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Eleven Madison Park ***, New York

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  • QWERTZ
    antwortet
    Unsere Restaurant-Rangliste 2019 für die USA ist online. Erstmals ist das Eleven Madison Park der Spitzenreiter.
    Neuer Spitzenreiter der Restaurant-Rangliste für die USA verdrängt das Le Barnardin

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  • firpo21
    antwortet
    Vielen Dank für eure Eindrücke.
    Ich hatte irgendwo gelesen, dass EMP sich dieses Jahr neu ausgerichtet hat.
    Anscheinend nicht unbedingt zum positiven.
    Ich bin gespannt, wie die Sternefresser das erlebt haben, die waren vor einigen Monaten ebenfalls dort und werden hoffentlich bald berichten.

    Morgen denke ich werde ich den Bericht vom kleinen Bruder, dem NoMad posten.

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  • Junggaumen
    antwortet
    Schade, dass auch Sie nicht voll Ihre Kosten kamen im EMP. Mir geht es wie thomashaj, spätestens seit der Lektüre des grandiosen Kochbuchs, wäre auch meine Erwartungshaltung sehr hoch. Umso schöner, dass Sie so ausführlich berichten - auf meiner ToDo Liste bleibt es dennoch.

    Zum Tellertausch, da bin ich ganz bei Ihnen. Nur, dass meine Einschätzung wohl nicht zur Kategorie altes Eisen zählt. Wobei das ja auch immer relativ ist.

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  • thomashaj
    antwortet
    Danke für den differenzierten, wenn auch etwas ernüchternden Bericht.
    Mir scheint, dass hier der Showeffekt und die Gesamtatmosphäre eher in Erinnerung bleiben soll als einzelne Gerichte, was schade wäre. Aber manches wirkt geradezu banal und wenn es tatsächlich Komponenten gibt, die eigentlich kaum genießbar sind, würde das zumindest meinen Gesamteindruck doch arg schmälern.
    Das EMP stand bisher auf meiner New York-Wunschliste ganz weit oben. Auch das EMP-Kochbuch von Daniel Humm finde ich sehr beeinruckend. Aber nicht erst seit diesem Bericht rutscht das Restaurant leider immer weiter aus meinem Fokus.
    Dennoch danke für den Bericht. Genau wegen solcher Erfahrungen schätze ich dieses Forum sehr.

    Und zu der anderen Frage:

    Zitat von firpo21 Beitrag anzeigen
    Da möchte ich gleich mal in die Runde fragen: Probiert ihr in solchen Restaurants auch voneinander, oder seid ihr da eher ein wenig verhalten? Würde mich mal interessieren. Wir tauschen auch mal die Teller, wenn sich die Situation bietet. Ich hoffe, die älteren, weisen Genießer in diesem Forum hacken jetzt nicht auf mir rum. Kleiner Spaß..
    Absolut! Wenn wir unterschiedliche Gerichte haben, wandern die Teller eigentlich bei jedem Gang hin und her. Ich will doch wissen, was ich verpasst habe...

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  • Leon
    antwortet
    Ich kann dir Per Se empfehlen es liegt in der 10 Columbus Cir, midtown. Per se ist ein Amerikanisches Restaurant mit eine leichte französische Note.

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  • Jürgen3D
    antwortet
    Werter firpo,

    vielen Dank für Ihren Bericht, das läßt ja unseren Clubabend auch in anderem Licht stehen. Wir haben die schlechte Performance auf die große Gruppe im Privat Dining Room geschoben. Wenigstens hatten Sie mit dem Klassiker in der Schweinsblase ein Highlight.

    Zitat von firpo21 Beitrag anzeigen
    Die Foie Gras Scheibe lag auf einem Teigring, der mit einer Erdbeercreme gefüllt war. Die Kombination mit einer süßen Frucht ist klassich, passt aber eigentlich immer. Die Qualität der Gänseleber war sehr gut, der Teig als knuspriges Element war nett, hätte es aber meiner Meinung nach nicht gebraucht.

    Ein größeres Problem war die viel zu groß proportionierte Erdbeerfüllung, die mit ihrer sehr präsenten Säure viel zu dominant war. Selbst die Hälfte der Creme wäre schon grenzwertig gewesen.
    Auch geschmacklich kam sie nicht wirklich über feine, nachgesäuerte Erdbeermarmelade hinaus. Schade…
    Bei uns war es eine sehr intensive Trüffelessenz und ein saures Sauerampfergelee das der Foie Fras kaum eine Chance lies.

