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"Küchenparty" zwingend nur mit Weinbegleitung ?

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Durch intensive, nahezu detektivische Kleinarbeit konnte ich in Erfahrung bringen, dass an einem Platz als Souschef der Tomatenpapst wirkt. Ein weiterer Grund, sich diese Veranstaltung im Ketschauer Hof nicht entgehen zu lassen.
    s.

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  • Sphérico
    antwortet
    Nun ja, der Thread muß ja nun nicht explodieren. Wer Fahrer/-in mitbringt oder nächtigt, ohne zu Stillen , dem sei die Veranstaltung aufgrund der exzellenten Besetzung und des relativ guten Preises fürs Gesamtpaket empfohlen.
    Ich denke derweil über Abstillen und Führerscheinumschreiben für die Gattin nach, danach finden Sie mich am Ausschank

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Werter Herr Fragolini, na wenigstens haben Sie noch Haare zum sträuben... Ansonsten gegen kleine Entgegenkommen (die Betonung liegt auf auf dem Adjektiv) in einem gesetzten Restaurantessen (gern auch mit Voranündigung), haben sicher beide Seiten nichts einzuwenden. Aber eine Küchenparty mit, wer weiß über 100 Gästen, schwierig, Alkoholbändchen für den einen und Fischbändchen für den anderen... Drei Weingüter (und nicht2), Nakamura und Fabian Feldmann nicht zu vergessen! das ist doch auch was!

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  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von fragolini Beitrag anzeigen
    @ Mc Lutz
    Tut mir leid, aber da kann ich Ihre Meinung nicht teilen. Schon bei dem Wort "Spielregeln" sträuben sich alle meine Haare. Wenn ich als Gast etwas nicht will, dann sind es Spielregeln.
    Nur weil etwas in London so gehandhabt wird, muss es bei uns auf dem flachen Land nicht genauso sein.
    Mnachmal ist ein kleines Engegenkommen so leicht und es sichert einem einen glücklichen Gast, der auch in Zukunft gerne wiederkommt.

    Natürlich kann niemand erwarten, dass es das Event zum halben Preis gibt, aber eine kleine Geste macht Gäste oft sehr glücklich.
    Glücklicher wie der Gastgeber oft vermutet.

    Gruß!
    Dem kann ich nichts hinzufügen. Ein selbst symbolisches Entgegenkommen hätte gereicht, uns wieder nach langer Asbtinenz ans Haus zu binden wie weiland zu früheren Zeiten.
    So interessiert mich das Haus halt weiterhin nicht.

    @Mc Lutz
    Spielregeln brauche ich auch keine, wird sind ja hier nicht im Kindergarten. Entweder ich bekomme Service oder ich gehe eben nicht hin, fertig.
    Wenn ich meine Dienstleistung in meinem Job nicht voll bringe, bleibt der Kunde/Gast/wieauchimmer auch weg. Daher mach ich es mir einfach und gebe Vollgas im Job und maximalen Service. Und es läuft.
    As simple as that eben.
    Überdies brauchen wir keine Besipiele aus dem Ausland. Wie erwähnt, war eine Küchenparty u.ä. ohne Weinreise bisher überall möglich, z.B.: Gourmetfestival-Festabend Burg Schwarzenstein, G8-Gourmetgipfel VR, Silvesterparty VR usw, usf.
    Außerdem sind keine Winzer geladen. Es handelt sich um Bestandsweine, mutmaßlich aus den beiden hauseigenen Weingütern.

    @Q: natürlich wären wir mit den Kleinen gekommen, ich habe das so aber bei meiner Telefonanfrage noch nicht erwähnt.

    @Schlaraffe:
    Lieben Dank für die Distraktion des threads. Dennoch, Nachkriegszeiten haben wir hinter uns gelassen und leben vergleichsweise in großem Wohlstand in Deutschland.
    Can´t get the party now, sei´s drum. Es ging ja acuh nicht um Extraleistung, sondern ob nicht geleistete Leistung bezahlt werden muß.

    MkG, S.
    Zuletzt geändert von Sphérico; 08.10.2014, 20:02.

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Zum Zeitvertreib mal wieder ein kleines Rätsel. Wo sind folgende Zeilen zu finden?

