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Wohin in Mannheim und Umgebung?

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  • Wohin in Mannheim und Umgebung?

    Suche am liebsten Hotel mit guter Küche (Bib Gourmand oder Regional) im Umkreis von 30 Minuten (nicht südlich). Gibt es von den Einheimischen Boardlern einen "Geheimtipp". Danke im voraus

  • #2
    www.schlosshotel-neckarbischofsheim.de
    Östlich
    Würd' mich auch interessieren, wie Sie Glauben's Küche einschätzen.
    MkG
    s.

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    • #3
      Da liegt natürlich die Pfalz nahe. Vom Ketschauer Hof/Freundstück oder dem Deidesheimer Hof/Schwarzer Hahn in Deidesheim sind Sie in gut 30 Minuten in Mannheim. Beides allerdings keine wirklichen "Geheimtips". Wenn es bodenständiger sein soll, kann ich den Kallstadter Hof in Kallstadt empfehlen. Man kann entweder dort ganz gut (ohne auf irgendwelches Sterneniveau zu hoffen) essen, oder im Weinhaus Henninger eher etwas pfälzisch-uriger. Einfach nur die Straße runter ist auch das Weinkastell Zum Weißen Ross, das zum Weingut Koehler-Ruprecht gehört. Henninger und Weinkastell haben wohl auch Zimmer, zu denen kann ich aber nichts sagen.

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      • #4
        Lieber Wombard,

        ich kann leider nicht helfen.

        Ich möchte aber zum Stichwort Mannheim eine Frage stellen: war schon jemand im Opus V und wenn ja, ist bereit kurz zu berichten (auch PN)? Vielen Dank. LG Cynara

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        • #5
          Amador, axt, da gianni, le corange, um einige direkt in mannheim zu nennen...
          Dann ist ja heidelberg auch ganz nah...

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          • #6
            Zitat von cynara Beitrag anzeigen
            Ich möchte aber zum Stichwort Mannheim eine Frage stellen: war schon jemand im Opus V und wenn ja, ist bereit kurz zu berichten (auch PN)? Vielen Dank. LG Cynara
            Liebe Cynara,

            das Restaurant gibt es erst seit 21.November. Wir kennen Le Corange sehr gut, waren dort öfter essen, so sind wir sehr gespannt, wie es jetzt wird, mit dem neuen Koch im Team. Wir haben uns vorgenommen, demnächst dort essen zu gehen und werden berichten.

            LG
            wi

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            • #7
              Lieber Wombard,

              in der von Ihnen gesuchten "Liga" bietet sich für Fisch das Le Corange an Mannheim an. Produkt und Handwerk stets tadellos, lebt die Karte seit Jahren von den bewährten Klassikern. Wenn möglich, reservieren Sie einen Fensterplatz.

              In Ludwigshafen würde ich Sie ins Marly schicken, Gregor Ruppenthal bietet eine meist recht feine mediterrane Küche mit Hang zum pointierten Würzen. Nach dem Umzug in den Hafen war ich allerdings noch nicht wieder da. Ich habe allerdings noch nichts schlechtes gehört.

              Beides leider ohne Hotel, da fiele mir das Restaurant/Hotel Lutter in Freinsheim ein, das allerdings zum Jahresende schließt.
              Wir waren vor Jahren gerne dort.

              Auch wenn es seit dem Wegggang der Familie Ueberschaer nicht mehr das ist, was es einmal war, sollten Sie auch die Alte Pfarrey in Neuleinigen nicht ganz aus Ihren Überlegungen ausschließen. Wir kennen den aktuellen Koch nicht, schlecht gegessen haben wir dort aber auch in der Ära nach den Ueberschaers nicht.

              Unschlagbar aus meiner Sicht wäre natürlich die Pfälzer Stube in der Krone Herxheim - besser geht es in der Region aus meiner Sicht unterhalb der Sterne nicht. Und ein Hotel ist auch noch dabei. Allerdings: südlich von Mannheim gelegen.

