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  • wombard
    antwortet
    Zitat von paule Beitrag anzeigen

    Ich würde sagen, dass sich hier bei wombard ganz offensichtlich eine ähnlich profunde Kennerschaft zeigt wie auch in Sachen Wein. Hat er nicht unlängst einen Wein von Ziereisen als "Plörre" bezeichnet?
    Genau, habe ich. Haben Sie diesen Wein denn jemals getrunken? Und auch bei Hans-Peter ist es so, nicht alles was seinen Namen trägt, muss deswegen gut sein.

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  • wombard
    antwortet
    Zitat von glauer Beitrag anzeigen

    Worin ist denn genau Ihre Kennerschaft begründet? Und woher wissen Sie so genau dass es da "weit und breit" keine Infizierten gab?
    Kreuzfahrtschiffe sind regelmässig mit Norovirus verseucht. Daher gibts seit Jahren Pläne, die im Gegensatz auch zum deutschen Pandamieplan, Praxis erprobt sind. Und dementsprechend sind diese Vorkehrungen äussert drastisch und effizient.

    Wir sind mehr als zwei Wochen nur auf dem Wasser gewesen und haben keinen Hafen anlaufen dürfen. Da wir keinen Fall an Bord hatten, kann ich wohl mit grösster Wahrscheinlichkeit sagen, wir waren "safe".

    Was uns alle aufgeregt hat, ist die Tatsache, das mit zweierlei Mass gemessen wurde. Wir wurden praktisch als "Aussätzige" behandelt, während du als Landurlauber weiterhin Restaurants besuchen konntest, Hopp off fahren oder im Hotel wohnen und das Virus, falls vorhanden, übertragen durftest. Tolle Logik


    Zuletzt geändert von wombard; 29.03.2020, 14:48.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Ich muss doch bitten. Statt sich hier zu kabbeln, setzen Sie sich doch bitte lieber mit den Berichten der vergangenen Zeit auseinander, oder schreiben gar selber einen...

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  • paule
    antwortet
    Zitat von glauer Beitrag anzeigen

    Worin ist denn genau Ihre Kennerschaft begründet? Und woher wissen Sie so genau dass es da "weit und breit" keine Infizierten gab?
    Ich würde sagen, dass sich hier bei wombard ganz offensichtlich eine ähnlich profunde Kennerschaft zeigt wie auch in Sachen Wein. Hat er nicht unlängst einen Wein von Ziereisen als "Plörre" bezeichnet?

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von wombard Beitrag anzeigen

    Ich meine das sehr wohl im Ernst , habe dies ja auch begründet. Ich unterstelle einfach, da sie nicht dabei waren, das sie die Umstände vor Ort nicht kennen. Da wir sie aber kennen (und dies gilt nicht nur für Südafrika), dann ist meine Ausdrucksweise noch sehr gepflegt. Und zu ihrer Beruhigung ,ich bin leider wieder zu Hause. Ich wäre, wie auch fast jeder Andere auf dem Schiff, lieber dort geblieben wo wir waren, denn dort gabs weit und breit keinen Covid 19 infizierten.
    Worin ist denn genau Ihre Kennerschaft begründet? Und woher wissen Sie so genau dass es da "weit und breit" keine Infizierten gab?

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  • merlan
    antwortet
    Sieh mal einer an!

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  • wombard
    antwortet
    Zitat von merlan Beitrag anzeigen
    Das meinen Sie hoffentlich angesichts dieser fürchterlichen Pandemie, die "natürlich" auch längst Südafrika erreicht hat, nicht ernst, dass Sie es als "Bürokratie (sprich übertriebene Angst vor Fehlern)" bezeichnen, wenn Sie vor 3 Tagen nicht von Ihrem Kreuzfahrtschiff an Land gelassen wurden!


