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Gusto Deutschland 2013 erscheint am 7. Dezember

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  • passepartout
    antwortet
    Ihr Langweiler... zumindest einer hätte widersprechen sollen und das Falco ins Rennen schicken müssen. Nix für ungut, ich habe zwei sehr junge Kinder und bin es gewohnt mich mit mir allein zu unterhalten.

    Gute Nacht

    Passepartout

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  • passepartout
    antwortet
    Zitat von Rouget Beitrag anzeigen
    . Aber die Küche von Otto ist schon eine ganz andere Liga. Die 10 Pfannen für Otto, mutig, aber zutreffend. Für mich.

    KG, Rouget
    Für mich persönlich der einzig neue *** Kandidat 2014, womit der Gusto erneut ein Jahr Vorsprung gehabt hätt.

    Gute Nacht

    Passepartout

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  • monkfish
    antwortet
    Ich fand im Tramin vor allem die Produkte um Klassen besser und dazu geschmacklich sensationell in Szene gesetzt
    Das kann ich so nur unterschreiben. Ich kenne sowohl das Tramin als auch das Huber aus Besuchen im Herbst 2012, beides waren stimmige Erlebnisse, die ich in guter Erinnerung habe. Gut essen kann man an beiden Orten.. Vom Grundniveau her - sowohl bei den Produkten als auch bei der geschmacklichen Raffinesse- aber, wie bereits gesagt, mit deutlichem Abstand. Eine Gleichbewertung ist da aus meiner Sicht Nonsens.

    Gruß, monkfish

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  • Rouget
    antwortet
    Zitat von malbouffe Beitrag anzeigen
    Ohne hier zu weit vom Thema abzuweichen möchte ich für das Huber kurz eine Lanze brechen.
    Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht: mir hat es im Huber auch sehr gut gefallen, die Küche fand ich sehr gut. Aber eben mit deutlichem Abstand zu meinem Tramin-Menü. Da wurde sicher effektvoller gekocht und auch kreativer. Doch das gibt für mich nicht den Ausschlag. Ich fand im Tramin vor allem die Produkte um Klassen besser und dazu geschmacklich sensationell in Szene gesetzt.

    Hier in Berlin erscheinen die Unterschiede Gusto / G & M-Bewertungen weitaus weniger groß, was für mich daran liegt, dass der G & M hier nach meiner Erfahrung viel treffender Urteilt als in anderen Gegenden. Aber es gibt auch mal Ausreißer wie zum Beispiel Adlon / Rutz, beim G & M, soweit ich weiß beide 17 Punkte und beim Gusto 7 mit Aufstiegspfeil bzw. 10 Pfannen. Ich mag die Küche von Marco Müller sehr und bin oft und gern dort, auch wenn ich es mittlerweile fast ein wenig zu teuer finde. Aber die Küche von Otto ist schon eine ganz andere Liga. Die 10 Pfannen für Otto, mutig, aber zutreffend. Für mich.

    KG, Rouget

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  • malbouffe
    antwortet
    Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
    Ich kenne das Huber leider garnicht, kann hierzu nichts sagen.
    Ohne hier zu weit vom Thema abzuweichen möchte ich für das Huber kurz eine Lanze brechen. Ich war nun immer mal wieder dort und finde, dass die Küche sich im Laufe der zeit von ihren produktbewussten, aber recht konservativen Anfängen hin zu einer gemäßigten Moderne vorgearbeitet hat, die auch die eine oder andere kleine Überraschung bietet. Das Tramin bietet sicher die effektvollere Küchhe und den dramatischeren Auftritt, allerdings hatte ich nach dem letzten Besuch wie Sphérico das Gefühl, dass sich auch hier gewisse Standards etablieren (und daneben, das sei auch mal gesagt, auch das eine oder andere mal kräftig daneben gehen kann).

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  • passepartout
    antwortet
    Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
    Exilante, diasporische Grüße,
    S.:cheers:
    Der Rest ist ein wunderbarer Beitrag- ohne Frage, vor allem weil ich den Gusto oder noch mehr seine Arbeit wirklich schätze. Aber diese zwei Zeilen lassen mich hoffen, sie in der Nähe zu wissen. Das wäre sicherlich amüsant, äußerst!

