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  • glauer
    antwortet
    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    Danke für den Hinweis. Der S y S schreibt sehr gut.
    s.
    PS: immer noch nicht geklärt ist allerdings, woher Amador seinen rohen Schinken bezieht
    Schreiben kann er, aber wie viel er vom Essen versteht, da bin ich mir noch nicht so recht sicher.

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Danke für den Hinweis. Der S y S schreibt sehr gut.
    s.
    PS: immer noch nicht geklärt ist allerdings, woher Amador seinen rohen Schinken bezieht

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  • kuechenreise
    antwortet
    Ein guter Artikel in der FAZ über Restaurants in Wien, trotz des schreierischen "Küss den Koch statt küss die Hand"-Titels:

    http://www.faz.net/aktuell/reise/kue...391084-p6.html

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  • kuechenreise
    antwortet
    Das im Thread erwähnte Artemis hat nach nur 2 Jahren wieder geschlossen. Viel beachtet war der Start, der Gault Millau hat auch 16 Punkte vergeben, doch scheinbar hat es letztlich nicht funktioniert... Auch die Lage ist eine eher schwierige...

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  • cynara
    antwortet
    Wer einen heiklen Magen bekommt, wenn das Design nicht dem Geschmack folgt, sollte hier nicht hin. Wer aber auf gut zubereitete Innereien steht, der schon. Haas Beisl, Margaretenstrasse, 5. Bezirk. Infos finden sich auf der Website.

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  • kuechenreise
    antwortet
    Werter Carmelo, ich erlaube mir eine minimale Korrektur - das Armantis ist im 1. und nicht im 10. Bezirk. Nur um zu vermeiden, dass der interessierte und hungrige Leser weit in den wilden Süden Wiens, in den 10. Bezirk, fährt, um dann doch in einer weitgehenden kulinarischer Wüste zu enden.

    Am selben Platz war lange Jahre das Grotta Azzura, einer der ersten gehobenen Italiener in Wien; irgendwann zur Legende geworden und dann erstarrt. Die Welt entwickelte sich weiter und so verschwand irgendwann auch die Grotte Azzura. Danach war der Ort wohl mit einem Fluch belegt, verschiedene Restaurateure haben sich versucht und sind genauso schnell erfolglos weitergezogen.

    Mit ein paar persönlichen Erinnerungen zur Grotta Azzura im Hinterkopf freut es mich zu hören, dass der Fluch gewichen ist und sogar wieder die mediterrane Küche hier brilliert!

    Gruss, kuechenreise

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  • kuechenreise
    antwortet
    Werter Spiessbräter, das Schwarze Kamele ist ein Must für den kleinen Snack bei einem Wien-Aufenthalt, diese Vorliebe teile ich! Ob der Beinschinken wirklich der beste von ganz Wien ist, kann ich nicht belegen (ohne alle Schwäne gesehen zu haben, kann man auch nicht sicher sagen, dass kein schwarzer dabei ist), aber er ist genial; natürlich auch dargeboten auf einem guten Schwarzbrot und mit Kren (Meerrettich). Im Restaurant selbst war ich hingegen schon seit ewigen Zeiten nicht mehr, da haben mich schon lange immer andere Adressen mehr gereizt...

    Auch einen kleinen Umweg wert ist die Meierei im Stadtpark (gehört zum Steirereck), etwa für ein gutes Dessert oder ein wenig Käse zum zwischendurch essen, bei warmen & schönen Wetter auch draussen.. Oder auch zu lunchen, und wenn's unbedingt sein muss, kann man ja Abends auch noch die Steirereck Küche selbst geniessen...

    Gruss, Küchenreise

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  • carmelo
    antwortet
    Nach einer fulminanten Eröffnung mauserte sich das Amarantis [B] im 10. Bezirk zu einer besuchenswerten Adresse. Tom Wohlfarter kann mit seinem Konzept begeistern. Er erhebt nicht den Anspruch auf einen Stern hin zu kochen. Das tat er als Souschef schon. Seine Küchenphilosophie passt ausgezeichnet zum luftigen, beschwingten Ambiente.
    Die Fenchelsuppe und die Milchlammschulter waren unsere besten Gänge. Der Service ist locker und effizient.
    Was aus der Kaffeemaschine kommt, dem Eigentümer geschuldet, findet man in vielen *Restaurants nicht in dieser Qualität. Attraktives PLV.

    Gruß c.

