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Restaurant Ophelia (Hotel Riva) in Konstanz 2*

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  • QWERTZ
    antwortet
    Natürlich habe auch ich den Bericht mit Interesse gelesen, obwohl ich schon häufiger sehr gute vegetarische Gerichte gegessen habe, habe ich mich bislang noch nicht "getraut", da wo es möglich ist, das fleischlose Menü zu wählen. Das war auf jeden Fall eine "Ermutigung".

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  • Muck
    antwortet
    Freut mich, lieber Merlan, dass der Bericht auf Interesse gestoßen ist. Ich fand es ganz spannend mal bewusst auf Fleisch zu verzichten in einem Restaurant dieser Klasse. Für mich hat es sich gelohnt, nichtsdestotrotz werde ich nicht ganz drauf verzichten.

    M

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  • merlan
    antwortet
    Ich finde ja, werter Matthias, dass in diesem Forum eigentlich kein Bericht ohne erkennbare Resonanz bleiben sollte, schon gar nicht, wenn über einen Zweisterner geschrieben wird. Deshalb gebe ich Ihnen gerne ein Signal, dass ich Ihre Ausführungen zum Ophelia mit großem Interesse gelesen habe. Ich finde es schon bemerkenswert, dass unsere Top-Köche sich auch im vegetarischen Bereich immer mehr einfallen lassen und diese Gerichte auch attraktive Alternativen für uns "Alles-Esser" sein können.

    Schönen Gruß, Merlan

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  • Muck
    antwortet
    Das Ophelia in einer noblen Konstanzer Ecke wirkt an einem nebligen Sonntagmittag im Spätherbst wie ein verwunschenes Schlaraffenland. Ich kam mit meinem Kollegen viel zu spät, wir wurden aber trotzdem nett begrüßt und nahmen an einem Tisch am Fenster Platz. Der Blick über den nebligen See, der alkoholfreie Aperitif und die Loungemusik im Hintergrund ließen schnell ein Wohlgefühl aufkommen.
    Mein Freund ist Vegetarier und ich entschied mich aus einer Mischung aus Mitgefühl und Neugier auf die vielgelobte Gemüseküche von Dirk Hoberg auch für ein vegetarisches 5 Gang Menü. Um es vorweg zu nehmen: Ich habe weder Fleisch noch Fisch vermisst.

    Als Amuse servierte die nette Dame im Service Spinat, Kartoffeln und Quark.

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ID: 50108

    So einen gehaltvollen Klassiker als Amuse hätte ich mir weder vorgestellt noch gewünscht, wenn ich die Wahl gehabt hätte. Der Spinat war als feine Creme im Ring angerichtet, dazu wurde eine Buttersößchen angegossen. Die Kartoffel mit der Quarkcreme schmeckte gut, eben genau nach Kartoffel und Quark. Die Spinatcreme hingegen war sehr schön abgeschmeckt, samtig und die gehaltvolle Soße komplettierte eine feine Version dieses klassischen Geschmacksbildes. An einem kalten, nebligen Spätherbsttag vielleicht genau das richtige. Ein kräftigerer, herausfordernder Einstieg wäre aber auch ok gewesen. Trotzdem war es sehr gut.

    Es folgte der erste Gang mit Rote Beete Bittersalat Karotte Zitrusfrucht.

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ID: 50109

    Optisch sehr eindrucksvoll waren geschmorte rote Beete, Salat, Zitronen und Karotte im Ring angerichtet. Unter der Zuckerkruste war dann ein rote Beete Tatar angerichtet. A part wurde ein rote Beete Espuma mit Karottengranité serviert. Letztere zwei spielten mit einer schönen Süße und intensiven Schärfe ganz wunderbar miteinander. Der Hauptteller blieb leider für mich etwas unausgewogen. Mir fehlte Säure und auch die Bittersalate schafften wenig Abwechslung. Der Ring war noch einigermaßen interessant, spätestens aber in Verbindung mit dem Tatar schmeckte man einfach nur noch die Beete. Ich dachte die rote Beete wäre endlich vorbei in der Spitzengastronomie. Für mich ein handwerklich perfekter Gang, der aber von der Komposition zu eindimensional war.

    Mit Karotte Fenchel und Pastis kam dann das erste kulinarische Ausrufezeichen zu uns.

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ID: 50110

    Die Urkarotte kam geschmort auf einer gelben Karottencreme; ein Karottengel, sowie eine kleine Möhre und eine Karottensoße komplettierten die Variationen. Der Teller duftete schon herrlich erdig süßlich. Die Creme hatte eine deutlich orientalische Würzung, die Urkarotte schmeckte erdig und die Soße gab eine tolle Süße dazu. Der Krautsalat dazu brachte den Biss. Wenn ich das mit der Karottenvariation vor einigen Wochen im Opus vergleiche, war es hier reduzierter, zugänglicher und etwas runder. Das war kein Streberteller, sondern ein perfekt rundes Gericht. Klasse!

