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Michelin USA 2012

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  • Michelin USA 2012

    Laut "Trois Etoiles" bekommen zwei weitere Restaurants in NYC drei Michelin-Stern: "Chef's Table at Brooklyn Fare" und "Eleven Madison Park".

    Quelle ist (bisher nur): http://www.facebook.com/troisetoiles.de

  • #2
    Das stimmt schon so.
    EMP ist besonders interessant. Direkt hintereinander von 0 auf * auf ***, das habe ich noch nie gehört (wobei das Restaurant bislang auch immer als skandalös unterbewertet galt).

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    • #3
      Das EMP fand ich schon Klasse.
      Aber 3*?
      Da wird schon in jedem Land mit anderen Maßstäben gemessen. Auch wenn mir die "Ente unter der Gewürzhaut" wohl immer in Erinnerung bleiben wird. Und wunderschön ist das Restaurant außerdem.


      Gruß!

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      • #4
        EMP mit 3*** scheint mir auch deutlich überbewertet. Da hat der öffentlich Druck mit Sicherheit eine Rolle gespielt.

        Spannender sieht "Chef's Table at Brooklyn Fare" aus – wohl der einzige 3*** weltweit, bei man seinen Alk selbst mitbringen muss...

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        • #5
          Hier noch ein wirklich unterhaltsam geschriebener Artikel zum Thema USA und 3*...:

          http://stilvollspeisen.wordpress.com/2011/10/05/usa/

          Grundsätzlich kann ich das so bestätigen. Leider.

          Grüße
          b.

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          • #6
            Zitat von brigante Beitrag anzeigen
            EMP mit 3*** scheint mir auch deutlich überbewertet.
            Beruhend auf was?

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            • #7
              Auf dem Menu, das im Ikarus serviert wurde. Zugegebenermaßen vielleicht nicht repräsentativ, deshalb "scheint". Ich lasse mich stets gerne positiv überraschen... vielleicht klappts demnächst ja...

              Ich finde es auch sehr eigentümlich, dass der Michelin einfach mal eine Wertung überspringt.

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              • #8
                Zitat von brigante Beitrag anzeigen
                Hier noch ein wirklich unterhaltsam geschriebener Artikel zum Thema USA und 3*...:

                http://stilvollspeisen.wordpress.com/2011/10/05/usa/

                Grundsätzlich kann ich das so bestätigen. Leider.

                Grüße
                b.
                Die Kernaussage ist super - mich nervt dieses Gestresse in den USA (aber auch in England) extrem!! Ich bezahle ungern so viel Geld wenn ich nach 3 Stunden schon wieder raus "muss".
                NUR hat das mit 3 Sternen nichts zu tun. Es geht bei der Auszeichnung ums Essen und nicht wie rasch der Service das Menü runter spuhlt. Man wird auch nicht ganz schlau ob das Essen jetzt gut war denn es steht alles drin von "hervorragend" über "gut" bis "nicht schlecht".

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                • #9
                  Zitat von Screamer Beitrag anzeigen
                  Die Kernaussage ist super - mich nervt dieses Gestresse in den USA (aber auch in England) extrem!! Ich bezahle ungern so viel Geld wenn ich nach 3 Stunden schon wieder raus "muss".
                  NUR hat das mit 3 Sternen nichts zu tun. Es geht bei der Auszeichnung ums Essen und nicht wie rasch der Service das Menü runter spuhlt. Man wird auch nicht ganz schlau ob das Essen jetzt gut war denn es steht alles drin von "hervorragend" über "gut" bis "nicht schlecht".
                  Abgesehen von der fürchterlichten Rechtschreibung legt der Artikel vollkommen falsche Schwerpunkte.

                  Das Essen findet überhaupt keine (differenzierte) Bewertung.

                  Dass die Gäste so schnell abgefertigt werden, ist v.a. der Tatsache zuzuschreiben, dass sie es eben so wollen, d.h. die (amerikanischen) Gäste haben i.d.R. kein Interesse an einem ausschweifenden Genießerabend, sondern wollen zügig wieder los.

                  Den Restaurants kommt dieser Habitus natürlich sehr gelegen, da sie mehrfach am Abend belegen können - die Nachfrage ist dann aber auch entsprechend hoch.

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                  • #10
                    Der Artikel ist in der Tat etwas wirr. Zunächst wird festgestellt, dass Essen sei in den USA genauso gut. Nach Michelin Kriterien haben wir sie da schon, die ***. Denn nur ums Essen soll es da ja gehen. Gerade diesbezüglich finde ich aber schon, dass der Michelin in den USA etwas gnädiger ist als andernorts.

                    Was das schnelle Essen und die zügige Rechnung angeht, so ist das in der Tat landesüblich und wird andernfalls eher als Manko empfunden. Ich kann es auch nicht leiden. Wenn man es weiss stellt man sich darauf ein und kann auch durchaus bei der Reservierung anfragen, ob es Zeiten gibt, an denen man die Sache etwas entschleunigen kann. Das klappt oft.

