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Malathounis in Stetten

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  • Malathounis in Stetten

    Im Malathonis wirkt jemand, der über den Tellerrand blicken und nicht einen langweiligen, standardisierten Gourmetstiefel herunterkochen will. Sehr aufschlußreich ist in diesem Zusammenhang die vorbildliche Internetpräsenz mit aktueller Speisekarte und eigenem Blog.

    „Modern Greek Cuisine“ - so lautet die Eigendefinition der angebotenen Küche. Das heißt aber nicht, daß entschlackte Variationen traditioneller griechischer Gerichte, á la Gyros light oder unsere Dolmades, das Ziel sind, sondern mit guten,durchaus griechischen, Grundprodukten ein moderner, leichter, produktnaher und schmackhafter eigener Stil gekocht wird.

    Die Speisekarte ist mit einem kleinen, dreigängigen (39 Euro) und einem großen, viergängigen Menü (55 Euro) und wenigen á la carte-Möglichkeiten (3 Vorspeisen, 2 Hauptgerichte, 1 Dessert) bewußt klein gehalten, was neben der Frische natürlich auch dem alleinigen Wirken des Hausherrn in seiner kleinen Küche geschuldet ist. Dazu paßt, daß der Gastraum geschmackvoll und dezent gestaltet ist und bis zu 20 Gästen in einem Service Platz finden. Die Weinkarte umfaßt neben Weinen der Region und weiteren deutschen Weinen logischerweise eine Auswahl der nicht zu verachtenden griechischen Weine. Eine glasweise Weinbegleitung (18 Euro beim großen Menü) ist auch möglich.

    Nach einer kleinen Einstimmung mit einer ausgebackenen Garnele in einem Sud aus Champignons und getrockneten Nektarinen zum Rosésekt vom Weingut Wöhrwag aus Stuttgart (7 Euro) und einer tollen, selbstgebackenen Brotauswahl (Highlight das Weißbrot mit gegrillter Paprika) und Quark und Oliventapenade folgte der erste Menügang:

    Marinierter Wildlachs / Sardinen-Rilettes / Rhabarber / Petersilien-Tapioka / Joghurt
    Ein schönes, rotes und festes Stück Fisch, angenehm, dezent-säuerlich mariniert, war wohl proportioniert, um mit der Salzigkeit der herrlich frisch schmeckenden Sardinen-Rilettes, der Säure des Rhabarbers und der Cremigkeit des Joghurts und dem „mouthfeeling“ der Petersilien-Tapioka immer neue Kombinationsmöglichkeiten zu finden. Der dazu servierte, ansonsten recht unauffällige Pinot grigio der Kellerei Tramin gewann in Kombination an erstaunlicher Tiefe und Aromatik

    Heuschreckenkrebs / Spargel / Büffelmozzarella / Quarkraviolo mit Basilikum
    Ein Gericht, das dokumentiert, daß hier nicht mit mit Scheuklappen, sondern aufgeschlossen und mutig gekocht wird. In einer Schüssel lagen in einem aufgeschäumten Spargelsud Stücke des auf den Punkt gegarten und sehr frischen Krebses, knackige Spitzen von grünem und weißem (der etwas viel Salz abbekommen hatte) Spargel und Mozzarella allerbester Güte. Das Geschmacksbild war sehr harmonisch, ja süffig, und interessant durch die verschiedenen Konsistenzzustände und gewann durch den Raviolo mit seiner feinen Basilikumnote noch an Tiefe. Der Garage No. 7 des Weingut Hammond aus dem Rheingau, eine Cuvée aus Riesling, Grauburgunder und Chardonnay wußte dazu mit seinem weichen, fruchtigen Aromenspiel zu gefallen.

