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Fine Dining und die Corona-Epidemie

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  • #16
    In der Schweiz hat es einen der Top Chefs erwischt, weil seine Inhaber keinen Bock auf Samaritertum haben.

    https://www.gaultmillau.ch/starchefs...iardino-zurich

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    • #17
      Und durch diese Nachricht fühlen Sie sich in Ihrer immer wieder offenbarten gnadenlosen Grundhaltung tatsächlich bestätigt, wombard? Ich fasse es nicht!

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      • #18
        Der Hinweis, dass Gutscheine aus Sicht des Verbraucherschutzes nicht ohne Risiko sind, ist aber schon wichtig finde ich. Der Aspekt hat jetzt offensichtlich die Versicherungswirtschaft auf Ideen gebracht.
        Zuletzt geändert von QWERTZ; 15.04.2020, 14:09.

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        • #19
          Zitat von merlan Beitrag anzeigen
          Und durch diese Nachricht fühlen Sie sich in Ihrer immer wieder offenbarten gnadenlosen Grundhaltung tatsächlich bestätigt, wombard? Ich fasse es nicht!
          heisst der Thread nicht Fine Dining und die Corona Epidemie?

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          • #20
            Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
            Der Hinweis, dass Gutscheine aus Sicht des Verbraucherschutzes nicht ohne Risiko sind, ist aber schon wichtig finde ich. Der Aspekt hat jetzt offensichtlich die Versicherungswirtschaft auf Ideen gebracht.
            Die selbstlose Versicherungswirtschaft kennt scheinbar die (vor allem deutschen?) Krämerseelen.

            Es muss doch gar niemand Samariter spielen.
            Und es dürfte auch dem Einfältigsten klar sein, dass bei den Gutscheinen in der momentanen Krise auch eine Niete dabei sein könnte.
            Es ist völlig OK wenn jemand, gerade bei vielleicht für sich selbst unklaren wirtschaftlichen Aussichten, keine grösseren Beträge so ausgeben möchte. Erfreulicherweise gibt es aber scheinbar Leute die sowohl die finanziellen Möglichkeiten als auch die entsprechende Gelassenheit und Großzügigkeit haben um ihre Verbundenheit mit Gastronomen zu zeigen, die ihnen sicherlich in der Vergangenheit sehr viel Freude bereitet haben. Und dies hoffentlich auch wieder tun werden.

            Zum Herren mit dem w mag ich mich nicht mehr äussern. Nicht satisfaktionsfähig.

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            • #21
              Zitat von glauer Beitrag anzeigen

              Die selbstlose Versicherungswirtschaft kennt scheinbar die (vor allem deutschen?) Krämerseelen.

              Es muss doch gar niemand Samariter spielen.
              Und es dürfte auch dem Einfältigsten klar sein, dass bei den Gutscheinen in der momentanen Krise auch eine Niete dabei sein könnte.
              Es ist völlig OK wenn jemand, gerade bei vielleicht für sich selbst unklaren wirtschaftlichen Aussichten, keine grösseren Beträge so ausgeben möchte. Erfreulicherweise gibt es aber scheinbar Leute die sowohl die finanziellen Möglichkeiten als auch die entsprechende Gelassenheit und Großzügigkeit haben um ihre Verbundenheit mit Gastronomen zu zeigen, die ihnen sicherlich in der Vergangenheit sehr viel Freude bereitet haben. Und dies hoffentlich auch wieder tun werden.

              Zum Herren mit dem w mag ich mich nicht mehr äussern. Nicht satisfaktionsfähig.
              Klar gibts die Leute, wieviel sind das? zwei drei oder vier oder vielleicht auch fünf. Und wenn sie es tun, wieviel der tausenden Restaurants werden sie denn unterstützen?

              Und falls es stimmt, was in der Schweiz geplant ist, dann können die Gastronomen nicht nur, sondern werden schneller ihre Restaurants schliessen, als wir Beide gucken können. Das ist die Realität und das wird in D nicht anderst sein.

              . Ich könnte verstehen, wenn Gastronomen sagen, nee uninteressant, viel zu aufwendig bzw. bringt mir nichts.

