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Jean Georges NYC

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  • Jean Georges NYC

    Jean Georges NYC

    Wir hatten das Vergnügen ein verlängertes Wochenende in NY zu verbringen. Kulinarisch haben wir nur das Jean Georges und nur das Mittagsmenü „aufgesucht“. Und das gleich zweimal in Folge J

    Um es kurz zu machen: das ist DAS perfekte PLV.

    Wir haben folgendes im Rahmen des Mittagsmenüs zu je 32 USD pro Person (Samstags 6 USD mehr) genossen.

    Cooked skate, aromatic black beans, avocado, Ginger and trueffle
    Brussels sprouts mit Speck und Apfelscheibchen, hervorragendes Aromenspiel.

    Tuna Tartare
    Bis vor kurzem noch ein Muss! Wunderbar gewürzt.

    Red Snapper
    Sehr frisch und mit sehr gut herausgearbeitetem Eigengeschmack.

    Slowly cooked salmon, tender celeriac, cornichons and hollandaise
    Lachs wie er sein soll!

    Fried calamari with basil salt, citrus chili dipp
    Gut, aber nicht umwerfend

    Desserts :-) Phantastisch J

    Reservierung war über Internet (das erste Mal) und vor Ort (das zweite Mal) kein Problem.

    KG
    Chess

  • #2
    Da ich ja Ende Juni in NYC sein werde und auf der Suche nach einem Restaurant bin bzw. jetzt wahrscheinlich war, kommt mir Ihr Post mehr als gelegen. Ich wollte anfangs ins Per Se gehen um dort zu Abend zu essen. Da dort die Preise allerdings ziehmlich gesalzen sind, werde ich höchstwahrscheinlich in Jean Georges gehen. Bei diesem PLV muss man eigentlich nicht mehr lange überlegen!

    Haben Sie eventuell noch einige Tipps für mich? Nicht auf Sternerstaurants bezogen sondern irgendwelche Läden wo man gut Essen (Sandwitches, Burger,...) oder Trinken (Wein- und Cocktailbars,...) kann?

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    • #3
      Werter WernerK,

      wir waren nur über das Wochenende dort und fast nur im Jean Georges

      Zu empfehlen ist noch das MOMA (Freitag abends kostenloser Eintritt) und dort die leckeren und preisgünstigen "Happen".


      KG
      Chess
      Zuletzt geändert von chess; 07.04.2011, 08:17. Grund: Rechtschreibfehler

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      • #4
        Zur Lunchtime ein Muss in NY.

        Abends fand ich das Madison 11 spannender und auch etwas günstiger.


        Gruß!

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        • #5
          Werter WernerK,

          hierzu gibt es wohl mindestens einen Thread.
          Wie bereits von fragolini genannt eine sichere Bank das Eleven Madison abends als auch abends das The Modern im MOMA, ich würe hier das Restaurant hinten dem vorderen Bistrobereich vorziehen, erstklassige Küche zu sehr fairen Preisen, und hinten hübscher und das "größere Kino". Wenn es übrigens Freitag regnet...die Schlange fürs MOMA ist lang, sehr lang.
          Und einmal natürlich nach Chinatown...

          MkG
          Zuletzt geändert von Sphérico; 09.04.2011, 11:05.

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          • #6
            Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
            The Modern im MOMA, ich würe hier das Restaurant hinten dem vorderen Bistrobereich vorziehen, erstklassige Küche zu sehr fairen Preisen, und hinten hübscher und das "größere Kino".
            Das kommt darauf an, was man moechte. Wenn man, zB nach dem MoMA Besuch, eine Kleinigkeit essen und/oder trinken will, auch ausserhalb der normalen Essenszeiten, dann ist der Bar Room perfekt. Das Essen und die Getraenke sind excellent, man kann genau so viel essen wie man Lust hat und das Ambiente und Publikum sind klasse...man fuehlt sich ganz NYC.

            "Bistrobereich" ist auch etwas irrefuehrend. Wenn schon, dann eine Brasserie, die ins 21. Jahrhundert gebeamt wurde. Der Raum ist ziemlich gross, dem Ort angemessen modernistisch durchgestylt, mit ewig langer Bar und durchweg hochklassigen Moebeln. Dazu am Ende als Raumteiler ein riesiges Bild von Thomas Demand. Nicht, dass jemand denkt, man haette mal ein paar Tischlein in einen Vorraum gepackt.....

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            • #7
              Auch wenn ich mich, wie ich meine, wiederhole. Der Hype um die Restaurants der Momofuku Gruppe ist nicht unberechtigt. Das Konzept und die Kueche sind sehr originell und etwas was man in Europa nicht so einfach findet. Gerade Momofuku SSaem und M. Noodle Bar sind perfekt fuer einen Abend oder Mittag, an dem man auch noch etwas anderes machen will ausser essen.
              http://www.momofuku.com/

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              • #8
                Zitat von glauer Beitrag anzeigen
                Das kommt darauf an, was man moechte. Wenn man, zB nach dem MoMA Besuch, eine Kleinigkeit essen und/oder trinken will, auch ausserhalb der normalen Essenszeiten, dann ist der Bar Room perfekt...
                Werter Glauer,

                da haben Sie natürlich recht, wollte hier nicht irreführen. Die Preise hier sind auch nocheinmal niedriger als im hinteren Restaurantbereich.
                Eines meiner best ever-Gerichte hatte ich im Moma, Hummer mit Popcorneis und Trüffel-Air...
                ...und natürlich auch Momofuku Bar !