    Getoppt wurde das ganze von Ravioli Petersilie Marone Trüffel.

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ID: 50111

    Je ein Petersilienraviolo, ein Maronenraviolo und ein Trüffelraviolo lagen in einer Petersilienwurzelsoße und wurden von frischem Trüffel begleitet. Wow, das war ein kulinarischer Herbstspaziergang, wie man ihn sich wünscht. Der Petersilienraviolo kam würzig intensiv daher, der Maronenraviolo gaumenschmeichelnd und der Trüffelraviolo erdig und intensiv. Dazu die buttrige Soße und der intensive Trüffel. Selten habe ich vegetarisch so gut gegessen. Jedes Stück Fleisch hätte hier eher gestört. Das werde ich so schnell nicht mehr vergessen!

    Als Hauptgang bekamen wir Artischocke Spinat Schwarzwurzel Kartoffel.

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ID: 50112

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ID: 50113

    Auch dieses Gericht war sehr intensiv herbstlich, tief aromatisch. Die Spinat- und Schwarzwurzelröllchen schmeckten eher puristisch fein. Die intensiv aromatische, gebratene Artischocke und die Artischockencreme gaben dem Gericht eine Deftigkeit und bei der Soße musste der Service stark betonen, dass es eine reine Gemüsejus war. Das war insofern notwendig, da man kaum glauben konnte, so eine dichte Jus nur aus Gemüsen zu ziehen. Die Jus schmeckte so intensiv und dicht, als wären kiloweise Rinderknochen verkocht worden. Dazu gab es knackige Pommes auf Trüffelmayo. Letzteres klingt zwar sehr nach Sylter Edelimbiss, war aber der perfekte Begleiter zur Artischocke. Das war in der Summe einfach sehr lecker.

    Als Dessert bekamen wir Apfel Quark Marzipan.

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ID: 50114

    Auf dem Hauptteller befanden sich gebratener Apfel, Bratapfelgel und Bratapfeleis und einen kleine Käsekuchen. A part wurde ein Apfelcrumble unter Marzipancreme serviert. Mit dieser Kombination kann man bei mir nichts falsch machen. Verschiedene Texturen, klassiche Aromen, intensive Süße das alles passte ganz wunderbar zusammen. Ein Herbstliches Menü endete mit einem wunderbaren, an klassische Aromen angelehnten Dessert.

    Bei einem Espresso und leckeren Petit Fours endete dieser eindrucksvolle vegetarische Spätherbstlunch.

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ID: 50115

    Nach einem etwas verhaltenen Einstieg (Amuse und Beete), zeigte Dirk Hoberg an diesem Mittag eindrucksvoll wie aromatisch vielschichtig seine Gemüseküche ist. Mit dem Trüffelgang hat die Küche mir das vielleicht beste vegetarische Gericht meines bisherigen kulinarischen Lebens beschert. Auch die Karottenvariation und der Hauptgang konnten mich vollkommen überzeugen. Insgesamt waren die Gerichte sehr zugänglich, trotzdem handwerklich ausgefeilt. Auch das Dessert wusste trotz der „gewohnten“ Aromatik zu überzeugen. Das Ophelia ist zurecht das höchstbewertete Restaurant am See. Zwei Sterne im Guide waren für mich selbst in den schwächeren Gängen nachvollziehbar. Ich komme bald wieder und werde wohl auch den ein oder anderen Fleischgang auswählen. Ich bin jetzt schon gespannt.

    Auch das Ambiente in der Stadtvilla ist sehr angenehm. Der Service war locker und auch Herr Hoberg machte bei seiner Runde einen sehr interessierten und netten Eindruck. Für mich war es eine gelungene Abwechslung von der oft guten, aber schweren Badisch-Schwäbischen Küche hier in der Region.
    Die zwei Sterne des Ophelia strahlten hell über dem See an diesem nebligen Herbsttag.

    M
    Zuletzt geändert von QWERTZ; 14.12.2015, 15:38.

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  • Taillevent
    antwortet
    Wir waren am Sonntag mittags dort. Soweit wir wissen, sind die Gänge gleich, es gibt nur ein Amuse und kein Pre-Dessert, die Preise sind dafür niedriger. Ein sehr sehr guter **er.

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  • kuechenreise
    antwortet
    Schön, wieder mal vom Ophelia zu lesen, danke für den Bericht! Waren sie unter der Woche oder am Sonntag (da gibt es seit einiger Zeit auch Lunch) mittags zu Gast?

