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Menü des Monats September bei Christian Bau*** in Perl-Nennig

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  • #16
    Lieber Merlan, gerade am nächsten Morgen und dem Tag ging es mir sehr gut, muss ich sagen. Aber ich habe eben auch die Entenleber und das Lamm nicht ganz aufgegessen und auch nicht jedes Weinglas komplett leer getrunken, dann ging es für mich.

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    • #17
      Zitat von bsteinmann
      P.S.
      War das Restaurant voll besetzt?
      Wenn ich mich richtig erinnere, war allenfalls ein Tisch frei.

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      • #18
        Vielen Dank QWERTZ für den beeindruckenden Bericht und an die weiteren Clubmitgliedern für den unterhaltsamen Abend. Überaus beeindruckt haben mich nicht nur die Vielzahl der Amuse Gueules, eines besser als das andere, die einen sehr grossen Spannungsbogen für das eigentliche Menü aufbauten. Wahrscheinlich hatte ich bereits eine Reizüberflutung, denn das Menü konnte meines Erachtens die Opulenz, Aromenvielfalt und Geniehaftigkeit der Amuses nicht ganz halten; obwohl jeder Gang absolut spannend und trotz der teilweise auf den ersten Blick nicht unbedingt passenden Komponenten eine eigentümliche Harmonie hatten. Hier geht mein ganzer Dank an Herrn Bau und seinem Team, so ein Menü zusammen zu stellen, bedarf eine Unmenge an Fantasie, äusserste Begabung und Handfertigkeit. Herr Bau, Sie haben mich mit Ihrem Spagat zwischen der französischen Klassik mit japanischen Einflüssen überzeugt. Und nochmals Danke für den netten informativen Plausch. Und was die Menge betrifft, Herr Bau lassen Sie sich nicht verunsichern, ich wurde satt, und das kommt bei den Gourmettempeln nicht immer vor.

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        • #19
          Zitat von Schink Beitrag anzeigen
          ich wurde satt, und das kommt bei den Gourmettempeln nicht immer vor.
          Tatsächlich?! Da müssen Sie mir mal verraten, wo das war... habe ich noch nie erlebt.
          (Und mit Blick auf Schloss Berg teile ich QWERTZs, merlans und bsteinmans Einschätzung der Quantität voll und ganz... der Qualität natürlich auch: das Schlimme ist, dass alles immer so verdammt gut ist, dass man stets den Teller leer machen will, bisweilen mit fatalen Folgen )

          Grüße
          b.

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          • #20
            Ich denke ich verrate nicht zuviel und darf sagen, dass Schink neben Hannes die tapferste Esserin am Tisch war.

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            • #21
              Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
              Ich denke ich verrate nicht zuviel und darf sagen, dass Schink neben Hannes die tapferste Esserin am Tisch war.
              Warum kann ich mir das nach der Villa Rothschild so richtig gut vorstellen?

              Wer Christian Bau nur ein wenig kennt, im Sinne von, dass er mal mit ihm gesprochen hat, weiß, dass er sowohl bekennender Mitleser dieses Forums ist, und wie sehr ihn Gäste anspornen, die ein wenig Kennerschaft mitbringen. Deshalb konnte ich mir schon im Vorfeld ausmalen, zu welcher Hochform er bei einem Clubabend auflaufen wird.

              Ich hab bei jedem Besuch bei ihm gewusst, was auf mich zukommt. Nämlich genau diese Gratwanderung von extremer Qualität und extremer Quantität, die ein Grenzerlebnis ist. Ich hab mich immer gern darauf eingelassen, im Wissen, dass ich an meine eigenen Grenzen komme, im Erstaunen, dass das beim Thema Essen möglich ist und im Respekt vor einem genialen Koch. Hatte für mich immer was von "Bungee-Jumping" - die ultimative Esserfahrung.

              Deswegen, seien Sie mir nicht böse, stör ich mich irgendwie an dem "das war zu viel", obwohl ich es grundsätzlich verstehen kann. Meine Einstellung war immer: Ich kenne die Bau'sche Herausforderung und stelle mich der. Und ich hab die Erfahrung gemacht, wenn ich mich komplett einlasse, macht mir auch die Menge nichts mehr aus. Dann trifft einfach Enthusiasmus auf Enthusiasmus.