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              • #22
                Essen gehen in Zeiten von Corona – geht bekanntlich nicht. Und das tut nicht nur den Gästen weh, die von Zeit zu Zeit gerne die häusliche Enge verlassen würden, sondern vor allem den vielen Gastronomen, deren finanzielle Basis ohnehin schon häufig auf Kante genäht ist.
                Restaurants ohne Einnahmen, aber mit weiter laufenden Kosten. Lieferanten, oft kleine regionale Erzeuger, denen die Gastronomie als wichtige Abnehmer ebenfalls ausfällt. Zahllose Mitarbeiter in Kurzarbeit oder womöglich ganz ohne Job – die Liste der Leidtragenden dieser Krise alleine aus Sicht des Gaststättengewerbes ist massiv und je länger der Lockdown andauert, desto unberechenbarer sind die Folgen.

                In dieser Situation ist es beachtlich zu beobachten, wie schnell sich viele Köche und Restaurantinhaber kreativ auf diese unerwarteten Gegebenheiten eingestellt haben. Auf einmal werden Take Away- und Bringdienste auch von solchen Restaurants auf die Beine gestellt, für die dies schon alleine aufgrund des höheren Preisniveaus nie zum geplanten Geschäftsmodell gehörte. Und deshalb auch mit einem Risiko behaftet war, denn es war nicht abzusehen, ob es auch in diesem Segment tatsächlich funktionieren würde.

                Als regelmäßige Restaurantgänger war uns schnell klar, dass auch wir unseren Teil beitragen wollen, um Häuser, die uns wichtig sind, zumindest etwas zu unterstützen. Gutscheine zu kaufen ist eine Möglichkeit und die nehmen wir auch wahr, aber für uns war es noch spannender auszutesten, inwieweit die Angebote „to go“ auch bei anspruchsvollerem Essen funktionieren können.

                Max Stiegl, Koch vom Neusiedler See, hat seine Version von „Take Away“ mit dem Motto versehen: „Halten wir zusammen, damit wir beide nicht verhungern!“. Wohlan, hier also unser Praxistest der letzten Wochen.

                Titus, Hannover

                Dieter Grubert, Patron des mit 17 Punkten im Gault Millau ausgezeichneten Hauses, bietet seit einigen Wochen immer am Wochenende von Freitag bis Sonntag ein Menü in vier Gängen zu 45 Euro an.
                Die Komponenten sind hierbei so vorbereitet, dass sie entweder nur noch warm gemacht oder vermischt und angerichtet werden müssen.


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                Die Komponenten

                Unser erstes Menü beginnt mit einer Vorspeise aus Salat von grünem Spargel und Feldsalat, der nur noch mit dem Kartoffeldressing vermengt und mit Croutons garniert werden muss. Dazu gibt es mild gebeizten Lachs und eine ganz klassische Senf-Dillsauce. Nicht spektakulär, aber sehr sorgfältig gemacht und lecker.


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                Hausgebeizter Lachs / Dillsenfsauce / Grünspargel-Feldsalat / Kartoffeldressing / Croutons

                Sehr fein dann die Zitronengrassuppe, die den Eigengeschmack gerade so deutlich herausarbeitet, dass es eben nicht penetrant ist. Üppig die Einlage aus diversen Gemüsen, fein gewürfeltem Tafelspitz und Oktopus. Das hätte man so auch im Restaurant nicht besser bekommen können.


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                Zitronengrassuppe / Kleine Gemüse / Tafelspitz / Octopus

                Für den Hauptgang gibt die einfache Anleitung vor, wie lange das Fleisch, ein ordentliches Stück Angus-Filet und das Kartoffelgratin im Backofen erhitzt werden müssen. Zugegeben, damit es wirklich gut wird, müssen auch noch drei weitere Töpfe bemüht werden, um die ausgezeichnete Pfeffersauce, Pilze mit etwas Speck und den Rahmspitzkohl zu erwärmen. Das Ergebnis ist deftig, kräftig und dennoch fein.


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                Angusfilet / Pfeffersauce / Pilze / Rahmspitzkohl / Gratinierte Kartoffeln

                Den Abschluss bildet ein Crêpe mit Zitrusfrüchten sowie eine Vanille-Panna Cotta mit Himbeersauce. Ich war zwar zu voreilig und habe vergessen, den Crêpe im Ofen zu erwärmen, aber am Ergebnis hat das nicht viel verändert. Es war ein schönes Dessert.


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                Kleiner Crêpe mit Zitrusfrüchten / Himbeersauce / Vanille-Panna Cotta

                Dieses erste Menü hat uns so sehr begeistert, dass wir auch zwei Wochen später zu Ostern wieder im Restaurant stehen und uns unsere Kiste abholen.