              KG
              Besseresser

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              • #8
                Lieber Wombard,

                gerade sehe ich, das Marly kooperiert mit einem sehr individuellen Hotel (Speicher7) in selben Haus. Alles recht neu, recht stylish, Industriedesign. Vielleicht sagt es Ihnen ja zu:

                http://restaurant-marly.com/

                http://www.speicher7.com/de/

                Und seit dem Umzug des Marly liegen beide auch noch auf der Mannheimer Seite des Rheins,
                In meinem obigen Post hatte ich mich irrtümlich noch an der alten Wirkungsstätte Ludwigshafen orientiert.

                Viele Grüße,
                Besseresser
                Zuletzt geändert von besseresser; 27.11.2013, 16:29.

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                • #9
                  Werter wombard,
                  wenn Sie es gerne ein bisschen romantisch mögen, gebe ich Ihnen als "Geheimtipp" die Empfehlung, es einmal mit Ladenburg zu versuchen (10 Minuten östlich von Mannheim). Ein wirklich schnuckeliges Fachwerkstädtchen!
                  Als Hotel ist sicher "Zur goldenen Krone" eine gute Wahl, obwohl nicht besonders preiswert: ein restauriertes Gebäude aus dem 18. Jhdt mit sehr schöner Atmosphäre und sehr freundlichem Service und vor allen Dingen total ruhig gelegen.
                  Dort gibt es zwar auch ein Restaurant, das man durchaus besuchen könnte, aber wenn Sie nur kurz in der Gegend sind, würde ich unbedingt in die "Backmulde" gehen (nur ein paar Schritte entfernt) mit feiner regionaler und mediterraner Küche. Es ist allerdings schon ein paar Jahre her, als ich das letzte Mal dort war.
                  Viel Vergnügen!
                  lagomaggiore

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                  • #10
                    Erstmal vielen Dank für die interessanten Vorschläge.
                    Da wir leider den Termin verschieben mussten, werden wir auf dem Rückweg gen Süden einkehren. Die Dame des Hauses hatte auch eine Vorstellung, sodass @Schlarafenlands" Glauben oder Die Ente in Ketsch zur Debatte standen. Wir haben uns dann für die Letztere entschieden, dafür habe ich jetzt in Berlin freie Hand (Raue)
                    Werde nach Besuch mal berichten

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                    • #11
                      Einen Besuch in Mannheim nutzte ich zum Besuch der Restaurants "Le Corange" und "Opus V". Beide Restaurants befinden sich im 6.Stock des Engelhorn&Sturm-Bekleidungshauses und sind direkt (Eingang zwischen O 5 und O 6) oder über das Bekleidungshaus zugänglich. Zunächst also das "Le Corange":
                      Im Le Corange, das an diesem Abend bis auf den letzten Platz gefüllt war, wurde ich sehr freundlich begrüßt und nach Abgabe des Mantels an den Platz geleitet. Im Vorübergehen konnte ich einen Blick in die offene Küche werfen, wo das Küchenteam eifrig bei der Sache war. Die nicht sehr umfangreiche Karte ist eher klassisch aufgebaut. Ein kleines 3-Gang-Menü zu 44€, das beliebig mit weiteren Zwischengerichten zu je 12€ ergänzt werden kann. Wie bekannt, legt man im Corange das Schwergewicht auf Fischgerichte, aber es gibt auch drei Hauptgerichte für diejenigen, die keinen Fisch mögen. Nach kurzer Wartezeit wurde Baguette und Butter gebracht. Die Weinkarte weist viele offene gute Weine auf (0,1 oder 0,25l). Ich wählte als warme Vorspeise die Jakobsmuscheln und als Hauptgang den Steinbutt aus bretonischem Wildfang. Die Jakobsmuscheln waren sehr gut gemacht, ein schöner Einstieg, mit dem ich rundum zufrieden war. Auch am Steinbutt gab es m.E. nichts auszusetzen. Eine Küchenleistung auf solidem Niveau, das die 14 GM-Punkte rechtfertigt. Auf ein Dessert habe ich gerne verzichtet, nicht weil ich kein ansprechendes Angebot auf der Karte fand, sondern weil ich mich im Corange zunehmend unwohl fühlte. Zum einen war es sehr laut, was fast an US-amerikanische Verhältnisse erinnerte. Aber das wäre an und für sich nicht das Problem gewesen. Viel schlimmer war der extreme Küchengeruch, der sich im Restaurant ausbreitete, und bisweilen ahnen ließ, was gerade in der Küche in Arbeit war. Es mag sein, dass ich in diesem Punkt etwas empfindlich bin. Aber wenn ich in einem guten Restaurant essen gehen, möchte ich nicht nach dem Essen riechen, als wäre ich selbst in der Küche gestanden, bzw. dass der Geruch der nachhaltigste Eindruck ist, den ich von einem Restaurantbesuch mit nach Hause bringe. Wenn ich es nur unter dem Aspekt Essen und Service sehe, wäre es für mich keine Frage, ob ich ins Corange zurückkehre, aber wenn die äußeren Umstände derart beschaffen sind, werde ich auf einen Besuch zumindest in der winterlichen Jahreszeit, in der man nicht draußen sitzen kann, verzichten. Ich finde es bedauerlich, dass man hier offensichtlich die Entscheidung für eine offene Küche nicht mit entsprechenden Maßnahmen flankiert hat, um die Geruchsbelästigung im Rahmen zu halten.