    Zitat von firpo21 Beitrag anzeigen
    Da möchte ich gleich mal in die Runde fragen: Probiert ihr in solchen Restaurants auch voneinander, oder seid ihr da eher ein wenig verhalten? Würde mich mal interessieren. Wir tauschen auch mal die Teller, wenn sich die Situation bietet. Ich hoffe, die älteren, weisen Genießer in diesem Forum hacken jetzt nicht auf mir rum. Kleiner Spaß..
    Das Probieren vom anderen Teller mache ich mit meiner Frau auch in Sternerestaurants. Wir tauschen auch gelegentlich nach der Hälfte die Teller, das kommt in Sternerestaurants aufgrund der kleinen Portionen aber selten vor.

    Zitat von firpo21 Beitrag anzeigen
    Würde ich wieder hin gehen? Auf jeden Fall!
    Ich definitiv nicht. Dafür ist die Auswahl an guten Restaurants in New York einfach zu groß.

    Zitat von firpo21 Beitrag anzeigen
    Denn ich bin mir im Klaren darüber, dass dies eine Momentaufnahme und keineswegs stellvertretend ist für dieses Restaurant, welches für sehr viele Menschen zu den Besten gehört und das schon seit Jahren. So zumindest meine Hoffnung.
    Das haben wir auch geglaubt, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Vielleicht kann ein Moderator Ihren Bericht zum Eleven Madison Park verschieben.

    Gruß
    Jürgen

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  • firpo21
    antwortet
    Es geht weiter bzw. erst richtig los mit unserer New York Woche.

    Tag 1 – Eleven Madison Park ***


    Zusammen mit dem Chefs Table at Brooklyn Fare habe ich mich auf diesen Restaurantbesuch am meisten gefreut. Mit freudiger Aufregung betraten wir den schönen Saal und wurden von der freundlichen Bedienung an den Tisch gebracht.
    Was sofort auffällt: Hier ist einiges anders als in Deutschland.
    Das Restaurant ist mit 80 Sitzplätzen verhältnismäßig groß, es herrscht ein hoher Geräuschpegel, die Servicekolonne (mindestens ein Dutzend) arbeitet sehr schnell, man könnte schon fast sagen hektisch.
    Das klingt jetzt negativ, ist aber nicht so gemeint. Hier herrscht eine super Stimmung. Die Gäste haben sichtlich Spaß beim Essen, der Service ist sehr freundlich und dennoch hat man nicht das Gefühl, als würde man behandelt werden wie ein rohes Ei.

    Kurzum, der Ersteindruck begeistert mich.

    Eine Speisekarte gibt es nicht, die nette für uns zuständige Dame erklärt uns das Menü bzw. die Auswahlmöglichkeiten der einzelnen Gänge. Das ist mir sehr sympathisch, allerdings ist unser Englisch nicht das Beste, daher hätte ich das Menü gerne nochmal in schriftlicher Fassung gelesen, um alles mitzubekommen. Dafür kann das Restaurant nichts. Nachdem wir uns entschieden hatten, ging es mit dem ersten Gruß los.

    Black and White – Keks mit Apfel und Cheddar



    Der Keks hatte eine angenehme Konsistenz und einen deutlichen, aber gut eingebundenen Käsegeschmack. Der Apfel hielt sich etwas dezenter zurück. Insgesamt ein netter Einstieg.

    Variationen von Gurke und Melone



    Die Grüße haben mir sehr gut gefallen. In Erinnerung blieb vor allem die geräucherte und getrocknete Wassermelone auf der Cantaloupe-Melone. Ein toller zweiter Gruß.
    Die Vorfreude steigt….

    Foie Gras mariniert mit Erdbeer und schwarzem Pfeffer



    Die Foie Gras Scheibe lag auf einem Teigring, der mit einer Erdbeercreme gefüllt war. Die Kombination mit einer süßen Frucht ist klassich, passt aber eigentlich immer. Die Qualität der Gänseleber war sehr gut, der Teig als knuspriges Element war nett, hätte es aber meiner Meinung nach nicht gebraucht.

    Ein größeres Problem war die viel zu groß proportionierte Erdbeerfüllung, die mit ihrer sehr präsenten Säure viel zu dominant war. Selbst die Hälfte der Creme wäre schon grenzwertig gewesen.
    Auch geschmacklich kam sie nicht wirklich über feine, nachgesäuerte Erdbeermarmelade hinaus. Schade…

    Kaviar – Picknick mit Ratatouille und „pickled“ Makrele






    Die Präsentation des Ganges war sehr schön. Es wurde ein Picknickkorb samt Besteck und Getränke auf den Tisch gestellt, den wir dann selber auspackten und uns von dem Inhalt überraschen lassen konnten.
    Dort waren ein paar Scheiben Brot, für jeden eine Dose mit Kaviar (ordentliche Menge), der auf einer geräucherten Creme? (Frischkäse oder Fischmousse) war.
    Geschmacklich war das gut und wann kann man schon mal Kaviar in diesen Mengen essen.