                Den Auftakt macht diesmal ein Backfisch vom Wels, der im Backofen für etwa 20 Minuten erhitzt werden muss. Etwas länger oder bei etwas mehr Temperatur hätte es denn doch sein können. Aber das fällt mir erst auf, als es bereits angerichtet ist. So ist er zwar nur lauwarm, aber am Geschmack macht das nicht viel und die Panade ist auch erfreulich knusprig. Der Spargel-Linsensalat erhält sein Finish mit einem cremigen Dressing, das eine schöne markante Säure aufweist. Abgerundet wird alles mit einer Curry-Ananas-Sauce, mit der das Gericht in eine pfiffige exotische Richtung geschoben wird.


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                Backfisch vom Wels / Curry-Ananas / Spargel-Linsensalat

                Ganz traditionell und ziemlich deutsch wird es dann mit der Spargelkremsuppe, die eine üppige Einlage aus Spargelstücken und fluffigen Mettbällchen erhält. Auch dies ist wieder harmonisch abgeschmeckt.


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                Spargelkremsuppe / Feine Einlage

                Im Hauptgang ist nun ein klein wenig Arbeit erforderlich, denn es gilt die verschiedenen Komponenten zu erwärmen. Kartoffelpüree und Fleisch dürfen im Backofen gute 40 Minuten Temperatur annehmen. Ein kurzes Nachbraten des Fleisches ist trotzdem empfehlenswert. Der Garpunkt bleibt bei beiden Fleischsorten – es gibt ein Stück vom Lammrücken und Poularde mit Kruste – auch danach noch ausgezeichnet getroffen. Sauce und Rahmwirsing mit Erbsen werden im Topf langsam erwärmt. Das ist auch für Koch-Minderbegabte prima zu machen und das Ergebnis ist erneut überzeugend. Erneut beweist sich Grubert auch als Meister ausgezeichneter Saucen mit Glanz und intensivem Geschmack.


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                Dialog von Lamm & Poularde / Rahmwirsing / Kartoffelpüree

                Entgegen der Vorgabe habe ich das Dessert aus dem bereits vorportionierten Glas befreit, weil es sich zusammen mit dem Erdbeer-Rhabarberkompott auf dem Teller dann doch hübscher anrichten lässt. Die Mousse ist relativ fest, aber typisch im Geschmack und ausgesprochen lecker – aber eben auch etwas mächtig, zumal nach den erneut großzügig bemessenen Portionen.


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                Nougatmousse / Amarettini / Eierlikörsauce / Erdbeer-Rhabarberkompott

                Aber es sind schließlich Feiertage und da schaut man ja sowieso nur so halb auf die (imaginäre) Nährwerttabelle. Dieter Gruberts Menüs jedenfalls überzeugen mit handwerklich hervorragenden Gerichten, die oft auch einen besonderen Twist erhalten. Man merkt deutlich, dass Grubert sich anschickt, pro Gang ein Restaurant-vergleichbares Ergebnis für den heimischen Teller bereitzustellen. Das erfordert dann zwar mitunter ein paar (einfache) Handgriffe mehr, aber das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen.
                Mit 45 Euro pro Person ist das Preis-Genuss-Verhältnis ebenfalls kaum zu toppen.

                Essers Gasthaus, Köln

                Wenn wir in Köln sind, gehört das „Essers“ zu unserem Pflichtprogramm. Über die unvergleichliche Kombination aus unverschnörkeltem Essen, großartiger deutsch-österreichischer Weinkarte und wunderbarer Gastgeberschaft habe ich an dieser Stelle bereits ausführlich berichtet. Umso mehr schmerzt es, auch hier geschlossene Rolläden zu sehen. Vor allem der Sonntag Abend fehlt, weil es nur dann das legendäre Wiener Schnitzel gibt.
                Seit kurzem haben sich Andreas Esser und Iris Giessauf dann aber auch entschieden, zumindest an einigen Tagen pro Woche ein paar Gerichte zum Mitnehmen anzubieten. Die sind dann allerdings warm und sollten nicht mehr allzu lange Wege hinter sich bringen, bis sie es auf den heimischen Teller schaffen.
                In jedem Fall kommen wir so doch in den Genuss des Schnitzels, das wie immer mit Kartoffel-Gurken- und Bauernsalat kommt. Und zu meiner großen Freude gibt es auf der kleinen Tageskarte auch einen Käferbohnensalat mit eingelegten Radieschen. Da sich mein Schatz nicht für Hülsenfrüchte, und schon gar nicht für dicke Bohnen, begeistern kann, darf ich mir das auch ganz alleine gönnen.
                Das Schnitzel ist übrigens noch warm, als wir daheim ankommen und hat auch seine schöne Panierung behalten. So haben wir zumindest einen kleinen Moment „Essers“, bis wir es wieder vor Ort genießen dürfen.


