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Gusto 2015

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  • wombard
    antwortet
    @Qwertz

    Ist denn der Gusto "State of Art"? Oder nur eine billiger Abklatsch des Gault Millau etc.? Die Frage muss man sich dann doch auch stellen, wenn jemand eine Begründung für eine Abwertung gibt "das etwas hundertprozentig ist aber nicht hundertprozentig sein darf" , weil man das so will.
    Genauso kann es nicht sein, dass es in der Spitze noch Besseres gibt als die Spitze. Bevor man solchen Blödsinn verzapft, sollte man einfach mal das Gehirn einschalten. Ich kann zwar schreiben, das der oder diejenige "In" sind oder wie im GM den Service hervorheben , das war es aber auch schon, ansonsten stelle ich mein gesamtes Bewertungssystem infrage.
    Ich finde ein Bündel aus Teilnoten wesentlich vorteilhafter für den Leser, als krampfhafte Verdrehungen.

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  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von merlan Beitrag anzeigen
    Wenn es offenbar zwei Kategorien "Gourmetküche" gibt, nämlich die klassisch-traditionelle und die avantgardistisch-kreative, die man vermeintlich nicht miteinander vergleichen kann, dann muss es eben zwei getrennte Rankings geben, eins für die klassische und eins für die kreative Küche. Schönen Gruß, Merlan
    Und wer entscheidet, ob ein Restaurant eher klassisch ist oder avantgardistisch ? Oder modern ?
    Bau und Wissler z.B. sind beide modern, jeder mit einem sehr unterschiedlichen Zugang.
    Ist Wohlfahrt klassisch ? Was würde Lingelser dazu sagen ?

    Ich glaube wie Schlaraffe, das die Schubladerei nicht ziel- sondern irreführend ist. Und vielleicht sollte der Gusto neuerdings lieber 12 Pfannen vergeben, statt in ein paar Jahren 10 Pfannen plus 14 Pfeile und sich damit ersparen, bereits vergebene Noten bei gleicher Küche zu reduzieren...
    Das mit den Schubladen ist schon sehr landestypisch. Kommt gleich nach "Rasen betreten verboten".

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  • QWERTZ
    antwortet
    Na ja, die Übergänge sind da ja fließend und jeder erfahrende Gourmet hat da ja sicher auch sein persönliches Schema im Kopf, mit welcher Küche man zu welchem Anlass mehr Spaß hat. Objektiv(er) wird es ja durch die Rangliste...

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  • merlan
    antwortet
    Wenn es offenbar zwei Kategorien "Gourmetküche" gibt, nämlich die klassisch-traditionelle und die avantgardistisch-kreative, die man vermeintlich nicht miteinander vergleichen kann, dann muss es eben zwei getrennte Rankings geben, eins für die klassische und eins für die kreative Küche.

    Schönen Gruß, Merlan

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  • QWERTZ
    antwortet
    ja, würde ich aber nach dem Studium der betreffenden Texte zu den Restaurants als das Egebnis der Zuspitzung, die eine Zusammenfassung nun mal mit sich bringt, sehen.

    Aber vielleicht sollten wir die Diskussion nochmal grundsätzlich darauf zurückbringen, ob es gut / richtig ist, Restaurants abzuwerten, die man aus irgendwelchen Gründen als nicht mehr "State of the Art" einstuft. Ich meine ja, wenn man das nicht will, dann muss man auf eine eindimensionale Notenskala verzichten und ggf. ein Bündel aus Teilnoten schnüren, etwa von der Qualität des Essens, der "Einzigartikeit / Originalität" u.ä. über Service, Weinbegleitung usw. Dann kann der Leser für sich selber die Notenbestandteile gewichten.

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    Es war dort am spannendsten, hat die Gedanken mehr angeregt, Fragen aufgeworfen und beantwortet - es war berührender.
    Wenn man die Formulierung "am besten geschmeckt" allein auf den Wohlgeschmack beschränkt, dann so würde ich sagen, konnte ich keinen wesentlichen Unterschied feststellen.
    Erweitert man diese Begrifflichkeit aber darum, was spannender, anregender war, dann ergab sich für mich diese Differenzierung.
    So ist das nachvollziehbar. Beim Gusto hörte es sich halt eher an wie "X ist spannender, wobei es uns im Y eigentlich besser schmeckt". Und damit hätte ich ein Problem.

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  • QWERTZ
    antwortet
    ja, mangels aktueller Eindrücke. Lumpp und Wohlfahrt liegen nun 18 Monate zurück und Thieltges mehr als zwei Jahre.... Ich habe eben die Kritiken im Gusto studiert. Interessant ist, wie dort die Benotung für Lumpp begründet wird. Offensichtlich ist der Gusto die Meinung, dass die à la Carte-Kreationen eine andere Qualität zeigen, als die Menü-Gerichte. Wenn ich das richtig verstehe, braucht Lump dem Gusto zufolge, "zu viel Raum" um sein Spiel zu entwickeln. Klingt so, als würde kulinarisches Tiki Taka vermisst.