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  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von Rouget Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht kann das ja der frankfurter Exil-Pfälzer mit Zweitwohnsitz in München konkretisieren?
    Werte rote Barbe (vielleicht mit einem Pata negra-Sud, Ofenkirschtomaten und gegrillten Artischokenherzen ?),

    gut gemerkt, chapeau ! Zweitwohnsitz M stimmt nicht, nur meine "Heimat" und ein Großteil der Familie dort weiter ansässig.

    Zum Thema:
    Ich kenne das Huber leider garnicht, kann hierzu nichts sagen. Meine wenigen Besuche des Tramin gaben mir den Eindruck, daß sich die Küche im Verlauf vom Stil her eingependelt hatte. Je öfter man es besucht, desto weniger Überraschungen erlebt man, was aber natürlich die Küchenleistung nicht schmälert. Andererseits fand ich aus meiner Sicht immer wieder qualitative Schwankungen, die bei niedriger Zahl aber somit nicht repräsentativ sein mögen.
    Der langen Rede, ich sähe das Tramin auf 6-7 Pfannen, das Tantris (leichte Klassik in sehr guter Zubereitung mit Ausreißern) bei 7-8.
    Les Deux (zuletzt kurz vor Weihnachten) mit glatten 7 dazwischen. Ich spekuliere, daß Breuer in der BMW-Welt der Paltzhirsch mit raschen ** bzw. 8+ wird.

    Freundstück in Deidesheim: die Küche (aus meiner unmaßgeblichen Sicht) innovativ, aromenstark (mehr als die meisten mir bekannten Münchner Retsaurants), in der Tat rein "pfannenrechnerisch" gleichauf mit dem Tantris (von mir 7-8, Gusto 8). Der Ketschauer Hof profitiert darüber hinaus unabhängig von der Küche vom sehr guten Gesamtkonzept.

    Francais in FfM: extrem aromentief im positivsten Sinn, beschwingt, großer Spagat zwischen Klassik und Moderne, der aber leichtfüßig gelingt, 8/8+ für mich und damit knapp vor Freundstück und Tantris. Gleichauf liegt für mich die Villa Rothschild, hier aber viel weniger Bewegung in der Karte.

    Und um Mal einen Referenzpunkt zu nennen, Ch. Bau 10+ . Erfort Dezembermenue 9, jüngst á la carte 10.


    Ich habe den Gusto nicht zur Hand, daher einfach o.g. meine Eindrücke.

    Exilante, diasporische Grüße,
    S.:cheers:

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  • Rouget
    antwortet
    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    Mich würde mal ein fundierter Vergleich Gusto/GoMi, die sich ja in ihrem Aufbau nicht unähnlich, zumindest im Vergleich zum GuideMich, sind, interessieren ... entsprechen fünf GuPfannen 12 bis 13 GoMiPunkten? oder eher 13/14? Freundstück 8, Tantris 8? Stark/Dillingen, tolle Wirtschaft, aber sieben Pfannen?
    Mit einem fundierten Vergleich kann ich leider nicht dienen, aber mit einer Einzelerfahrung, die ich während einer merhtägigen Geschäftsreise im vorweihnachtlichen München gemacht habe. Huber und Tramin, beide sich mit ihrem lockeren Konzept nicht unähnlich und beide haben 15 Punkte im Gault & Millau. In beiden Restaurants hat es mir sehr gut gefallen, aber tatsächlich könnte der Unterschied beider Küchen vom Niveau her nicht gravierender sein. Im Gusto hat das Huber 5 und das Tramin 8 Pfannen und beide sind damit nach meiner Meinung sehr treffend bewertet worden. Diese 8 Pfannen hielten dann auch im Direktvergleich mit dem am letzten Abend besuchten und gleichbewerteten Tantris stand. Insofern könnte ich mir, ohne je in Deidesheim gewesen zu sein, auch vorstellen, dass "Freundstück 8 / Tantris 8" gar nicht so abwegig ist. Aber vielleicht kann das ja der frankfurter Exil-Pfälzer mit Zweitwohnsitz in München, Spherico, konkretisieren?

