrigens auch das neue Buch von Herrn Bau mit dem schönen Titel Bau.Stil. Kostet nur 48 EUR. Ich freue mich schon auf die Lieferung und hoffe, dass der Inhalt hält, was der Titel verspricht.

                  Kommentar


                  • #39
                    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das Elverfeld-Buch ist wahrlich und in allen Belangen ein Meisterwerk seiner Art.

                    Vielen Dank für die Information über das neue Buch von C.B.! Bei meinem letzten Besuch in Perl konnte man mir noch keinen genauen Termin sagen
                    (irgendwann im Herbst war die Info). Der Preis überrascht und erfreut mich im gleichen Maße!
                    Seien wir gespannt, was uns hier erwartet!

                    Mkg, Schmackofatz

                    Kommentar


                    • #40
                      "Der Geschmacksthesaurus" von Niki Segnit; im Untertitel heißt es: "Ideen, Rezepte und Kombinationen für die kreative Küche" , wobei die Rezepte eine untergeordnete Rolle spielen.
                      Etwa einhundert Viktualien werden in Untergruppen wie z.B. erdig oder senfartig oder blumig-fruchtig eingeteilt. Unter schweflig findet man dann Zwiebel, Knoblauch, Trüffel, Kohl, aber auch Artischocke und Ei. Jeweils zwei dieser Lebensmittel werden nun von der Autorin gegenübergestellt - nein, nicht jedes mit jedem, das wären ja, wenn wir die Rechnung des kleinen Gauß übernehmen wollten, bei 101 Lebensmitteln schließlich 5050 Möglichkeiten, aber so gut 1500 Variationen sind es schon geworden. Leseprobe?

                      " Schokolade & Tomate. Für alle würzigen Tomatenrezepte wie Chili con Carne, caponata oder Ketchup empfielt die amerikanische Food-Historikerin Alice Arndt einen Hauch von Schokolade. Mexikanische Köchinnen haben Kakao/Bitterschokolade stets sowohl als Würze zum Kochen wie auch zum Aromatisieren von Süßspeisen betrachtet; ... die Schokolade ... auch die säuerliche Schärfe von Zutaten wie Tomaten abmildern hilft."

                      Schokolade & Speck. Katrina Markoff, Chocolatière ... verbindet in Mo's Bacon Bar über Apfelholzrauch geräucherten Speck und Räuchersalz mit einer dunklen Milchschokolade. Inspiration dazu seien ihr die Chocolate-Chip-Pfannkuchen mit Ahornsirup und Speck gewesen, die sie als Sechsjährige so geliebt habe. ... treiben die Kombination sogar noch einen Schritt weiter, indem sie ihre Ahorn-Cupcakes mit einer leicht gesalzenen Schokolade-Ganache überziehen und mit etwas geröstetem und zerbröselten Frühlingsspeck überziehen.

                      Sellerie & Lamm. In der persischen Küche kombiniert man Sellerie mit Lamm in einem khoresh ... nur dass man den Sellerie mit den Kräutern sautieren muss, ehe man ihn zum Fleisch gibt. In der Türkei und in Griechenland werden Sellerie und Lamm in einer Zitronensauce geschmort. Und in seinem Restaurant in Langen (Hessen) bereitet Küchenchef Juan Amador ein Gericht, in dem er Aragoneser Lamm mit Sellerieknolle, Kaffee und Walnüssen gart."

                      Ich habe von diesem Geplauder schon einige Denkanstösse erhalten; das Buch ist bei Bloomsbury Berlin erschienen und kostet knapp 30 €.
                      Gruß
                      s.

                      Kommentar


                      • #41
                        Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
                        "
                        Ich habe von diesem Geplauder schon einige Denkanstösse erhalten; das Buch ist bei Bloomsbury Berlin erschienen und kostet knapp 30 €.
                        Zudem ist es sehr hübsch aufgemacht.

                        Kommentar


                        • #42
                          Kürzlich hatte ich Gelegenheit durch die neuesten Kochbücher unserer Spitzenköche zu blättern. Besonders gespannt war ich auf das Buch von Peter Maria Schnur, denn mit 139 EUR ist es ja nicht nur das schwerste Buch der Saison. Das Werk liegt im Querformat wie ein Stein auf dem Schoß. Das Lesen auf dem Sofa könnte also etwas ungemütlich werden. Das Buch enthält die Rezepte, aufgeteilt in die Menü-Karten der vergangenen Monate bzw. Jahre. Das typographische Design lehnt sich an die Gestaltung der Falco-Karten an. Für jeden Rezepttext ist eine Doppelseite reserviert, wobei die einzelnen Bestandteile der Kompositionen in einzelnen kleinen Rezepte nachvollzogen werden kann. Zwischendurch sind immer wieder Zitate von Herrn Schnur mit einigen Fotos aus der Küche und dem Falco eingearbeitet. Gleich besonders positiv fiel mir die Qualität der Fotos der Gerichte auf . Sie sind unglaublich klar und kontrastreich (etwa so, wie viele der Gericht auf der Zunge). Häufig wird mit gestalterischen Elementen gearbeitet, die so aussehen, wie farbige, leicht durchsichtige flache Kunststoffquader. Auf den ersten Blick empfand ich das als ein wenig zu grell-künstlich. Auf dem zweiten Blick gefiel es mir aber sehr gut. Auf einen programmatischen Text zur Küche o.ä. verzichtet das Buch (leider). Bemerkenswert ist das Team-Foto ganz am Ende (wer in einer Buchhandlung das Werk zu fassen bekommt, sollte es sich auf jeden Fall ansehen).
                          Nicht nur wegen des Preises, sondern auch wegen des Geräteparks der zur ansatzweisen adäquaten Umsetzung der Gerichte in der eigenen Küche erforderlich wäre, habe ich die Anschaffung des Buchs erstmal vertagt, es aber auf meinen Wunschzettel gesetzt.