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Zitat von calvados* Beitrag anzeigen
    Hier geht es doch nicht um Küchenleistungen, sondern die Verkaufszahlen zu steigern.
    Das wollen Sie Herrn Oberhäuser doch nicht ernsthaft unterstellen.

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  • wombard
    antwortet
    Zitat von chess Beitrag anzeigen
    Geschickt um die Frage der Differenzierung zwischen Wohlfahrt, Lumpp und Thieltges gedrückt ;-)
    Wahrscheinlich gibts mehr journalistische "Dresche" wenn man Wohlfahrt vom Sockel stossen würde. Das dürfte dann sicherlich auch die Blöd Zeitung auf den Plan rufen. Dagegen wer ist Thieltges oder Lumpp? Die kennt kein Schw..... ausserhalb der Szene. Andererseits diskrediert sich der , gerade hier im Forum so gelobte Führer, durch diese fragwürdige Beurteilung selber.

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  • chess
    antwortet
    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    In den vergangenen 18 Monaten war ich im Adlon, der Meierei und im Bareiss. In der Kategorie modernisierte Klassik würde ich klar sagen, dass der Puls am kräftigsten an der Förde geschlagen hat. Insofern geht diese Abstufung für mich vollkommen in Ordnung.
    Geschickt um die Frage der Differenzierung zwischen Wohlfahrt, Lumpp und Thieltges gedrückt ;-)

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  • fragolini
    antwortet
    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    Es war dort am spannendsten, hat die Gedanken mehr angeregt, Fragen aufgeworfen und beantwortet - es war berührender.
    Wenn man die Formulierung "am besten geschmeckt" allein auf den Wohlgeschmack beschränkt, dann so würde ich sagen, konnte ich keinen wesentlichen Unterschied feststellen.
    Erweitert man diese Begrifflichkeit aber darum, was spannender, anregender war, dann ergab sich für mich diese Differenzierung.
    Diese Erklärung spricht mich sehr an.
    Es gibt Küchen, die liefern vom ersten bis letzten Gang Harmonie ab. Man fühlt sich wohl. Alles passt. Scheinbar.
    Wenn ich dann mit meiner Frau und meinem Sohn (welch teurer Spaß inzwischen) im Zimmer oder Auto bin, dann haben wir nichts zu diskutieren.
    Nach unseren zwei Besuchen im La Vie hatten wir viel Diskussionsbedarf.
    Damit wäre das la Vie klar meine Nummer 1, gefolgt von Christian Bau. Auch der Werneckhof liegt da weit vorne.


    Gruß!

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  • QWERTZ
    antwortet
    Zitat von glauer Beitrag anzeigen
    Am kräftigsten pulsiert und auch am besten geschmeckt?
    Es war dort am spannendsten, hat die Gedanken mehr angeregt, Fragen aufgeworfen und beantwortet - es war berührender.
    Wenn man die Formulierung "am besten geschmeckt" allein auf den Wohlgeschmack beschränkt, dann so würde ich sagen, konnte ich keinen wesentlichen Unterschied feststellen.
    Erweitert man diese Begrifflichkeit aber darum, was spannender, anregender war, dann ergab sich für mich diese Differenzierung.

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  • calvados*
    antwortet
    Hier geht es doch nicht um Küchenleistungen, sondern die Verkaufszahlen zu steigern.

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  • glauer
    antwortet
    Am kräftigsten pulsiert und auch am besten geschmeckt?

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  • QWERTZ
    antwortet
    Natürlich ist es besser, wenn die Führer Noten nicht danach vergeben, wie sie möglichst viel Aufsehen erregen. Aber ich finde auch, ein Führer sollte vor allem die Leistung des jeweiligen Jahres bewerten. Die Leistungen der Vorjahre sollten höchstens eine untergeordnete Rolle spielen.
    Wenn ein junger Koch heute so kochen würde, wie Thieltges, Winkler oder Wohlfahrt, würde er wirklich in allen Guides hohe und Höchstnoten bekommen? Das würde ich doch für sehr fraglich halten, sicher auch, weil sie gar nicht mehr so auffallen würden, wie zu der Zeit wo ihre Art zu Kochen noch aus der Masse stark hervorstach und sie das erste Mal die Top-Bewertungen erhielten. Und wenn die drei jetzt 35 wären, da bin ich mir sicher, würden sie auch ganz anders kochen. Dass sie aber auch heute unverändert weiter Gäste begeistern, steht für mich außer Zweifel (und für den Gusto wohl auch). Aber dem Gusto scheint eben wichtiger zu sein, Restaurants mit den höchsten Noten auszuzeichnen, wo der Puls der kulinarischen Entwicklung pulsiert.
    In den vergangenen 18 Monaten war ich im Adlon, der Meierei und im Bareiss. In der Kategorie modernisierte Klassik würde ich klar sagen, dass der Puls am kräftigsten an der Förde geschlagen hat. Insofern geht diese Abstufung für mich vollkommen in Ordnung.

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