    @schlaraffenland: Gerade bei den Bewertungsausreißern des Gustos liegt meiner Meinung nach seine große Stärke. Genau da konnte ich bisher die Erfahrung machen, dass den vermeintlich zu hohen Wertungen treffsichere Einschätzungen zu Grunde liegen (Kevin Fehling, Dirk Luther, Hendrik Otto, Michael Hoffmann und ganz besonders P-M Schnurr...).

    KG, Rouget

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  • QWERTZ
    antwortet
    wenn die ihre Daten in maschinenlesbaren Formaten anliefern würden, könnte das ja jeder...

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  • Hannes Buchner
    antwortet
    Zitat von El Grande Gourmet Beitrag anzeigen
    ... Ich sehe sie vor meinem geistigen Auge nächtelang im Schweiße ihres Angesichts vor dem Rechner Datenkolonnen eingeben und Schlemmerkochlöffel in Feinschmeckerpunkte umrechnen...
    Das kommt der Sache schon sehr nahe
    Da die Guides nicht alle auf einmal kommen, sondern über die Wochen verteilt, wird es erst zum Ende hin ein wenig stressig.
    Ein Guide braucht ca. 3-4 Nächte.
    mfg Hannes Buchner

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  • El Grande Gourmet
    antwortet
    Sehr geehrter Herr Buchner,

    bis auf die durchaus berechtigte Ausdifferenzierung in den oberen Punktebereichen, bei welcher sie (bzw. Herr Volkenborn) u.a. auf das Renommee der einzelnen Führer Rücksicht nehmen, geht meine Interpretation hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Gusto- und Gault-Millau-Punkte mit der ihren ja durchaus sehr konform.

    Bei dieser Gelegenheit möchte auch ich mich noch einmal dem Dank vieler anderer anschließen für die Mühe, welche sie sich jedes Jahr in Bezug auf die Auswertung der einzelnen Guides machen, um die einzelnen Ranglisten zu aktualisieren. Was mich in diesem Rahmen einmal durchaus interessieren würde: Wie lange dauert es eigentlich, z.B. die Rangliste für Deutschland zu erstellen? Ich sehe sie vor meinem geistigen Auge nächtelang im Schweiße ihres Angesichts vor dem Rechner Datenkolonnen eingeben und Schlemmerkochlöffel in Feinschmeckerpunkte umrechnen...

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  • Hannes Buchner
    antwortet
    Zitat von El Grande Gourmet Beitrag anzeigen
    ...Vergleicht man die Bewertungen des Gault Millaus mit denen des Gusto auf breiter Ebene, so würde ich hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Bewertungen zu folgendem Schluss kommen: 5 Punkte im Gusto entsprechen ungefähr 14 Punkten im Gault Millau. Würde man dieses Spielchen weiterführen, so entsprächen 6 Punkte 15 Punkten, 7 Punkte 16 Punkten, 8 Punkte 17 Punkten, 9 Punkte 18 Punkten und 10 Punkte 19 bzw. 19,5 Punkten! ...
    Werte Damen und Herren,
    der Punktevergleich zwischen Gusto und Gault Millau ist schon ca. 3 Jahre alt (seit wir den Gusto deutschlandweit mitrechnen) und muss natürlich jedes Jahr wieder neu überprüft werden. Was wir natürlich gewissenhaft tun.

    Wenn Sie sich unser Bewertungssystem und die dazugehörige Punktetabelle einmal genauer anschauen www.restaurant-ranglisten.de/ranglisten/bewertungssystem/legende_deutschland werden Sie sofort sehen, wie wir die jeweiligen Bewertungen einstufen. Man muss dabei immer auch berücksichtigen, wie oft der Guide seine Note vergeben hat und welches Renommee der Herausgeber besitzt.
    Diese Methode ist übrigens schon über 20 Jahre alt und von Herrn Volkenborn erfunden worden. Daran haben wir bis heute nichts grundlegendes geändert und die große Aufmerksamkeit die unsere Ranglisten jedes Jahr bekommen, gibt uns natürlich Recht.
    mfg Hannes Buchner

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  • Seven
    antwortet
    Ich habe meinen Gusto am Samstag den 08.12.12 in unserer örtlichen Osiander Filiale erstanden...

