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Fine Dining und die Corona-Epidemie

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  • #91
    Wolfgang Becker vom Beckers in Trier hat in einem Rundmail mitgeteilt, das er aufgrund der Auflagen sein **Restaurant nicht öffnet, sondern nur das Weinhaus.

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    • #92
      wombard das stimmt. Er begrünete dies in einem Facebook-Video auf mit der Grenzsituation, das nämlich Gäste aus Luxemburg gegenwärtig noch nicht nach Trier kommen könnten. Aber das ändert sich jav vielleicht bald.

      Ich stelle gegenwärtig immer zum Startag - wenn es arbeitstechnisch geht - der Gastronomie in einem Bundesland eine Liste mit den geplanten Öffnungsterminen der Sternerestaurants online. Je nachdem wie kurzfristig die einzelnen Länder die Verodnungen mit den Auflagen veröffentlichen, komplettieren wir die Listen dann noch weiterhin, so dass es sich lohnt, da bei uns ein den raschen Überblick zu suchen.
      Zahlreiche Top-Restaurants in Rheinland-Pfalz öffnen in den nächsten Tagen

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      • #93
        Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
        [USER="322"]

        Ich stelle gegenwärtig immer zum Startag - wenn es arbeitstechnisch geht - der Gastronomie in einem Bundesland eine Liste mit den geplanten Öffnungsterminen der Sternerestaurants online. Je nachdem wie kurzfristig die einzelnen Länder die Verodnungen mit den Auflagen veröffentlichen, komplettieren wir die Listen dann noch weiterhin, so dass es sich lohnt, da bei uns ein den raschen Überblick zu suchen.
        super Idee, Danke

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        • #94
          da ja nun das warten auf fine-dining so langsam sich dem Ende zuneigt, könnte man doch hier oder unter dem bestehenden Restaurant Thread ,zeitnah , die gemachten Erfahrungen kurz einstellen.

          Dazu braucht es meines Erachtens nicht die sonst so ausführlichen Berichte, sondern nur eine Beschreibung, wie man vor Ort damit umgeht und vielleicht das eigene Empfinden dieser neuen Situation.

          Da die Einschränkungen ja nicht morgen vorbei sein werden ,sondern uns wahrscheinlich noch auf Monate wenn nicht sogar Jahre begleiten, kann das vielleicht den Entscheid zum Besuch unterstützen.

          Wie ist dazu die Meinung?

          NS: ich bin nächste Woche bei Tanja Grandits und werde berichten

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          • #95
            Wir waren gestern Abend in einem BIB-Gourmand Restaurant in Rheinland-Pfalz unter den aktuell geltenden Vorschriften.
            Vorab-Fazit: wir haben den Abend sehr genossen, die Einschränkungen waren für uns marginal; macht Lust auf mehr.

            En Detail: Dieses BIB-Gourmand Restaurant besuchen wir recht regelmäßig und wir (= 3 Personen aus zwei Haushalten) haben uns ganz bewusst für dieses Lokal als ersten Besuch entschieden. Einerseits wollen wir gezielt dieses Lokal unterstützen (soll uns ja noch lange erhalten bleiben), andererseits sollte ein BIB-Gourmand Restaurant ein guter Einstieg sein, um zu schauen, ob wir mit den Gegebenheiten unter Corona zurechtkommen und wir uns ggfs. einen Besuch unter diesen Umständen im „echten“ fine-dining vorstellen könnten.

            Die bürokratischen Notwendigkeiten hatten wir vorab per Mail geklärt, vor uns musste ein Gast noch am Empfang die Formalitäten erledigen; wir warteten vor der Tür. Sehr schön die erste „Aufmerksamkeit des Hauses“: eine Variation von Desinfektionsmitteln stand bereit (Gel, Spray etc.), ein irgendwie humorvoller Einstieg (stelle mir vor wie demnächst der vor dem Digestif-Wagen der Desinfektions-Wagen seine Runde macht mit einer hübschen Auswahl; am besten auch selbst hergestellter, brutal regionaler, Desinfektionsmittel)

            Mit Mundschutz wurden wir an unsern Tisch geleitet, dort konnten wir diese dann ausziehen; die Bedienung hatte den (natürlich) die ganze Zeit an.
            Die Tische waren etwas großzügiger als sonst gestellt; z.T. war die Sitzposition vorgegeben (also z.B. zwei Plätze nebeneinander statt gegenüber). Kapazitäts-Einbuße ca. 30 %.

