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  • #61
    Zitat von Morchel Beitrag anzeigen
    So gern ich koche, so ungern backe ich. Backen macht mich aggressiv. Dieses Grammgedöns ist nicht meine Welt.
    So geht es mir auch, wehrte Morchel. Mit backen kann ich nicht viel anfangen, die grösste Backleistung, die ich zustande bringe, sind die 30 Sekunden Buskuits. Aber kochen, dass hat etwas meditatives und entspannendes. Und ich koche wirklich gerne nach Rezept.

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    • #62
      Zitat von Morchel Beitrag anzeigen
      So gern ich koche, so ungern backe ich. Backen macht mich aggressiv. Dieses Grammgedöns ist nicht meine Welt.
      Ich bin da eher gelangweilt, Rezept lesen, abwiegen und zusammenfügen. Mit Windbeuteln war ich in der Sommerpause als backender Mann in der Zeitung.
      Lohnt sich also lesen und wiegen zu können.

      Aber eine Frage zum thread und zum backen, kennt jemand gute Backbücher?

      Die ganz interessanten Kochbücher bekommen, keine Gebrauchsspuren, das beschränkt sich bei mir aber aktuell auf drei: Haeberlein ( weil antiquarisch), Adria weil man das irgendwie gar nicht kochen kann und wissler da ist das Buch zum ansehen und die Rezepte sind zum ausdrucken im Internet. Sehr praktisch. Alle anderen sind zum arbeiten und haben gemeinsam eine halbhohe Schrankwand in der Küche.

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      • #63
        Zitat von schnecke Beitrag anzeigen
        Ich bin da eher gelangweilt, Rezept lesen, abwiegen und zusammenfügen. Mit Windbeuteln war ich in der Sommerpause als backender Mann in der Zeitung.
        Lohnt sich also lesen und wiegen zu können.
        Ich giere nach Details.

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        • #64
          Mein Slow Food Convivium wurde vom Hamburger Abendblatt nach einem backendem Mann befragt. Tja und wie gesagt, das Backbuch von teubner lesen (ein gutes), ein wirklich einfaches Rezept (Brandteig ist wirklich einfach) raussuchen, zwischen durch die Küche mit einem neuen Set für den Spritzbeutel ausstatten (so was braucht man) sich selber mit neuer Schürze anhübschen (half nicht viel, die Fotoserie war nicht in der Zeitung), die letzten Himbeeren, Walderdbeeren, ersten Brombeeren pflücken, Heidelbeeren und (viel) Sahne kaufen. Dann noch mit der Redakteurin und dem Fotografen tratschen, die ganzen Sippe mit gefüllten Windbeuteln versorgen. Dann macht auch backen Spaß. Und lecker war es auch.

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          • #65
            Zitat von schnecke Beitrag anzeigen
            Aber eine Frage zum Thread und zum Backen, kennt jemand gute Backbücher?
            Ich finde dieses Buch muß man haben.

            http://www.valentinas-kochbuch.de/in...?article_id=18

            http://www.amazon.de/gro%C3%9Fe-Pati.../dp/3430159156

            Gruß
            Jürgen

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            • #66
              Das Buch "Gemüse" von Yves Ollech und Andree Köthe ist jetzt erschienen. Auch wenn ich selten Sternekochbücher kaufe, habe ich nach etwas Rumblättern bei diesem Buch investiert. Die Optik finde ich ok, aber etwas blass. Aber die Beschreibungen klingen so, als könnte man sie - in vereinfachter Form - tatsächlich sehr gut nachkochen.

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              • #67
                das für mich das ultimative Kochbuch für reality Nachkocher. Hat ein Schweitzer geschrieben, nämlich Herr Markus Neff vom Fletschhorn in Saas Fee. Ob er besser kochten kann als ich, kann ich leider noch nicht beurteilen (böser Schweitzer Franken Kurs). Das Koch-Lesebuch ist ein Muss. Wenn Sie Geld übrig haben (harhar) dann Kochbuch kaufen und nachmachen. Wirklich. Wenn Sie nicht wissen, woher Lauge, erteile ich gerne Auskunft.

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                • #68
                  "woher Lauge" weiss ich auch nicht, sehe aber gerade dass das Buch schon in die Resteexemplarkategorie gewandert ist. Bei Amazon fuer 13.99 statt 72 Euro. Das wage ich mal.

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                  • #69
                    Lieber Glauer,
                    Bitte für den Preis unbedingt kaufen. Das Buch ist wert (es ist für mich preislich leider verschleudert, bei so viel Können und Herzblut) wenn Sie so gefährliche Produkte wie Lauge über die Grenze bekommen, sened ichIhne die Ziutaten gerne. Alles weitere per PN, selbstverständlich hört bei solch heiklen Themen niemand im Rauschen mit. Ich stelle mir die Situation immer gargauntuesk vor. Bon apptit,

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                    • #70
                      Ich möchte eine Warnung aussprechen vor Alain Ducasses "Nature (Simple, Healthy, Good)", es ist grausam.