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  • Taillevent
    antwortet
    Kürzlich haben wir im Ophelia ein Mittagessen genossen. Ich war derart begeistert, dass ich hier auch noch meine Meinung abgeben möchte.

    Vorspeise Gelbflossenmakrele Avocado Auster Meer
    Zwischengericht Höri Bülle als Suppe, Eis, fermentiert und mariniert
    Hauptspeise Schwein Wirsing Kohl
    Käse von B. Antony
    Dessert Wassermelone Shisi Yuzu

    Über Regionalität macht man sich auch Gedanken, Felchen seien eher nicht sternefähig. Andererseits gibt es als Amuse ein Stück Bodenseefelchen mit Rotkraut und Feldsalateis, das das lockerst widerlegt. Ebenso was Herr Hoberg mit seinem Team aus der regionalen Zwiebel fabriziert, das ist auf jeden Fall sternewürdig, aus meiner Sicht sogar perfekt, so feine Zwiebelaromen habe ich überhaupt noch nie erlebt.
    Natürlich geht man hier auch mit den international üblichen Verdächtigen auf dem gleich hohen Niveau um. Manche Gänge spielen wohl schon auf ***Niveau, zB Schokolade mit Mango und Kaffernlimette, zumindest das Stückchen, das ich ergattern konnte.

    Herr Hoberg und sein Team arbeiten auf einem derart hohen Level, dass ich keine Ratschläge über Regionalität und anderes geben möchte, nur eine Bitte: Weiter so!

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  • schnecke
    antwortet
    Ich finde die Frage nach Regionalität ist nun wirklich nicht so einfach ab zu tun, das gibt der Küche die Möglichkeit eine sehr viel intensivere Auseinandersetzung mit dem Produkt, was uns am Club Abend von Johannes King alles über die optimalen Fangzeiten von Fischen erzählt wurde und den daraus entstehenden Konsequenzen in der Küche lies uns alle aufhorchen. Dogmatisch sollte das dann aber eher nicht sein, Schonzeiten gehören zu nachhaltiger regionalität dann auch dazu.

    Werte Küchenreise vielen Dank für den dann wieder sehr schönen Bericht.

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  • kuechenreise
    antwortet
    Die anfänglichen Mühen mit der Korrektur des falschen Titels scheinen sich gelohnt zu haben; schön dass sich eine lebhafte Diskussion entwickelt hat!

    Bei den Zutaten scheint das Ophelia ganz generell eher auf der internationalen / weniger regionalen Linie zu sein (mit kleinen Ausnahmen wie etwa den Eiszapfen - das sind längliche Radieschen aus der Gegend). Die Produktqualität (und auch die Zubereitung) ist dennoch bestens!

    Gruss, Küchenreise

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von rocco Beitrag anzeigen
    Ich stelle es mir tatsächlich nicht ganz einfach vor, laufend ein Menu mit frischem Bodenseetagesfang anzubieten.
    Um weiter etwas Ophelia OT zu bleiben: Ich kann nicht beurteilen, wie schwer es wäre, aber es wäre ganz sicher fuer mich ein starker Grund in einem solchen Restaurant einzukehren. Wenn ich auf Restaurantsuche bin schaue ich mir, wenn möglich, immer die Speisekarte online an und abgesehen von den ganz grossen Namen (bei denen erwarte/hoffe ich einfach, dass alles durch die Handschrift des Chefs spektakulär ist) sind ungewöhnliche oder lokale Produkte eines meiner Hauptkriterien. Ich weiss nicht, wie sehr sich Genfer und Bodensee fischereimäßig unterscheiden, aber im Flocons de Sel scheint es täglich mehrere Gerichte aus Seefischen zu geben und das hat mich besonders gereizt und die Gerichte waren dann auch die besten und außergewöhnlichsten in einem sonst eher durchwachsenen Mittagessen.

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  • rocco
    antwortet
    Um nochmal auf die Bodenseefische zurückzukommen: der Aal ist im Bodensee wie fast überall in Europa stark gefährdet. Das mag auch ein Grund sein, warum er am Bodensee selten auf den Teller kommt. Meine eigene Zeit in Konstanz ist schon eine Weile her und mein studentisches Budget hat nicht allzu oft feine Bodenseefische hergegeben. Aber soweit ich mich erinnere, gab es am meisten Egli, Felchen und Hecht, manchmal auch Zander, eher selten Saibling. Ich stelle es mir tatsächlich nicht ganz einfach vor, laufend ein Menu mit frischem Bodenseetagesfang anzubieten.