    I saw her today at a reception
    A glas of wine in her hand

    We decided that we would have a soda
    _________________________________________
    PS: und die Titelzeile war für uns kurz nach dem Krieg Geborenen ohnehin Programm

    wer zu faul zum Suchen ist, hier die Lösung
    http://www.youtube.com/watch?v=e89Awhxjxq8

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  • fragolini
    antwortet
    @ Mc Lutz
    Tut mir leid, aber da kann ich Ihre Meinung nicht teilen. Schon bei dem Wort "Spielregeln" sträuben sich alle meine Haare. Wenn ich als Gast etwas nicht will, dann sind es Spielregeln.
    Nur weil etwas in London so gehandhabt wird, muss es bei uns auf dem flachen Land nicht genauso sein.
    Mnachmal ist ein kleines Engegenkommen so leicht und es sichert einem einen glücklichen Gast, der auch in Zukunft gerne wiederkommt.

    Natürlich kann niemand erwarten, dass es das Event zum halben Preis gibt, aber eine kleine Geste macht Gäste oft sehr glücklich.
    Glücklicher wie der Gastgeber oft vermutet.

    Gruß!
    Zuletzt geändert von fragolini; 08.10.2014, 15:14. Grund: Ergänzung

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  • quartalsesser
    antwortet
    Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
    Lieber Q,
    ich hatte überhaupt nicht erwähnt, daß wir mit Kindern kämen. Das grundsätzliche Stillen eines Halbjährigen impliziert ja nicht dessen Anwesenheit am Abend.
    Dann hatte ich diesen Satz komplett missverstanden, werter Sph.: "Da aufgrund des Küchenpartystils die Atmosphäre ohnehin ungezwungen sein wird, wäre es seit langerm wieder eine Möglichkeit, dort mit Kindern vorbeizusehen."

    Aber wie auch immer: Ihre erste Vermutung war: ungezwungene Atmosphäre = Angebot kann flexibel gehandhabt werden. Meine erste Vermutung war: Küchenparty (mit Winzern) = Weintrinken mit Häppchen. Wie Sie schon schrieben, "Vegetarier würden beim Wagyu-Grillfest daheim bleiben". Und Nichttänzer beim Silvesterball.
    Das ist eine Sonderveranstaltung mit bestimmtem Schwerpunkt. Da braucht es keine Diskussion über generelle Dienstleistungsbereitschaft, wenn jemand auf die Anfrage, ob man auch an der gleichen Sonderveranstaltung ohne Schwerpunkt teilnehmen könne, ein "Nein" zu hören bekommt. Ist dann sicherlich ehrlicher und besser als krampfiges Kontrollieren mit geeichten Gläsern, Strichlisten, Gutscheinen oder bunten Bändern.

    Viele Grüße
    Q.

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  • MC Lutz
    antwortet
    Liebe Kollegen,
    da ich mit viel Aufmerksamkeit Ihre Unterhaltung gelesen habe, wollte auch ich meinen Senf dazu geben, da ich selbst auch in der Gastronomie tätig bin und dadurch noch einmal eine andere Sichtweise auf das Ganze habe.

    Da ich auch das besprochene Haus gut kenne verstehe ich viele Ansichten von Ihnen nicht. Ja, es ist ein Haus/Restaurant was auch seine eigenen Spielregeln hat, die einem gefallen oder auch nicht.
    Nur... wenn man auf eine Küchenparty gehen möchte, zu der auch Gastköche von weit her kommen bzw eingeladen werden um dem Gast etwas zu bieten, dann sollte man auch auf die Preisgestaltung Rücksicht nehmen. Und hierbei handelt es sich eben um ein genau kalkuliertes all incl Angebot. Das läuft überall so... egal auf welcher Küchenparty oder ähnlichen Veranstaltungen.

    Klar ist auch, der Gast ist König aber auch dieser muss sich an Regeln halten. Gehen Sie mal im Ausland essen da ist es dann für Sie alle ganz normal wenn Ihnen der Kellner sagt was Sie zu tun und zu lassen haben. Eben selbst erst in London bei 2 **Restaurants erlebt. Man gibt Ihnen eine Wahlmöglichkeit und sie können sich zwischen diesen Angeboten entscheiden... und auch nicht machen was Sie wollen. Sie können auch nicht zu Audi gehen und sagen ich möchte gern den A1 aber den Moter vom R8 und die Größe vom A8.
    Die Leute denken Sich ja auch was dabei wenn sie solche Veranstaltungen planen. Da fehlt dann in meinen Augen oft die Wertschätzung bzw. der Respekt, den diese Arbeit verdient hat. Und hinter einem solchen Event oder allgemein hinter einem solchen Restaurant steckt sehr, sehr viel Arbeit.

