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Brenners Park-Restaurant (geschlossen)

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  • QWERTZ
    antwortet
    Das hört sich ja so an, als würde es sehr casual, das neue Restaurant im Brenners:
    Das Fritz & Felix möchte Esszimmer sein und Wohnraum, Arbeitsplatz und Relax-Zone, Genussoase und einfach ein lässiger Treffpunkt.

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  • merlan
    antwortet
    Das ist aber ein ziemlicher Paradigmenwechsel für das alt-ehrwürdige Brenners: "
    Nach Angaben des Brenners richtet sich das Konzept an lokale und internationale Gäste, die einen modernen und urbanen Lebensstil schätzen. Auf gestärkte Tischdecken und enge Formalität solle verzichtet werden."

    Nach meiner Beobachtung war das bisher nicht
    gerade
    die Stamm-Klientel des Brenners. Na, schauen wir mal!

    Schönen Gruß, Merlan

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  • QWERTZ
    antwortet
    Das Brenners setzt auf Casual Fine Dining nach Ideen des Schweizer Zwei-Sternekochs Nenad Mlinarevic.- Eröffnung im Herbst.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Paul Stradner wechselt im Herbst in die Villa René Lalique
    Zuletzt geändert von QWERTZ; 16.06.2017, 14:22.

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  • merlan
    antwortet
    Die Weinkarte im Brenners ist schon interessant, lieber Muck. Hier zeigt sich auch die Handschrift des jungen, engagierten Sommeliers, der eigens eine Rubrik "Junge Winzer" eingerichtet hat, die ich für durchaus attraktiv halte.

    Schönen Gruß, Merlan

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  • Muck
    antwortet
    Lieber Merlan,

    schade! Mich zieht es demnächst wieder in die Gegend und ich dachte vielleicht einen Abstecher zu machen. Und auf der Weinkarte findet man sicher keinen Schnapp, der einen Besuch dann rechtfertigen sollte?

    M

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  • merlan
    antwortet
    Es ist schon bemerkenswert, dass es seit dem Weggang von Andeas Krolik aus Baden-Baden vor fünf Jahren keinen Bericht mehr über Brenners Park-Restaurant gegeben hat, wo doch sein Nachfolger, der junge Österreicher Paul Stradner, die zwei Sterne für das Gourmetrestaurant gehalten hat.

    Anlässlich der diesjährigen Osterfestspiele in Baden-Baden haben wir dort mal wieder vorbeigeschaut und waren gespannt, wie sich die hoch dekorierte Küche unter seinem (nicht mehr so) neuen Chef entwickelt hat. Um es kurz zu machen, aber auch nicht zu hart klingen zu lassen: Wir waren enttäuscht! Wir hatten mehr erwartet, weil die Leitung des Hauses vor Jahren Andreas Krolik die Chance gegeben hatte, endlich fürs Brenners groß aufzukochen. Der „alte Oetker“ wollte früher sein Park-Restaurant auf keinen Fall im Sternebereich ansiedeln, da er um seine treuen Stammgäste fürchtete. Das hat sich unter dem neuen Management geändert, und Krolik hat die ihm gebotene Gelegenheit prächtig genutzt. Was aber macht Paul Stradner daraus?

    Nach den äußerst positiven Eindrücken, die wir vor ein paar Wochen in einem anderen Grandhotel, dem Haerlin in Hamburg, hatten, konnte das Park-Restaurant diesem Vergleich in keinster Weise standhalten. Gerade das Haerlin unter Christoph Rüffer hat gezeigt, wie man den Spagat hinbekommt, die eher klassisch orientierte Grandhotel-Klientel zufrieden zu stellen und dennoch moderne und kreative Elemente in die Küche einfließen zu lassen. Schlaraffenland hat es zum Haerlin so schön formuliert: „…und klassisch heißt eben nicht erstarrt.“ Das Gegenteil haben wir jetzt in Baden-Baden erlebt: klassische Küche gepaart mit ein paar trendigen Zutaten, die nicht für uns nicht nachvollziehbar und zum Teil auch nicht schmeckbar eingebunden waren. Ergebnis: Sorry - gequirlte Langeweile!

    Eigentlich müsste Stradner es besser können, hat er doch bei Wohlfahrt gelernt und zuletzt in herausragender Position bei Jean-Georges Klein in Baerenthal gearbeitet, wo er über Jahre die kreativen Höchstleistungen des Franzosen umsetzen konnte. Hiervon ist in Baden-Baden leider nicht viel übrig geblieben. Man hat den Eindruck, dass der junge Küchenchef eine Kehrtwendung vollzogen hat und damit offensichtlich die Mehrheit der Brenners-Gäste, die Leitung des Hauses und - nicht zu vergessen - den Michelin zufrieden stellt. Dann soll es wohl so sein, aber damit kocht er nicht für uns!

