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Hongkong: Sterneküche mal anders

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  • Hongkong: Sterneküche mal anders

    Wertes Forum,

    neben den offiziellen Essen unserer Gourmetreise habe ich die Gelegenheit wahrgenommen noch weitere Sternerestaurants zu besuchen.

    Ho Hung Kee (*)

    Das Ho Hung Kee befindet sich im 12. Stock eines Einkaufszentrums, Spezialität sind Nudelsuppen und Congee.

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    House Specialty Wonton Noodles in Soup (42 HK$ bzw. 4,82 €)

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    Die Wonton Nudeln waren sehr dünn und ziemlich al dente aber nicht zu hart, die Suppe hatte ein feines Aroma. Dazu gab es noch mit knackigen Garnelen gefüllte Dumplings mit weichem Teig. Sehr lecker.

    House Made Plain Congee with Dried Scallops (31 HK$ bzw. 3,55 €)

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    Die Congee (Suppe aus verkochtem Reis) hatte eine zarte cremige Textur und ein feines Aroma, dazu gab es noch etwas getrocknete Jakobsmuschel. Sehr lecker, die Konsistenz muss man natürlich mögen.


    Tim Ho Wan (*)

    Spezialität vom Tim Ho Wan sind Dim Sum.

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    Ha Jiao, steamed fresh dumplings (28 HK$ bzw. 3,21 €)

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    Die gedämpften Dumplings waren mit Garnelen gefüllt, sie waren knackig und hatten ein feines Aroma, der Teig war dünn. Sehr lecker.


    Steamed chicken feet with black bean sauce (18 HK$ bzw. 2,06 €)

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    Die gedämpften Hühnerfüße waren zart aber wenig gewürzt, von den schwarzen fermentierten Sojabohnen (Douchi) hat man nicht viel gemerkt. Gerade noch sehr lecker.

    Steamed sparerib with black bean sauce (18 HK$ bzw. 2,06 €)

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    Die gedämpften Spareribs waren kein Wunder an Zartheit und das Fleisch lies sich nur mühsam vom Knochen lösen. Sie waren langweilig gewürzt, von den schwarzen fermentierten Sojabohnen (Douchi) hat man nicht viel gemerkt. Gerade noch sehr lecker.

    Steamed pork dumplings with shrimp (28 HK$ bzw. 3,21 €)

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    Die gedämpften Dumplings mit Schweinefleisch und Shrimps hatten ein feines Aroma, die Shrimps waren knackig und teilweise etwas zäh. Sehr lecker.

    Das war ein bischen enttäuschend, einige Gerichte habe ich in Hamburg schon besser gegessen.


    Yat Lok (*)

    Spezialität vom Yat Lok ist die Roast Goose.

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    BBQ Pork & Roasted Goose, Drumstick with Rice (148 HK$ bzw. 16,97 €)

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    Das BBQ Pork war aromatisch aber etwas trocken.
    Die Roast Goose hatte eine sehr dünne, leicht knusprige Haut mit feinem süßlichen Aroma. Das Fleisch hätte zarter sein können. Als Beilage gab es Reis. Sehr lecker.


    Kam’s Roast Goose (*)

    Spezialität von Kam’s Roast Goose ist, wie der Name schon sagt, die Roast Goose.

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    Vor dem Restaurant warten die Gäste auf einen Platz, man bekommt eine Nummer und reiht sich in die Schlange ein.

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    Die Gans ist unten verschlossen und mit einer Art Brühe gefüllt, vor dem Zerlegen wird die Brühe ausgegossen.

    Roast Goose and Suckling Pig on Rice (90 HK$ bzw. 10,32 €)

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    Das Spanferkel hatte eine sehr schön dünne Kruste und ein feines Aroma, das Fleisch war einigermassen zart. Sehr lecker.
    Die Roast Goose hatte eine dünne aber nicht krosse Haut, das Fleisch war zäh und lies sich nur mühsam vom Knochen entfernen. Die Menge an Knochen war größer als die Menge Fleisch. Ganz lecker.