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                Wiener Schnitzel / Erdäpfel-Gurkensalat

                Astrein, Köln

                Für das Osterwochenende hat auch Eric Werner, seit nicht mal einem Jahr eigener Herr im eigenen Restaurant „astrein“ in Köln und bereits mit einem Michelinstern ausgezeichnet, ein viergängiges Menü im Angebot (55 Euro). Normalerweise bietet er ein wöchentlich wechselndes Menü in drei Gängen zu charmanten 35 Euro an, das in Beuteln vorbereitet ist und in wenigen Handgriffen zuhause fertig gestellt werden kann.


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                Die Komponenten

                Wir haben das Ostermenü am Donnerstag gekauft und am Freitag zuhause in Hannover zubereitet. Irgendwelche Qualitätseinbußen, selbst beim Wildkräutersalat, konnte ich auch einen Tag später nicht feststellen.

                Den Start macht ein Spargelsalat mit mariniertem Lachs. Der Spargel hat einen schönen Biss und ist mit einem auf Spargelfond basierenden Dressing elegant angemacht. Der Lachs dazu in dicken Tranchen geschnitten von ausgezeichneter Qualität und mild gebeizt. Das Ganze wird angerichtet auf einem Mürbeteigtartelette mit einer Royale von Erbsen. Tarte von Kullererbsen, wie im Menü angekündigt, klingt zwar origineller, aber am farbenfrohen Erscheinungsbild und guten Geschmack ändert es ja nichts. Nicht angekündigt, aber auch dabei ein Wildkräutersalat mit einem fein-säuerlichen Dressing. Eine sehr feine Vorspeise.


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                Tarte von Kullererbsen mit Wacholder, gebeizter Lachs, Salat von weißem Spargel und Kräutersalz, Wildkräutersalat

                Auch die Samtsuppe von der Brühler Kartoffel steht dem nicht nach. Als Einlage dient in kleine Stücke vorgeschnittener grüner Spargel sowie Kaiserbein, das noch kurz in der Pfanne mit etwas Thymian nachgebraten wird. Kaiserbein ist auch als Pfaffenschnittchen oder Sot-l’y-laisse bekannt und bezeichnet ein kleines filetartiges Geflügelstück am Rücken, das besonders saftig bleibt.


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                Samtsuppe von der Brühler Kartoffel mit glasiertem Kaiserbein und grünem Spargel

                Im Hauptgang, es ist ja das Ostermenü, gibt es Lamm. Eric Werner mariniert die Keule mit Salz-Zitronen-Joghurt und schmort es dann butterweich. Dazu gibt es cremige Parmesanpolenta und eine Gemüse-Kapern-Gremolata. Fleisch und Polenta werden im Topf erwärmt, das Relish wird kalt dazu gegeben. Ein wenig mehr Sauce hätte es zwar sein dürfen, aber ansonsten gab es an diesem Gericht nichts auszusetzen.


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                In Salz-Zitronen-Joghurt marinierte Lammkeule mit Lorbeer, Parmesanpolenta und Gemüse-Kapern-Relish

                Das Dessert hätten wir auch direkt aus dem vorbereiteten Becher essen können, aber wenn wir uns schon die Mühe geben, alles auf Tellern so ordentlich wie möglich anzurichten, soll dies auch für das süße Ende gelten. Hier allerdings gibt es einen Ton, der mich massiv irritierte. Die Panna Cotta von der Kokosnuss ist es nicht. Die schmeckt sehr typisch und fein aromatisch. Im Rhabarberragout allerdings sind kleine Kräuterpartikel auszumachen, die, wenn ich nicht falsch liege, von Lavendel herrühren. Und jeder weiß, dass eine Überdosierung hier schnell fatal enden kann. Für meinen Göttergatten war es noch in Ordnung, mir war es schon zu viel. Trotzdem bleibt dies mit den Bröseln und der guten Panna Cotta immer noch ein ordentliches Dessert.