    Da macht man es sich es doch etwas zu einfach, wenn man aufgrund einer solchen Aussage (Arrangement nur zum vollen Preis buchbar) gleich den ganzen Betrieb als unflexibel und nicht auf den Gast eingehend abstempelt.
    Gründe die gegen den Preisnachlass sprechen sind hier ja zu Genüge genannt worden und die sollten doch wenn man etwas darüber nachdenkt von jedem nachzuvollziehen sein.
    Und dann obliegt die Entscheidung eine solche Veranstaltung zu besuchen oder auch nicht letztendlich jedem selbst.
    Beste Grüße und vielen Dank
    Zuletzt geändert von MC Lutz; 08.10.2014, 15:18.

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  • fragolini
    antwortet
    Einen Zusammenhang mit den Blumen kann ich da nicht erkennen. Das ist ein Service, der nicht im unmittelbaren Zugriff des Restaurants liegt.
    Aber Schwangeren oder Stillenden in dieser Sache nicht entgegenzukommen empfinde ich als absolut unangemessen.

    Erinnert mich an ein Lokal in dem man sich geweigert hat unseren Sohn ein Kartoffelpuree zu servieren.

    Als Gast hat für mich so etwas Symbolchrakter. Und ich weiß, dass ich so ein Lokal zukünftig zu meiden habe.


    Gruß!

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  • QWERTZ
    antwortet
    Man muss ja auch bedenken: ein Päarchen kommt, einer bucht mit, der andere ohne. Der mit Alkohol-Zulassung holt immer zwei Gläser. Wer kontrolliert da, ob trickreiche Gäste sich nicht so eine Weinbegleitung erschleichen? Auch ungerecht gegenüber dem "ehrlichen" Gast. Es kann also nachvollziehbare Gründe für diese Angebotspolitik geben, auch wenn Sphéricos Fall sicher eine andere Lösung für angebracht erscheinen lässt.

    Eine Erklärungsmöglichkeit ist ja noch kein Verständnis. Aber ein Anbieter darf doch noch immer selbst entscheiden, ob man einen Sonderwunsch erfüllen möchte oder nicht. Genauso kann der Gast entscheiden, ob er daraus die Konsequenz des Fernbleibens zieht oder nicht. Grundsätzlich gesagt - und bitte, lieber sphérico, beziehen Sie das nicht auf Ihr Ansinnen - Dienstleistung ist auch nur ein Angebot und kein Wunschkonzert für den Nachfrager.
    Wir hatten ja kürzlich schon die Blumenfrage, ich persönlich finde, wenn man etwas vom Angebot abweichendes möchte, kann man nachfragen, eine Selbstverständlichkleit, dass ein Wunsch erfüllbar ist, sollte es aber nicht sein.

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  • fragolini
    antwortet
    Manchmal muss ich mich schon wundern, welches Verständnis hier für Restaurants aufgebracht wird.
    Ein Restaurant ist erstmal ein Dienstleister und es sollte Dienst und Service am Kunden zeigen.
    Ein schwarz/weiß-Denken ist doch wenig hilfreich wenn es um die dauerhafte Gästebindung geht.
    Schade, dass scheinbar einige Restaurants vergessen was Service am Gast bedeutet.


    Gruß!

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  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    Der Charakter einer Küchenparty ist ja oft, dass man an irgendwelche Stände herantreten kann und Weine oder andere Getränke, bzw. das Essen bekommt. Wie soll man da zwischen Gästen mit und ohne Weingenuss-Bezahlung unterscheiden? Armbänder... auch nicht so schön.
    Gab es so z.B. Silvester in der Villa Rothschild, war alles kein Problem...

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  • QWERTZ
    antwortet
    Der Charakter einer Küchenparty ist ja oft, dass man an irgendwelche Stände herantreten kann und Weine oder andere Getränke, bzw. das Essen bekommt. Wie soll man da zwischen Gästen mit und ohne Weingenuss-Bezahlung unterscheiden? Armbänder... auch nicht so schön. Deswegen wahrscheinlich die aus Kundensicht unflexibel erscheinende Angebotspolitik.

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  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von quartalsesser
    ...dass man gastgeberseitig eher nicht mit Kindern plant.
    Lieber Q,
    ich hatte überhaupt nicht erwähnt, daß wir mit Kindern kämen. Das grundsätzliche Stillen eines Halbjährigen impliziert ja nicht dessen Anwesenheit am Abend.


