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Menü des Monats September bei Christian Bau*** in Perl-Nennig

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  • #31
    Darf man fragen, wann der erste Gruß und wann die süßen Spielereien serviert wurden?

    Gruß
    T.

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    • #32
      Also los ging es um kurz nach sieben - wann die süßen Grüße serviert wurden, hmmm, da habe ich nicht so genau auf die Uhr gesehen, aber gegen Mitternacht war es bestimmt.

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      • #33
        so da nun einige statements zu dem clubabend vorliegen ,einige bemerkungen von mir dazu.
        leider konnte ich an diesem abend nicht teilnehmen,dennoch denke ich auch ich hätte das menü genossen.chr.bau ist ein absolut toller koch,der noch von seiner leidenschaft für seiner küche geprägt ist und daraus seine kraft zieht.
        ich kenne seine küche noch von der zeit in der er noch traditionell aber auch auf 3 sterne niveau kochte.danach habe ich seine entwicklung über die voyage culinaire,die gourmetvisionen und auch über die aktuelle carte blanche verfolgt.seine entwicklung ist glaube ich noch nicht abgeschlossen und mann spürt die begeisterung des koch und des services.
        zur quantität der menüs,bisher konnte ich sie bewältigen und hatte auch nicht das gefühl der reizüberflutung ,aber ich bin auch immer mittags da,d.h.bis auf einmal halte ich mich bei dem weingenuss immer etwas zurück.
        spezielle die gourmetvisionen waren von anfang bis ende sehr gut aufgebaut und mann hatte dabei das gefühl die gänge waren perfekt abgestimmt
        und auch in der menge gut zu genießen.(das beste menü was ich bei bau gegessen habe )
        deshalb werterhr.bau immer so weiter zum nächsten highlight .
        kg knurrhahn

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        • #34
          Zitat von Schmackofatz Beitrag anzeigen
          Liebes Forum,
          Nun denn! Auch mich hat es an diesem Abend erwischt. Auch heisst, ebenso wie unser werter Qwertz, konnte ich leider nicht alle Gänge bewältigen. Die opulente Zusammenstellung des Menues und derer 10 Amuse-Gueule sollte dazu führen, dass sich bereits nach der Entenleber ein Sättigungsbollwerk um meinen durchtrainierten Magen legte, ich kann Ihnen sagen …Gruß! Schmackofatz
          Es freut mich, dass nicht nur Ihnen der Club-Abend bei Bau sehr gut gefallen hat.

          Nach den vielen Amuse war die Entenleber érst der zweite Gang und Sie als ganz junger Mensch waren danach bereits gesättigt.....
          Das darf aus meiner Sicht aber niemals passieren.
          Es folgten ja noch 5 weitere Gänge.

          Die größte Kunst unserer *** Köche ist , wenn man nach einnem so großen Menü den Service fragt, wo sich denn die nächste Diskothek befindet.....

          Beste Grüße
          Soriso

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          • #35
            Zitat von soriso Beitrag anzeigen
            [...]wenn man nach einnem so großen Menü den Service fragt, wo sich denn die nächste Diskothek befindet.....
            Werter soriso,

            in Perl-Nennig, eine etwas zynische Frage, meinen Sie nicht?

            LG
            T.

            P.S.: Komme gerne als "Restevertilger" beim nächsten Mal mit...

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            • #36
              Normalerweise mische ich mich nicht in Diskussionen ein, aber da ich ja selber dabei war, muss ich wohl eine Lanze für Herrn Bau brechen.
              Ich fand das Menü in keinster Weise zu üppig.
              Ich fühlte mich danach NICHT reizüberflutet und übersättigt.

              In Spanien habe ich Menüs mit deutlich mehr Gängen genossen, die Tapas-Kultur verlangt es geradezu, dass man viele verschiedene Gänge probiert. In Frankreich hatte ich Menüs mit weniger Gängen und war von den schieren Portionen wie erschlagen. Ich denke Herr Bau hat mit der Carte Blanche einen sehr guten Weg gefunden, wie er sein umfassendes Können in einem großen Menü zeigen kann.