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  • malbouffe
    antwortet
    Zitat von Gelegenheitsgourmet Beitrag anzeigen
    Wurde die Terrine in einem kleinen Glas serviert? Und schmeckte Sie etwas weniger nach Leber als vielmehr etwas zu intensiv in Richtung Lebkuchengewürz? Dann wäre Ihnen in Wien etwas sehr ähnliches serviert worden wie mir vor wenigen Tagen im südlichen Süddeutschland.
    Nein. Es war eine klassische Scheibe Terrine, darauf das Mark und darüber ein "Blatt" Gelee, das wie eine Folie wirkte - ein in den letzten Jahren sehr beliebter Gag, den ich irgendwie nie verstanden habe.

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  • Gelegenheitsgourmet
    antwortet
    Zitat von malbouffe Beitrag anzeigen
    Die Gänsestopfleberterrine als Vorspeise ist grundsätzlich gut gemacht, wird aber durch Mangomark und ein übergeschlagenes "Decktuch" aus Gelee im wahrsten Sinne maskiert
    Wurde die Terrine in einem kleinen Glas serviert? Und schmeckte Sie etwas weniger nach Leber als vielmehr etwas zu intensiv in Richtung Lebkuchengewürz? Dann wäre Ihnen in Wien etwas sehr ähnliches serviert worden wie mir vor wenigen Tagen im südlichen Süddeutschland.

    Beste Grüße,
    Gelegenheitsgourmet

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  • andrecis
    antwortet
    Autsch werter malbouffe... das tut weh :heulen:

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  • malbouffe
    antwortet
    Bekommt man aus wohlwissenden Quellen geflüstert, man könne irgendwo einen alten Bekannten treffen, so überwirft man mitunter die eigenen Vorurteile und wagt sich in Etablissements, die man vorher nur stirnrunzelnd als existent klassifiziert hat. So geschehen im Do&Co am Stephansplatz. Zunächst aber will der Lift nicht ins Restaurant fahren (es bedarf der Freischaltung mittels eines Mitarbeiters), was oben immerhin die Besetzung des Empfangs erspart. Gottseidank wuseln genug Mitarbeiter in mehr oder minder passender Uniform vorbei, eine junge Dame geleitet zum Tisch. Dabei führt dder Weg vorbei an der offenen Showküche, die mit Sushi-Posten und Dönerspieß ihren weltumspannenden Anspruch signalisiert. Die Karte zollt hingegen eher dem genius loci über den Dächern Wiens Tribut, a bisserl schick, a bisserl teuer und doch, naja - Avantgarde sieht anders aus. Der ewige "Salat mit was drauf" ziert das kulinarische Triptychon ebenso wie das ewige Thunfischsteak mit Wasabi-Mayonnaise, das Wiener Schnitzel und diverse Pasta-Gerichte. Die Gänsestopfleberterrine als Vorspeise ist grundsätzlich gut gemacht, wird aber durch Mangomark und ein übergeschlagenes "Decktuch" aus Gelee im wahrsten Sinne maskiert - die Brioche dazu bleibt Mittelmaß (wie auch der vorherige Brotkorb). Bezeichnend, dass mir der Hauptgang komplett entfallen ist -nach umfangreichen Recherchen vermute ich schwer, dass es Zander war. Am Wein kann es nicht gelegen haben, auch nicht am betörenden Gesäusel der Restaurantchefin am Nachbartisch - ich vermute, der Blick auf den Fischposten vis à vis war einfach interessanter. Zum Kaffee keine Patisserie (wir sind in Wien!), dafür nach Reklamation ein vorbildliche Entschldigung für eine trotz großer Flecken eingedeckte Serviette. Verabschiedung - naaa, der Piefke find schon raus. Denn runter fährt der Lift problemlos.

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von Spießbräter Beitrag anzeigen
    Ich war vor Kurzem mal wieder in Wien und habe an drei Tagen viermal das "Schwarze Kameel" aufgesucht, schöne offene Weine getrunken und v.a. viele der "Brötchen"/belegten Brote gegessen.

    Teilt jemand meine Vorliebe?
    Ich erinnere sehr schönes Gulasch.

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  • Budi
    antwortet
    Kann dazu leider nur beusteuern, dass ich mindestens so oft daran vorbeigelaufen war - nur leider keine Zeit gefunden habe, hier noch reinzuschauen (auch wenn es interessant aussah).

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  • Spießbräter
    antwortet
    Ich war vor Kurzem mal wieder in Wien und habe an drei Tagen viermal das "Schwarze Kameel" aufgesucht, schöne offene Weine getrunken und v.a. viele der "Brötchen"/belegten Brote gegessen.

    Teilt jemand meine Vorliebe?

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