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Michelin USA 2012

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  • gourmetfeinschmecker
    antwortet
    COI in SF war sehr gut und zeitlich angemessen

    Ich war vergangene Woche im COI essen. Zugegeben es ging zügig. Ich hatte aber nie den Eindruck gehetzt zu werden. Das Essen war sehr gut. So extravagant hatte ich bisher in den USA noch nicht gegessen. Es hat sich sehr gelohnt.

    MFG

    Gourmetfeinschmecker

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  • brigante
    antwortet
    Nachtrag zum Thema "Kultur/die Amis fühlen sich nicht gedrängelt, die wollen das so...".
    In dem US-Foodblog A Life Worth Eating heißt es über die French Laundry:
    "The restaurant does one seating for lunch and one for dinner, so diners are almost never rushed."

    Scheint also, als würden "sogar" Amerikaner, die solche Restaurants besuchen, durchaus ein Gefühl dafür zu haben bzw. sich "gerushed" zu fühlen.

    Grüße
    b.

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  • andrecis
    antwortet
    Zitat von Spießbräter Beitrag anzeigen
    Welche dieser leidenschaftlichen Ideen haben Sie denn schon umgesetzt?

    Mir kommt dabei immer Humphry Slocombe in SF in den Sinn.
    das können wir bei zeiten mal gesondert erruieren - um nicht in's off zu gleiten

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  • Spießbräter
    antwortet
    Zitat von andrecis Beitrag anzeigen
    Dem würde ich mich uneingeschränkt anschließen. Das mit dem "eine Reise wert" ist eine sehr subjektive Frage der Sichtweise... Es gibt Leute die zwar gerne exzellent essen, aber nur selten "wegen" einem Essen über 100 km Anreise in Kauf nehmen... andererseits habe ich Leute erlebt (und da zähle ich mich jetzt selber dazu), die - wenn die 'dafür-stimmen' sich kollosal verdichten - auch zu einem Streetfood-vendor einmal umd en Globus rum fliegen...
    Welche dieser leidenschaftlichen Ideen haben Sie denn schon umgesetzt?

    Mir kommt dabei immer Humphry Slocombe in SF in den Sinn.

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  • Screamer
    antwortet
    Ich will es auch nicht werten, jeder soll es so machen wie er möchte. Ich geniesse es auf jeden Fall immer extrem wenn ich wieder zu Hause bin und auch für einen 5 Gänger ein paar Stunden dei Seele baumeln lassen kann.

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von Screamer Beitrag anzeigen
    Auch bei allen anderen Sternerestaurants sitzen wir ca. 4.5 - 5 Stunden und geniessen es.
    Ich auch. Aber viele andere Kunden eben nicht.

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  • Screamer
    antwortet
    Zitat von Mousseauchocolat Beitrag anzeigen
    ob ich für das Tasting Menu drei Stunden Zeit hätte
    Das ist es ja genau.
    Bei Caminada verbrachten wir 6 Stunden! Auch bei allen anderen Sternerestaurants sitzen wir ca. 4.5 - 5 Stunden und geniessen es. Bei der Fat Duck passten die 4 1/4 auch. Aber wir waren in den USA im Coi essen. Da dauerte der Besuch für ein 11-Gang Menü knapp 3 Stunden und das ist zu kurz. Kaum war der Teller leer, wurde er abgeräumt und der nächste Gang nach 10 Minuten aufgetragen. Die selben Erlebnisse hatte ich in Las Vegas (Wing Lei) aber auch in England (in diverses Michelin-Empfohlen Restaurants und sogar einem 1 Stern Haus wo das Menü nach 2 Stunden abgespult war). Ich finde so etwas schade.

    Apropos andere Länder andere Kriterien. Ich habe mir gerade verwundert die Augen gerieben: das Pub "Hand and Flowers" hat soeben den 2. Michelin Stern erhalten. Ich war vor 2 Monaten dort und in meinen Augen reichte das nicht einmal für einen Stern. Ich bin überzeugt, dass dieses Restaurant in der Schweiz / Deutschland keinen Stern erhalten würde.