    Ich will nicht ungerecht sein, denn die beiden Amuses gueules ließen durchaus einen spannenden Abend erwarten. Die Variationen von der Erbse und der marinierte Saibling mit Wasabi und Ingwer konnten durchaus reizen, und auch der Gänselebergang (sehr gut und vorbildlich: ungestopfte Bio-Gänseleber!) machte in seiner klassischen Machart durchaus Hoffnung auf kulinarische Höhepunkte. Doch die kamen leider nicht. Stattdessen mussten sich die qualitativ hervorragenden Jakobsmuscheln mit „Speck-Reisbällchen“ und Rucola abgeben und die Spitzen-Seezungenfilets mit gerösteten Mandelblättchen (Achtung, Klassik!). Auffällig war auch, dass die übrigen Zutaten allesamt recht isoliert wirkten und kaum eine Bindung mit den übrigen Komponenten auf dem Teller eingingen – von einer Logik will ich gar nicht erst sprechen!

    Zweifellos kann Stradner kochen, aber es fehlten das Geniale, der Streich, das Besondere, das aus einer Einstern-Küche einen Zweisterner macht. Unverzeihlich für jede dieser Bewertungen waren aber handwerkliche Fehler, wenn etwa zum zarten Lammrücken auch Lammbäckchen serviert wurden, die alles andere als zart waren, um es noch halbwegs wohlwollend auszudrücken. Ach, Bäckchen können so toll sein, wenn sie mürbe sind! Am Nebentisch sägte man derweil weiter tapfer an ihnen herum. Wir hatten es aufgegeben. Dass der Service auf unsere Anmerkung beim „war alles recht?“ verständnisvoll und entgegenkommend reagierte, ist absolut lobenswert, ändert aber nichts an der Sache, dass solche Teller nie den Pass hätten verlassen dürfen.

    Wenn ich die Küche schon nicht hervorheben kann, dann aber auf alle Fälle den professionellen und charmanten Service, der mit Übersicht und Aufmerksamkeit agiert. Besonders zu erwähnen ist der junge, quirlige Sommelier, der um keine Antwort und vor allem keine Wein-Idee verlegen ist.

    Fazit:
    Das Park-Restaurant im Brenners ist nach unserer Einschätzung derzeit fast das, was es vor der Krolik-Ära war: eine gediegene Adresse für besondere Anlässe, bei denen der exklusive Rahmen und das feine Ambiente im Vordergrund stehen. Dazu passt eine Küche, die durchaus höheren Ansprüchen entsprechen kann, aber derzeit von kulinarischen Höchstleistungen deutlich entfernt ist.

    Unser Menü:

    Variation von der Erbse

    Roh marinierter Saibling mit Wasabi und Ingwer

    . . .

    UNGESTOPFTE BIO-GÄNSELEBER
    Feige / Apfel / Cerealien / Lebereis / Brioche

    NORWEGISCHE JAKOBSMUSCHEL
    Rucola-Sardellenaioli / Pinienkernkruste / Schwarzwald-Arancini

    GEBRATENE SEEZUNGE
    Mönchsbart / geröstete Mandeln / Süßkartoffel / Chorizovelouté

    RÜCKEN UND BÄCKCHEN VOM LAMM
    Lammschmalzkruste / Schafskäse-Bohnencrème / Zucchini / Speckpfannekuchen

    Pre-Dessert: Gineis / Granny Smith / Gurke / Buttermilch

    FEINES VON DER BIRNE
    Haselnusscreme / Quinoa / Himbeere / Champagner-Sud

    Schönen Gruß, Merlan

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  • xer2000
    antwortet
    Brenners Park Restaurant

    Sehr geehrter fragolini,

    auch Ihnen vielen, vielen Dank für die bestätigenden und motivierenden Zeilen und die damit verbunden Wünsche. Das ist für mich nicht selbstverständlich und weiß das sehr zu schätzen. Ich bin sehr froh, dass Sie Ihren Gutschein noch in meiner Zeit als Küchenchef einlösen konnten und ich auch noch Gelegenheit hatte, sie persönlich kennenzulernen.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft, viele schöne, interessante Restauranterlebnisse und würde mich natürlich auch auf ein Wiedersehen im Tigerpalast freuen.

    Viele Grüße (noch) aus dem Murgtal, natürlich auch an Ihre Familie.