    Lammrücken mit Naturjus / Lammmoussaká / Safranschalotten / Couscous mit Meerrettich, Curry und Walnuß
    Kurzgebratenes mit geschmortem Fleisch zu kombinieren hat mittlerweile vielerorts eine oftmals mehr oder erfolgreichen Verwendung gefunden. Hier fügte es sich hervorragend zusammen. Der üblicherweise sehr mächtige Auflauf Moussaká war leicht und wirkte im Geschmack sehr transparent und verlieh dem Lammrücken eine schöne, würzige Tiefe. Das recht klassisch-griechisch-mediterrane Geschmacksbild wurde durch die Safranschalotten und die „exotische“ Würzung des Couscous erheblich erweitert. Der „Banfalu“, eine Cuvée aus Blauer Zweigelt, Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet franc, von Sepp Moser vom Neusiedler See begleitete den Gang mit seiner dunkelbeerigen Frucht und seiner durchaus vom Holz geprägten Samtigkeit gut.

    Olivenölschokolade / „Rosmarinsand“ / Zitronencreme / Blutorangensorbet
    Feines, leichtes und erfrischendes Dessert. Hier kann der Gast die zart schmelzende Schokolade, die zwischen Gebäckplatten geschichtet ist, selbst mit dem „Rosmarinsand“ (Rosmarin, Nüsse und Zucker gemahlen) würzen und mit der luftigen und feinsäuerlichen Zitronencreme als Texturgeber genießen. Zwischendurch erfrischt das angenehm herbe Sorbet die Geschmacksnerven. Die 2003er Riesling Auslese des Weinguts Paul Knod von der Mosel war ein unauffälliger Begleiter. Pur genossen dominierte eine Süße, die Frucht und dezente Säure überlagerte. Im Gesamtbild ergab sich kein längerer Abgang.

    Nach einer rustikal-schwäbischen Völlerei am Freitag Abend ging es samstags abends nochmals ins Malathounis, um das kleine Menü, ergänzt um eine á la carte-Vorspeise zu genießen. Zu einem sehr interessanten Aperitif, Passionsfruchtmark, Zuckersirup und Ouzu mit Prosecco aufgegossen, gab eine Garnele in Katafifäden auf marinierten Bohnen und Granatapfelkernen. Das Essen begleitete ein Weißwein von Palivou, der Anemos aus der Roditis Traube, ein leichter, fruchtig-frischer Sommerwein.

    Bauernsalat / geräucherter Aal / Fetakäse / Zwiebel / Paprika / Tomate / Avocado / Gurke / Olive
    Das könnte ich jeden Tag im Frühjahr/Sommer als Vorspeise oder kleinen Snack zwischendurch essen. Frisches Geschmacksbild, eine gewisse Leichtigkeit und aromatische Würze. In der Mitte des Tellers ein größerer Löffel Avocadocreme, getoppt von einer Nocke griechischen Joghurt, dazu gedörrte Strauch-Tomaten, geröstete Paprika mit Sesam, kleine, geschmorte Perlzwiebeln in Essig eingelegt, glasierte Gurke mit etwas Kurkuma, Fetakäse und geräucherter Aal mit Fischrogen. Das war quasi griechicher Bauernsalat dekonstruiert, ohne aber in die molekulare Trickkiste greifen zu müssen, sondern vertrauend auf den Produktgeschmack neu interpretiert. Und die Kombination Aal und Feta paßt überraschend gut zusammen.

    Mit Sternanis und Ouzo gebeizte Königsmakrele / Meersalz-Essigschokolade / Ziegenquark / Knollensellerie (zusätzlicher Gang)
    Das Fischaroma hatte einen etwas schweren Stand gegen die Beize. Die Textur der Makrele war in Ordnung, nur behielt beispielsweise der Wildlachs zwei Abende zuvor mehr von seinem Eigengeschmack. Mögen die einzelnen Elemente in einem Gericht wild klingen, fügten sich sich auf spannende Art zusammen und waren sehr bewußt eingesetzt, forderten aber vom Esser das Probieren verschiedener Kombinationen.