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von Mousseauchocolat Beitrag anzeigen
    Eines noch, werter glauer, beim aktuellen Dollar/Euro-Kurs von ca. 075€ pro Dollar komme ich für das Tasting Menu von EMP von 195$ plus TAX und Tip auf ca. 190€ Gesamtkosten. Das wäre dann etwa Schwarzwaldstuben-Niveau. Oder mache ich einen Denkfehler?
    Richtig gerechnet, meine Zahlen waren vor Tip (wobei der in der Schwarzwaldstube ja auch noch dazukommt, wenn auch nicht ganz so hoch). Und einige deutsche *** sind ja auch schon über der 200 Euro Schwelle. Aber was man in den USA auch fast immer sieht sind die prix fix alc Optionen, und da liegt man meist bei 4 Gängen noch unter 100 Euro (vor T&T). Ich mag das eigentlich ganz gerne und ziehe es oft sogar einem grossen Menü vor.

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  • Mousseauchocolat
    antwortet
    Natürlich habe ich das in den USA auch schon erlebt, dass mir das Gefühl vermittelt wurde, ich sollte mein Dinner möglichst rasch beendet haben, da man den Tisch für einen weiteren Service benötigt. Aber ich muss feststellen, dass mir dies gerade in New York und sogar im touristischen Las Vegas gerade in den letzten Jahren so gut wie nicht mehr begegnet ist. Ganz im Gegenteil: Gerade im EMP fragte man mich, ob ich für das Tasting Menu drei Stunden Zeit hätte - ich sollte es ja genießen... Und selbst à la carte fühlte ich mich nicht gestresst. Natürlich, es ist dort wie ja auch in Frankreich im allgemeinen nicht üblich, dass man nach Beendigung des Essens noch zusammen sitzen bleibt, wie das oft in Deutschland geschieht. Aber darin sehe ich nicht wirklich ein Problem.
    Was ich als viel nervender empfinde, ist der bisweilen unerträglich hohe Geräuschpegel in US-Restaurants; das hat mir in der Tat schon manchmal den Genuß verleidet.

    Eines noch, werter glauer, beim aktuellen Dollar/Euro-Kurs von ca. 075€ pro Dollar komme ich für das Tasting Menu von EMP von 195$ plus TAX und Tip auf ca. 190€ Gesamtkosten. Das wäre dann etwa Schwarzwaldstuben-Niveau. Oder mache ich einen Denkfehler?

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  • andrecis
    antwortet
    Zitat von glauer Beitrag anzeigen
    Keine Weinbegleitung im Per Se? Da glaube ich noch eher an mangelnde Englischkenntnisse... Die Keller Läden sind bekannt für ebendiese.
    Und was die Preise angeht: Auch wenn am Ende noch tax und Tip draufgeht, die meisten der Toprestaurants sind preiswerter als die in Europa. Oft sogar deutlich.
    Dem würde ich mich uneingeschränkt anschließen. Das mit dem "eine Reise wert" ist eine sehr subjektive Frage der Sichtweise... Es gibt Leute die zwar gerne exzellent essen, aber nur selten "wegen" einem Essen über 100 km Anreise in Kauf nehmen... andererseits habe ich Leute erlebt (und da zähle ich mich jetzt selber dazu), die - wenn die 'dafür-stimmen' sich kollosal verdichten - auch zu einem Streetfood-vendor einmal umd en Globus rum fliegen...

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  • brigante
    antwortet
    Okay, da muss ich mich geschlagen geben, hatte ich anders in Erinnerung. (Wenngleich die genannten Preise nicht immer Tax+Tip enthalten.)

    Aber wenigstens bekommt man Paris, London oder D auch wirkliches 3*-Essen fürs Geld und wird nicht rausgeschmissen

    Grüße
    b.