    Wenn ich unterstellen darf, dass Sie noch immer irgendwo in der Weltgeschichte herumreisen, wünsche ich Ihnen eine sichere und vor allem gesunde Rückkehr.
    Ich meine das sehr wohl im Ernst , habe dies ja auch begründet. Ich unterstelle einfach, da sie nicht dabei waren, das sie die Umstände vor Ort nicht kennen. Da wir sie aber kennen (und dies gilt nicht nur für Südafrika), dann ist meine Ausdrucksweise noch sehr gepflegt. Und zu ihrer Beruhigung ,ich bin leider wieder zu Hause. Ich wäre, wie auch fast jeder Andere auf dem Schiff, lieber dort geblieben wo wir waren, denn dort gabs weit und breit keinen Covid 19 infizierten.

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  • merlan
    antwortet
    Das meinen Sie hoffentlich angesichts dieser fürchterlichen Pandemie, die "natürlich" auch längst Südafrika erreicht hat, nicht ernst, dass Sie es als "Bürokratie (sprich übertriebene Angst vor Fehlern)" bezeichnen, wenn Sie vor 3 Tagen nicht von Ihrem Kreuzfahrtschiff an Land gelassen wurden!


    Wenn ich unterstellen darf, dass Sie noch immer irgendwo in der Weltgeschichte herumreisen, wünsche ich Ihnen eine sichere und vor allem gesunde Rückkehr.

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  • wombard
    antwortet
    Zitat von Frab Beitrag anzeigen
    Meine Berichte haben Sie ja gelesen - wenn Sie mindestens zu zweit sind, dann würde ich definitiv La Colombe besuchen (klassisches Fine Dining, kann man aber sicherlich auch alleine besuchen) und entweder Chef's Warehouse and Canteen mittags oder Thali abends, vorausgesetzt sie mögen Casual Fine Dining.

    Ein Kollege von mir ist zur Zeit vor Ort und hat nochmal bestätigt, dass man als Einzelperson in der Test Kitchen oft etwas möglich machen kann.

    Die Referenz vor Ort ist meines Erachtens Eat Out, von denen es auch eine Top 10-Liste gibt - da sind vielleicht noch einmal Anregungen drin: https://www.eatout.co.za/article/top...h-africa-2019/
    Eigentlich wollte ich jetzt hier einen Bericht zum La Colombo schreiben, aber leider hat uns die Bürokratie (sprich übertriebene Angst vor Fehlern) einen Strich durch die Rechnung gemacht. Obwohl noch offen und das Leben in Kapstadt am 22. noch normal weiterlief, durften wir nicht von Bord unseres Kreuzfahrtschiffes. Somit ist Hotel und Restaurant leider flach gefallen.

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  • Frab
    antwortet
    Meine Berichte haben Sie ja gelesen - wenn Sie mindestens zu zweit sind, dann würde ich definitiv La Colombe besuchen (klassisches Fine Dining, kann man aber sicherlich auch alleine besuchen) und entweder Chef's Warehouse and Canteen mittags oder Thali abends, vorausgesetzt sie mögen Casual Fine Dining.

    Ein Kollege von mir ist zur Zeit vor Ort und hat nochmal bestätigt, dass man als Einzelperson in der Test Kitchen oft etwas möglich machen kann.

    Die Referenz vor Ort ist meines Erachtens Eat Out, von denen es auch eine Top 10-Liste gibt - da sind vielleicht noch einmal Anregungen drin: https://www.eatout.co.za/article/top...h-africa-2019/

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  • wombard
    antwortet
    Wir sind im März für 2 Tage in Kapstadt. Hat jemand aktuelle Erfahrungen gemacht und kann sie mir bitte mitteilen? Frab`s Aufzeichnungen sind ja auch schon fast 2 Jahre alt, wobei das La Colombe auf der Liste steht.