    Andreas Krolik

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  • fragolini
    antwortet
    Herr Krolik ist ein hervorragender Koch.
    Eher unauffällig im Auftreten, aber voller Engagement. Sein Ziel, glückliche Gäste, erreicht er perfekt.


    Der Service und die Atmosphäre im Brenners ist einfach etwas ganz Besonderes.
    Berührungsängste sind fehl am Platz. Für mich einer der allerbesten Servicecrews in D.
    Perfekt, aber wunderbar entspannt.

    Ich wünsche Herrn Krolik alles, alles Gute in Frankfurt und hoffe, dass er so bleibt wie er ist.
    Ich hoffe, dass Brenners hat ein glückliches Händchen mit dem neuen Küchenchef und bin schon sehr gespannt.


    Gruß!
    Zuletzt geändert von fragolini; 17.07.2012, 12:21.

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  • xer2000
    antwortet
    Sehr geehrte Schink,


    vielen Dank für das extrem schnelle und sehr positive Feedback. Es war mir eine große Freude Sie und Ihre Begleitung, an meinem letzten Arbeitstag im Park Restaurant, noch begrüßen und kennenlernen zu dürfen.
    Ich wünsche Ihnen weiterhin viele tolle kulinarische Erlebnisse und freue mich auf Ihren Besuch in Frankfurt.

    Mit kulinarische Grüßen

    Andreas Krolik

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  • Schink
    antwortet
    Als ich vor ein paar Wochen mal wieder auf der Internet-Seite vom Brenner`s war, das Jubiläums-Menü las, war mir klar, dies kann ich mir nicht entgehen lassen. Also angerufen, mitgeteilt bekommen, dass Andreas Krolik nur noch bis 15.07.2012 im Hause ist. Aus beruflichen Gründen konnte ich Anfang Juli keinen Urlaub nehmen, also Tisch auf den 15. reserviert und die letzte Chance genutzt und ich muss sagen, es hat sich mehr wie gelohnt.

    Vielen Dank auch an den überaus netten, zuvorkommenden Service, der uns einen wunderschönen Tisch mit Blick auf den Park zuwies und einen herrlichen Abend bereitete.
    Nach den obligatorischen Grüßen aus der Küche, Brot mit Butter, 2 verschiedenen Olivenölen und Salz ging es mit den "10 Jahre Park-Restaurant Highlights aus der 2-Sterne-Küche von Andreas Krolik" los.
    1. Spanferkel und Gänseleber in Trüffel-Muskateller-Gelee, Wiesenkräuter-Coulis, Gänselebereis: was so mächtig und deftig klingt kam wunderbar leicht daher mit dennoch kräftigen Aromen, diese wiederrum gemildert durch das cremige Eis.
    2. Kalte Creme von geräuchertem Kabeljau mit Felsenoctopus, Speck, Kaviar, gegrillte Paprika, Pfifferlingen, Schnittlauch: das war mein Highlight des Abends; sämtliche Aromen durch die Creme perfekt eingebunden.
    3. Bretonischer Steinbutt, getrüffelte Kalbskopfjus, Erbsen, Artischocken, Romanasalat: der Steinbutt von perfekter Qualität, auf den Punkt, die Zartheit des Fischs durch die starken "Zutaten" wunderbar ergänzt
    4. Gebratener schottischer Langostino mit Chorizo-Sauce, Blumenkohl, Lauch: wieder ein Traum, wieder ein Spiel mit den Aromen.
    5. Etouffee Taubenbrust mit Olive und Orange, Bohnen und gebackene Taubenpraline auf weisser Bohnen-Creme: die Taube perfekt gebraten, die kräftigen Aromen durch die Bohnen-Creme gemildert.
    6. Scheiben vom Rehrücken mit skandinavischem Beerenpfeffer, Rehessenz mit Apfelbalsam, Rübchen, Früh-Wirsing, rote Zwiebel, Rübchen-Ravioli: Das Reh sowas von perfekt rosa.
    7. Käse-Auswahl von Maitre Antony: dazu leckeres Früchtebrot und Nussbrot, Trauben und ein herrlich fruchtiges Melonen-Chutney
    8. Topfen-Mousse, marinierte Beeren und Joghurt-Limonen-Kresse-Eis: das Eis hört sich zwar etwas wirr an, geschmacklich jedoch sensationell erfrischend und sommerlich.
    Zum Abschluss noch die üblichen Petit fours, hier möchte ich insbesondere noch die Haselnuss-Praline hervorheben.