    Zitat von passepartout Beitrag anzeigen
    Es ist zwar gut möglich, dass sich in diesem Etablissement ausschließlich kinderfeindliche Trunkenbolde rumtreiben, es besteht aber genauso die Möglichkeit, dass sie einfach jemand dummes, gehorsames am Telefon hatten.
    Lieber passepartout,
    Trunkenbolde kenne ich dort nicht, aber natürlich wollen die Weine der beiden hauseigennen Weingüter an den Mann/die Frau gebracht werden. Es wurde vom Herrn am Telefon explizit beim Hotel- Restaurantmanager (Zitat des Gesprächspartners) ob der weinlosen Feiermöglichkeit nachgefragt.

    Zitat von passepartout Beitrag anzeigen
    Es wird ein Arrangement angeboten und darunter steht ein Preis. Folglich muss Ihnen die Person am Telefon mitteilen, dass es ohne Saufen nichts zu kucken gibt. Das Arrangement an sich ist durchaus logisch und auch üblich, denn wer erträgt schon eine Küchenparty nüchtern und dass es keine Ausnahmen gibt ist ebenfalls notwendig. Stellen sie sich vor es kämen Vegetarier, Veganer und wie sie alle heißen und dann noch einer, der ausschließlich grünes Biogemüse und Amarath isst aber säuft wie ein Loch? Es wäre doch arg umständlich hier eine faire Preisgestaltung zu entwerfen.
    Es ist schon ein Unterschied, ob man keinen Wein trinkt oder kein Fleisch. Weder möchte ich meine Familie betrunken nachhausefahren, noch braucht der Nachwuchs eine Fettleber vor Kindergartenalter.
    Vegetarier würden beim Wagyu-Grillfest daheim bleiben, wir jetzt halt auch. It´s as simple as that.

    Meine ganz persönliche, natürlich völlig haltlose, Vermutung ist eher, daß man die eigenen Hotelbetten füllen möchte. Einen Versuch war´s wert, aber wir zumindest müssen Montag andernorts arbeiten.

    MkG, S.


    P.S. Je mehr ich darüber nachdenke, desto befremdlicher finde ich es, hier eine Weinbegleitung einzufordern. Es geht hier immerhin um Alkohol. Auf Zigarettenschachteln muß vor Gesundheitsschäden gewarnt werden und hier wird man, um es mit pp zu sagen, zum Saufen gedrängt. Ich will mir dann schon selbst aussuchen, wann und was ich trinke und kann bis auf einen SauvBlanc auf der heißen Sommerterrasse gern auf BJ-Plörre (subjektiver Geschmack !) verzichten.
    Zuletzt geändert von Sphérico; 08.10.2014, 10:22.

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  • passepartout
    antwortet
    Es ist zwar gut möglich, dass sich in diesem Etablissement ausschließlich kinderfeindliche Trunkenbolde rumtreiben, es besteht aber genauso die Möglichkeit, dass sie einfach jemand dummes, gehorsames am Telefon hatten.

    Es wird ein Arrangement angeboten und darunter steht ein Preis. Folglich muss Ihnen die Person am Telefon mitteilen, dass es ohne Saufen nichts zu kucken gibt.

    Das Arrangement an sich ist durchaus logisch und auch üblich, denn wer erträgt schon eine Küchenparty nüchtern und dass es keine Ausnahmen gibt ist ebenfalls notwendig.

    Stellen sie sich vor es kämen Vegetarier, Veganer und wie sie alle heißen und dann noch einer, der ausschließlich grünes Biogemüse und Amarath isst aber säuft wie ein Loch?
    Es wäre doch arg umständlich hier eine faire Preisgestaltung zu entwerfen.

    Gehen sie hin, essen nur die teuersten Produkte und drängeln sie ruhig ein bisschen wenn zu viele vor Ihnen in der Schlage stehen. Wichtig ist noch das Brot weg zu lassen, davon werden sie zu preiswert satt. Am Ende haben sie ein besseres Geschäft gemacht, als alle die sich bemühen Ihre Schlagseite mit Brot und Butter in den Griff zu bekommen.

    Als Schmankerl gehen sie nach Zapfenstreich zum besoffenen Küchenchef und tun ganz traurig, weil sie die ganzen tollen Weine nicht probieren konnten, die arme stillende Frau und der lange Heimweg und sicherlich bekommen sie mindestens einen schönen Schluck für den Feierabend auf dem Sofa.

    Viele Grüße

    Pauschlpartout

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