    Des Weiteren gab es jeweils ein Glas mit Ratatouille und einen Makrelensalat.
    Beides war in Ordnung, aber nichts nicht wirklich besonders.

    Als Getränk habe es eine Champagner-Tomaten-Infusion, die uns leider nicht sonderlich gut schmeckte.

    Alles in allem war der Gang ein nettes Erlebnis, der Spaß gemacht hat und ein positives Beispiel einer sinnvollen Präsentation in einem Restaurant war, die über reine Effekthascherei hinaus ging.
    Allerdings haben die gebotenen Speisen in diesem Gang für mich überhaupt nichts mit einem 3-Sterne Restaurant zu tun.

    Sellerie in der Schweinsblase gegart mit schwarzem Trüffel und Kartfoffelpüree



    Dieser Gang ist hervorragend.
    Der geschmorte Sellerie in Kombination mit einer hervorragenden getrüffelten Jus und dem Kartoffelpüree, der wiederum auf einer Trüffelcreme lag, war ein Traum. Hier stimmte endlich alles. Der Fokus auf das Produkt und ein vollmundiger und runder Geschmack, der keine Wünsche offen ließ. Hier wurden alle Sinne angesprochen. Sehr gut!

    Gekochter Hummer mit Bohnen, Bacon und Kartoffeln.



    Das gekochte Potpourri aus Hummer, Muscheln, Mais, Paprika und einer fleischigen Masse, die etwas an Wurstbrät erinnerte, wurde aus einem Topf auf die mit Backpapier ausgelegte Platte angerichtet, die wir uns zu viert geteilt haben.
    Auf dem Teller angerichtet war eine Masse, die für mich eindeutig Humus war.
    Da der Gang offiziell „Lobster Boil with Beans, Bacon and Potatoes“ hieß und ich keine Kartoffeln auf der Platte fand, scheint es wohl eine Art orientalischer Kartoffelpüree gewesen zu sein. Leider habe ich den Teller vergessen zu fotografieren.

    Um es zusammenzufassen, dieser Gang war eine große Enttäuschung.
    Aufgrund der gemeinsamen Garung schmeckte alles wenig differenziert. Die Qualität der einzelnen Produkte war in Ordnung, wirklich auf den Punkt gegart war hier aber nichts. Der Hummer bestand aus 4 sehr kleinen Stücken, von dem jeder Gast ein Stück bekam. Es schmeckte einfach langweilig.
    Ich habe gerade mal „Lobster Boil“ gegoogelt und gesehen, dass die hier vorhandenen Komponenten wohl Teil einer bewährten Zubereitungsmethode sind. Vielleicht lagen die bereits transchierten Hummerstücke zu lange im Sud, statt wie gewöhnlich den gegarten Hummer im Ganzen zu öffnen und zu genießen.

    Ich weiß es nicht, ich weiß nur, für uns vier am Tisch war das überhaupt nichts und auch rückblickend der mit Abstand schlechteste Gang in dieser Woche. Dazu kam noch, dass die Muscheln noch sandig waren, was wir leider zu spät festgestellt hatten.

    Um den Gang nochmal vernünftig einzuordnen: Bei einem guten, nicht besternten Restaurant hätte mich der Gang ebenfalls enttäuscht. Hier geht es nicht um meckern auf hohem Niveau, es war einfach nicht gut und macht mich wirklich etwas ratlos.

    Als kurzes Zwischenfazit lässt sich anmerken, dass ich wirklich ernüchtert bin. Außer den guten Grüßen aus der Küche und dem hervorragenden Selleriegang war das bisher gezeigte leider nicht ansatzweise meinen Erwartungen entsprechend. Wir schauen mal wie es weiter geht…

    Dry Aged Ribeye mit Aubergine, dazu Maispudding mit Knoblauch und Limone sowie Tomatenbrotsalat





    Das knapp 130 Tage!!! Gereifte Ribeye war geschmacklich sehr gut, ich war allerdings etwas über die recht feste Konsistenz überrascht, die ich bei einem so mürbe gereiftem Stück nicht vermutet hatte.
    Es war keinesfalls zäh, sondern recht bissfest und wie gesagt sehr gut. Der Jus sowie die Aubergine fügte sich gut ein.

