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Hugenhof - Simonswald

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    Der Hugenhof , nicht weit entfernt von Freiburg , im Simonswald, birgt so manche unerwartete kulinarische Überraschung. Zwar kein Stern, aber doch mehrfach (z.B.mit einem Bib Gourmand) in der Fachliteratur erwähnt, ist der Hugenhof für uns zu einem Kleinod geworden, den wir mittlerweile seit eineinhalb Jahren regelmäßig (quartalsweise) aufsuchen.
    Das schöne am Hugenhof ist , dass es nur ein Menü gibt. Hier wird einem das Essen vorgegeben...Anfangs von dem einen oder anderen unserer Gruppe etwas argwöhnisch betrachtet, wurde schnell klar, hier ist die Entscheidung einfach leicht.
    Wenn Hr. Dietz sein Menü am Tisch vorstellt, und ausnahmsweise etwas dabei sein sollte , das einem gar nicht schmeckt, so muss man es sagen, Alternativen sind immer da. Ansonsten sollte man sich einfach auf den Versuch einlassen, und ohne eine bestimmte Vorstellung herangehen. Man(n) auch Frau, wird belohnt.
    Die Weinauswahl ist im Gegensatz zur Auswahl beim Essen groß und sehr gut und man bekommt gute bis sehr gute Weine zu sehr fairen Preisen.

    Bei sechs Besuchen mit vier Personen gab es bei allen Essen (jeweils vier Gänge) zwei Personen denen je ein Gang nicht sehr gut schmeckte. Das ist nach meinem Empfinden sehr gut.

    Anbei möchte ich das Menü des letzten Besuches beschreiben:
    Vorab Brot mit Olivenöl und ein kleines Amuse Gueule (War fein , ist aber nicht notiert worden)

    Marinierter Wildlachs an Currygemüse und Jakobsmuschel-Zitronengrasspiess

    Seeteufel-Saltimbocca auf Spinatrisotto mit Steinpilzen und Hummersoße

    Zum ersten sowie zweiten Gang genossen wir einen 2011 Sauvignon Blanc 500 von Winning
    Ein Kräftiger Wein, aber voll und ganz passend zu den beiden Gängen.

    Rinderrücken in Pinienkruste auf Ratatouille mit Rosmarin-Gnocchetti und Basilikum Pesto

    Zum Hauptgang genossen wir einen 2009 Etna Rosso „Santo Spirito“ ,Tenuta Terre Nere
    Im Vergleich zum Vorhergehenden Sauvignon nicht ganz so kräftig, aber trotzdem mit der richtigen Fülle und Volumen zum gang und somit auch ein Volltreffer dazu.

    Als Dessert durften wir uns dann noch über ein
    Himbeer-Schokoladenmousse im Baumkuchenmantel mit Himbeer-Brombeer und Tokabohneneis


    Das Menü ist mit einem Preis von unter 50€ wirklich sein Geld wert und das Ambiente das Fr. Ringwald und Hr. Dietz bieten ist wirklich einladend und absolut zu empfehlen.
    Auch die Preise für den Wein sind hier im vergleich zu den 2 oder 3 Sterne Restaurants noch „sehr gut“ zu haben, aber das beste ist noch immer das Gesamtpaket, in dem man sich einfach Willkommen fühlt.

    Dass meine nun geschriebenen Worte auch von anderen so gesehen werden, merkt man daran, dass die Reservierungszeit für Tische am Wochenende meist mehrere Wochen oder Monate in die Zukunft gehen.
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