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Malathounis in Stetten

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  • #16
    Sehr geehrter Herr Mohnkalb
    de indocta ignorantia oder so ähnlich pflegte Cusanus zu sagen. Ich spreche Ihnen hiermit ein Landesverbot für Württemberg aus. Westlich von Neu-Ulm beginnt für Sie eine No-go-Area.
    Mit vorzüglicher Hochachtung
    Winfried Kretschmann
    PS: und trinken Sie getrost Ihren Saale-Unstrut weiter. Unstrut, das klingt ja wie ein Synonym für Dysfunktion der ableitenden Harnwege!

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    • #17
      Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
      Sehr geehrter Herr Mohnkalb
      de indocta ignorantia oder so ähnlich pflegte Cusanus zu sagen. Ich spreche Ihnen hiermit ein Landesverbot für Württemberg aus. Westlich von Neu-Ulm beginnt für Sie eine No-go-Area.
      Mit vorzüglicher Hochachtung
      Winfried Kretschmann
      PS: und trinken Sie getrost Ihren Saale-Unstrut weiter. Unstrut, das klingt ja wie ein Synonym für Dysfunktion der ableitenden Harnwege!
      Und wo hört das Verbot dann östlich auf ?

      Lieber Mohnkalb, Ihre Standhaftigkeit in allen Ehren, aber geben Sie den Württemberger Weinen doch mal eine Chance. Auch wenn jedes Weinbaugebiet für sich beansprucht, zu jedem Zeitpunkt besonders dynamisch zu sein, passiert im Anbaugebiet Württemberg im Moment tatsächlich richtig viel. Die Prollexzesse der Vergangenheit (v.a. viel neues Holz) gehören weitgehend der Vergangenheit an.

      (sagt ein gebürtiger Badener und das will was heißen...)

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      • #18
        Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
        Ich spreche Ihnen hiermit ein Landesverbot für Württemberg aus.
        mich würde interessieren, lieber Kretschi, ob das lebenslänglich gilt oder auch durch Strafen wie 3xSchnaitmann-knille etc. abgegolten werden kann??

        Einsichtige (wegen rocco!) Grüße,
        Mohnkalb

        P.S.
        Mosel-knille
        Bordeaux-knille
        Schnaitmann-knille
        Aldi(nger)-knille

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        • #19
          Im Rahmen eines Arbeitsessens (und hiermit auch mein letzter Bericht zu 2017) habe ich in diesem Monat noch das Malathounis besucht, welches sich ca. 20 Minuten entfernt von Stuttgart befindet und eine atmosphärische Autofahrt vobei am sehr beeindruckenden Daimler-Standort Untertürkheim ermöglicht.

          Ich habe hier entsprechend des Rahmens auf Fotos o.Ä. verzichetet. Das Malathounis besteht aus einem Zwei-Mann-Team in dem Herr Malathounis im Alleingang (!) die Küche macht und Frau Malathounis den Service übernimmt. Das Ehepaar macht von Einkauf bis Abwasch alles selbst. Auch wenn das Restaurant von Außen recht unprätentiös und gewöhnlich nach einem typisch deutschen Landgasthaus aussieht verrät einem der Eingang schon welche Weihen hier angestrebt werden: In der Diele und auf dem Weg zur Toilette strahlen einem zahlreiche Auszeichnungen entgegen. Meine Kollegen sprechen nur noch ehrfurchtsvoll vom "Sternegriechen" (eine gute Story ist halt manchmal dann doch mehr Wert als diie Küchenleistung an sich). Der Empfang und Service durch Frau Malathounis ist für mich eher funktional als herzlich, aber das kann auch einfach Baden-Württemberg sein. Mit dem Menü können wir auch erst anfangen, wenn alle da sind. Man darf zwar frei à la Carte vorab auswählen was man sich wünscht, allerdings muss das dann auch der ganze Tisch nehmen.

          Und dies war unser Menü:
          (Als Amuse (!) gab es Abschnitte rohen Thunfischfilets)
          Vorspeise: Gänseleberparfait / Mais / Kastanien / Boskoopapfel
          Hauptgericht 1: Rotbarsch / Waldpilze / Cocobohnen / Retsinafond / Skordalia
          Hauptgericht 2: Geschmorte Lammhaxe ‚Riganato‘ / Zitrone / Oregano / Kalamata-Oliven / Schalotten / Gemüsetarte-Tatin
          Dessert: Baklava 2017 mit Mavrodaphnekirschen

          In Summe war es ein ansprechender Besuch, besonders im Kopf geblieben sind mir die kreative Kombination aus Gänseleber mit Mais (als Creme) und Apfel, die fleischige Rotbarbe in einem Pilzsud mit den Bohnen (der best schmeckende Teller) sowie die zwar etwas gewöhnliche aber dennoch sehr gut gemachte und schmackhafte Gemüsetarte. Insgesamt haben mir dann aber hier und da etwas die Highlights gefehlt, sei es in Produktqualität oder Wohlgeschmack - abgesehen von der Rotbarbe. Der Guide Michelin bewertet mit einem Stern, ich hätte es auf Basis unseres Besuchs ganz leicht drunter gesehen, eher bei 14-15 Punkten. Bonus hat sich das Restaurant dadurch verdient, dass es keine handwerklichen Fehler gab und alle Garpunkte getroffen wurden.

          Durchaus seinen Zwischenstop wert, wenn man sich in Stuttgart oder Umgebung befindet.

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          • #20
            Danke für den Berichte-Schlussspurt 2017!

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            • #21
              Griechische Küche mit Stern mitten in einem Wohngebiet in Kernen in familiärer Atmosphäre.
              Nach einem kleinen Gruß aus der Küche (in sehr gutem Olivenöl mariniertes Gemüse mit Burata und einem Cracker) startet das Menü:
              1. KONFIERTES EIGELB Pilz-Panaché, Cocobohnen / Cranberries: sehr schöne fruchtige und erdige Aromen mit einem schlotzigen Ei
              2. LACHSFORELLE & SEPIA, Maisfond / Fregola Sarda / Paprikasprossen / Kalamataoliven: das ist Mittelmeer pur, der Sepia superzart
              3. HIRSCHRÜCKEN Gebackene Rehkeule, Rosenkohl / Borlottibohnen / Zitrusaromen / Estragonöl: sehr interessante Kombination von der Frische der Zitrone bis zu der leicht rustikalen Bohnen, der Hirschrücken bekam als Topping noch kandierte Kürbiskerne
              4. ZWETSCHGENTARTE, Weiße Schokolade / Zwetschgensorbet: ein klasse Dessert


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              • #22
                Danke, liebe Schink für den Bericht.

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