    Qi - House of Sichuan (*)

    Spezialität vom Qi - House of Sichuan ist die Sichuan Küche, sie ist im Gegensatz zur fast ungewürzten Kanton Küche brutal scharf.

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    Bang Bang Wonton (85 HK$ bzw. 9,75 €)

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    Die Wonton hatten eine zarte aromatische Füllung, die Teighülle war recht weich, dazu gab es eine Erdnuss Sauce mit feinem Aroma und leichter Schärfe. Sehr lecker.

    Chilli Fried Iberico Pork Sichuan Style and Cashew Nut (280 HK$ bzw. 32,10 €)

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    Das frittierte iberische Schwein war zart und hatte ein feines Aroma. Zubereitet war es mit vielen Chilis, Szechuanpfeffer, Frühlingszwiebeln und Cashewnüssen. Das Gericht war aromatisch und brutal scharf (Mala Schärfe), die Schärfe erzeugte ein taubes Mundgefühl. Sehr lecker.

    Eine Schale Jasmin Reis wurde mit 20 HK$ berechnet.


    Das war alles interessant, die Qualität war aber durchwachsen. Einige Restaurants hätten in Deutschland wohl keinen Stern bekommen.

    Gruß
    Jürgen























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  • #2
    Lieber Jürgen3D, ich habe über Weihnachten ebenfalls Hong Kong besucht und Ihren Beitrag vorher mit großem Interesse gelesen. Genächtigt haben wir im St. Regis in Wan Chai, ein wirklich tolles Hotel welches ich jedem Besucher nahelegen muss!

    Das Kam's Roast Goose in Wan Chai haben wir dann ebenfalls am Weihnachtstag spontan besucht, da in Laufreichweite vom St. Regis, und die Roast Goose mit Reis und Nudeln geordert. Das schlug auf meiner Karte später mit knapp unter €40 zu Buche. Das ist groß genug für 2, wenn nicht eher 3 Personen! Vorher gab es noch reichlich Diskussion mit der "Restaurantleiterin", da ich mit Karte zahlen wollte (geht erst ab 300 HKD) und um 20h30 im Restaurant essen wollte welches eigentlich bis 21h30 offen hat aber es ging ab 20h30 tatsächlich nur noch Take-Away. In Hong Kong scheint der Ton mit dem Service in "einfacheren Etablissements" etwas barscher als bei uns zu sein aber es hat mich nicht nachträglich beeinflusst.

    Der "Roast Goose" ist tatsächlich eine ganze gebratene Gans die appetitlich rot-braun glänzt und in kleine Stücke geschnitten wird. Wie Jürgen3D schon sagt sind da sehr viele Knochen drin aber das Fleisch ist sehr saftig, es wird dazu ein Bratenjus gegeben der das ganze noch viel appetitlicher und glänzend macht. Erwähnenswert ist aber auch dass es eine sehr fettige Angelegenheit ist was die Saftigkeit nur weiter unterstützt.

    Reis und Nudeln waren nicht der Rede wert aber für die Gans kann ich den Stern teilweise nachvollziehen wenn man auf das Handwerk schaut. Wenn es den Stern nicht gäbe würde es aber wahrscheinlich auch keinen Aufstand geben. Die Gans verliert über 30 Minuten Esszeit (und 15 Minuten Transport) nicht ihre Saftigkeit und Würzigkeit durch den Jus lassen mich noch öfter daran zurückdenken. Es ist aber natürlich kein Gericht für nur eine Person (ich war neugierig) und man muss sich den auf den lokalen Geschmack einstellen, der Fett und Knochen deutlich höher bewertet als der deutsche Geschmack.

    Für Gansliebhaber ist es ein Pflichtbesuch, für alle anderen ein "Kann" aber kein "Muss".

    Noch denkwürdiger waren aber andere Besuche im The Chairman und im Lung King Heen, dazu im separaten Faden mehr.

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