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  • El Grande Gourmet
    antwortet
    Um mal ein Wort zur Verteidigung vorzubringen und um eine Lanze für den Vertrieb zu brechen: Ich habe im letzten Jahr den Gusto online bestellt und er lag pünktlich zu dem mir angekündigten Termin im Briefkasten! Die Probleme scheinen also in der Tat, wie der Herausgeber Herr Oberhäußer hier im Thread beschrieben hat, nicht beim Verlag, sondern vielmehr an anderer Stelle zu liegen.

    @Schlaraffenland: Vergleicht man die Bewertungen des Gault Millaus mit denen des Gusto auf breiter Ebene, so würde ich hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Bewertungen zu folgendem Schluss kommen: 5 Punkte im Gusto entsprechen ungefähr 14 Punkten im Gault Millau. Würde man dieses Spielchen weiterführen, so entsprächen 6 Punkte 15 Punkten, 7 Punkte 16 Punkten, 8 Punkte 17 Punkten, 9 Punkte 18 Punkten und 10 Punkte 19 bzw. 19,5 Punkten! Das wäre meine Lesart, ob sie natürlich in dieser Form korrekt ist, kann uns wahrscheinlich nur der auch hier im Forum aktive Herr Oberhäußer erläutern, der ja diese Bewertungsskala mit seinem Inspektorenteam ersonnen hat...
    Zuletzt geändert von El Grande Gourmet; 14.12.2012, 13:04.

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  • Markus J. Oberhäußer
    antwortet
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    vielleicht sind an dieser Stelle ja mal ein paar erläuternde Worte zum 
Thema Buchhandelsvertrieb angebracht. Ein Verlag hat nämlich (leider!) 
KEINERLEI Einfluss darauf, wann, ob, und wieviele Buchhändler seine 
Titel bei Erscheinung vorrätig haben. Wer glaubt, dass ein Verlag die 
Buchhandlungen seiner Wahl einfach so mit Ware beliefern kann, der ist 
auf dem Holzweg. Das wäre der Traum eines jeden Verlags - und glauben Sie mir: jede relevante Buchhandlung in Deutschland hätte einen Tag nach 
Verfügbarkeit 20 Exemplare Gusto vorrätig.


    Die Realität sieht leider anders aus. Die meisten Buchhandlungen 
bestellen nicht auf Vorrat direkt beim Verlag, sondern nach 
Kundennachfrage bei den gängigen Barsortimenten. Diese werden von uns 
selbstverständlich sofort bei Verfügbarkeit des Titels beliefert (in 
diesem Jahr sogar einen Tag früher als zunächst geplant). Wenn der 
Grossist nun eine Woche lang auf der Ware sitzt und diese nicht an die 
Vorbesteller ausliefert, hat das bestimmt nichts mit unserer 
vermeintlich unprofessionellen Logistik zu tun.


    Sicher haben wir als Kleinstverlag mit nur einem Titel nicht die gleiche 
Hebelwirkung wie die Großverlage mit breitem Programm, die zumindest 
einen Teil ihrer Titel über den Zentraleinkauf der Buchhandelsketten in 
die jeweiligen Filialen drücken können. Im Rahmen unserer Möglichkeiten 
agieren wir aber sicher nicht unprofessionell oder gar unzuverlässig, 
wie hier kolportiert wird.


    Und wenn das Underdog-Dasein der Preis dafür sein sollte, dass wir unsere 
(inhaltliche) Philosophie weiterführen können - ja, dann wollen wir 
auch gerne für immer die Underdogs bleiben.

    In kulinarischer Verbundenheit,

    Markus J. Oberhäußer / Herausgeber Gusto

    Zuletzt geändert von Markus J. Oberhäußer; 14.12.2012, 14:33. Grund: Ordnung machen

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