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Der Feinschmecker

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  • Tilla
    antwortet
    Zitat von Gelegenheitsgourmet Beitrag anzeigen
    Werte Forumianer,

    hat eine(r) von Ihnen eine Hintergrundinformation zu der durchaus sehr beachtlichen Preissteigerung des Feinschmeckers von 6 € auf 9,95 € pro Heft?
    Liegt das möglicherweise an den beigefügte "Zusatzheften" oder ist das eine Dauereinrichtung? Worin diese aus meiner Sicht exorbitante Preissteigerung begründet sein soll, erschließt sich mir nicht.
    Für mich sieht das ein wenig nach dem Anfang vom Ende aus.

    Beste Grüße,
    Gelegenheitsgourmet
    Ich lese gerne hier im Forum, besonders die älteren Themen. Dabei kann man mit dem heutigen Wissen immer so schön schmunzeln… Der Anfang vom Ende wurde vielleicht vor fast zehn Jahren eingeläutet, jedoch ist dieses auch 2020 noch nicht in Sicht.

    Zitat von lagomaggiore Beitrag anzeigen
    Geht's uns jetzt allen an den Kragen?

    Dieser Link führt zu einem Kommentar eines in meinen Augen unglaublichen Gerichtsurteils gegen Restaurantkritiker und die Freiheit der Meinungsäußerung:

    http://www.fienholdbiss.de/2011/rest...mund-gestopft/ […]
    Danke. Ihr Link ist, zum Glück, auch neun Jahre später noch aufrufbar. Ich haben den Fall seinerzeit nicht mitbekommen. Das Urteil vom OLG Köln hatte dann aber doch weniger Folgen als befürchtet. Eine höhere Instanz hat sich damit allerdings nicht mehr befasst?

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  • QWERTZ
    antwortet
    Ja, der Unterton kommt daher weil wir beim Sonnora ja eine ähnliche Diskussion im Forum hatten und manche hin und wieder den Eindruck entstehen lassen, als würde die Rangliste irgendwie ausgewürfelt, dabei ist Methodik ja seit Jahr und Tag unverändert. Lediglich die Gewichtung der Guides und das Gewicht der Zusatznoten (Wein, Service, etc.) wurde hin und wieder angepasst - so wurde z.B. der Gusto aufgewertet.

    Es ist ja so: es wird immer die niedrigste Bewertung gestrichen und dabei ist es unerheblich, ob ein Guide ein Restaurant - warum auch immer - gar nicht bewertet, oder die Note einfach die schwächste unter allen Guides ist. Da die Schwarzwaldstube ja in allen Guides eine Höchstnote hat, fällt eine Abwertung in einem Guide natürlich weniger ins Gewicht, weil der Feinschmecker - in diesem Fall - durch die Höchstnote des Varta Guides ersetzt würde. Wenn der Feinschmecker die Bewertung auf, sagen wir, vier F gesenkt hätte, wäre das Ergebnis das gleiche - vorausgesetzt natürlich alle anderen Guides bestätigen ihre Bewertung in diesem Jahr.

    Und in den Top10 bedeutet 1,2 Punkte weniger immerhin, dass die Schwarzwaldstuben nur noch hauchdünn vor dem Bareiss läge.

    Es ist ja gerade der Sinn, dieser Methodik, dass die Folge solcher Ausreißer begrenzt bleibt. Wenn der Feinschmecker es nicht schafft, zwei Mal im Jahr in die Schwarzwoldstube zu gehen, um eine als fragwürdig empfundene Leistung des Hauses zu prüfen, dann ist das ja nicht das Problem der Schwarzwaldstube und das soll es auch nicht für die Rangliste sein.
    Dadurch, dass die Guide-Saison sich auf nunmehr fünf Monate verlängert, ist diese Methodik ja noch sinnvoller. So können etwas Neueröffnungen, die z.B. vom Feinschmecker nicht mehr berücksichtigt werden konnten, schneller in der Rangliste voran kommen.