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                Panna Cotta von der jungen Kokosnuss mit Rhabarber und Himbeersauce

                Wenn ich nicht schon mehr als gut gesättigt gewesen wäre, hätte ich mich noch dem kleinen Riegel mit Schokoladenganache-Füllung widmen können. Aber der muss auf späteren Genuss warten.

                Überhaupt sind die Portionen auch hier wieder mehr als großzügig bemessen gewesen. Sowohl vom Spargel- und Wildkräutersalat als auch vom Hauptgang war ein guter Nachschlag möglich.
                Bis auf die kleine Irritation beim Dessert war auch dieses Menü wieder sehr gut. Wäre ich zur Zeit in Köln, wäre das „astrein“ für mich ein sicherer Kandidat für regelmäßiges Take Away.

                Handwerk, Hannover

                Weiter geht es am Ostersonntag mit einem Menü von Thomas Wohlfeld aus dem „Handwerk“ in Hannover. Bisher hatte er kein Außer Haus-Angebot, hat sich aber für das Feiertagswochenende dann doch dafür entschieden. Und wie es scheint, mit großem Erfolg, denn schon wenige Tage nach der Ankündigung meldete er „ausverkauft“. Für die vier Tage bedeutet das immerhin um die 200 Menüs.


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                Die Komponenten

                Das Angebot umfasst ein Drei Gänge-Menü, ergänzt um selbstgebackenes Sauerteigbrot und aufgeschlagene Butter mit Olivenerde, wie sie auch beim Restaurant-Besuch serviert werden. Preis pro Person: 45 Euro.


                Für die Vorspeise müssen lediglich der vorbereitete Spargel und Rucola mit dem Dressing vermischt werden. Letzteres hat einen deutlich asiatischen Einschlag. Ich schmecke geröstetes Sesamöl und etwas Soja heraus. In jedem Fall eine tolle Variante zu den Spargelsalaten, wie ich sie häufig zubereite und definitiv etwas, das ich nachkochen werde. Auf dem Salat muss nur noch das fertige Tataki von der Lachsforelle angerichtet werden. Hierbei handelt es sich um in einer Art Sojasauce marinierten Fisch, der anschließend nur abgeflämmt wurde. Alles ist hier sehr fein austariert.

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                Tataki von der Lachsforelle mit Spargel und Rucola

                Während wir uns der Vorspeise widmen, erwärme ich das Fleisch bei milder Hitze im Topf und lasse das Selleriepüree im Beutel im Wasser erwärmen, das ich anschließend noch für die Zubereitung der Tortelloni verwende.
                Die Kalbsbacke, von der es für jeden zwei gute Stücke gibt, ist zart, aber noch mit Biss, geschmort. Die Sauce dazu klassisch und intensiv, das Selleriepüree ohne Schnickschnack geschmacklich ganz geradeaus. Einen schönen Kick geben die Parmesan-Tortelloni mit cremiger Füllung und das Kräuteröl, das fast einen Gremolata-artigen Charakter hat. Es wird zusätzlich über das Fleisch gegeben und liefert einen fülligen Touch zum Gericht.


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                Geschmorte Kalbsbacke mit Parmesan-Tortelloni und Selleriepüree

                Ganz einfach ist dann das Dessert auf den Teller zu bringen. Die Rhabarbertarte ist von typischem Geschmack, aber von ganz feiner Konsistenz auf einem dunklen Mürbeteigboden. Das alleine ist schon toll, aber den besonderen Twist liefert hier Petersilienschmand, der nur sehr dezent kräutrige Noten beisteuert, den Nachtisch aber eindeutig in der süßen Abteilung belässt. Dafür sorgen auch die Mandelbrösel.


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                Rhabarbertarte mit Petersilienschmand und Mandel

                Den Abschluss liefert noch eine sehr hübsche Praline, in deren Innerem sich unseres Erachtens ein gesalzener Karamell befindet.


                Erneut sind wir vom Gebotenen mehr als angetan. Das war ein Menü, das so auch ohne weiteres im Restaurant hätte serviert werden können, wenngleich der Hauptgang vielleicht ein wenig konventioneller, aber nichtsdestotrotz genauso lecker, ausgefallen ist.
                Wir freuen uns auf jeden Fall, auch an diesem Tag die eigenen Töpfe nur zum Erwärmen benutzen zu müssen.