    Jakobsmuscheln / Kalbskutteln / Paprika / Pfifferlinge / Kartoffeln
    Ein sehr mildes Gericht, das sich erst nach leichtem Abkühlenlassen ein wenig mehr öffnete. Drei perfekt gebratene Jakobsmuscheln auf Kalbskutteln in einer sehr dezenten Paprikabrühe mit Pfifferlingen wurden von gekräuterten Salzkartoffeln begleitet. Verglichen mit dem Geschmacksfeuerwerk des ersten Abends und dem Bauernsalat konnte dieses Gericht nicht vollständig mithalten.

    Marzipan-Grissini / Milchkaramell / Brombeeren / Haselnußeis
    Eine Filo-Teigrolle gefüllt mit gutem Marzipan und das Milchkaramell standen mit ihrer Süße in guter griechischer Tradition. Die Früchte und das sehr gute Haselnußeis bildeten dazu den Gegenpol. Manchmal kann und muß man auch einfach mal schlicht und ergreifend schreiben: es hat gut geschmeckt...

    Der ansonsten von mir durchaus geschätzte Vincent Klink muß wohl kurzfristig vergessen haben, daß er hervorragende, griechisch inspiriere Küche quasi vor seiner Haustüre bekommen kann, als er im Zuge der Finanzkrise Griechenlands befragt wurde und sich despektierlich über griechische Restaurants äußerte: Er verbitte sich auf seinen Lesereisen Reservierungen in hellenischer Gastronomie. Das Malathounis ist ein Restaurant das auch vielen Großstädten gut zu Gesicht stehen würde und auch in Griechenland eine Zier wäre. Das Restaurant hat aktuell 15 Punkte im Gault Millau, ein Stern im Guide Michelin wäre durchaus verdient.
    Zuletzt geändert von Weinreise; 24.04.2010, 11:52.

  • #2
    Wow, Weinreise,

    das klingt wirklich spannend. Ich musste allerdings erst einmal googeln, wo Stetten so liegt.

    Ambitionierte griechische Küche finde ich wirklich sehr interessant. Die Adresse merke ich mir auf jeden Fall. Der Großraum Stuttgart ist ja für uns nicht sooo weit weg.

    Vielen Dank,
    Morchel

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    • #3
      Anscheinend hatten wir, es ist jetzt sicher schon ein Jahr her, im Remstal einen weniger guten Tag erwischt. Die 15 GoMi Punkte erschienen uns eher freundlich vergeben.
      Gruß s.

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      • #4
        Obwohl wir nicht so weit von Stetten entfernt wohnen, sind wir auf das Restaurant der Familie Malathounis erst so richtig durch die Auszeichnung im Gusto zum Aufsteiger des Jahres aufmerksam geworden. Seitdem sind wir immer wieder mal da und wurden nie enttäuscht. Herr Malathounis kocht sehr einfallsreich und behält immer die Qualität im Auge. Ich würde seine Küche ebenfalls nicht als typisch "griechisch" beschreiben. Eher eine leichte und kreative Mittelmeerküche, die ihre griechischen Wurzeln nicht verleugnet.

        KG, feinfisch

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        • #5
          Derselbe gusto, werte feinfisch, hat 2010 das Lokal aber auch wieder zurückgestuft. Ich sage dies weder, um auf irgendeine Art recht zu behalten, noch um mich despektierlich über die Leistung der Malathounis' zu äußern.
          Gruß s.

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          • #6
            Ich war zwar noch nie in dem Restaurant, habe aber nun auch schon mehrere positive Dinge darüber gelesen.
            Seinen Blog: http://blog.malathounis.de/
            finde ich aber sehr gut.
            Grüße
            ossobuco

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            • #7
              Wir waren da, es war gut, es hat Spass gemacht, aber, verehrte Morchel, aus dem Frankenland muss man nicht eigens anreisen. Es ist ein sehr gutes Landgasthaus mit mediterran orientierter Küche. Ob das jetzt griechisch ist? Wenn ich in Stetten wohnen würde, wäre ich durchaus regelmässiger Gast. Das ist es wohl auch, was Herr Malathounis so anstrebt: hohes Niveau in der Region. Er schafft das alleine in der Küche und das ist aller Ehren wert.

