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Herr T und seine Studien zur weiblichen Anatomie

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  • Herr T und seine Studien zur weiblichen Anatomie

    Es ist schon interessant: da könnte Herr Teuner, ja, genau der, der sich mit seinen Beobachtungen gewisser weiblicher Extremitäten damals in Langen beliebt gemacht hatte, in seinen Berichten über französische Drei-Sterne-Lokale in der "Efilee" vier Köche beschreiben - und wenn wir schon bei der Nase sind, z.B. daß bei einem von diesen, im Verhältnis zur Schädelgröße, der Erker doch etwas schmächtig, geradezu schwedisch stuppsig ausgefallen sei. Aber nein, es trifft Anne-Sophie Pic, die "... sich flink bewegende Frau mit großer Nase..."
    Gibt es da bei ihm womöglich irgendwelche Kindheitserlebnisse aufzuarbeiten? Gab's da womöglich eine ältere Schwester, mit großen roten Händen und großer Nase, die ihn in Mädchenkleider gezwängt ...

  • #2
    Dazu fällt mir ein, und auch um das anatomische Schlaraffenland der großen Hände und Nasen einmal zu verlassen, sei kurz erwähnt, dass derselbe Herr T in derselben Effilee auch eine recht blamable Entgegnung auf den Kunst-Aufsatz von Nathan Myhrvold abgeliefert hat. Zwar finde ich die Myhrvold'schen Thesen auch nicht überzeugend, aber Herrn T's "Auseinandersetzung" ist dann doch so unsachlich und uninspiriert, dass es einem mehr Freude und Erkenntnis bereitet, in den nicht-redaktionellen Ecken des Hefts zu schmökern.

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    • #3
      Eine spezielle, gar traumatische, Kindheitsprägung halte ich für wenig wahrscheinlich. Teuner zeigt lediglich die Art von Chauvinismus, die inzwischen immerhin schon allgemein auffällt – und zwar im Zweifelsfall eher unangenehm. Im Sinne einer dröhnend-schenkelklopfenden Onkeligkeit markiert er damit vielleicht genau die Wegscheide zwischen der patriarchalischen Luxusverankerung der hergebrachten Sterneküche und einer moderneren, im engeren Sinne am inhaltlichen Kern des Kulinarischen (und nicht primär am Herrschafts- und Statussignal) interessierten Auffassung.

      Beste Grüße
      Q.

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      • #4
        Zitat von quartalsesser Beitrag anzeigen
        Teuner zeigt lediglich die Art von Chauvinismus, die inzwischen immerhin schon allgemein auffällt – und zwar im Zweifelsfall eher unangenehm. Im Sinne einer dröhnend-schenkelklopfenden Onkeligkeit markiert er damit vielleicht genau die Wegscheide zwischen der patriarchalischen Luxusverankerung der hergebrachten Sterneküche und einer moderneren, im engeren Sinne am inhaltlichen Kern des Kulinarischen (und nicht primär am Herrschafts- und Statussignal) interessierten Auffassung.
        Ich verleihe hiermit 3 Morcheln für diese Aussage.

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        • #5
          Ist jemandem aufgefallen, was Herr T. über Herrn P. schreibt? mir ob der Quelle nicht sonderlich! Und dabei ist es fast noch provokanter als die Zeilen von Herrn V (punkt war grad zu teuer) über Herrn B.

          Bisschen wie ein Kleinkind, dass etwas runterwirft damit die Eltern es aufheben.

          Schöne Pfingsten

          Passepartout

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          • #6
            Geht's noch kryptischer?

            Grüße
            ts

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            • #7
              Herr T. Herrn P. Herrn V ,Herrn B.
              ???????

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              • #8
                Wenn ich jetzt mal mit meinem selbst erfragten Vorsprungswissen prahlen darf:

                Herr Teuner scheint ziemlich negativ über Herrn Passard geschrieben haben. Wo, weiß ich allerdings nicht. Und mit dem Rest ist wohl der kürzliche La Vie Bericht gemeint.

                M.

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                • #9
                  Der im übrigen erst einen Monat später gedruckt wurde.

                  Eine grandiose Plattform hier, auf der man einen Monat früher lesen kann, was in der Effilee stehen wird.

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