              M.

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              • #22
                Zitat von Morchel Beitrag anzeigen
                Ich hab bei jedem Besuch bei ihm gewusst, was auf mich zukommt. Nämlich genau diese Gratwanderung von extremer Qualität und extremer Quantität, die ein Grenzerlebnis ist. Ich hab mich immer gern darauf eingelassen, im Wissen, dass ich an meine eigenen Grenzen komme, im Erstaunen, dass das beim Thema Essen möglich ist und im Respekt vor einem genialen Koch.
                Das kann ich voll unterschreiben. Mir geht es auch weniger um die Quantität (obwohl ich bei meinem nächsten Individualbesuch sicher die Anzahl der Gänge etwas reduzieren werde), als um die Reizüberflütung, die es mir nicht möglich gemacht hat, das Menü in all seinen Nuancen zu erfassen. Das finde ich eigentlich schade. Der Genuss war trotzdem einfach großartig und ich habe das Restaurant als glücklicher Mensch verlassen.

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                • #23
                  Liebe Genießer,

                  nach einem etwas zurückliegenden Erlebnis (Mitte Mai 2010) war für mich klar, daß ich unter allen Umständen die Anreise in Kauf nehme, obschon am Folgemorgen in Frankfurt die Arbeit rief. So kam es, daß ich leider, leider auf die Weinbegleitung verzichten mußte.
                  Vielleicht aber hatte ich so mehr Raum für Aromenbreite und -Tiefe als auch für die Menge, was mir alles zumindest nicht zu schaffen machte. Im Gegenteil war es ein explosives Feuerwerk, eine große Oper, wie es auch am Tisch hieß.

                  Ich danke QWERTZ (der die wohl umständlichste Anreise hatte, aber übernachten durfte) für den sehr schönen Bericht. Kaum angesprochen (außer von Schink) wurde auch die visuelle Opulenz der Gerichte, pars pro toto sei der Thunfisch genannt.

                  Ich habe in den letzten Monaten die Traube sowie aufgrund sportlicher Neigung (und ich meine hier tatsächlich Sport, nicht Essen, was mich dorthin verschlug) Louis XV (recht gute Qualität, aber Klassik ohne aha), Robuchon (nur sehr fett, ohne Balance z.B. mit sauren Kontrapunkten) sowie die üblichen Verdächtigen im Großraum Frankfurt und andere besuchen dürfen. Aber Bau hat mit Abstand alles getoppt. Ich wüßte nicht ob ich außerhalb von Girona und San Sebastian seinesgleichen fände...

                  Verehrter Herr Bau, haben Sie vielen Dank für ein denkwürdiges Menue. Hochachtung und maximalen Gastrespekt ! (zugerne wäre ich am Folgeabend am amerikanischen Tisch gesesssen und hätte auch dieses Menue genossen !)

                  Mit besten kulinarischen Grüßen, S.
                  :cheers:
                  Zuletzt geändert von Sphérico; 18.09.2011, 23:20.

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                  • #24
                    Für das Problem der zu großen Menge gibt es durchaus eine Lösung: man wähle in Perl das mittlere oder kleine Menü!

                    Beste Grüße, Mohnkalb

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                    • #25
                      Beim Clubabend nicht so leicht, aber künftig werde ich das tun.

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                      • #26
                        Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                        Beim Clubabend nicht so leicht
                        Zugegeben. Aber in diesem Punkt kann ich Herrn Bau gut verstehen. Da meldet sich ein erlauchter Kreis von netzbekannten Feinschmeckern zum kulinarischen Event des Monats an, um die Küche des Hauses in vollen Zügen zu genießen. Klar, dass der Gastgeber dann nicht nur Pellkartoffeln und Kamillentee an den Tisch schickt...

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                        • #27
                          Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
                          ... ein erlauchter Kreis von netzbekannten Feinschmeckern ...
                          Zu der Beschreibung hätte ich gerne die kücheninterne Version...

