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Fine Dining und die Corona-Epidemie

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  • Zitat von Katja;Frank Beitrag anzeigen
    Habe 2019 21 Sterne gegessen z,B. Bau, Wissler ,Hardquist im Hangar 7 ,März, Holland, Amador usw.
    2020 bisher 3xSterne Lokal z.B. Alte Pfarrey und Temple de Gourmet viel mehr wir es dieses Jahr auch nicht!
    warum? Das Jahr ist doch noch jung und auch, falls man nicht reisen will, in fast jeder Umgebung gibts in D mittlerweile Sternrestaurants .
    Da sie bei 2 Restaurants in einem räumlich nicht weit entfernten Radius waren, kann ich nur sagen, da gibts auch noch ein paar mehr Besternte, die man wohl trotz Reiseeinschränkung (gibts zwar z.Z.t kaum) wohl besuchen könnte.

    Wir sind aktuell eher over booked im Vergleich zu früheren Jahren.

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    • Zitat von Tilla Beitrag anzeigen

      Sie verspeisen wohl keine Sterne, werter merlan?
      Nein, das tue ich tatsächlich nicht. Ich sammele sie auch nicht oder stecke sie mir gar als Trophäe an den Hut. Ich zähle sie auch nicht und entwickele auch keinen Stolz, dass ich in einem Jahr mehr als im letzten "geschafft" habe. Sterne sind für mich lediglich eine Empfehlung, wo ich gut oder sehr gut essen kann, also kein Selbstwert an sich. Aber offenbar gibt es auch auf diesem Gebiet Jäger und Sammler...!

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      • Zitat von merlan Beitrag anzeigen
        […] Aber offenbar gibt es auch auf diesem Gebiet Jäger und Sammler...!
        Der besagte User oder die besagte Userin oder das Userkonto von K;F vereint doch beides: einer jagt und der andere sammelt.

        Katja;Frank Sehr erfreuen würde ich mich übrigens über die bereits häufiger angekündigten Berichte mit Bildern. Leider hänge ich mittlerweile sehr stark zurück, Sie doch sicherlich auch.

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        • aus der Rhein-Zeitung Online Ausgabe von Heute

          https://www.rhein-zeitung.de/region/...d,2157220.html

          1 * Coquille St. Jacques in Neuwied öffnet nicht mehr

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          • Hallo Merlan,
            Neid frisst die Menschheit auf und Sie gehören zu den ersten!!!!

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            • Katja;Frank : Wenn ich mir Ihre selbstgerechten Postings der letzten Zeit so anschaue, frage ich mich schon: Haben Sie das schon länger?

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              • Marie-Anne Raue hat einen Vorschlag gemacht, den ich für sehr diskussionswürdig und interessant halte:

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                • Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
                  Marie-Anne Raue hat einen Vorschlag gemacht, den ich für sehr diskussionswürdig und interessant halte:
                  den Vorschlag finde ich alles andere als hilfreich. Sie unterstellt ja, das es unterschiedliche Hygienekonzepte gibt und das nur zertifizierte Betriebe das richtig gemacht hätten.

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                  • Zitat von wombard Beitrag anzeigen

                    Sie unterstellt ja, das es unterschiedliche Hygienekonzepte gibt...
                    Daran dürfte es keinen Zweifel geben.

                    Zitat von wombard Beitrag anzeigen

                    .... und das nur zertifizierte Betriebe das richtig gemacht hätten.
                    Nein, aber sie schließt messerscharf, dass man bei zertifizierten Betrieben zumindest eine Vorstellung davon hat, dass sie ein solches Konzept haben und woraus es besteht. Was gerade bei den schnell ansteigenden Infektionszahlen für viele Gäste das Vertrauen vergrößern dürfte doch noch auszugehen. Sonst bleiben nämlich viele schlauerweise bald wieder zuhause. Und zwar von November bis Mai.

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                    • Die Standards sind doch sehr unterschiedlich, das hängt natürlich auch von den räumlichen Gegebenheiten und vielem mehr ab, aber es ist doch nicht unüblich, diejenigen, die Vorgaben übererfüllen zu kennzeichnen, z.B. die Bio-Anbauverbände übertreffen ja auch die Auflagen für EU-Bio, werden zertifiziert und dürfen dann ein entsprechendes Logo führen. Die einzige Schwäche des Vorschlags sehe ich in dem Punkt, dass es nicht von jetzt auf gleich umgesetzt werden kann incl. Kontrollen etc.

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                      • Zitat von glauer Beitrag anzeigen

                        Daran dürfte es keinen Zweifel geben.



                        Nein, aber sie schließt messerscharf, dass man bei zertifizierten Betrieben zumindest eine Vorstellung davon hat, dass sie ein solches Konzept haben und woraus es besteht. Was gerade bei den schnell ansteigenden Infektionszahlen für viele Gäste das Vertrauen vergrößern dürfte doch noch auszugehen. Sonst bleiben nämlich viele schlauerweise bald wieder zuhause. Und zwar von November bis Mai.
                        Wir haben ausreichende Vorschriften, da braucht’s nicht noch eine weitere Arbeitsbeschaffensmassnahme, die eh kein Sch.... überwachen kann und will. Ob mit oder ohne, gehen sie dann mehr oder weniger auswärts essen? Ich nicht und ich kenne auch keinen, der deswegen sein Verhalten ändern würde.