              Mein Tipp für diese Treffen.
              Wenig Wein, wenig Brot und Mittags ein kleines 3-Sterne-Menü um die Verdauung anzuregen .
              mfg Hannes Buchner

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              • #37
                Zitat von Tofu Beitrag anzeigen
                Werter soriso,
                in Perl-Nennig, eine etwas zynische Frage, meinen Sie nicht?
                LG
                T.
                Ach kommen Sie werter Tofu....
                Was ich damit sagen wollte, das wissen Sie doch ganz genau.
                Gruß
                Soriso

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                • #38
                  Zitat von soriso Beitrag anzeigen
                  Nach den vielen Amuse war die Entenleber érst der zweite Gang und Sie als ganz junger Mensch waren danach bereits gesättigt.....
                  Ich wusste es längst: Die Jugend heutzutage ist einfach nicht belastbar.

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                  • #39
                    Zitat von Morchel Beitrag anzeigen
                    Ich wusste es längst: Die Jugend heutzutage ist einfach nicht belastbar.
                    ein viertel Jahrhundert regelmäßiges Training lässt sich eben doch nicht in einem einzigen Jährchen aufholen.

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                    • #40
                      Zitat von Hannes Buchner Beitrag anzeigen
                      Normalerweise mische ich mich nicht in Diskussionen ein, aber da ich ja selber dabei war, muss ich wohl eine Lanze für Herrn Bau brechen.
                      Ich fand das Menü in keinster Weise zu üppig.
                      Ich fühlte mich danach NICHT reizüberflutet und übersättigt.
                      dies kann ich nur nochmals aus eigener erfahrung bei ch.bau bestätigen,ich war immer restlos euphorisiert ,auch nach 6-10 gängigen menüs.


                      Zitat von Schmackofatz
                      ein viertel Jahrhundert regelmäßiges Training lässt sich eben doch nicht in einem einzigen Jährchen aufholen.
                      sehr richtig ,war aber auch eine schwere arbeit sich diesen genuss zu erschließen.
                      kg knurrhahn

                      mit viel vorfreude auf amador und das zu bewältigende menü.

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                      • #41
                        Auch ich empfand es als große Oper, langen Tanz,...wie Sie wollen.
                        Übersättigt war ich zu keinem Zeitpunkt, reizüberflutet ebenso nicht. Ein Aromen- und Texturenfeuerwerk eben.
                        Wie gesagt, da hat´s mir bei Robuchon bereits nach der Vorspeise gereicht, eine fingerdicke Scheibe fettige Gänseleberterine (ca.7x12 cm !) mit einer kleinen Scheibe nicht mehr warmen trockenen Bauernbrot ohne jedes weiteres Element hat mich völlig ins Aus geschossen.
                        Herr Bau äußerte übrigens auf der Chefsache eine leichte, ja entschuldigende Erschrockenheit, daß es manchen Mitgliedern "too much" war an dem Abend. Wieder spiegelt sich hier seine Professionalität wider, es wirklich jedem ein Erlebnis machen zu wollen.

                        Für mich war der Clubabend einfach nur ein Traummenue (vielleicht auch Dank weniger Wein, ich weiß es nicht), gerne immer wieder Perl.

                        Mit besten Grüßen, S.
                        :hungry: :cheers:

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                        • #42
                          Wenn man ganz genau hinschaut, ist das kein Lamm, sondern ein Tauben- und Rinder-Hauptgang... Ich darf das sagen

                          Zu den anderen in diesem Thread geäußerten Punkten: aus Schloss Berg hat eine bedeutende Entwicklung in den letzten Jahren statt gefunden, wobei sich Bau fast komplett neu erfunden hat. Die Aromenkonstruktionen sind vielschichtig, spannend und heraus- aber nie überfordernd. Letztlich kann man sich immer noch einfach dem Genuss widmen anstatt zu sezieren und analysieren. Die Küche ist zugänglich geblieben. Aber ich kann mir vorstellen, das an so einem Clubabend gerne etwas "gefachsimpelt" wird, so dass sich Genuss- und Analysedimension überlagern...

