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Restaurant Amador, Mannheim (closed)

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  • calvados*
    antwortet
    Ist doch schön, dass ich all meine Rechnungen aufgehoben habe.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Juan Amador nimmt in Wien einen neuen Anlauf - er sagte der Suttgarter Zeitung, dass er einen neuen Partner gefunden hat.

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  • Mohnkalb
    antwortet
    " Mit seiner Besessenheit habe er schon viele Freunde verloren, den Fehler wolle er nicht wiederholen"

    Ach, seufzt der Gourmet, was sind schon ein paar Freunde gegen ein herrliches ***-Essen!

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  • kgsbus
    antwortet
    http://www.spiegel.tv/filme/spitzenk...st-der-sterne/

    Drei Modelle der Zukunft?

    Auch Herr Amador wird sich hier einreihen; denn ein Kochkünstler kann nicht aus seiner Haut.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Die Meldung zum Aus für die Sterne-Pläne von Juan Amador in Wien finden Sie bei uns in den News.

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  • kuechenreise
    antwortet
    Schade, dass aus dem geplanten Amador im Cabaret Renz in Wien nun doch nichts wird!

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  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von Schink Beitrag anzeigen
    ...Glücklicherweise deshalb, da das Menü ein "Best of" darstellte...hier blieb mir vor allem ein frittiertes Wachtelei mit einem Schinkenjus sowie Nussbutterschaum in Erinnerung.
    Das war der stramme Max, wohlbekannt aus Langen. Auch an die Taube und Mar y Muntanya erinnere ich mich angenehm.
    Wir freuen uns auch schon sehr auf unseren Besuch, wenngleich mit etwas wehmut.

    Aber jetzt gibt´s ja das Opus :-)

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  • J.A.
    antwortet
    Herzlichen Dank vom gesamten A-Team!

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  • Schink
    antwortet
    Glücklicherweise noch vor der Hiobsbotschaft im Amador einen Tisch reserviert. Glücklicherweise deshalb, da das Menü ein "Best of" darstellte. Allein schon die Tapas stimmten auf einen herausragenden Abend ein, hier blieb mir vor allem ein frittiertes Wachtelei mit einem Schinkenjus sowie Nussbutterschaum in Erinnerung.
    1. Geeiste Beurre Blanc - Royal Kaviar / Rotkraut / Malzbrot: fantastischer Einstieg, die Beurre Blanc sehr cremig, darauf der Kaviar
    2. Mar y Muntanya - Kaisergranat / Gänseleber / Quitte: das Gericht dominierte durch die Qualität des Kaisergranats, einmal als Tatar mit Gänseleber
    3. Carabinero - Blumenkohl / Limone / Turron: geniale Kombination, die offenbart, wie gut Blumenkohl schmecken kann
    4. Schwarzer Seehecht - Spinat / Cafe / Passionsfrucht: die Sosse, fruchtig und leicht cremig, der Hecht auf den Punkt
    5. Laubfrosch - Jakobsmuschel / Petersilie / Attersee Schwein: ein Klassiker, dominierend durch die Würze der Petersilie
    6. Miral Taube - Mango / Kokos / Purple Curry: dieses Gericht ist für mich eines der besten Hauptgerichte überhaupt, die Taube von einer Zartheit und Würzigkeit, die herausragend ist
    7. From Japan with Love - Reis / Shiso Green / Ingwer: sehr leicht, sehr erfrischend
    8. Brick in the Wall / Gewürzmilch / Rote Bete / Himbeere: ebenfalls ein Klassiker, zurecht
    Zum Abschluß noch ein paar süße Kleinigkeiten.
    Die Weinbegleitung fast durchweg aus Spanien, in Erinnerung geblieben ist mir der samtige Rotwein aus 2003 zur Taube.
    Schade um das tolle Team, die grandiose Küche und die stylische Location.

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  • merlan
    antwortet
    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    Ich warte auch noch gespannt auf Merlans Bericht über seinen ersten Solo-Restaurantbesuch
    Kommt, Mitte März!

    Gruß, Merlan

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  • QWERTZ
    antwortet
    Zitat von kuechenreise Beitrag anzeigen
    Allein im 3-Sterne-Restaurant: Meine (empirisch allerdings nicht verifizierten) Beobachtungen sind, dass die Anzahl der Allein-Esser mit der Anzahl der Sterne korreliert. Je mehr Sterne, umso öfter sieht man z.Teil weit gereiste Food Freaks (und keineswegs nur Michelin Tester) auch alleine am Tisch.
    Eine gute Lektüre ist da durchaus nett für die Pausen zwischen den Gängen, daher mal die Frage der anderen Art: Wo haben Sie bisher die beste "Zeitschriften-Beilage" bekommen?
    Für diesen schönen Aspekt haben wir einen eigenen Thread http://www.forum.restaurant-ranglist...-im-Restaurant (Ich warte auch noch gespannt auf Merlans Bericht über seinen ersten Solo-Restaurantbesuch).

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  • kuechenreise
    antwortet
    Gleichfalls ein herzliches willkommen!

    Ja, die Zufahrt zum Amador ist nicht leicht zu finden; und das eine oder andere Navi leitet an die falsche Stelle. Gud das Sie es dennoch geschaft haben!

    Allein im 3-Sterne-Restaurant: Meine (empirisch allerdings nicht verifizierten) Beobachtungen sind, dass die Anzahl der Allein-Esser mit der Anzahl der Sterne korreliert. Je mehr Sterne, umso öfter sieht man z.Teil weit gereiste Food Freaks (und keineswegs nur Michelin Tester) auch alleine am Tisch.

