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RyuGin **, Hong KOng

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    Hong Kong ist in die Höhe gebaut, nicht in die Breite. 80 Prozent sind grün, der Rest dafür Wolkenkratzer. Und dort, ganz oben im Himmel von Hong Kong, dort ist Japan. Das Restaurant RyuGin befindet sich im 101. Stock des höchsten Gebäudes der Stadt. Der volle Bericht mit allen Bildern am Blog: http://kuechenreise.com/2015/05/14/i...gin-hong-kong/


    Der Kurzbericht zu unserem Dinner:

    Das RyuGin bietet dem Gast ein zehn-gängiges Kaiseki-Menü an. Wir starten mit Seeigel, welcher in Algenblatt und Reispapier kurz frittiert wurde - die Frische und leichte Süsse des noch fast rohen Meerestieres gefällt im Kontrast zur krosseren Hülle.

    Liebevoll werden dann verschiedene Frühlingsgemüse - perfekt auf den Punkt zubereitet - mit zarter Abalone und Hokki-Muschel und der leichten Bitterkeit eines Grapefruit-Sorbets kombiniert - so schmeckt Frühling! Gleichfalls stark die [B]japanische Eiercreme mit Sepia-Tinte und einem butterzarten Baby-Tintenfisch.

    Die darauf folgende Lauch-Rüben-Suppe mit Amandi-Fisch gefällt uns gleichfalls. Danach erhalten wir dreierlei Sashimi - der butterzarte und vom Fett durchwachsene Yellowtail bleibt uns sehr positiv in Erinnerung.

    Nicht zu komplex angelegt, doch einfach perfekt von Qualität, Umsetzung und Geschmack ist dann der gegrillte Kaiserbarsch, auf welchem sich eine Schicht gerösteter Reis befindet - dessen Textur und leichte karamellige Note gibt dem schon perfekten Fisch noch das gewisse Etwas!

    Einfach zum Wohlfühlen dann das Sukiyaki mit Wagyu-Ribeye und Onsen-Ei. Auch grosse Klasse ist danach der Reis mit grossartigen frittierten Mini-Krabben, begleitet von einer intensiven Miso-Suppe.

    Das erste Dessert ist einer der Klassiker des RyuGin - eine Mandarine aus dünner Zuckerhülle mit Mandarinencreme - tiefgekühlt auf -196 Grad. Diese wird aufgeschlagen und dann eine Art heisses Mandarinenkompott (+96 Grad) darüber gegossen - Klasse! Gefällig ist auch das zweite Dessert: Mandel-Eiscreme, Erdbeeren und rote Bohnen unter einem Meringue.


    Unser Resümee:

    Das Kaiseki-Menü im RyuGin hat uns überzeugt und gehört zu den Besten unserer kulinarischen Erlebnisse in der Stadt.

    Filigrane Aromen, schöne Kompositionen, die grossartige Produktqualität wie auch die Perfektion bei der Umsetzung begeisterten uns immer wieder.

    Nicht so richtig begeistert waren wir vom Ambiente und vom Service. Schon schön, aber auch irgendwie ein wenig steril und luxeris-lieblos die Räumlichkeiten - allzu viel „Gemütlichkeit“ kommt hier nicht auf. Der Service zwar kompetent und korrekt, doch auch hier vermissen wir den Charme und die Weltläufigkeit.

    Head Chef Hideaki Sako hat kurz nach unserem Besuch bekannt gegeben, das Restaurant zu verlassen (nein, so schlecht haben wir uns nicht benommen, nicht wegen uns); sein Sous Chef Hidemichi Seki übernimmt die Küche.


    Unser Menü:

    - Deep fried sea urchin from Hokkaido wrapped in seaweed
    - Spring vegetables medley with abalone and Hokki clam served with grapefruit sorbet
    - „Black custard“ with Hotaru baby squid
    - Charcoal grilled Amadai soup, Shimonita leek and winter turnip
    - Assortment of sashimi
    - Charcoal grilled Alfonsino covered with roasted rice
    - Wayu ribeye sukiyaki with onsen tamago
    - Rice cooked with „Sakura leaf“ topped with deep fried „Sakura Shrimp“
    - RyuGin Speciality -196˚C mandarin candy and +99˚C mandarin jam
    - Almond ice cream with strawberry and sweet red beans covered with meringue
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