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  • Frab
    antwortet
    Zu meinem Text von oben muss ich noch eine wichtige Ergänzung hinzufügen und zwar das in Südafrika berühmte, nun über 25 Jahre offene, und sich in einem nahegelegenen Vorort von Kapstadt befindende La Colombe. Viele der wichtigsten Köche Südafrikas haben hier ihre Ausbildung durchlaufen. Das ansonsten als mutmaßlich bestes Restaurant Südafrikas (vor der Eröffnung war es wohl das Colombe?) Test Kitchen habe ich leider nicht besuchen können, da durchgängig ausgebucht.

    Im La Colombe kann man einen fabelhaften und ausgedehnten Mittag verbringen. Hier wird Fine Dining zelebriert. Seien es der Klassiker "Tuna La Colombe" (Thunfisch in eine Art Ponzu Vinaigrette), frittiertes Hähnchen mit Kaisergranat (die Knusprigkeit und Würze des Hähnchen ergänzt sich fabelhaft mit der Nussigkeit des Kaisergranats!), die Verbindung aus Jakobsmuschel und knusprigen Würfeln Schweinebauch mit Mais in einer würzigen Kokoscurry-Sauce, o.v.m. Hier passt vieles und stellenweise alles. In Europa würde ein vergleichbares Erlebnis für meine Begriffe 2 Sterne erhalten. Kein anderes von mir besuchte Restaurant in Südafrika konnte in der Küchenqualität hiermit mithalten.

    Hach ja, in Kapstadt kann man wahrlich schlemmen!

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  • El Grande Gourmet
    antwortet
    Ach, Südafrika, da muss ich auch mal wieder hin.... Mein damaliger Besuch (den ich mir vor 13 Jahren als Belohnung für das 1. Staatsexamen gönnte) in und um Kapstadt hat mich nachhaltig beeindruckt, sodass es eigentlich mal wieder dringend Zeit wird für eine Stippvisite... Seinerzeit herrschte direkt nach dem Studium natürlich Ebbe bei mir im Portemonnaie, aber aufgrund des günstigen Wechselkurses und der relaitv geringen Kaufkraft der Südafrikaner waren auch die besseren Restaurants für mich damals durchaus erschwinglich (Hauptgerichte in Top-Lokalen lagen zu der Zeit bei um die 15 Euro...), sodass natürlich einige Adressen "getestet" wurden.

    Ich erinnere mich noch an den Lunch auf der herrlichen Innenhofterrasse im Weingut "Buitenverwachting" mit einem Glas "Christine" (Rotweincuvée aus eigener Produktion) in der Hand und an den Abschlussabend meiner Reise im "Catharina´s" im "Steenberg-Hotel", wo ich den ersten (im Übrigen sehr zarten) Springbock meines Lebens zu mir nahm. Das "Catharina´s" war damals eigentlich nur eine Verlegenheitslösung, da ich im in der Nähe liegenden "La Colombe", welches schon damals einen hervorragenden Ruf genoss, leider aufgrund fehlender Reservierung abgewiesen und auf den nächsten Abend (an dem ich mich leider schon wieder auf dem Rückflug befand...) vertröstet wurde. Schade, denn auf der schattigen Terrasse hätte ich mich nur allzu gern niedergelassen... Ganz zufrieden bin ich wenige Tage vorher auch vom Tisch im "Reuben´s" in Franschhoek aufgestanden (ich erinnere mich noch an den recht saftigen Schweinebauch), wobei ich insgesamt aufgrund des Hypes, der damals rund um den Chefkoch Reuben Riffel herrschte, doch ein wenig mehr erwartet hatte...