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                          • #28
                            Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
                            Da meldet sich ein erlauchter Kreis von netzbekannten Feinschmeckern zum kulinarischen Event des Monats an, um die Küche des Hauses in vollen Zügen zu genießen. Klar, dass der Gastgeber dann nicht nur Pellkartoffeln und Kamillentee an den Tisch schickt...
                            Ich muss gestehen, dass ich das von ihnen genossene Menü, Textmäßig und verglichen mit früheren Bauschen Speisefolgen, bereits als deutlich "abgespeckt" empfunden habe. Zum Vergleich eines von 2009.



                            :hungry:

                            Ich bin mir sicher, dass sich Herr Bau in der Quantität deutlich bremst, um die bereits häufiger angesprochenen Überforderung selbst erfahrener Esser auf das nötigste zu begrenzen.

                            Passepartout bei Kartoffeln mit Butter :-))

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                            • #29
                              Zitat von glauer Beitrag anzeigen
                              Zu der Beschreibung hätte ich gerne die kücheninterne Version...
                              Für diesbezügliche Überlegungen hat die Küchenmannschaft keine Zeit. Ich glaube, sie wären auch zu höflich, wenn sie welche hätten. Solche Kleinigkeiten wie Lardowürfel, Karotte mit Joghurt und ein paar andere kleine Extras machen sich nicht von selbst.
                              LG Cynara (nach vier Tagen in der Bau'schen Küche urlaubsreif)

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                              • #30
                                Zitat von Schmackofatz Beitrag anzeigen
                                Ich sage nur: opulent, Genuss auf aller höchstem Niveau, (Über-)reizung des Gaumens, imposant, grenzwertig, unvergesslich ...

                                Erklärung folgt ...


                                Liebes Forum,

                                auch ich komme nun endlich dazu ein paar Zeilen zu schreiben. Zuallererst möchte ich mich bei Herrn Bau und seiner Mannschaft für diesen herausragenden Abend bedanken! Zugleich habe ich mich sehr gefreut, ein paar bekannte Gesichter gesehen und einige neue kennengelernt zu haben. Vielen Dank für einen tollen Abend!

                                Nun denn! Auch mich hat es an diesem Abend erwischt. Auch heisst, ebenso wie unser werter Qwertz, konnte ich leider nicht alle Gänge bewältigen. Die opulente Zusammenstellung des Menues und derer 10 Amuse-Gueule sollte dazu führen, dass sich bereits nach der Entenleber ein Sättigungsbollwerk um meinen durchtrainierten Magen legte, ich kann Ihnen sagen …
                                Nichtsdestotrotz war jeder einzelne Gang mal wieder Genuss auf allerhöchstem Niveau, beispiellos in seiner Vielfalt an Aromen, jeder Teller ein Orgasmus für Auge und Gaumen .
                                Nach der Sättigungsproblematik kam hinzu, dass die restlichen Gänge teilweise eine Reizüberflutung bei mir auslösen sollten, die ich bei meinem ersten Besuch so nicht in Erinnerung habe.
                                Erklären kann ich es nicht wirklich obwohl abgesehen von 2 Gängen ( Taschenkrebs und Pre-Dessert ) die identische Menüreihenfolge im April zu bewältigen galt.
                                Imposant an diesem Abend war für mich mal wieder die Weinbegleitung. Das war einzig und allein wieder Spitzenklasse. Welche Harmonie Herr Kiowski mit jeder Auswahl in der Lage ist zu schaffen, ist grandios! Als bekennender Bordeaux-Liebhaber, hat mich vor allem der 1999er Chateau Carbonnieux überzeugen können. Chapeau!
                                Trotz dieser teils grenzwertigen, weil mengenmäßigen Heraus-, bzw. Überforderung der Geschmacksknospen, wird auch der zweite Besuch in Perl-Nennig bei mir als unvergessliches Erlebnis positiv in Erinnerung bleiben!

                                Gruß!
                                Schmackofatz
                                Zuletzt geändert von Schmackofatz; 19.09.2011, 18:40.

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