            Das kulinarische Angebot war eingeschränkt auf zwei 4-Gang-Menüs (a la carte Angebot fehlte), Ausdruck lag auf dem Tisch als einfaches DinA4-Blatt, welches anschließend vernichtet wird. Eingesetzt wurden die Speisen und Getränke mit Mundschutz und ohne Handschuhe (wohl nach Rücksprache mit der Berufsgenossenschaft). Service desinfiziert sich die Hände nach jedem Tischwechsel.

            Getränke mussten selber eingeschenkt werden; auch ggfs. der Probierschluck beim Wein.

            Wir haben uns sehr wohl gefühlt und hätte die Bedienung nicht die Maske aufgehabt, wäre es ein fast normaler Restaurant-Besuch gewesen. Problematisch ist bei Kommunikation mit dem Service, dass die Mimik wegfällt. Wir kennen die Inhaberin schon lange und insofern war das für uns kein Problem und wir konnten uns trotzdem gut mit ihr unterhalten. Das Lachen hört man jetzt halt nur noch und sieht es nicht mehr. Damit besteht die Gefahr bei einem „zurückhaltendem“ Service, der einem ggfs. ein Lächeln schenkt, dass dieser eher als kühl wahrgenommen werden wird, weil man dieses Lächeln halt nicht wahrnehmen kann.

            Ein weiteres Problem für „echtes“ Fine-Dining wird (zumindest in Rheinland-Pfalz) die vorgeschriebene Öffnungszeit sein, denn um 22 Uhr muss Schluss sein.
            Der Beginn des Abendservice ist über die Jahre gefühlt immer weiter nach hinten gerückt; es wird also nahezu unmöglich sein, um 20 Uhr zu beginnen und dann das große Menü mit 7 Gängen + Aufmerksamkeiten bis 22 Uhr durchzuziehen. Aber wir gehen auch sonst in diesem Bereich lieber mittags essen; wird also kein persönliches Problem werden, für die Gastronomen aber sehr wohl.

            Die Inhaberin berichtete über ihre Sicht der Dinge:
            • Hoffentlich macht das Mobilar die tägliche Desinfektion dauerhaft mit.
            • Gäste am Vortag, die Probleme beim Mundschutz-anlegen hatten, mit dem Argument „wir sind Mediziner, das bringt eh nix“. Wir Gäste müssen halt auch schon mitmachen. Natürlich kann man lang und breit über die Nützlichkeit der Masken diskutieren, aber die Vorgaben für den Betrieb des Restaurants sind nun mal wie sie sind.
            • 2-Haushalt-Regelung: Geschäftsessen für den nächsten Mittag mit 4 Personen, die zwar den ganzen Tag zusammen arbeiten aber nicht in einem Haushalt leben. Wir haben dann mit ihr über Tischstellungen diskutiert und sind auch zu einem gemeinsamen guten Ergebnis gekommen (die einfache Lösung mit langem Tisch und zwischen den Zweier-Grüppchen 1,5 Meter Abstand ist nicht erlaubt; es müssen zwei getrennte Tische sein).
            • Reservierungslage ist gut; viele Stammkunden, die sich auf das Wiedersehen freuen.

            Meine Empfehlung: es lohnt sich, werfen Sie die Bedenken über ungastliche Atmosphäre über Bord, das ist recht entspannt. Nur bei Angst vor eigener Ansteckung wird man das Essen nicht genießen können, dann sollte man wohl noch warten

            Gruß fluenz

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            • #96
              Lieber Fluenz, danke für diesen ersten Eindruck aus der "Neuen Normalität". Ich denke, sie haben viele wichtige Aspekte auf den Punkt gebracht. Ich plane auch schon kräftig hin und her mit den Restaurantbesuchen. In Rheinland-Pfalz haben ja sehr viele Top-Restaurants schon wieder auf, hier in Hamburg sind die meisten doch recht zurückhaltend, Dass man einige Zeit braucht, zum Umschalten und Durcharbeiten der ja sehr kurzfristig vom Senat vorgelegten konkreten Auflagen verstehe ich gerade bei den selbständigen Gastronomen, aber, dass von den großen Hotels außer dem Vier Jahreszeiten noch nichts zu hören war, finde ich schon bemerkenswert. Es zeigt sich, das agile Kommunikation gerade jetzt sehr wichtig ist, auch bzgl. der Umstände, um Gästen so transparent wie möglich zu machen, wie ein Restaurantbesuch ablaufen kann. Mal wieder vorbildlich hier in der Stadt: das 100/200., das zwar erst am 26. startet, aber mit einem schlüssig und durchdacht wirkenden Plan.