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                      • #12
                        Nun also zum zweiten...: Ein Besuch im gerade vor drei Wochen eröffneten Restaurant Opus V. Direkt gegenüber dem Le Corange gelegen, ist es mit einem hohen Anspruch an den Start gegangen. Ein Zitat von Oscar Wilde wurde der Eröffnungs-Festschrift vorangestellt: Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Aussergewöhnliche ihren Wert. Aussergewöhnlich möchte das Opus V also sein. Und in der Tat. Als aussergewöhnlich empfand ich schon die äußerst freundliche Dame am Telefon bei der Reservierung, die mich dann am Abend auch im Restaurant willkommen hieß. Eine solche unaufgesetzte Freundlichkeit habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Und selbst wenn es "nur" professionell war, war es sehr gut gemacht. Ein ähnliches hohes Niveau hielt der gesamte Service des Opus V, dies ist ohne Zweifel ein großes Plus. Tristan Brandt, der Küchenchef, stellt quasi die Harald-Wohlfahrt-Enkelgeneration dar: nach der Schwarzwaldstube war er zwei Jahre Sous-Chef bei Christian Bau, danach auf der MS Europa gemeinsam mit Dieter Müller. Man will eine anspruchsvolle Gourmetküche verwirklichen: zeitgemäß, ohne Schnickschnack, mit asiatischen Einflüssen auf französischer Basis. Und ich darf sagen, dass dies bereits sehr gut gelingt. Auf der Speisekarte finden sich neben Appetizern und Amuse bouche sieben Gänge, die beliebig kombiniert werden können: vom kompletten 7-Gang Menü zu 120€ bis zu zwei Gängen. Dabei werden jeweils nur das Hauptprodukt und die wesentlichen Begleiter genannt. Das Ganze kann von einer vom Sommelier sehr kundig zusammengestellten Wein- oder Saftreise(!) begleitet werden, wobei durchweg sehr gute Gewächse zum Ausschank kommen. Daneben gibt es natürlich eine wohl sortierte Weinkarte. Viel Wert wird auf Zusammenarbeit mit regionalen Partnern und Erzeugern gelegt. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass hier über Mannheim in naher Zukunft ein neuer Stern aufgehen könnte.
                        Das Opus V versteht sich als Bühne. Das schließt ähnlich wie im Le Corange ein, dass die Küche einsehbar ist, was aber leider zur Folge hat, falls die Türen nicht geschlossen bleiben, dass sich auch hier die Küchengerüche im Restaurant verbreiten, zwar nicht so unangenehm aufdringlich wie gegenüber, aber trotzdem trübt dies den Aufenthalt. Auch hier blieben die bleibenden Erinnerungen in der Bekleidung... Allerdings macht hier das Essen und der Service so viel Spaß, dass ich im Falle des Opus V diesen Nachteil in Kauf nehmen würde und deswegen nicht auf weitere Besuche verzichten möchte. Doch kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass dieses Problem nicht in den Griff zu bekommen ist!

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                        • #13
                          Lieber Mousse,

                          ganz herzlichen Dank für Ihre Berichte. Ich bin gespannt, wie es mir gefallen wird und revanchiere mich dann gerne mit dem Erzählen. Ich wünsche Ihnen schöne Weihnachten. LG Cynara

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