                        Wir können ja hier mal nachfragen, ob jemand mit einer Zertifizierung sein Verhalten ändern würde. Meine Antwort bei den jetzigen Vorschriften klar nein

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                        • Na, der Vorschlag sieht ja vor, dass die Vorschriften für die zertifizierten Betriebe bzgl. der Sperrstunde etwas großzügiger sind. Insofern geht es ja darum, den Betriebe die mehr tun, als von der Verordnungsseite vorgeschrieben, einen Vorteil haben.

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                          • Zitat von wombard Beitrag anzeigen

                            Ob mit oder ohne, gehen sie dann mehr oder weniger auswärts essen? Ich nicht und ich kenne auch keinen, der deswegen sein Verhalten ändern würde.

                            Wir können ja hier mal nachfragen, ob jemand mit einer Zertifizierung sein Verhalten ändern würde. Meine Antwort bei den jetzigen Vorschriften klar nein
                            Das hatte auch niemand anders erwartet. Sie sind hier im Forum ja mit Ihrer Einstellung einschlägig bekannt.

                            Frau Raue geht es aber darum sich einen Besucherkreis jenseits des Typs Crazy Uncle zu erhalten. Der Winter wird lang und die Infektionsdynamik geht im Moment völlig in die falsche Richtung. Da kann es durchaus hilfreich sein den Gästen mit einem klar definierten Mindeststandard die Entscheidung zu einem Besuch etwas leichter zu machen. Dazu braucht es auch keiner grossen Überwachung. Ich gehe zunächst bis zum Beweis des Gegenteils davon aus, dass wer sich die Mühe eines durchdachten COVID-19 Massnahmenplans gemacht hat und diesen auch nach definierten Kriterien evaluieren liess diesen auch halbwegs stringent umsetzen wird.

                            Die grössere Frage wird allerdings sein wie lange das noch eine Rolle spielt. Offizieller Lockdown oder nicht, wir haben ja schon im Frühjahr gesehen wie ein guter Teil der Bevölkerung ein ganz gutes Gespür hat wann man besser zuhause bleiben sollte. Wenn sich alle an die wirklich simplen Massnahmen zu Masken und Abstand halten würden bzw gehalten hätten, dann hätte man in Deutschland und einigen der Nachbarländern ganz gute Karte gehabt glimpflich durch den Winter zu kommen. Die nächsten Wochen werden zeigen wo die Reise hingeht, aber die aktuelle Richtung ist ganz klar die falsche.

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                            • Gibts bei Ihnen keine Vorschriften? Und keine Mindeststandards? Wenn Sie sich dafür einsetzen würde, diese bundesweit zu vereinheitlichen, ja , aber alles Andere gibts längst.

                              Dazu noch eine Anmerkung aus eigener Erfahrung: Wir haben einen seltenen Platz aufgrund einer Stornierung bei einem der besten Köche Deutschlands bekommen. Die Veranstaltung ist Anfangs November. Normalerweise null Problem und schnell zugestimmt. Jetzt beginnen aber die Probleme:
                              Wir sollen eine Anzahlung leisten, die bei einer Stornierung aufgrund der Vertragsgestaltung nur als Gutschein erstattet wird. Normalerweise auch kein grosses Problem, da man ja abschätzen kann, ob man in 14 Tagen teilnimmt oder nicht. Zumindest für uns war es bisher so.

                              Jetzt müssen wir aber noch vor Ort übernachten. Normalerweise auch kein Problem. Wir kommen aber aus einem Land, was weitestgehend Risikogebiet ist. Ob wir (vor Ort) das mal werden, weiss ich nicht, aber ist eher wahrscheinlich. In BW darf ich mich 24h aufhalten, Risikogebiet hin oder her. Dort gilt dies aber nicht. Sind wir auf der RKI Liste, dann darf ich das Hotel aber in diesem Bundesland nur betreten, wenn ich einen Covid Test innerhalb der letzten 48 Stunden durchgeführt habe. Der Test kostet schlappe 150 Eur pro Nase und muss selbst bezahlt werden.

                              Jetzt kann uns passieren, das wir zwar das Restaurant besuchen können, weil denen meine Herkunft egal ist, aber ich kein Hotelzimmer beziehen darf (nur mit Test) und auf der Parkbank schlafen muss. Wenn ich also zusage,
                              Gestern abend hatte ich mich über das Thema mit einer Gastgeberin eines auch hier benannten Restaurants über dies und andere Covid Themen unterhalten. Nur das war ein Thema, was denen schlichtweg im Moment vollkommen egal ist. Die haben nämlich das Problem, das aufgrund des oben geschilderten Prozederes und des bescheuerten Förderalismus Geistes der Damen und Herren Ministerpräsidenten, sie so gut wie jede Woche ihre Reservierungen über den Haufen schmeissen müssen.
                              Und das wird solange nicht besser, solange sich hier nichts ändert. Da hilft weder einer Zertifizierung noch guter Wille. Denn der Dumme bei einem Verstoss ist der Gastgeber und das kann verdammt teuer werden.
                              Zuletzt geändert von wombard; vor 23 Stunden.

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