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Menü d.Monats JULI 2012 im Restaurant Margaux* in Berlin

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  • schnecke
    antwortet
    Es war keine Raucherkneipe in die wir eingekehrt waren, es blendete mich einzig das amüsement in der Gruppe zu speisen, der Kopf umnebelt die Erinnerung schwach,rauchte die Küche?

    Ich dachte immer so profane Dinge würden Sie nicht in Ihren Mund nehmen.

    Gut und das Essen sehr gut begleitend.

    Schnecke

    P.S. Es gab kein Stückchen Käse.

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  • rocco
    antwortet
    Vielen Dank an Bernhard und Schnecke. Aber auch mich interessiert brennend: wie war das Cannabis? Und gab es den berühmten "cottonmouth"?

    Wie war eigentlich der Wein dazu?

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  • bernard
    antwortet
    Lieber Schnecke,

    vielen Dank für Deine Zusammenfassung unseres großartigen Abends. Wir hatten in der kleinen Runde wirklich viel Spaß.

    Ergänzend zu Deinen Eindrücken würde ich gerne unterstreichen, dass die Fisch- und Fleischgänge meiner Meinung nach auch alle sehr gut, wenn auch in der Menge teilweise zurückhaltend zubereitet waren. Hier wird die Idee der "Cuisine Avantgrde Classic" sichtbar - die sich Hoffmann wohl vor der Schwerpunktlegung im Bereich Gemüse hat als Marke registriren lassen - mit teilweise klassischen Zubereitungen, die "andere" Elemente (z.B. Zitrusaromen im Fleischjus) enthalten. Ich finde es lohnt sich für Gemüse, Fisch und ein bisschen Fleisch zu Michael Hoffmann zu gehen.

    Sehr interessant war auch das Gespräch am Ausgang mit dem Ehepaar Hoffmann.

    Für alle, die nicht dabei waren: Das Club-Angebot gilt ja noch wenige Tage und ist ein echtes Schnäppchen!

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  • QWERTZ
    antwortet
    Vielen Dank für den Bericht, ich wäre zu gerne dabei gewesen.

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  • schnecke
    antwortet
    entschwebt waren wir und vergaßen die Welt um uns herum

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Bitte noch einen Satz zum Cannabis. In welchem Aggregatzustand muß man sich das vorstellen? Und auf welche Weise wurde es einverleibt?
    s.

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  • schnecke
    antwortet
    Der Club Abend liegt ja nun schon einige Tage zurück und endlich komme ich dazu die Küche von Michael Hoffmann entsprechend zu würdigen. Leider erinnere ich mich nicht mehr ausreichend an jeden Gang, bei diesen habe ich dann grundsätzlich auf die Beschreibung verzichtet.

    Leider waren wir nur zu fünft, was allerdings den Vorteil hat, das sich die ganze Runde gut unterhalten kann. Und wie immer war es sehr nett.

    Vorweg
    Knäckebrotbaiser, Molke
    Gemüsetapioka, Schwarzkümmel
    Gaspacho verde, Brotkruste Bronzefenchel

    Insbesondere beim Gaspacho war für mich klar hier war ich richtig, kräftiges Wildkräutergaspacho mit viel Geschmack.

    SALAD PARMENTIER
    Kartoffel, Gartengemüse, Cannabis
    Ein sehr gut gemachter Teller Gartengemüse, als sehr angenehmer Einstieg


    BRETONISCHE LANGOUSTINE, AMPFER, WEIßE ERDBEEREN
    Wilder Berglauch
    Ein Teller mit Erdbeeren, Erdbeercreme und Langoustine sowie etwas Ampfer und ein Schälchen sehr intensivem und scharfem Langoustinensud

    Die ganz leicht süßliche der Erdbeeren passten sehr gut zur Languste und der Sud ergänzte das ganze dahin, das am Anfang der Akkord verlängert wurde, dann aber durch die einsetzende Schärfe abrupt beendet wurde. Der Ampfer gab dann wunderbar den Neutralen Part, und es ging mit dem schönen Akkord wieder von vorne los.

    SAINT PIERRE, LAKRITZ, HÖRNCHENKÜRBIS
    Erbsen & Möhren

    BOURRIDE
    gegrillte Sepia, Kabeljau, Melone
    Ich erinnere mich noch an die kräftige Bourride mit gegrilltem? Gemüse mit Holzkohle kräftig abgeschmeckt und zum neutralisieren den Kabeljau, eine Referenz daran, wie man Gemüse in den Mittelpunkt rückt und trotzdem Fisch servieren kann – aber warum eigentlich.