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von brigante Beitrag anzeigen
    Preise: nunja, speziell die Metropolen New York und Chicago sind da vielleicht keine so guten Positivbeispiele: z.B. nahm das EMP auch schon als 1* für ein 8-Gang-Menü 195$plusTax+Tip.
    London ist da deutlich günstiger...
    Ein * im Jahr vor ***, schon mit **** NYT. 8 Gänge für 144 Euro. Jean Georges 105 bis 130 Euro. Le Bernardin 140 Euro. Wo gibt es das in London, Paris und auch in D?

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  • brigante
    antwortet
    Es handelt sich wohlgemerkt um eine ganz persönliche Einschätzung des Autors, ungeachtet der tatsächlichen Michelin-Kriterien findet er eben, dass genannte Punkte eine Rolle spielen sollten.

    Der kulturelle Unterschied ist natürlich ein schlagendes Argument – wobei ich es kulturübergreifend unzumutbar finde, einem Gast, der noch ein volles Glas Digestif vor sich hat, zu signalisieren, dass seine Zeit um ist. Dann läuft eben mit dieser Kultur auch nach obejektiven Gastfreundschaftskriterien der westlichen Hemisphäre betrachtet etwas schief und ja, das sollte in die Wertung einfließen.

    Preise: nunja, speziell die Metropolen New York und Chicago sind da vielleicht keine so guten Positivbeispiele: z.B. nahm das EMP auch schon als 1* für ein 8-Gang-Menü 195$plusTax+Tip.
    London ist da deutlich günstiger...

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  • glauer
    antwortet
    Der Artikel ist in der Tat etwas wirr. Zunächst wird festgestellt, dass Essen sei in den USA genauso gut. Nach Michelin Kriterien haben wir sie da schon, die ***. Denn nur ums Essen soll es da ja gehen. Gerade diesbezüglich finde ich aber schon, dass der Michelin in den USA etwas gnädiger ist als andernorts.

    Was das schnelle Essen und die zügige Rechnung angeht, so ist das in der Tat landesüblich und wird andernfalls eher als Manko empfunden. Ich kann es auch nicht leiden. Wenn man es weiss stellt man sich darauf ein und kann auch durchaus bei der Reservierung anfragen, ob es Zeiten gibt, an denen man die Sache etwas entschleunigen kann. Das klappt oft.

    Ansonsten: Keine Weinbegleitung im Per Se? Da glaube ich noch eher an mangelnde Englischkenntnisse... Die Keller Läden sind bekannt für ebendiese.
    Und was die Preise angeht: Auch wenn am Ende noch tax und Tip draufgeht, die meisten der Toprestaurants sind preiswerter als die in Europa. Oft sogar deutlich.

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  • Spießbräter
    antwortet
    Zitat von Screamer Beitrag anzeigen
    Die Kernaussage ist super - mich nervt dieses Gestresse in den USA (aber auch in England) extrem!! Ich bezahle ungern so viel Geld wenn ich nach 3 Stunden schon wieder raus "muss".
    NUR hat das mit 3 Sternen nichts zu tun. Es geht bei der Auszeichnung ums Essen und nicht wie rasch der Service das Menü runter spuhlt. Man wird auch nicht ganz schlau ob das Essen jetzt gut war denn es steht alles drin von "hervorragend" über "gut" bis "nicht schlecht".
    Abgesehen von der fürchterlichten Rechtschreibung legt der Artikel vollkommen falsche Schwerpunkte.

    Das Essen findet überhaupt keine (differenzierte) Bewertung.

    Dass die Gäste so schnell abgefertigt werden, ist v.a. der Tatsache zuzuschreiben, dass sie es eben so wollen, d.h. die (amerikanischen) Gäste haben i.d.R. kein Interesse an einem ausschweifenden Genießerabend, sondern wollen zügig wieder los.

    Den Restaurants kommt dieser Habitus natürlich sehr gelegen, da sie mehrfach am Abend belegen können - die Nachfrage ist dann aber auch entsprechend hoch.

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