                MkG, S.

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                • #9
                  Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
                  Hummer mit Popcorneis und Trüffel-Air
                  Es gibt schon Gerichte, die klingen eher nach einer schlechten Parodie von Haute Cuisine, muahaha...

                  Aber ich glaube Ihnen, dass es sicherlich abgefahrn geschmeckt hat!

                  Grüße
                  b.

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                  • #10
                    Na der Tipp kommt mir ja wie gerufen... Ich bin Ende September für eine Woche in NY und schon fleißig an Infos sammeln bezüglich Essen und Trinken. Ich habe mir sagen lassen, dass es im Jean Georges auch einen wirklich guten Whiskey geben soll!

                    Stimmt das oder wurde mir da was falsches berichtet?

                    VG
                    Zuletzt geändert von karlson; 15.08.2011, 10:18.

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                    • #11
                      Man ist ja schon geneigt, das Festpreismenü zum Mittagessen am "extraordinary value", so der Michelin, festzumachen; aber das Essen wäre ja immer noch umwerfend gut, wenn es deutlich teurer wäre.
                      Zwei Gäng 38, jeder weitere Gang 19 Dallrr. Man sucht aus sechs Vorspeisen, sechs Zwischengerichten und etwa zehn Hauptgerichten aus, bei einigen Gängen ist ein Supplement zu entrichten, das, in einem Falle, dem Ei mit Kaviar, sogar etwas teurer ist, als das Zwei-Gänge-Menü insgesamt.

                      Das Ei war, was Konsistenz und Geschmack betraf, so himmlisch, daß ich mir gut vorstellen könnte, daß es einem nach der langen Reise an der Himmelspforte als Snack angeboten wird. Aber auch die Jakobsmuscheln mit karamelisiertem Blumenkohl und Kapern-Emulsion waren ausgezeichnet. Ohnehin ist die Qualität sowohl der Fische, als auch sämtlichen Meeresgetiers - wir sollten dies auch noch in Boston erleben - umwerfend. Zu den glänzend frischen Seeigeln gab es knuspriges Schwarzbrot mit Jalapeno und Yuzu.
                      Und dieses Jalapeno-Zeugs - Teufel, zünd' die Hölle an - war wirklich scharf; fast zu scharf, nix da, genau richtig.

                      Süße Erbsensuppe mit Croutons und Parmesan, so einfach es auch klingt, so ausgewogen und harmonisch und intensiv war der Geschmack.
                      Watercress and Sugar Snap Pea Salad, angemacht mit einer Zitronen-Soja Vinaigrette , dazu noch knuspriger kristallisierter Senf. Diesen Salat gibt's erst hinter der Himmelspforte, ich werd Veganer. Knackig, oberfrisch, Säure, Schärfe, Süße, obwohl noch Gulf Shrimps mit Miniatur-Artischokken mit am Tisch standen, mußte ich, wie eine Amselmutter, bei meinen Gegenübern ständig in weitaufgerissene Schnäbel starren, die gierig nach Salatatzung verlangten.

                      Zwei rote Fäden zogen sich durch alle Speisen; Erbsen, variantenreich, und die Schärfe, imponierend.
                      Noch n'roter Faden: das Knusprige, z.B. bei Crispy Confit of Suckling Pig, mit, was auch sonst, Jaloapeno-Erbspüree und Räucherschinkenmarmelade, oder auch bgeim karamelisierten Beef Tenderloin, mit Kirschsenf und Purple Kartoffelchips.
                      Die Hauptspeisen gerieten mir fast eine Idee zu mächtig, so daß wir bei den Desserts zum Kollektiv-Streik bereitstanden, wie schade.

                      Wein wurde glasweise angeboten; wir vergnügten uns mit Scharzhofberg 2008 von Höfel, Chassagne-Montrachet La Romanée, 2007 von Jadot und einem 08 Barolo, Mauro Veglio, schon gut reif mit erstaunlicher Frucht.

                      Bei JG kann man eigentlich nur einen Fehler machen; indem man nicht hingeht.
                      s.

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                      • #12
                        Auch wir waren recht angetan, als wir kürzlich dort waren. Ich erlaube mir einmal, Ihnen ein paar Bilder zu ihrem Bericht zu spendieren, werte Schlaraffe:

                        Impressionen vom Jean Georges NYC

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                        • #13
                          Vielen Dank, werter MV; besonders das vegane Gericht sieht doch großartig aus
                          s.
                          PS: "werte Schlaraffe" ?
                          sollten Sie Zuordnungsprobleme haben, Auflösung hier (ab 0:56) BMI kommt übrigens auch gut hin
                          http://www.youtube.com/watch?v=nalGMEitplM

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                          • #14
                            Lieber Schlaraffe,

                            ich finde das Gebotene, v.a. zu diesen Preisen, auch großartig. Wenn in NYC, würde ich am liebsten täglich mittags reinschauen, muß mir dann bei den Vorab-Reseriverungen aus D immer Mäßigung auferlegen (andere -immer wieder gern auch The Modern- wollen auch besucht werden). Abends isses dann etwas höherpreisig.

                            MkG, S.

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                            • #15
                              Vielen Dank für den schönen Bericht, werter Schlaraffe. Ich kann Sie verstehen, bei manchen so vermeintlich einfachen Dingen (Ei, Erbsen) kommt man ins Schwärmen, weil man es selber nie so hinbekommen würde.

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