                Ob Thomas Wohlfeld mit seinem Take Away-Angebot auch nach Ostern weitermachen wird, will er von den Ankündigungen der Regierung über die künftigen Maßnahmen bzw. deren Lockerungen abhängig machen. Sollte er weiter machen: wir wären wieder dabei.

                Ja, man muss sie nicht lange suchen – es gibt genügend Möglichkeiten, Restaurants zu unterstützen. Es muss dabei nicht immer gleich ein mehrgängiges Menü sein. Auch der Stadtteil-Grieche hat es nötig und wird sich über Käufer freuen. Aber ich gebe zu, dass mir die Menüs, die sich zu Hause mit einfacher Anleitung fertig stellen lassen, besonders viel Spaß gemacht haben. Selten haben wir die Feiertage so entspannt und mit so wenig Aufwand in der Küche verbracht und dennoch so lecker gegessen. Die Qualität war durchgehend überzeugend und hat eindrucksvoll belegt, warum die Restaurants zu den besten in ihrer Stadt gehören.

                Nach jetzigem Stand wird es für die meisten Restaurants nicht vor Anfang oder Mitte Mai wieder losgehen können. Der bayerische Ministerpräsident hat sogar angedeutet, dass womöglich nicht vor Pfingsten mit einer Öffnung zu rechnen ist. Wenn wir alle wollen, dass es auch danach noch eine Vielfalt an Restaurants gibt oder unsere Lieblingsläden dann noch existieren, müssen wir sie jetzt unterstützen.

                Um noch einmal auf Max Stiegl zurückzukommen: Er hat einen anderen, aber nicht weniger kreativen Weg gewählt, um für zusätzlichen Umsatz zu sorgen. Er bietet viele seiner pannonischen Gerichte fertig gekocht in Weckgläsern an.


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                Max Stiegls Pannonische Gerichte im Weckglas

                Vom Krautfleisch bis zu Serbischen Kutteln kann man sich das Burgenland auch nach Deutschland schicken lassen. Die Preise bleiben dabei von 9-15 Euro pro Glas sehr moderat. Der erste Test mit dem Mangalitza-Sugo reichte locker für ein Pfund Nudeln und war bereits ein köstlicher Vorgeschmack auf unseren hoffentlich bald wieder möglichen Besuch vor Ort im „Gut Purbach“.

                Bis dahin gilt für uns auch weiterhin #supportyourlocalrestaurants .


                Bericht und sämtliche Bilder wie immer auch auf meinem Blog:
                http://tischnotizen.de/take-away-in-corona-zeiten/

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                • #23
                  einer der drei ganz Grossen der Schweiz mit Take Away. Mist nur, wir dürfen ja nicht aus Jux und Dollerei reisen und ist ehrlicherweise auch ein wenig weit

                  https://www.gaultmillau.ch/starchefs...nini-take-away

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                  • #24
                    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                    Das muss man sicher abwarten. Wenn nach Ostern der Betrieb wieder anläuft, dann dürfte noch vieles wieder rein zu holen sein, z.B. weil viele sicher in diesem Sommer auf eine Auslandsreise verzichten. Wenn es aber eher langsam wieder anläuft, dann dürfte es haariger werden.
                    Werter QWERTZ, Ostern ist seit einer Woche vorbei und eine Öffnung ist zwar durchaus in Sicht aber wie. Ich hatte die Tage mal ein längeres Gespräch mit einem hochdekorierten Koch, dessen Name ich hier nicht nennen werde, aber es war doch sehr aufschlussreich,

                    Man ist sich einig oder zumindest weitestgehend, das es, solange nicht ein Impfstoff für die breite Bevölkerung vorhanden ist, es nicht mehr so sein wird wie vorher. Setzt man die Vorschriften um, werden sich Gastronomen mehr als überlegen, ob sie ihr Geschäft öffnen. Dies liegt einerseits daran, das sehr viele Sternerestaurants gar nicht in der Lage sind, mit den dann zur Verfügung stehenden Tischen einen ausreichenden Deckungsbeitrag zu erwirtschaften. Ebenso sind Dreier Tische aufwärts praktisch nicht mehr möglich. Zweitens das Problem besteht, das der Gast ja ein Anspruchsverhalten hat, schliesslich gibt er viel Geld dafür aus. Dieses kann aber in vielen Fällen gar nicht umgesetzt werden, weil es in der Küche und Service gewaltig haken wird. Hier muss erhebliches Personal eingespart werden,da ja auch dort die Abstandsregelungen Gültigkeit haben. Was das in vielen Küchen bedeutet, kann man sich ausmalen. Service , ja, wie soll auch hier der Abstand funktionieren, Gerichte dem Gast zu erklären, nicht mehr möglich oder läuft Kellner mit Schutzmaske rum und der Gast hat ebenfalls eine zu tragen?