    Nur am Rande: wir haben in die 2018er Rangliste alle unterjährigen Bewertungen des Gusto und anderer Guides eingepfelgt. Dadurch ist das Sonnora inzwischen wieder in die Top10 zurückgekehrt.

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  • bsteinmann
    antwortet
    Ich meine damit, dass der Feinschmecker wohl nicht die niedrigste Note liefert, sondern keine Bewertung abgegeben hat. Wenn die Methode der Ranglisten-Berechnung dafür beispielsweise den Abzug von 1,2 Punkten vorsieht, dann soll es so sein.
    Wenn Sie in meinem Beitrag einen Unterton erkannt haben wollen, erkenne ich bei Ihnen eine Überempfindlichkeit.
    Damit möchte ich es bewenden lassen.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Was meinen Sie mit Kreativität. Die Methode der Ranglisten-Berechnung ist ja nun Jahrzehnte alt und in der Form unverändert. Ich weißt nicht, was dieser Unterton soll, die Berechnungsmethoden würden hier gebogen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen.

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  • bsteinmann
    antwortet
    Soso. 1,2 Punkte nur. Keine Wertung ist allerdings keine niedrige Note, sondern keine Bewertung. Da muss man schon sehr kreativ sein um die gute Stube in den oberen Rängen zu halten.

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  • QWERTZ
    antwortet
    In der Tat. Es bedeutet zwar nicht so einen Absturz wie beim Sonnora (der inzwischen wegen der nachgereichten Bewertungen übrigens wieder bereinigt ist). Die niedrigste Note wird war sowieso immer gestrichen. Aber da der Feinschmecker bei uns höher gewichtet ist, als andere Guides, kann es bei unveränderten Bewertungen der übrigens Guides die Schwarzwaldstube 1,2 Punkte kosten...

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  • wombard
    antwortet
    Zitat von bsteinmann Beitrag anzeigen
    Es lohnt nicht, sich über den Feinschmecker aufzuregen. Ich nehme ihn so, wie er nun mal ist (aber auch nicht besonders wichtig).
    das hat aber nomalerweise trotzdem Auswirkungen auf die Rangliste

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  • bsteinmann
    antwortet
    Es lohnt nicht, sich über den Feinschmecker aufzuregen. Ich nehme ihn so, wie er nun mal ist (aber auch nicht besonders wichtig).
    Rambichler, ja das freut mich persönlich.

    Ich komme gerade aus der Schwarzwaldstube und werde in Kürze berichten. Freue mich dabei auf die Meinung von quertz, der sich dazu auch zu Wort melden wird.

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  • wombard
    antwortet
    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    Man muss die Sache vielleicht aber auch mal anders herum sehen. Wir kritisieren hier bisweilen auch, das Guides zu träge reagieren, wenn eine Leistung sich verschlechtert. Wenn dies seitens des Feinschmeckers so festgestellt worden ist und daraus die Konsequenzen gezogen werden, ist das erst mal nicht verkehrt. Ob die Basis für diese Entscheidung, offenbar ein Lunch, für ein Restaurant dieser Gewichtsklasse ausreicht, ist eine andere Frage.
    Ja, nur nicht in diesem Ausmass. Michel ist praktisch für den Guide auf das nicht berücksichtigungsniveau gefallen, also von 5 auf 0. Mir will doch der Journalist nicht weismachen , das Die Schwarzwaldstube nun vergleichbar ist miit irgendeiner Kneipe um die Ecke, die selbstverständlich nicht bewertet ist. Je länger man darüber nachdenkt, umso unverständlicher wirkt der Artikel und die daraus gezogenen Schlüsse. Denn, was für eine Neuausrichtung bzw. -findungsphase gibt es denn ? Ich habe keine feststellen können , er scheint der Einzige auf der Welt zu sein, der davon etwas mitbekommen haben will.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Ja, ja. Aber wenn ein Besuch Zweifel an der Bewertung ausgelöst hat, ist es auch Sicht des Feinschmeckers offenbar logisch, diese Konsequenz zu ziehen. Aber eigentlich müsste man dann erneut testen, um Klarheit zu haben. Da sehe ich bei meinem gegenwärtigen Informationsstand das Problem.