              Ich habe wirklich viel Verständnis für das Vorgehen der Politik in der Epidemie und auch die Vorsicht und Zurückhaltung an einigen Stellen, wo man sich als Restaurant-Freak vielleicht mehr Mut wünscht. Die 22-Uhr-Zeitgrenze verstehe ich ja bei sogenannten Schankwirtschaften, wo eher der Alkoholkonsum im Mittelpunkt steht. Aber bei Speiserestaurants ist das schon eine Belastung gerade für die Betriebe, die eigentlich Sicherheit aufgrund der Qualifikaition und oft der Großzügigkeit der Räumlichkeiten am ehesten gewährleisten kann, nämlich der gehobenen und der Spitzengastronomie. Man könnte ja sagen, dass ab dieser Uhrzeit kein Alkohol mehr auf dem Tisch stehen darf, aber warum man als Gast dann nicht noch Desserts, Petit Fours und ggf. einen Kaffee trinken darf, verstehe ich nicht. Wenn man den üblichen Beginn um 19 Uhr zugrunde legt, ist der Hauptgang ja eh meistens um 22 Uhr auf dem Tisch. Ich hoffe, dass das noch mal geändert wird.

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              • #97
                Wegen Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg. Das Haerlin öffnet nur Donnerstag bis Samstag; Dauer der verkürzten Öffnungszeiten sind mir nicht bekannt.

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                • #98
                  Ja, es ergeben sich in einigen Restaurants Veränderungen bei den Schließtagen usw. wir tragen die Öffnungstermine usw. gerade von Hand zusammen, da wir leider nicht unbedingt verlässlich von allen Restaurants mit den Informationen beliefert werden. Ich bin bemüht, jeweils zur allgemeinen Öffnung der Restaurants in einem Bundesland die Daten zusammen zu haben und ggf. nach und nach zu aktualisieren:

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                  • #99
                    Hier nun mal die ersten Erfahrungen aus der Schweiz. Ich hatte keine grosse Geduld mehr und ging gleich am ersten Abend in ein gutes (14GM) und am folgenden Tag zum Lunch in ein * Restaurant in meiner Gegend.

                    Generell scheint es hier doch einiges lockerer zuzugehen als in Deutschland. Einzig die Tische müssen hier noch etwas weiter auseinanderstehen. Dafür besteht keine Maskenpflicht für Gäste. Für das Servicepersonal im Prinzip auch nicht, nur eine dringende Maskenempfehlung, wenn es dem Gast näher als 2m kommt. In beiden Lokalen hat der Service Masken getragen.

                    Beim Eintreten kann ich mir die Hände desinfizieren und werde dann zum Tisch geleitet, mit einer Entschuldigung, dass sie mir keine Garderobe anbieten können. Soweit war der Ablauf in beiden Lokalen gleich. Im einfacheren Restaurant wurde mir dann eine plastifizierte Speisekarte gereicht. Es gab ein 3-4 Gang Menu mit Auswahlmöglichkeit und auch einige a la carte Gerichte. Auf einer 2. kleinen Karte waren ein paar offene Weine aufgeführt. Wer Flaschenwein bestellen wollte wurde mündlich beraten. Auch der offene Flaschenwein wurde mir zum Probieren eingeschenkt und später auch nachgeschenkt. Beeilen musste ich mich nicht mit essen, in der Schweiz müssen Gaststätten erst um 24 Uhr schliessen. An dem Abend waren alle Tische besetzt, viele Stammgäste die sich freuten wieder auswärts essen zu gehen. Um das reduzierte Platzangebot auffangen zu können, hat dieses Restaurant am Mittag seine Küchenzeit ausgedehnt..

                    Beim Lunch im * Restaurant am darauffolgenden Mittag war knapp die Hälfte der Tische besetzt. Der Abend sei aber schon sehr gut gebucht wurde mir versichert. Hier wurde ein Lunch Menu angeboten Wahlweise 2-4 Gänge dazu einige Klassiker a la carte. Die recht umfangreiche Weinkarte wurde ebenfalls an den Tisch gebracht. Ich habe mich mit 2 Gläsern aus dem offenen Angebot zufrieden gegeben, beide wurde mir auch zum Probieren eingeschenkt. In der Schweiz dürfen max. 4 Personen an einem Tisch sitzen, Es gibt aber keine Beschränkung was die Haushalte betrifft.

                    Es war ein sehr gelungener Wiedereinstieg. Macht Lust auf mehr, die nächsten Reservationen sind schon getätigt.