    Besonders im Gedächtnis blieb mir der Maispudding. Er war frisch, recht süß (Mais eben) und hat wirklich extrem gut geschmeckt.
    Davon würde ich mir häufiger einfach mal so ein ganzes Schälchen zum naschen wünschen.
    Der Tomatensalat war ebenfalls sehr ordentlich, man merkte, dass die Ausgangsprodukte von sehr guter Qualität waren
    .
    Ein anderen Hauptgang an unserem Tisch, den ich ebenfalls probiert hatte, war:

    Mit Honig und Lavendel glasierte Ente mit Kirsche und Zwiebeln (Bilder folgen im nächsten Post)

    Da möchte ich gleich mal in die Runde fragen: Probiert ihr in solchen Restaurants auch voneinander, oder seid ihr da eher ein wenig verhalten? Würde mich mal interessieren. Wir tauschen auch mal die Teller, wenn sich die Situation bietet. Ich hoffe, die älteren, weisen Genießer in diesem Forum hacken jetzt nicht auf mir rum. Kleiner Spaß..

    Back to Topic:

    Die Kruste der Ente war sehr gut, das Fleisch war auch wieder verhältnismäßig fest, aber hatte einen tollen Geschmack. Leider war der eingelegte Rettich(?) viel zu sauer und für mein Gegenüber ungenießbar. Ich mochte es ebenfalls nicht. Aber mit Sauer eingelegtem haben es die Amis ohnehin mehr, wie mir scheint. Stichwort Mixed Pickles.
    Dieser Gang war um Welten besser als der vorherige, aber auch hier blieb die Begeisterung leider etwas aus. Dennoch ein guter Gang.

    Beginnen wir mit den Nachspeisen

    Hudson Valley Camembert mit Pflaume und Basilikum

    Die mit Camembert gefüllten Briochebrötchen waren geschmacklich sehr gut. Es war genau die Richtige Kombination aus der weichen Konsistenz, der Temperatur (noch schön warm) und der richtig gewählten Intensität des Käses. Kann man nicht besser machen.

    Die Basilikum-Käsecreme und das Pflaumeneis blieben nicht in Erinnerung, waren also in Ordnung. Wie schon mal erwähnt, da ich keine Notizen mache, werden die Lücken zum Ende des Ganges immer größer.
    Gegrillte Pfirsich (oder Pflaume) mit Ricotta Eis und Hafer
    Es wurde ein kleiner Grill aufgebaut und die Früchte auf dem Tisch gegrillt.
    War jetzt nicht sonderlich interessant zu beobachten, wie ein Stück raufgelegt und nach einigen Minuten einmal gewendet und anschließend serviert wird. Aber naja, tut auch nicht weh…

    Geschmacklich war das alles in Ordnung, auch hier habe ich aber keine Erinnerung an etwas großartigem.

    Schokolade Viererlei

    Hier wurden 4 verschiedene Milchschokoladen aus unterschiedlicher Tiermilch hergestellt. Kuh, Büffel, Schaf, Ziege und man durfte raten und ankreuzen, welches Tier zu welcher Schokolade passt.
    Zuerst hätte ich mich gefreut, wenn man etwas mehr als eine einfache Schokolade für dieses Experiment serviert hätte. Warum nicht ein tolles Viererlei von einer Mousse au Chocolat beispielsweise.

    Was mich aber gestört hat, ist, dass 2 davon überhaupt nicht schmeckten. Also wirklich gar nicht, ich fand es regelrecht abstoßend.
    (Achtung Spoiler!)
    Das dann natürlich noch die von uns allen am Tisch als schlechteste gewählte Schokolade ausgerechnet die von der Kuhmilch sein soll, ist lächerlich. Natürlich wird es so sein, aber es kann mir niemand erzählen, dass dieses Ergebnis nicht provoziert wurde. Ich habe noch nie so eine schlecht schmeckende Milchschokolade gegessen.

    Ich frage mich, was das soll. Ich finde die Idee an sich lustig, nur muss ich jetzt langweilige, für uns alle am Tisch nicht gut schmeckende Schokolade essen, damit mir jemand zeigen kann, dass Milch von anderen Tieren besser geeignet sein kann.
    Naja, was solls….

    Anschließend gab es eine gesalzene Schokobrezel, die gut geschmeckt hat.

    Auch hier möchte ich nochmal anmerken, dass wir einen schönen Abend in einer extrem guten Location mir einer super Atmosphäre hatten, aber das Essen hätte mich auch bei einem 2-Sterner enttäuscht.
    Würde ich wieder hin gehen? Auf jeden Fall!