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  • chess
    antwortet
    [QUOTE=Zeitblom

    PPS: bin ich der einzige hier im Forum, der sich daran stoert, wenn Restaurants hier im Forum ganz konkrete Aenderungen am Restaurant-Konzept vorgeschlagen werden?[/QUOTE]

    Nein. KG Chess

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  • Zeitblom
    antwortet
    Zitat von Max.Vanderveer Beitrag anzeigen
    Ein Aal findet sich ebenfalls bei vielen ***. Wieso kann dann ein Restaurant, dass einen See mit 30 Fischarten hat, nicht einen Teil davon auf den Teller bringen ?
    Wie bereits von rocco erwaehnt steht im obigen Bericht insbgesondere der Bodensee-Felchen. Dies ist einer der im Bodensee vorkommenden Fischarten, folglich hat das Restaurant Ihren Wunsch bereits erfuellt.

    Zitat von Max.Vanderveer Beitrag anzeigen
    Produkte sin in den seltensten Fällen zu profan, lediglich die Zubereitung kann es sein. Wenn ich zum Bodensee fahre und dort esse, will ich doch eigentlich nicht Hummer und Eismeergarnele essen, die es in 999 anderen Restaurants dieser Welt ebenfalls gibt.
    Da das Restaurant ja keine Reise Wert ist, wird sicher niemand wegen dieses Restaurants an den Bodensee fahren. Feinschmeckerrestaurants mit einem staerkeren Schwerpunkt "Bodenseefischen" finden Sie auf jeden Fall auch in deser schoenen Region Deutschlands.

    Wenn sich viele deutsche Spitzenrestaurants den Fisch aus Paris bringen lassen, koennte man dann nicht besser gleich in Paris essen gehen (diese Frage ist durchaus nicht rein rhetorisch gemeint, trifft aber sicherlich nicht nur auf dieses Restaurant zu)?

    PS: die Autobahn-Enfernung Paris-Konstanz ist auch nicht groesser als die, sagen wir, Paris-Osnabrueck

    PPS: bin ich der einzige hier im Forum, der sich daran stoert, wenn Restaurants hier im Forum ganz konkrete Aenderungen am Restaurant-Konzept vorgeschlagen werden?
    Zuletzt geändert von Zeitblom; 20.05.2013, 13:38.

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  • Max.Vanderveer
    antwortet
    Da ich gerade über den Bericht zum Venôme sitze: Herr Wissler ist beispielsweise ein großer Fan von Süßwasserfischen und so ist in seinem aktuellen Menü auch wieder eine Bachforelle auf der Karte. Ein Aal findet sich ebenfalls bei vielen ***. Wieso kann dann ein Restaurant, dass einen See mit 30 Fischarten hat, nicht einen Teil davon auf den Teller bringen ?

    Produkte sin in den seltensten Fällen zu profan, lediglich die Zubereitung kann es sein. Wenn ich zum Bodensee fahre und dort esse, will ich doch eigentlich nicht Hummer und Eismeergarnele essen, die es in 999 anderen Restaurants dieser Welt ebenfalls gibt.

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  • rocco
    antwortet
    Zitat von Max.Vanderveer Beitrag anzeigen
    Danke für den anschaulichen Bericht. Sie schreiben, dass die Fischgänge besonders gut waren. Ich frage mich allerdings, warum ein Restaurant am Bodensee nicht auch lokale Fische in das Menü einbezieht. Hummer, Eismeergarnele, Wolfsbarsch sind ja eher nicht regionale Küche.
    Huch? Was ist denn das hier:

    Zitat von küchenreise
    Danach dann ein Teller mit ausgezeichnete roh marinierte Würfelchen von der Bodensee-Felche mit Variationen von grünem und weissem Spargel - toll!
    Der wirklich köstliche Egli macht sich laut Schweizer Presseberichten aktuell traurigerweise rar, hat im Übrigen seit dem 01. Mai Schonzeit. Die Äsche hatte bis Ende April Schonzeit, der Zander wird vom 01.04. bis 31.05 geschont. Forelle und Karpfen wären Ihnen, werter MV, für ein **-Restaurant zu profan oder ?

    Rein grundsätzlich würde ich mir, wie Sie, aber auch mehr regionale Zutaten in der Hochküche wünschen, gerade wenn es vor Ort gute gibt. Allerdings geht damit auf jeden Fall die Bereitschaft der Gäste einher, nicht den Wolfsbarsch, die Eismeergarnele und den Hummer zu erwarten, sondern sich auch mal mit Karpfen und Forelle zufrieden zu geben.

    Vielen Dank übrigens an küchenreise für den Bericht aus Konstanz. Besonders spannend klingt für mich der Gang mit den Eiszapfen, den Jakobsmuscheln und dem Retticheis. Diese Eiszapfen habe ich letzte Woche auf dem Markt mitgenommen und fand sie wirklich köstlich und vor allem herrlich rettichscharf.

    Gruß, rocco

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