                    An einem Nachmittag habe ich auch noch einen kleinen Spaziergang durch Basel unternommen und dabei spontan 3 kleine Lokale besucht um was zu trinken, vor allem aber auch um zu sehen wie da das Feeling während der Corona Zeit ist. Fazit: nur kleine Unterschiede zu früher. Desinfektionsmittel beim Eingang, einige Tische weggeräumt in 2 Lokalen. Origineller, in einem Weinbistro wurden lebensgrosse Stoffpuppen auf Stühle gesetzt, wirkte so wie ein schickes, gut gefülltes Pariser Bistro. Maske trug niemand auch nicht das Personal. Interessant die Frage nach den Kontaktdaten: als ich sie im 1. Lokal tatsächlich aufschrieb, erntete ich erstaunte Blicke. Im 2. Lokal ging die Frage ganz vergessen und im 3. lag eine Liste auf um sich einzutragen, die war leer. Dazu muss man wissen, dass die Kontaktdaten von der Gaststätte angefragt werden müssen, der Gast sie aber nicht angeben muss. Dies nach einer Intervention des obersten Datenschützers.

                    Die Lokale waren eher mittelmässig besetzt, was wohl an der Tageszeit wie am eher unfreundlichen Wetter lag. Dass am Abend mehr los ist habe ich am Freitag in Bern gesehen. Zur Afterwork Zeit war spontan kaum ein Platz zu bekommen.

                    Schön, dass sich auch einige Städte grosszügig zeigen und Strassencafés über die bewilligte Abgrenzung ausdehnen dürfen, damit die Tische weiter auseinander gestellt werden können.In einem Fall hat sogar der Nachbar angeboten, dass das kleine Bistro Tische in seinen Vorgarten stellen darf.

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                    • Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                      Ja, es ergeben sich in einigen Restaurants Veränderungen bei den Schließtagen usw. wir tragen die Öffnungstermine usw. gerade von Hand zusammen, da wir leider nicht unbedingt verlässlich von allen Restaurants mit den Informationen beliefert werden. Ich bin bemüht, jeweils zur allgemeinen Öffnung der Restaurants in einem Bundesland die Daten zusammen zu haben und ggf. nach und nach zu aktualisieren:
                      Für deine Liste: die Öffnungszeiten vom Aquarello stehen auf der Speisekarte - http://acquarello.de/assets/pdf/speisekarte.pdf

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                      • Danke, das hätte ich nie gefunden.

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                        • Auch wenn sich nun scheinbar eine Trendwende vom Shut-Down abzeichnet ist es ja doch interessant zu sehen wie manch ein Koch während dem Shut-Down die Gelegenheit für ein neues Konzept genutzt hat.

                          Einer davon ist Tohru Nakamura in München, der mit seiner Hotelgruppe in der er sonst im Geisels Werneckhof kocht, nun ein Fried Chicken-Konzept im Hotel Schwabinger Wahrheit, natürlich in München-Schwabing, eröffnet hat und auf den Streetfood-Zug aufspringt.

                          Auch wenn das Konzept Shibuya Fried Chicken heißt (Shibuya ist ein bekannter Stadtteil in Tokyo) hat mich das Konzept jetzt nicht unbedingt direkt an Japan und die dortigen Erinnerungen verfrachtet. Ich habe einige Zeit in Japan verbracht und dort hatten es mir insbesondere die frittierten Hähnchenteile in den dortigen Convenience Stores (u.a. Seven Eleven, Lawsons) angetan an die David Chang sogar mal ein Lieblingsgeständnis formuliert hat aber die fettige Würzigkeit bringen die Teile hier nicht rüber – müssen sie ja auch nicht.

                          Serviert wird hier zum Abholen wie der Name es sagt frittiertes Hähnchen, entweder für €8,50 inkl. einer Sauce 3 Stück (das reicht für eine Person auch) oder für €32,50 eine Family Box mit 10 Stück, allen Saucen und 2 Beilagen. Als Beilagen gibt es einen geschälten Gurkensalat in einer Vinaigrette für €3, eine Hähnchen-Misosuppe für €3 oder weißer Reis für €2. Das finde ich alles sehr fair bepreist.

                          Da alles nur zum Mitnehmen ist haben wir auf einer Parkbank um die Ecke angehalten um dort direkt zu essen. Es ist jetzt kein Geheimnis an diesem Essen dran, es schmeckt frisch und selbst gemacht und ist zweifelsohne das Geld wert. Interessant finde ich, dass das Hähnchen vom bekannten Gutshof Polting bezogen wird und laut Nakamura so lange verkauft wird wie es das Hähnchen gibt – wenn das Hähnchen für den Tag alle ist, gibt es eben nichts weiter. Das ist irgendwie selbstverständlich aber doch ein Gegensatz zu den großen Ketten wie KFC, bei denen die Herkunft eine untergeordnete Rolle spielt und dann eben ein anderer „Lieferant“ weiter genutzt wird.