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  • El Grande Gourmet
    antwortet
    Ich finde das ganze Vorgehen des "Feinschmeckers" heuchlerisch und inkonsequent. Beide Köche, Rambichler und Michel, haben ungefähr zur gleichen Zeit, im Sommer 2017, das Küchenzepter in den jeweiligen Restaurants übernommen. Den einen nun als Koch des Jahres zu präsentieren, den anderen aber aufgrund der angeblich immer noch andauernden "Übergangsphase" (was im Guide letztes Jahr vielleicht angemessen gewesen wäre, zum jetzigen Zeitpunkt aber einem schlechten Scherz gleichkommt) dieses Jahr nicht zu bewerten (in der Heftrubrik "Unterwegs" dafür aber umso kräftiger "abzuwatschen"), empfinde ich als ein ziemliches Armutszeugnis und mehr als unsouverän. Quo vadis, "Feinschmecker"?

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  • QWERTZ
    antwortet
    Man muss die Sache vielleicht aber auch mal anders herum sehen. Wir kritisieren hier bisweilen auch, das Guides zu träge reagieren, wenn eine Leistung sich verschlechtert. Wenn dies seitens des Feinschmeckers so festgestellt worden ist und daraus die Konsequenzen gezogen werden, ist das erst mal nicht verkehrt. Ob die Basis für diese Entscheidung, offenbar ein Lunch, für ein Restaurant dieser Gewichtsklasse ausreicht, ist eine andere Frage.

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  • wombard
    antwortet
    [QUOTE=QWERTZ;n61556]. Aber zwölf Monate nach dem Wechsel? Sehr unverständlich.[/ Da dies so unverständlich ist, wer sagt denn , das hier nicht noch schmutzige Wäsche mit Hilfe von alten Seilschaften gewaschen wird?

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  • wombard
    antwortet
    Zitat von Gourmet89 Beitrag anzeigen
    Da wird ansonsten von journalistischer Verantwortung gesprochen, wenn dann mal ein Verriss zur Diskussion steht, und dies zum Schaden für das Restaurant führt. Und dann handelt die Redaktion derartig kurz angebunden. Während wohlgemerkt die ganze Szene von Michel schwärmt.
    Vielleicht sollten Finkbeiners den Herrschaften Hausverbot erteilen, wäre für diese Rufschädigung mehr als angebracht.

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  • wombard
    antwortet
    Für stellt sich damit die gesamte Bewertungspraxis des Guides in Frage.

    Wie kann es angehen, das ich, weil es mir nicht gefällt, etwas von Neuausrichtung schreibe und dann keine Bewertung abgebe, Wofür gibt es denn eine Guide? Wenn das Essen und der Service so mässig gewesen ist , dann muss ich es auch so bewerten.
    usserdem ist es doch lachhaft, das man, falls es denn tatsächlich so gewesen ist, ein einziges Mittagsessen in einem der besten Restaurants als Bewertungsmassstab heranziehe.

    Und wieso gab es im vergangenen Jahr ein Bewertung? Es war klar kommuniziert worden, das Wohlfahrt null Verantwortung in der Schwarzwaldstube tragen wird ,sondern anderweitig dem Unternehmen zur Verfügung stehen wird, unabhängig von dem weiteren Theater. Damals wäre die Begründung logisch gewesen, heute ist sie einfach ein Armutszeugnis. Und wenn der Guide schon im Druck gewesen ist, dann hätte man dies durchaus in der aktuellen , Monate später erscheinenden , Zeitungsausgabe zurück ziehen können.

    Ach so, ich bin mir auch nicht sicher, ob der Journalist überhaupt dort gegessen hat, denn ich kann nur behaupten, wer vermisst Wohlfahrt? Ich nicht, denn was Torsten Michel im Juli abgeliefert hat, war absolute Spitzenklasse. Ja ,der Service ist ein wenig lockerer geworden, vielleicht war dies dem Herrn zu locker.


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