              Beste Grüße
              Daurade

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              • #8
                "aus dem Frankenland muss man nicht eigens anreisen" schreibt der verehrte Herr Daurade, - übrigens in seinem 500. Beitrag , und fast alle dieser intelligenten und oftmals auch witzigen Beiträge habe ich gerne gelesen - und das war es auch, was ich andeuten wollte.
                Gruß s.

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                • #9
                  Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
                  Derselbe gusto, werte feinfisch, hat 2010 das Lokal aber auch wieder zurückgestuft. Ich sage dies weder, um auf irgendeine Art recht zu behalten, noch um mich despektierlich über die Leistung der Malathounis' zu äußern.
                  Gruß s.
                  Ja, stimmt, werter Schlaraffenland, und ich fand es sogar nachvollziehbar. Die etwas niedrigere Bewertung passt besser zur Malathounis-Küche, was sie ja trotzdem nicht weniger attraktiv macht. Sechs Pfannen bei dem günstigen Preisniveau (und in dieser Relation sollte man die Bewertungen der Führer ja auch immer betrachten) sind absolut top, finde ich. Dass man dafür nicht eigens aus dem Frankenland anreisen muss, ist natürlich auch richtig. Wenn man aber sowieso in der Gegend ist, würde sich ein kleiner Umweg schon lohnen, oder?

                  KG, feinfisch

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                  • #10
                    Bei meinen beiden Besuchen war alles sehr praezise gekocht, die Kombinationen interessant und alles mit deutlichen Aromen. Die Weinkarte macht auch Spass und der Service ist sehr nett. Fuer einen Landgasthof in der Preislage faende ich einen Stern durchaus angemessen.

                    Wir hatten aber immer auch ruhige Momente erwischt; koennte mir vorstellen, dass das ein Mann/eine Frau Team bei voller Stube auch mal ins Schleudern kommen kann.

                    Und liebe Morchel, extra aus dem Frankenland wuerde ich vielleicht auch nicht anreisen, da koennten dann die Erwartungen zu hoch sein. Aber einen deutlichen Umweg ist es schon wert, denn die Kueche ist sehr originell und weicht sehr deutlich vom typischen 15GM Laden ab. Fuer mich sehr erfreulich.

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                    • #11
                      Zitat von glauer Beitrag anzeigen
                      Und liebe Morchel, extra aus dem Frankenland wuerde ich vielleicht auch nicht anreisen, da koennten dann die Erwartungen zu hoch sein.
                      Das hatte ich auch so nie gemeint. Ich hab mir das gemerkt, wenn ich sowieso mal in der Stuttgarter Gegend sein sollte. Hab mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Aber eigentlich dachte ich, es sei hier im Forum inzwischen klar, für welche Restaurants ich eine weite Anreise in Kauf nehme.

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                      • #12
                        Schön sitzt man hier! Die Einrichtung der Gasträume ist klar, modern und doch nicht schnörkellos. Frau Malathounis begrüßt uns freundlich und sofort geht es los mit einem griechischen Schaumwein (gar nicht so schlecht), verschiedenen Brotsorten mit Pesto und ein paar Nüssen zum Knabbern. Während am Nachbartisch schlechte Esser noch über der kleinen Speisekarte brüten (man erkennt sie daran, dass sie ewig über ihr Menü diskutieren, dann nur wenig und das auch noch mit vielen Änderungen bestellen und hinterher mit dem guten Essen und den fairen Preisen unzufrieden sind), machen wir uns bereits über das Amuse her:

                        Wassermelone / Mozzarella / Pfefferschote / Pinienkerne. Lecker und erfrischend. Allerdings zeigt sich hier am deutlichsten an diesem Abend, dass wir es mit einer Ein-Mann-Küche zu tun haben. Denn idealerweise wäre die Melone gut gekühlt und die Schote noch warm gewesen... Aber dann könnte man eben das Amuse nicht wie erforderlich vor Servicebeginn fertig vorbereiten.