                          Was das Essen angeht gibt es, obwohl es schon gut schmeckt, sicher noch weiter Luft nach oben, selbst in der einen Woche Pause zwischen unseren zwei Besuchen hatte sich schon viel getan, das Hähnchen war dann knuspriger und die Panade etwas würziger.

                          Der Star hier sind für mich die Saucen die für €0,50 pro Sauce verkauft werden, u.a. eine Soja-Sesam-Sauce die dann doch an das Geschmacksbild aus koreanischem Barbeque erinnert, eine „Spicy Korean“ (Gochujang) und eine Ingwer-Zitronen-Mayonnaise. Das ist alles sehr, sehr gut und frisch.

                          Wahrscheinlich war es so nie gedacht aber wir haben alle Saucen mehrfach gekauft und sie zuhause zu selbst gebratenen Steaks gegessen wozu sie hervorragend gepasst haben. Schade, dass diese Saucen nicht in Flaschen verkauft werden :-)

                          In Summe ist es eine Bereicherung für München, die sich hoffentlich weiterhin halten und weiter kontinuierlich steigern wird.

                          Foto aus Woche 1:




                          Eine Woche später:


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                          • Gestern bei Tanja Grandits. Was ist Neu bzw. hat sich geändert:

                            Beim eintreten in das Restaurant steht am Eingang ein dekorativer Tisch mit einem sehr wohl riechenden Desinfektionsmittel. Wir wurden freundlichst​​​​​​ darauf hingewiesen, das wir vor dem eintreten in den Empfangsbereich uns bitte die Hände desinfizieren möchten.

                            Da man keine Gesichtsmasken tragen muss, war auch der Gesichtsausdruck nicht beeinträchtigt. Zufälligerweise kam in diesem Augenblick auch Maitre Rohmer vorbei. Das freundliche Hallo blieb, das Händeschütteln viel leider aus und wir mussten uns auch erst einmal sortieren, um den Abstand von 2 m einzuhalten. Ok, ging, keine Probleme. Mit gebührendem Abstand dann raus in den Garten zum Apero. Dort ist eh genug Platz, also Abstandsregel kein Problem. Champagner wurde am Tisch eingefüllt, Abstand eingehalten,

                            Die Gäste wurden dann tischweise und auch in gebührenden Abstand an ihren Tisch gebracht. Die Anordnung ist grosszügig und die 2 m Abstand sind überall gewährleistet. Wir haben nachher erfahren, das aktuell ungefähr 1/3 weniger Plätze zur Verfügung stehen.

                            Die Tische sind eingedeckt, wie eigentlich sonst auch, mit der grossen Ausnahme, dem Desinfektionsmittel, diesmal in einer kleinen Spenderflasche.

                            Es gibt nur ein einheitliches Menue, das mit Preis und Herkunftsangaben auf einer Postkarte präsentiert wird, dazu eine weitere Postkarte mit Menue und Weinbegleitung, ebenfalls mit Preisen..

                            Der Service war eigentlich auch so wie immer, der Unterschied, das die Erklärungen halt in etwas grösserem Abstand von uns Gästen erfolgte.

                            Der Smalltalk findet auch statt, allerdings in gebührendem Abstand. Vielleicht etwas weniger als sonst, aber das war alles wunderbar.

                            Die Verabschiedung herzlich, aber keine Händeschütteln oder so.

                            Fazit: praktisch so wie immer, ach so, ja da war noch was. Toiletten, Herren Tür steht grundsätzlich offen und Pissoirs sind geschlossen. Ausserdem dürfen max. 2 Personen sich darin aufhalten. Kann man auch mit leben.

                            Und das wichtigste: Tolles Essen, ganz grosses Kino auf allerhöchstem Niveau und volles Haus





                            (

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                            • Danke für den Bericht, ich habe in dieser Woche auch die ersten Erfahrungen mit Restaurantbesuchen in der "neuen Normalität" gemacht und muss sagen, dass die Einschränkungen nicht so beeutend sind, vor allem wenn man in kleiner Runde unterwegs ist. Ich denke, da muss man die gehobene Speisegastronomie sicher von Wirtshäusern und Schankwirtschaften unterscheiden. Die detailierten Berichte kommen so bald wie möglich...

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