    CHINESISCHE KEULE
    junge Bohnen, Paprika, Schafsjoghurt
    Klar dieser Gang viel ab, chinesesche Keule – ein Salatherz geschmort wirkte neben dem vorherigen Gang stark zurückhaltend.

    EIN TELLER SPINAT
    Eigelb, frische Kräuter
    Die einfachsten Sachen sind meistens so gut. So intensiv habe ich Spinat (und was noch?) bisher nicht erlebt, das nur durch den heißen Teller angegarte Eigelb wurde mit kleinen sehr krossen Kartoffelstücken getopt.

    REH von der Müritz
    Johannisbeeren, geräucherter Sellerie, Zitronenverbene
    Bei diesem Gang, wird klar warum man in diesem Restaurant auf Fleischgänge verzichten kann. Michael Hoffmann tauscht in seiner Gedankenwelt ganz klar Gemüse und Fleisch, Fleisch wird Beiwerk und Gemüse Hauptgedanke. Ich finde das wirklich gut.

    ZIEGENFRISCHKÄSE, BASILIKUM, GURKE
    Quinoa, eingelegter Spargel

    PFIRSICH, BITTERSCHOKOLADE, LAVENDEL

    Fazit
    Michael Hoffmann kocht Fisch und Fleisch als Beilage und das ist auch gut so. Die Einhellige Meinung am Tisch war Hier ist insbesondere Fleisch eine Beilage und für meine Begriffe fehl am Platze.
    Warum diese Küche keine 2 Sterne hat weiß wohl nur der Michelin, ich fände dies eine passende Benotung und hatte den Eindruck das dies am Tisch ebenso gesehen wurde.

    Schnecke

    P.S. ich bitte meine Mitgenießer um entsprechende Ergänzung.

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  • schnecke
    antwortet
    Der Abend war klasse, der Bericht ist in der Arbeit hängen geblieben, kommt aber noch.

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  • rocco
    antwortet
    Wie war denn eigentlich der Abend im Margaux? Ich konnte leider nicht dabei sein.

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  • Hannes Buchner
    antwortet
    Für kurz Entschlossene!
    Es wären noch zwei Plätze für Freitagabend bei unserem Treffen im Margaux, Berlin frei.

    Ich würde mich freuen, Sie in Berlin begrüßen zu dürfen.
    mfg Hannes Buchner

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  • bernard
    antwortet
    Ich freu' mich drauf!

    bernard

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  • cbassmann
    antwortet
    Menü mit Weinen

    APERITIF
    2007 Pölicher Held, Riesling Sekt Weingut Kirsten Magnum

    „SALAD PARMENTIER“
    Kartoffel, Gartengemüse, Cannabis

    BRETONISCHE LANGOUSTINE, AMPFER, WEIßE ERDBEEREN
    Wilder Berglauch

    SAINT PIERRE, LAKRITZ, HÖRNCHENKÜRBIS
    Erbsen & Möhren

    2009 Lorcher Schlossberg Riesling Spätlese trocken Weingut August Kesseler

    „BOURRIDE“
    gegrillte Sepia, Kabeljau, Melone

    „CHINESISCHE KEULE“
    junge Bohnen, Paprika, Schafsjoghurt

    2008 Fiano di Avellino Molettieri

    „EIN TELLER SPINAT“
    Eigelb, frische Kräuter

    2010 Cascaille blanc Domaine Pierre Clavel

    REH AUS DER UCKERMARK
    Kirschen, geräucherter Sellerie, Zitronenverbene

    2008 Madrian Cuvée Charles de Batz Domaine Barthoumieu

    ZIEGENFRISCHKÄSE, BASILIKUM, GURKE
    Quinoa, eingelegter Spargel

    PFIRSICH, BITTERSCHOKOLADE, LAVENDEL

    2005 Riesling Beerenauslese Weingut Kirsten
    Zuletzt geändert von Hannes Buchner; 23.06.2012, 00:33.

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  • Hannes Buchner
    antwortet
    Die Anmeldung sollte möglichst eine Woche vor dem Termin erfolgen, damit ich die Anzahl der Teilnehmer rechtzeitig an das Margaux weitergeben kann.
    mfg Hannes Buchner

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  • andypall
    antwortet
    Hallo,
    da läuft einem ja schon beim lesen das Wasser im Munde zusammen. Wie kurzfristig ist eine Anmeldung für dieses Event noch möglich?

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  • Hannes Buchner
    antwortet
    Folgende Mitglieder haben sich für das Treffen angekündigt:

    - Schnecke
    - Joerg.P
    - jerdmann (2)
    - Dr.Dörte
    - bernard

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