                      Die Thematik gesund und einfach ist flach angerissen, die Rezepte sind unter Hausfrauen Niveau (ohne dies diskreditieren zu wollen) aber versuchen durch darüber gestreuten Sesam Hip zu wirken, sie sind ebenso unsortiert wie banal. Die Bilder schlimm bis hässlich.

                      Es sind nur 30€ für einen Stoß Papier, was ist das schon in der kalten Jahreszeit. Zeitungen mit dem selben Brennwert gibts für weniger.

                      Gute Nacht

                      Passepartout

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                      • #71
                        Joachim Wissler verkauft sein Kochbuch gerade zu Vorzugskonditionen:
                        http://www.joachimwissler.com/kochen...on=jw-kochbuch

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                        • #72
                          Liebe Forumianer,
                          ich bin inzwischen bei meinen Eltern zu Hause. Dort fiel mein Blick auf das Kochbuchregal meiner Mutter. Sie hatte kürzlich auf einem Flohmarkt ein Kochbuch erstanden. Ich habe hier mal das Vorwort für für Sie:

                          Kaum ein anderer Bereich unseres täg*lichen Lebens hat sich in jüngster Zeit so enorm gewandelt wie unsere Eßgewohnheiten. Die Gastronomie reagierte darauf mit Fast-Food-Lokalen und Feinschmecker-Restaurants. Gleichzeitig wurde aber das Selberkochen zu einem der beliebte*sten Hobbys. Besser, leichter, gesünder- das ist der ge*meinsame Nenner, auf den sich diese kuli*narische Revolution bringen läßt. Begon*nen hatte alles in Deutschland Anfang der 70er Jahre, als Eckart Witzigmann, ein Österreicher, in München das neueröffnete Restaurant "Tantris" übernahm. Bei ihm erlernte eine ganze Generation junger, ehrgeiziger Köche ihr Handwerk und eine neue kulinarische Moral. Andere Spitzenköche folgten Witzigmanns Beispiel. Inzwischen haben die Superstars der Gourmet-Szene längst ihre Schüler in die heimatlichen Provinzen entlassen. Und dort fand dann eine erstaunliche Wieder*entdeckung statt, mit der niemand gerech*net hatte. Die begabten Jungstars begannen sich nämlich mit den halbvergessenen deutschen Regionalküchen zu beschäftigen und die bäuerlichen und bürgerlichen Traditionen aufzuarbeiten. Manches längst verschollene Rezept wurde dabei wieder zum Leben erweckt. Heute kochen Sie überall in den deutschen Landen eine neue Großmutterküche mit raffinierten Highlights. Was bedeutete dieser Trend für den ambitionierten Hobbykoch? Einkauf bester einheimischer Produkte. Produkte, die vor der Haustür wachsen und überall angeboten werden. Produkte, die frisch auf den Tisch kommen. Zubereitung unter Berücksichtigung aller modernen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnisse. Das heißt: Kurze, schonende Garzeiten, wo immer sie möglich sind. Sorgsamer Gebrauch von Fetten, Anwen*dung neuer Küchentechniken, optimaler Einsatz von Gewürzen. Denn die Gerichte der Neuen Deutschen Küche sollen herzhaft schmecken wie einst.
                          Könnte man eigentlich heute so ohne Veränderungen verwenden. Ist aber schon ... na? wie viele Jahre alt?? Leider habe ich gerade keinen Preis zur Hand wie kürzlich unser Passepartout - aber vielleicht erkennt doch jemand das Kochbuch, da viele schöne Jugendfotos einiger noch heute bekannter Köche enthält und einige Namen, die ich nur vom Hörensagen her kenne.

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                          • #73
                            Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                            Leider habe ich gerade keinen Preis zur Hand wie kürzlich unser Passepartout - aber vielleicht erkennt doch jemand das Kochbuch, da viele schöne Jugendfotos einiger noch heute bekannter Köche enthält und einige Namen, die ich nur vom Hörensagen her kenne.
                            Klingt nach "Essen wie Gott in D". Da waren tatsächlich einige gute Rezepte drin.

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                            • #74
                              Sehr richtig. Ich finde es schon erstaunlich, dass der Text praktisch noch aktuell ist, wenn man sich die Gerichte anschaut man heute allerdings nicht gerade den Eindruck von Neuer Deutscher Küche - zumindest optisch. Einige der Rezepte gingen vielleicht noch. Aber es ist schon wahnsinn, wie sehr sich die Optik der Küche weiterentwickelt hat.

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                              • #75
                                Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                                Sehr richtig. Ich finde es schon erstaunlich, dass der Text praktisch noch aktuell ist, wenn man sich die Gerichte anschaut man heute allerdings nicht gerade den Eindruck von Neuer Deutscher Küche - zumindest optisch. Einige der Rezepte gingen vielleicht noch. Aber es ist schon wahnsinn, wie sehr sich die Optik der Küche weiterentwickelt hat.
                                Nicht vergessen, die Gerichte waren für Qwertzens Mutter gedacht und wurden so nie in den Restaurants serviert (ausser manchmal in den zugehörigen Bistros, ich meine es hätte zum Beispiel die Kalbsnieren in Senf auf der billigen Etage in Kaiserswerth gegeben).

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