    Die übliche "Koch-Runde" absolvierte Herr Krolik und präsentierte gleich seinen Nachfolger, Paul Stradner, vormals im legendären L`Arnsbourg im Baerenthal tätig und auch schon in der Schwarzwaldstube bei Harald Wohlfahrt, man darf also gespannt sein.

    Bleibt als Resümee: das Brenner`s mit Herrn Stradner am Herd und auch Herrn Krolik an seiner neuen Wirkungsstätte, dem Tigerpalast in Frankfurt zu besuchen -> nach dem gestrigen Abend für mich zwei Pflichttermine.

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  • lars_stevenson
    antwortet
    Wir waren vor 10 Tagen im Parkrestaurant und werden am Wochenende noch einmal da sein - dann folgt ein ausführlicher Bericht. Aber ich wollte schon einmal so einen Ausblick und kurze Zusammenfassung des ersten Erlebnisses berichten.

    Da wir unser Menü individuell zusammengestellt haben gab es leider keine begleitenden Kärtchen - so dass ich aus der Erinnerung schreibe.

    Nach 2 gereichten Amuse bestehend aus je 3 Kleinigkeiten in Teelöffelgröße starteten wir mit unseren individuellen Gängen.

    Als erstes gab es ein Dreierlei von der Gänseleber - dreischichtig aufgebaut mit Gelee von Süßwein on Top. Solides Gericht - aber nicht so filigran wie wir es schon erlebt haben. Alle 3 Schichten war in Geschmack nicht wirklich differenziert - aber in Kombination auch nicht wirklich schlecht. Eben solide ohne das man sich groß daran erinnert.

    Danach haben wir uns für einen Nudelgang mit weißen Albatrüffel entschieden. Die Nudeln waren perfekt auf den Punkt und ohne großes Drum Herum (bei Italienern wird oft mit Parmesan gearbeitet was ein bisschen den Trüffel stört) so dass der gute Alba Trüffel für 12€ je Gramm seinen Geschmack entfalten konnte. Ebenfalls Top Gericht - aber bei einer doch recht einfachen Komposition kann ein Sternekoch natürlich auch nicht zeigen was ihn ihm steckt :-) Aber wir hatten auch einfach Lust Trüffel zu essen - daher genau unsere Erwartung.

    Als Hauptgang wählten wir dann die Gebratene Bretonische Seezunge an Safran-Tomatenfumet mit Kapern und Austernkraut, Grünem Gemüse und Algenbutterkartoffeln. Nun ja - meine Frau sagte es wäre die beste Seezunge die sich je gegessen hat. Ich fand auch das sie sowohl excellent serviert als auch excellent geschmeckt hat. Aber da ich den Gang da ich leider Kapern überhaupt nicht mag meiner Frau zu Liebe mitgegessen haben (nur für 2 Personen bestellbar) kann ich nicht ganz so begeistert sein :-)) Aber die Seezunge war exakt gebraten und mit dem grünen Gemüse in hervorragender Qualität. Aber ich lechzte ja dann schon nach einem Gang der etwas besonderes darstellt...

    Der kam dann bei mir mit dem Nachtisch :-) = Variation vom Boskop Apfel mit Rosinen und Nüssen. Nun das war eine kunstvolle Kreation aus einem mundgeblasenen Zuckerapfel gefüllt mit Boskop Schaum... wunderbar anzusehen und wunderbar zu geniessen.

    So hat ein solider Abend einen tollen Abschluss gefunden. Auf Grund unserer Gerichte Auswahl konnte Herr Krolik nicht so wirklich zeigen was ihn ihm steckt.

    Da ich aber dann wissen wollte was Herr Krolik zaubern kann vereinbarten wir gleichen einen 2. Abend - und da versuchen wir uns dann einmal auf ein Degustationsmenü einzulassen. Bericht wird folgen ...

    Zu erwähnen ist aber auch noch der nette und zuvorkommende Service durch das Team und den Sommelier - wir haben uns sehr wohlgefühlt!

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  • Leberkas
    antwortet
    Danke, dies wird jetzt mein naechstes Ziel sein!

    Danke!

    Leberkas

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  • merlan
    antwortet
    Leider ist der von uns verkostete 2007er Chardonnay ausverkauft. Ich gehe aber davon aus, dass die Folgejahrgänge von ähnlicher Qualität sind. Herr Breitenfellner hat jedenfalls den Aufwärtstrend des Weingut ausdrücklich hervorgehoben.

    Also, auf nach Bönnigheim! Probieren!

    Beste Grüße, Merlan

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Dann muß ich doch mal wieder Dautel probieren; bisher haben mich seine Weine nie besonders beeindrucken können, vor allem schienen sie mir den Preis nicht wert zu sein.
    Gruß
    s.

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