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  • Frab
    antwortet
    Nachdem nun etwas Zeit ins Land gegangen ist, anbei die Erweiterung meiner Eindrücke. Weitere sollen folgen:

    Johannesburg
    • dw11-13 in Dunkeld West (nahe Rosebank): Hier wird kreativ-modern gekocht, das Restaurant entspricht auch am ehesten dem Look & Feel des klassischen deutschen Sternerestaurants. Erstmals gibt es hier einen fair bepreisten glasweisen Champagner zum Aperitif (€12 für ein Glas Laurent-Perrier) und es kommt das Coravin-System zum Einsatz - man kann also auch die großen Weine ohne Probleme probieren. Die Küche kann ich nicht mehr in vielen Worten wiedergeben, es wird wild und kreativ aufgetischt mit Sphären, Cremetupfern und Co. Aber: Das Ergebnis schmeckt sehr gut und tief, wie eine große Küche schmecken sollte. In unserem Breiten durchaus einen Michelin-Stern wert, mit gelegentlichen Ausreißern nach oben.
    • Winehouse in Dunkeld West im Designhotel Ten Bompas (mein Favorit in Johannesburg): Der Koch hier, den ich zufällig abends vor dem Service vor der Küche antreffe, träumt ebenfalls von kreativer Küche ähnlich dem dw11-13 schräg gegenüber, aber seine Küche schmeckt deutlich klasisscher. Entenbrust in Orangensauce, Rinderfilet mit geschmorter Zwiebel und Kartoffelspalten, usw. Besonders abends sitzt man hier sehr gemütlich. Die Küche würde ich knapp unter dem Niveau eines Sterns einstufen. Für Menschen die der klassischen Küche nahestehen wohl auch oftmals auf diesem Niveau.
    • Viel Spaß macht zudem das Urbanologi in der CBD (Downtown)-Area. Hier werden in einer Craft Beer-Brauerei sehr gute Tapas-Snacks, gerne vom Grill, zusammen mit eben Craft Beers oder auch Cocktails serviert. Die Qualität des Essens kann sich sehen lassen, der Rahmen ist etwas entspannter. In Summe würde ich es daher auf dem Niveau einer Empfehlung einwerten.
    • Nicht zum Essen getestet aber für den Ausblick habe ich den Living Room in der CBD-Area. Sehr schöne Rooftop-Bar mit guten Drinks, die vor allem an einem Sonntag Nachmittag sehr lebhaft wird.

    Kapstadt
    • Stars der Reise waren absolut Chefs Warehouse & Canteen sowie Thali. Zwei verwandte Restaurants mit einem identisch Konzept (Sharing Platters in 4-5 Gängen für ZAR750 für 2, das entspricht €50 für zwei). Beide kochen auf Sterneniveau - Chefs Warehouse & Canteen europäisch, Thali indisch. Auf diesem Niveau hat das Chefs Warehouse für mich die Nase minimal vorne, aber beide Adressen waren toll. Reservierungen gibt es hier nicht, aber das Chefs Warehouse kann man Mittags vor 12h30 ohne Platzangst besuchen, das Thali an einem Freitagabend vor 18h30 ohne Probleme.
    • Flop der Reise war der Pot Luck Club der auf dem selben Areal beheimatet ist wie die berühmte Test Kitchen. Der Service ist komplett überfordert (unsere Getränke kommen erst beim vierten Teller). Im Prinzip werden hier auch Tapas serviert, aber einerseits lässt die Produktqualität zu Wünschen übrig, andererseits sind die servierten Portionen angesichts der Preise von ca. €6-10 selbst für ein Restaurant in Deutschland schlicht zu teuer. Mir rätselhaft wie dieser Laden so beliebt werden konnte, wir sind nach einigen Gängen in ein sehr gutes lokales Steakhaus namens Nelsons Eye geflüchtet. Urbanologi in Johannesburg wirkt wie eine gelungene Kopie dieses Restaurants.
    • Sehr gut war diesmal auch unser Besuch im Delaire Graff - ich träume bis heute von einem Pastateller mit Rindfleischstreifen und gegrilltem Kaisergranat, der auch höhere Weihen problemlos bestehen könnte.
    • Sehr gute besuchte Weingüter: Simonsig, Le Lude (für Schaumweine im traumhaften Franschhoek).

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  • QWERTZ
    antwortet
    Danke für die Horizonterweiterung des Forums.

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