                          Zur Sättigung: Baus Menüs haben deutlich an Portionsgröße und Ausmaß abgenommen - zudem ist jeder doch selbst verantwortlich, ob er aufisst oder nicht, wenn er merkt, dass eine Sättigung eintritt. Sättigungsgrade sind nunmal verschieden, das kann man (@soriso) in keinster Weise verallgemeinern... Es gibt ganz andere Häuser in D, wo ich nach sieben Gängen nur noch per Sänfte zum Zimmer gebracht werden kann...

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                          • #43
                            Zitat von ifs2008 Beitrag anzeigen
                            Aber ich kann mir vorstellen, das an so einem Clubabend gerne etwas "gefachsimpelt" wird, so dass sich Genuss- und Analysedimension überlagern...
                            Da interessiert mich doch: Was unterscheidet denn in Ihren Augen einen Clubabend von einem Bloggerabend?

                            PS: Was das Clubmenü anbelangt, hoffe ich doch, dass ich (theoretisch) deutlichst gemacht habe, dass ich das nicht überdimensional fand. Nicht dass ich da anwesend gewesen wäre, aber ein bisschen kann ich die Bau'sche Küche auch einschätzen.

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                            • #44
                              Eigentlich hätte ich es wissen müssen, dass die Diskussion so intensiv wird - war aber nicht direkt meine Absicht, daher möchte ich mich nochmal erklären, weil die Dikussion mir ein bisschen ins zu Richtung viel vs. verkraftbar abrutscht, dem man ja normalerweise durch die Wahl der richtigen Anzahl der Gänge Rechnung tragen kann . Ich habe ja in meinem Bericht geschrieben, dass ich das Menü bewältigen konnte, weil ich an der ein oder anderen Stelle ein zwei Happen oder Schlücke Wein nicht zu mir genommen habe und vor allem bei der Leber etwas zurückhaltend war. Dadurch war es für mich dann gut zu verkraften. Ob es an den vielen Reizen oder schlicht an der Güte der Amuses lag, dass Sie für mich - neben den Desserts - der Höhepunkt des Menüs waren, das ist eine Interpretationsfrage. Ich denke eben, dass ich mit weniger Amuses vielleicht den ein oder anderen Gang als (noch) besser erlebt hätte. Letztendlich möchte ich nochmal betonen, dass es hier um eine Diskussion um die letzten ein oder zwei Prozent zum Optimum geht, wobei da so viele persönliche (Tages)befindlichkeiten hinein spielen, dass sich Verallgemeinerungen eigentlich verbieten.

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                              • #45
                                Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                                Eigentlich hätte ich es wissen müssen, dass die Diskussion so intensiv wird - war aber nicht direkt meine Absicht, ...
                                Sie müssen sich nun wirklich nicht für Ihren Bericht quasi entschuldigen, lieber QWERTZ! Es muss doch möglich sein, einem der unbestritten besten Köche des Landes den Hinweis zu geben, dass vor einem großen Menü 10 Amuses vielleicht für den einen oder anderen doch ein bißchen zu viel sind. Und es kann doch auch kein vernünftiger Ansatz sein, zwar mit großer Vorfreude nach Perl zu fahren, aber schon wissend, dass man den einen oder anderen Gang wegen der Menge der Geschmackseindrücke nicht wird aufessen können. Das ist doch ob der dargebotenen Qualität der Küche von C.B. jammerschade!

                                Schauen wir doch nur einmal auf das legendäre vierteilige Amuse gueule von Wohlfahrt. Davor ein Löffelhäppchen, das war´s! Gut so!

                                Es will doch wirklich niemand dem guten C.B. zu nahe treten, doch sind die dezenten Hinweise einiger Schreiber nun wirklich keine Majestätsbeleidigung, sondern nur der gut gemeinte Hinweis, dass in seinem Fall weniger wirklich mehr sein kann.

                                Beste Grüße, Merlan

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