                          Dann habe ich noch kurz durch das Buch von Christian Bau geblättert. Es enthält sehr viel mehr Text, als das von Schnur. Das Design und die Qualität der Fotos ist sehr ähnlich der Hefte von Port Culinaire. Hat es sich von Ihnen schon jemand genauer angesehen?

                          Kommentar


                          • #43
                            Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                            Dann habe ich noch kurz durch das Buch von Christian Bau geblättert. Es enthält sehr viel mehr Text, als das von Schnur. Das Design und die Qualität der Fotos ist sehr ähnlich der Hefte von Port Culinaire. Hat es sich von Ihnen schon jemand genauer angesehen?
                            Lieber Herr Qwertz,

                            da Bücher, auch Kochbücher, zu besitzen zu einer meiner Leidenschaften gehört, fehlen natürlich die Neuerscheinungen der *-Köche diesen Jahres nicht im Regal (dafür käme kein Werber auf die Idee, mich in einem Versicherungswerbeclip zur Altersvorsoge als Frau Mustermann aufzustellen).

                            Wenn Sie für das recht viele Geld Schnurr auf den Wunschzettel setzen wollen, würde ich unbedingt die 48 EUR für Bau daneben schreiben. Guter Aufbau, in der Gliederung ähnlich Elverfeld und wirklich appetitanregende Fotos.

                            Ich habe allerdings mittlerweile ein grundsätzliches Problem mit den letzthin erschienenen Werken, weil die Rezepte für Hobbyköche fast nicht mehr realisierbar sind. Von der Technik mal abgesehen, sind so viele Komponenten je Gericht zu erstellen, dass dies für meine Tafel (meist zehn Menschen) nicht mehr geht. Ich nehme die Bücher gerne als Erinnerungswerk für die Essen, die ich schon genossen habe oder als Anregung an einem ruhigen Wochenende, an dem mein Mann und ich den ganzen Tag in der Küche verbringen und ein bestimmtes Gericht für uns zwei "durchkochen".

                            Man sollte die Werke deshalb eher als Chronik der Restaurantküche, denn als Kochbuch sehen. Meine guten Standardwerke, wie Larousse, Pellaprat und ähnliche, helfen mir im Alltag mehr. LG. Cynara.

                            Kommentar


                            • #44
                              Liebe Cynara, ich sehe das wie Sie, was die Realisierbarkeit zu Hause angeht, wobei an meiner Tafel meist nur max. vier Leute sitzen (können). Aber der Sinn dieser Bücher liegt ja auch in der Dokumentation der Original-Schöpfungen der Koche. Beim Elverfeld-Buch habe ich immerhin schon ein paar Sachen für mich zu Hause abändern und umsetzen können. Aber das erfordert eben auch viel Nachdenken über die Gerichte und ihre Idee (was mir sehr viel Spaß bereitet), wobei es von großem Vorteil ist, wenn man das "Original" schon gegessen hat, wie ich festgestellt habe.
                              Jedenfalls beurteile ich die Qualität eines Kochbuchs weniger an der "Nachkochbarkeit" der Rezepte, wichtiger ist mir, dass die Rezepte vernünftig geschrieben sind, so dass sie wirklich nachvollziehbar werden.

                              Kommentar


                              • #45
                                Ich empfehle aktuell das Kochbuch des Eleven Madison Park "The Cookbook". Es ist auf Englisch und - wie ich finde - bezahlbar (<40€).

                                Wer sich am Englischen nicht stört, bekommt ein künstlerisch anspruchvolles Werk mit tollen Fotos. Entgegen vieler amerikanischer Kochbücher gibt es zu jedem Gericht auch ein Foto.

                                Die Gerichte entsprechen der aktuellen Restaurantphilosophie und -küche.

                                Die Rezepte sind absolut nachkochbar und laden dazu ein. Ich habe viele Anregungen gefunden und eine lange Liste gemacht ...

                                Ich gehe davon aus, dass die Rezepte an der einen oder anderen Stelle etwas vereinfacht sind, was der Qualität kaum Abbruch tut und eine Nachkochbarkeit sicherstellt.

                                Ich bin begeistert.

                                PS Im Gegensatz dazu sehe ich das Signature-Buch von Gordon Ramsay (Drei-Sterne-Küche) als wenig gelungen. Jürgen Dollase hat in der FAZ ein vernichtenden Urteil gefällt. Jemand ähnlicher Meinung?

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X