                        Gebeizter Kabeljau / Moscardini / Taramas / Zucchini / Kohlrabi / Curryöl. Bis auf die Deko versteckt sich der komplette Gang unter einer dünnen Kohlrabischeibe und ist sehr pointiert gewürzt. Leicht und interessant gemacht. Dazu trinken wir eine sehr schöne Flasche Assyrtiko aus Santorin.

                        Pinienkernravioli / Rucola / Okraschoten / Frühlingslauch / Erbsen / Kefalograviera. Ein absolut köstlicher Gang! Die Cremigkeit der Ravioli verbindet sich mit den leicht mehligen Okraschoten und kontrastiert mit den knackig-grün-süßen Aromen von Frühlingszwiebel und Erbse. Der Rucola steuert ein "holziges" Mundgefühl und etwas Bitterkeit dazu und alle Komponenten werden leicht durch eine Essig-Öl-Vinaigrette umfasst.

                        Hirschkeule aus dem Ofen / Pfifferlinge / Sommerbeeren / Salzzitrone / Blinis. Auch im Hauptgang dominiert die Leichtigkeit, denn der Hirsch wird in einem erfrischenden Staudenselleriefond serviert! Darin schwimmen Blaubeeren und Pfifferlinge wie kleine Pointen herum. Eine halbe Flasche blauer Spätburgunder von Johner begleitet das gericht kongenial.

                        Olivenöl-Schokolade / eingemachte Aprikosen / Halvascrumble / Mandelbaiser / Limettensorbet. Toller Abschluss eines feinen Menüs!


                        Fazit. Das Essen ist leicht und originell, die Weinkarte gut bestückt, die Preise günstig. Ein Glücksfall unter den Gasthöfen!

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                        • #13
                          "Ein Glücksfall unter den Gasthöfen!"
                          wohl wahr!

                          " ... versteckt sich der komplette Gang unter einer dünnen Kohlrabischeibe"
                          Das hatte ich auch mal probiert; in einem Bambuskörbchen über Dampf gegart. Deutlich mißlungen. Ich find' das empörend, wenn anderen sowas gelingt.

                          " ... blauer Spätburgunder von Johner ... "
                          Ah, Sie wollten die Funktion meines implantierten Defis überprüfen. Ist Ihnen gelungen, vielen Dank. Im Remstal, Rote von Aldinger bis Zimmerle ... und ER trinkt einen Kaiserstühler!

                          Grußlos
                          s.
                          PS: Merci für den schönen Bericht

                          Kommentar


                          • #14
                            Vielen Dank auch von mir. Ich bin fast nie da in der Gegend, aber wenn ich es mal bin, werde ich da hingehen. Gänge wie diese Pinienkernravioli hören sich einfach nur toll an. Außerdem scheint man die Gerichte auch ohne Rezept abgewandelt (und abgespeckt) selber kochen zu können (heute gerade ein bei facebook gepostetes Mittagsgericht von Keisuke Matsushima aus Nizza nach"gekocht": weißer Pfirsich, Minze, Mandeln und grüne Bohnen mit Olivenöl - sehr einfach und sehr köstlich).

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                            • #15
                              Zitat von rocco Beitrag anzeigen
                              Außerdem scheint man die Gerichte auch ohne Rezept abgewandelt (und abgespeckt) selber kochen zu können
                              Stimmt, das sollte in vielen Fällen hier möglich sein. Wassermelone finde ich allerdings z.B. mit Schafskäse (/ Minze / Pinienkerne) noch leckerer als mit dem eher farblosen Mozzarella.

                              Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
                              Ah, Sie wollten die Funktion meines implantierten Defis überprüfen. Ist Ihnen gelungen, vielen Dank. Im Remstal, Rote von Aldinger bis Zimmerle ... und ER trinkt einen Kaiserstühler!
                              Da Ihr Defi, lieber Schlaraffe, offenbar funktioniert, nenne ich Ihnen auch den Grund: um das Anbaugebiet W..mberg mache ich grundsätzlich einen Bogen, eher schon trinke ich da mal ein Gläschen aus Saale-Unstrut.

                              Grüße!
                              Mohnkalb

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