                    Und zum Wichtigsten, die Gäste. Wieviel davon wollen sich diese Einschränkungen überhaupt antun.

                    Sein Fazit sieht eher düster aus. Was auch häufig vergessen wird, der Schuldenberg hat bei vielen Häusern überproportional zugenommen. Das muss zusätzlich erwirtschaftet werden.

                    Mein Fazit, ja ich würde auch in ein Sternerestaurant gehen und die Einschränkungen auf mich nehmen. Ob dies aber aber auch andere Gäste so sehen, da hat er grösste Bedenken.

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                    • #25
                      Es wäre gut, wenn sich in diesem Forum auch einmal die betroffenen Gastronomen äußern und Szenarien beschreiben würden, wie sie sich ein vorsichtiges Anfahren ihrer Betriebe vorstellen. Das könnte vielleicht auch die Verantwortlichen in der Politik schneller bewegen, den Weg für die Gastronomie in ein Stück Normalität zu öffnen. An kreativen Ideen dürfte es doch eigentlich nicht mangeln und uns Gästen gäbe es die Hoffnung, bald wieder ihre Restaurants zu besuchen und diese damit zu unterstützen.

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                      • #26
                        Zitat von merlan Beitrag anzeigen
                        Es wäre gut, wenn sich in diesem Forum auch einmal die betroffenen Gastronomen äußern und Szenarien beschreiben würden, wie sie sich ein vorsichtiges Anfahren ihrer Betriebe vorstellen. Das könnte vielleicht auch die Verantwortlichen in der Politik schneller bewegen, den Weg für die Gastronomie in ein Stück Normalität zu öffnen. An kreativen Ideen dürfte es doch eigentlich nicht mangeln und uns Gästen gäbe es die Hoffnung, bald wieder ihre Restaurants zu besuchen und diese damit zu unterstützen.
                        Das wäre gut, denn eine lebhafte und sorgfältige Diskussion wird es brauchen. Ich verbringe ja, wenn ich ausnahmsweise mal nicht am essen und trinken bin, meine Zeit damit über Viruserkrankungen nachzudenken, und ich sehe die Gastronomie als eine der ganz grossen Herausforderungen. Man ist eben doch in jedem Fall längere Zeit in einem Raum zusammen mit einigen anderen Personen. Den Besuch im Restaurant für Gäste und Betreiber halbwegs sicher zu gestalten ist keine triviale Angelegenheit. Da braucht es viele Ideen und Vorschläge um dann hoffentlich etwas brauchbares zu identifizieren. Und dann muss man natürlich immer noch die Gäste davon überzeugen, dass es alles auch wirklich durchdacht ist.

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                        • #27
                          In der Tat war ich etwas optimistischer bzgl. der Gastornomie, da sie ja Anfang noch tagsüber öffnen durfte. Aber in der Tat sehe ich inzwischen auch die Probleme in Bezug auf Schutz von Mitarbeitenden und Gästen als ein großes Problem, so lange die Abstasndsregeln so strikt eingehalten werden müssen.

                          Wenn ich mir die Äußerungen vieler Gastronomen in den sozialen Netzwerken anschaue, frage ich mich viele den Sinn der gegenwärtigen Auflagen nachvollzogen haben. In der Hauptsache fallen sie in Postings damit auf, sich zu beklagen, wie schlecht die Lobby der Branche sei, weil man in der ersten Runde der Erleichterungen bei den Auflagen noch nicht dabei ist. Konkrete Ideen, wie man die gegenwärtigen Regeln einhalten könnte, lese ich leider gar nicht. Ich denke, wenn man die Politik überzeugen will, warum Speiserestaurants (über Kneipen will ich mal gar nicht reden) wieder öffnen sollten, muss man vielleicht mal mit beispielhaften Hygienekonzepten in Vorlage gehen.
                          Aber in der Tat, wenn ich mir vorstelle, dass Servicemitarbeiter mit Mundschutz servieren, alle Gäste eines Tisches mit Personalwausweis erfasst werden, Tische weiter auseinander gestellt werden usw. und so lange der private Reiseverkehr nicht gestattet ist man auch ausschließlich auf die Locals als Gäste angewiesen ist, von denen vielleicht ein Teil auch noch nicht wieder die Lust verspürt, ein Restaurant zu besuchen, kann ich mir schwer vorstellen, dass ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist - vielleicht fährt man dann mit einigen Wochen Take-away, Lebensmittelkisten usw besser und ggf. sogar wirtschaftlicher.

