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Pellegrino 2011

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    Zitat von passepartout Beitrag anzeigen
    In Deutschland berichtete fast ausschließlich die Fachpresse. Das mag aber auch daran liegen, dass das Interesse Nestleprudel mit der Spitzengastronomie zu verknüpfen, in D wirtschaftspolitisch eher keinen interessiert.
    Eine wirtschaftspolitische Diskussion darüber erübrigt sich zwar m.E., da wir in der EU eine weitgehend liberalisierte Marktwirtschaft haben.

    Zitat von passepartout Beitrag anzeigen
    Ich finde hier könnten wir regional denken und handeln, ohne auf einen Mehrwert verzichten zu müssen und zB die Hunsrückerquelle best 50 fordern und uns nicht genieren für 1,0L regionales Wasser 5+€ auf den Tisch zu legen.
    Dieser Aussage stimme ich aber völlig zu. Ich bin immer wieder verwundert, warum (a) so viele Restaurants Pellegrino und das unsäglich platte Aqua Panna anbieten und (b) so viele Gäste das Wasser nicht nur still hinnehmen, sondern (wie sehr oft erlebt) auch noch explizit nachfragen. "Pellegrino" für Wasser in der Gastronomie scheint heute fast eine Bedeutung zu haben wie "Tempo" für Taschentücher.

    (a) kann ich mir nur mit der Vertriebspower von Nestlé erklären. Wenn niemand anderes zu den Restaurateuren kommt, nehmen sie eben San Pellegrino, gerade weil es bei den Gästen ja auch so gut ankommt (und wahrscheinlich auch, weil man höhere Preise und auch eine höhere Marge durchsetzen kann).

    (b) kann ich mir wirklich nicht erklären. Ich frage jedes Mal in Restaurants, welche Wässer es gibt, und nehme - sofern verfügbar - immer das regionale Wasser. Nur leider gibt es ein solches nur ganz selten. Wundern tue ich mich über (b) allerdings nicht, gerade nach der Lektüre des Buchs "Die Essensfälscher" von Thilo Bode. Ich fürchte, dass sich die große Mehrzahl der Leute durch strahlende Marken eben doch mehr beeindrucken lässt als durch Qualität.

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