    Eine gute Lektüre ist da durchaus nett für die Pausen zwischen den Gängen, daher mal die Frage der anderen Art: Wo haben Sie bisher die beste "Zeitschriften-Beilage" bekommen?

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  • Haldir
    antwortet
    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    Ich vermute, Sie waren zum ersten Mal im Amador?
    Ja, ich war das erste Mal im Amador.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Willkommen im Forum, lieber Haldir. Ich hoffe, Ihre Lust ist geweckt, hier häufiger einzugreifen - mich würde das freuen. Ich vermute, Sie waren zum ersten Mal im Amador?
    Bemerkenswert finde ich, das bestimmte Gerichte immer wieder auftauchen. Vielleicht ein Grund, warum ich nach dem Besuch unmittelbar nach der Eröffnung in Mannheim dort den Weg nicht wieder hingefunden habe.

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  • Haldir
    antwortet
    Erstmal Hallo, ich lese zwar schon länger mit, aber hier mal ein erster Kurzbericht über meinen gestrigigen Besuch im Amador. Anscheinend gerade noch rechtzeitig vor der Schließung und dem Umzg noch einen Tisch gekriegt.
    Kurz zu mir:
    Müchner Informatiker, Mitte dreißig, trinkt praktisch keinen Alkohol und macht Solo-Diner. Damit habe ich ggf. einen anderen Sichtweise auf einige Restaurants und deren Service, da ich zur etwas informelleren Sorte gehöre.
    "Vorbildung": Bis auf das Belle Epoque habe ich alle drei Sterne Restaurants in D durch, eine Handvoll Sternerestaurants im Ausland (u.A. Noma), bis auf wenige Ausnahmen alles Solo-Diner.
    Favorit: Aqua in Wolfsburg (inkl. dem amüsanten Erlebnis komplett alleine in einem 3 Sterne Restaurant zu essen).


    Aber nun zum relevanten Teil:
    Die Location vom Restaurant ist etwas ungewöhnlich, bin etwa 5 mal mit dem Auto am Eingang vorbeigefahren. Platziert wurde ich hinten in der Ecke, laut der Gastgeberin der beliebteste Platz im Restaurant, eine etwas ungewöhnliche Aussage, da seitlich die Küchenwand und Aussenwand waren und vor mir eine Scheinwerferkonstruktion. Aber ich bin nicht da um die anderen Gäste zu begutachten, ich bin wegen dem Essen da.

    Amouse Bouche aka Tapas & Snacks:
    Eine sehr feine Selektion kleiner Fingerfoods, rangierten von Gut (Crabcake) bis Exzellent (Strammer Max).

    Geeiste Beurre Blanc mit Kaviar, Rotkohlcreme und Malzbrot: Gefiel mir sehr gut, das Beurre Blanc Eis hatte den typischen Bleurre Blanc Geschmack, nur in Eisform. So noch nie gegessen. Ein Highlight.

    Mar y Muntanya: Kaisergranat mit Gänseleber und Quittencreme. Der Granat wurde als Ragout wie auch am Stück serviert. Schöne Kombination.

    Carabiniero: Rote Garnele auf einem Bohnenextrakt, dazu ein Schweinefleischstückchen. Die Qualität vom Carabiniero war exzellent, die Bohnen"sauce" hat mir nicht so sehr zugesagt.

    Schwarze Seehecht: Seehecht, leicht angegrillt, auf einer Kaffeesauce mit strategisch verteilter Passisionsfruchtcreme. Bisher das Highlight, selten so perfekt gemachten Seehecht und Fisch allgemein gegessen.

    Laubfrosch: Laut Service, ein Amador Klassiker, Jakobsmuschel und Kalbsbries auf Petersiliencreme und drüber Petersiliengelee. Gut, aber zuviel Petersilie.

    Taube: Wurde serviert in zwei Teilen, erst als Dim Sun, dann in einer Purpurcurrykruste und Purpurcurrycreme. Schmeckte exzellent, aber irgendwie habe ich in der letzten Zeit zuviel Purpurcurry gesehen, gut gemacht aber es fehlte der letzte Kick.

    Intermezzo: Entenlebereis mit Süßholz. Cool gemacht, Entenlebereis hatte ich glaub ich bisher noch nicht.

    Pure White: Gorgonzola (in Halbschalenform), Kokospraline, Milchhaut. Hier schlägt die Präsentation, also wirklich alles weiß auf schwarzem Teller etwas den Geschmack. Es schmeckte genau und auch einzeln nach Gorgonzola, Milchhaut und Kokosnuss.

    Petit Fours aka Pequenas Locuras: Wiederum eine sehr schöne Kombination aus kleinen Süßigkeiten, hübsch angerichtet, nur die Schokolade mit Röstzwiebeln hat mir nicht so zugesagt.

    Dazu gabs zwei Sorten Brot mit zwei Sorten Butter, die Butter war am Anfang jedoch steinhart.

    Fazit:
    Exzellentes Essen, Präsentation und Gerichte haben fast vollständig meinen Geschmack getroffen. Wenn Herr Amador nach Wien umzieht, werde ich mir das in Wien auch nochmal anschauen. Aus München ist beides praktisch gleich weit entfernt.

    Abschließend zum Service: Unaufdringlich, zügig und konnte bei Nachfragen auch aufs Gericht eingehen. Die Menüfolge war zügig und die Wartezeiten gering, etwa alle 15 Minuten kam ein Gang. Es wurde jedoch nicht nachgefragt ob die Geschwindigkeit ok ist.
    Als Solo-Diner ist mir aufgefallen, dass mir nichts zu lesen angeboten wurde. Ich hab für die Zwecke so oder so immer einen Ebookreader dabei.

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