                    Ansonsten: Keine Weinbegleitung im Per Se? Da glaube ich noch eher an mangelnde Englischkenntnisse... Die Keller Läden sind bekannt für ebendiese.
                    Und was die Preise angeht: Auch wenn am Ende noch tax und Tip draufgeht, die meisten der Toprestaurants sind preiswerter als die in Europa. Oft sogar deutlich.

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                    • #11
                      Es handelt sich wohlgemerkt um eine ganz persönliche Einschätzung des Autors, ungeachtet der tatsächlichen Michelin-Kriterien findet er eben, dass genannte Punkte eine Rolle spielen sollten.

                      Der kulturelle Unterschied ist natürlich ein schlagendes Argument – wobei ich es kulturübergreifend unzumutbar finde, einem Gast, der noch ein volles Glas Digestif vor sich hat, zu signalisieren, dass seine Zeit um ist. Dann läuft eben mit dieser Kultur auch nach obejektiven Gastfreundschaftskriterien der westlichen Hemisphäre betrachtet etwas schief und ja, das sollte in die Wertung einfließen.

                      Preise: nunja, speziell die Metropolen New York und Chicago sind da vielleicht keine so guten Positivbeispiele: z.B. nahm das EMP auch schon als 1* für ein 8-Gang-Menü 195$plusTax+Tip.
                      London ist da deutlich günstiger...

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                      • #12
                        Zitat von brigante Beitrag anzeigen
                        Preise: nunja, speziell die Metropolen New York und Chicago sind da vielleicht keine so guten Positivbeispiele: z.B. nahm das EMP auch schon als 1* für ein 8-Gang-Menü 195$plusTax+Tip.
                        London ist da deutlich günstiger...
                        Ein * im Jahr vor ***, schon mit **** NYT. 8 Gänge für 144 Euro. Jean Georges 105 bis 130 Euro. Le Bernardin 140 Euro. Wo gibt es das in London, Paris und auch in D?

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                        • #13
                          Okay, da muss ich mich geschlagen geben, hatte ich anders in Erinnerung. (Wenngleich die genannten Preise nicht immer Tax+Tip enthalten.)

                          Aber wenigstens bekommt man Paris, London oder D auch wirkliches 3*-Essen fürs Geld und wird nicht rausgeschmissen

                          Grüße
                          b.

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                          • #14
                            Zitat von glauer Beitrag anzeigen
                            Keine Weinbegleitung im Per Se? Da glaube ich noch eher an mangelnde Englischkenntnisse... Die Keller Läden sind bekannt für ebendiese.
                            Und was die Preise angeht: Auch wenn am Ende noch tax und Tip draufgeht, die meisten der Toprestaurants sind preiswerter als die in Europa. Oft sogar deutlich.
                            Dem würde ich mich uneingeschränkt anschließen. Das mit dem "eine Reise wert" ist eine sehr subjektive Frage der Sichtweise... Es gibt Leute die zwar gerne exzellent essen, aber nur selten "wegen" einem Essen über 100 km Anreise in Kauf nehmen... andererseits habe ich Leute erlebt (und da zähle ich mich jetzt selber dazu), die - wenn die 'dafür-stimmen' sich kollosal verdichten - auch zu einem Streetfood-vendor einmal umd en Globus rum fliegen...
                            bon appetit...
                            twitter.com/cisfotografie

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                            • #15
                              Natürlich habe ich das in den USA auch schon erlebt, dass mir das Gefühl vermittelt wurde, ich sollte mein Dinner möglichst rasch beendet haben, da man den Tisch für einen weiteren Service benötigt. Aber ich muss feststellen, dass mir dies gerade in New York und sogar im touristischen Las Vegas gerade in den letzten Jahren so gut wie nicht mehr begegnet ist. Ganz im Gegenteil: Gerade im EMP fragte man mich, ob ich für das Tasting Menu drei Stunden Zeit hätte - ich sollte es ja genießen... Und selbst à la carte fühlte ich mich nicht gestresst. Natürlich, es ist dort wie ja auch in Frankreich im allgemeinen nicht üblich, dass man nach Beendigung des Essens noch zusammen sitzen bleibt, wie das oft in Deutschland geschieht. Aber darin sehe ich nicht wirklich ein Problem.
                              Was ich als viel nervender empfinde, ist der bisweilen unerträglich hohe Geräuschpegel in US-Restaurants; das hat mir in der Tat schon manchmal den Genuß verleidet.

                              Eines noch, werter glauer, beim aktuellen Dollar/Euro-Kurs von ca. 075€ pro Dollar komme ich für das Tasting Menu von EMP von 195$ plus TAX und Tip auf ca. 190€ Gesamtkosten. Das wäre dann etwa Schwarzwaldstuben-Niveau. Oder mache ich einen Denkfehler?

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