    Denn ich bin mir im Klaren darüber, dass dies eine Momentaufnahme und keineswegs stellvertretend ist für dieses Restaurant, welches für sehr viele Menschen zu den Besten gehört und das schon seit Jahren. So zumindest meine Hoffnung.
    Ich kann schon mal so viel vorweg nehmen, dieser Abend wird die einzige kulinarische Enttäuschung in dieser Woche sein….

    Hier noch die andere Bilder...




    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von QWERTZ; 30.10.2016, 15:59.

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von Hannes Buchner Beitrag anzeigen
    Wohl keine deutschen Gourmet-Foren
    Oder eben doch. War das Wasser inbegriffen?

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  • Hannes Buchner
    antwortet
    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    Interview mit Daniel Humm im Falstaff:
    Wir googeln jeden Gast und durchsuchen die sozialen Netzwerke nach ihm."

    Wirklich????
    Wohl keine deutschen Gourmet-Foren

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  • QWERTZ
    antwortet
    Interview mit Daniel Humm im Falstaff:
    Wirklich????

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  • Junggaumen
    antwortet
    Vielen Dank für die spannenden Eindrücke aus Übersee. Schade, dass ihr das EMP nicht mit seiner eigentlichen Leistung erleben konntet.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Lieber Mousseauchocolat, der Längsschnittvergleich fehlt uns. Aber ein Mitglied aus unserer Gruppe hatte noch ein Lunch im EMP reserviert und berichtet von einem vollkommen anderen Esserlebnis. Insofern kann ich natürlich nicht sagen, ob es NUR am Private Dining Rooom lag, aber sicher lag es wesentlich daran (bzw. an der Nicht-Fähigkeit die Bedürfnisse einer Gourmet-Reisegruppe zu erkennen und ein entsprechend passendes Angebot zu machen - wir hatten ja auch schon in anderen Restaurants getrennte Tische, verschiedene Anfangszeiten etc.). Und wie es eben geht, für eine Gruppe ein unvergleichliches Erlebnis zu schaffen, hat das Per Se bewiesen.

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  • Mousseauchocolat
    antwortet
    Wir haben dreimal im EMP gegessen. 2008, 2010 und 2013. Nach dem ersten Besuch waren wir begeistert, beim zweiten Besuch litten wir an der "Kühlschrank"-temperatur im Restaurant, konnten uns aber dafür weiterhin der hervorragenden Speisen erfreuen.
    Beim dritten Besuch verließen wir das Restaurant sehr enttäuscht. Wir hatten den Eindruck von Massenabfertigung in lärmiger Bahnhoshallenatmosphäre (in unserer Erinnerung hat das EMP weitaus mehr als 50 Sitzplätze?) durch einen hektischen Service, der teilweise den neuen Gang servieren wollte, als der vorhergehende nicht abgetragen war, Speisekarten-Wortgeklimper, dem anschließend eine vergebliche Suche nach den avisierten Produkten folgte. Show statt Inhalt.
    Als ich nun die aktuellen Berichte las und die Bilder betrachtete, dachte ich, dass sich offensichtlich nichts zum Besseren entwickelt hat. Damals mutmaßte ich, dass sich das Team des EMP vielleicht überhoben hat, weil man auf zu vielen Hochzeiten tanzen will (man hatte gerade das Restaurant im NoMad übernommen).
    Nun aber frage ich mich, ob das Problem wirklich nur dem Private Dining Room geschuldet war oder nicht doch systemisch ist. Jedenfalls habe ich keinen Motivationsschub erhalten, dem EMP eine weitere Chance zu geben.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Wurde es. Mit Bedauern wurde erklärt, dass man im Private Dining Room nicht in der Lage sei, die gleiche Performance wie im Restaurant zu bieten.

    Das ist - wie Jürgen schon schrieb - verwunderlich, bei einem Restaurant, dass 50 Plätze hat, die z.T. ja auch mehrfach am Abend belegt werden. Dass man gerade deswegen größere Gruppen in einen Private Dining Room steckt, verstehe ich, schließlich kann man aufgrund von Mehrfachbelegungen im Restaurant ja nur gängige Tischgrößen anbieten. Und dass es für 13 Leute auch schlecht die Schweinsblase sein kann, verstehe ich auch noch. Aber nichts desto weniger trotz darf so eine Diskrepanz bei gleichem Preis nicht sein.

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  • thomashaj
    antwortet
    Danke für den anschaulichen, wenn unter den gegebenen Umständen auch desillusionierenden Bericht. Mich würde interessieren, ob die augenfällige Diskrepanz und daraus resultierende Enttäuschung gegenüber den Service oder Management artikuliert wurde und, falls ja, wie darauf reagiert wurde.

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