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                          • #28
                            Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                            I

                            Wenn ich mir die Äußerungen vieler Gastronomen in den sozialen Netzwerken anschaue, frage ich mich viele den Sinn der gegenwärtigen Auflagen nachvollzogen haben. In der Hauptsache fallen sie in Postings damit auf, sich zu beklagen, wie schlecht die Lobby der Branche sei, weil man in der ersten Runde der Erleichterungen bei den Auflagen noch nicht dabei ist. Konkrete Ideen, wie man die gegenwärtigen Regeln einhalten könnte, lese ich leider gar nicht. I
                            In der Schweiz gibt es "angeblich "ein vom Dachverband ausgearbeitetes Konzept das den zuständigen Departments vorgestellt wurde. Das muss aber "angeblich" so bescheiden gewesen sein, das sich mehrere Departmente dagegen ausgesprochen haben und dementsprechend dem Bundesrat auch nicht vorgelegt wurde. Auch wenn die Schweiz nicht Deutschland ist, unterstreicht dies für mich ihre Wahrnehmung. Ich muss mich allerdings dann schon fragen, woran dies denn liegt. Vielleicht ist einer der Gründe, das viele sich im Augenblick gut, wenn nicht sogar sehr gut mit der aktuellen Situation "anfreunden" können. Der Staat "zahlt" Ihnen die Kosten für die Arbeitskräfte, auch für die gutdosierten Jobs, die Unterstützer sind scheinbar trotz mangelndem Schutz vor Insolvenz in grossem Masse vorhanden und die Soforthilfe stopft dann noch Teile der anderen Kosten. Die Miete kann bzw. wird in vielen Fällen auch gestundet und ist damit auch kein aktuelles Problem. Zusätzlich generiere ich auch noch ein paar Einnahmen aus dem Take Away.

                            Das könnte man dann so nennen, es wird alles gut. Schön, würde ich liebend gerne unterschreiben. Oder eventuell doch "Kopf in den Sand" stecken.

                            Ich vermisse jedenfalls Konzepte, egal wie sie denn aussehen. Man kann dann darüber diskutieren, was ist davon sinnvoll oder nicht bzw. wo kann nachbessern. Das ist ja in den aktuellen Zeiten in meinen Augen das riesige Plus, das alle Beteiligten nicht auf ihrem Standpunkt beharren. Aber wenn ich als Verbraucher kein Konzept vorgelegt bekomme, mit dem ich mich auseinander setzen kann, dann ist dies ein selbstverschuldetes Problem der Branche.

                            Und ehrlicherweise vermisse ich auch hier eine breitere Diskussion. Es kann doch nicht sein, das man zwar einen Thread aufgemacht hat, dann aber zu diesem Thema an der Diskussion nicht teilnimmt. Ebenso auch einige andere, die hier ihre Berichte schreiben.


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                            • #29
                              Man muss natürlich auch sehen, dass die Gastronomie eine extrem breite Branche ist. Die Verhältnisse sind in jedem Betrieb andere. Hinzu kommt aus Sicht der Behörden vielleicht auch: Teile der Branche sind jetzt nicht unbedingt für die penible Umsetzung gesetzlicher Regeln bekannt. Ich nenne nur mal die Stichworte Arbeitszeiten, Schwarzarbeit/Mindestlohn, Mehrwertsteuer, Jugendschutz, Hygiene - das gilt natürlich nur für gewisse Teile Aber für die Behörden sind natürlich große überregionale Ketten usw. einfachere Ansprechpartner.

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                              • #30
                                vollkommen klar, wir reden aber ja hier eigentlich über Fine Dining. Und da sind ja in den seltensten Fällen Restaurantgrössen dabei, die räumlich ,unter Einhaltung der aktuellen Vorschriften, auch nur annähernd rentabel arbeiten können.

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